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Deutsch-Deutsches Museum: Sonderausstellung in Mödlareuth | BR24

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Im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth zeigt eine neue Ausstellung Fotos aus dem DDR-Alltag, eingefangen vom Ost-Berliner Fotografen Harald Hausmann. Eine Schau zum 30. Jahrestag des Mauerfalls in diesem Jahr.

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Deutsch-Deutsches Museum: Sonderausstellung in Mödlareuth

Mit einer neuen Sonderausstellung zeigt das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth vielfältige Einblicke in den DDR-Alltag. Unter dem Titel "Voll der Osten" sind rund 100 Momentaufnahmen aus den 1980er Jahren zu sehen.

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Der Ost-Berliner Fotograf Harald Hauswald zeigt die ungeschminkte DDR-Realität in einer Sonderausstellung des Deutsch-Deutschen Museums.

"Seine subjektive Sicht durch die Kamera zeigt auch den Widerspruch zwischen den Parolen des SED-Regimes und dem Alltag der Menschen." Museumsleiter Robert Lebegern

Vom Punker bis zum Rentner

Zu sehen sind beispielsweise aufsässige Punker, verliebte Pärchen, oder ein Jahrmarkt-Karussell mit dem verheißungsvollen Namen "Südsee-Traum". Ebenso wie die SED-Führungsriege in ihren Luxuslimousinen und DDR-Rentner, die mit Flaschen aus dem Müll ihr Einkommen aufbessern. Begleitend zur Bilderausstellung erklärt Fotograf Hauswald in kleinen Videosequenzen die Entstehungsgeschichte der Bilder.

Auftakt ins Jubiläumsjahr

Die Ausstellung wurde von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur konzipiert und ist bis Mitte September in Mödlareuth zu sehen. "Dieser Rückblick ist der Auftakt in das Jubiläumsjahr zu 30 Jahre Mauerfall", so Museumsleiter Robert Lebegern.