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Deutlich mehr Grippefälle in Bayern als im Vorjahr | BR24

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Eine Grippe ist eine gefährliche Erkrankung. Eine Impfung kann das Risiko einer Infektion senken. Die Politik will nun mit ganz neuen Wegen die Impfquoten in der Bevölkerung erhöhen. Können wir uns bald in der Apotheke impfen lassen?

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Deutlich mehr Grippefälle in Bayern als im Vorjahr

In Bayern sind in der aktuellen Grippesaison bislang deutlich mehr Menschen erkrankt als im Vorjahr. Grippe sei eine ernsthafte Erkrankung, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml und rief dazu auf, sich impfen zu lassen.

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In der diesjährigen Grippesaison gibt es in Bayern bislang deutlich mehr Fälle als im Jahr zuvor. Seit Anfang Oktober sind im Freistaat laut Gesundheitsministerium 372 Fälle gemeldet worden, 151 mehr als im Vorjahreszeitraum. Spitzenreiter unter den Regierungsbezirken ist Oberbayern mit 253 Fällen, gefolgt von Mittelfranken mit 41, Schwaben mit 30, Niederbayern mit 21, Oberfranken mit 13, der Oberpfalz mit 10 und Unterfranken mit 4 Fällen.

Huml: Grippe kann ernste gesundheitliche Folgen nach sich ziehen

"Die Grippe ist keine harmlose Erkältung, sondern eine ernsthafte Erkrankung", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Bei schweren Verläufen könne sie ernste gesundheitliche Folgen wie eine Herzmuskelentzündung oder Lungenentzündung nach sich ziehen.

"Ein Impfschutz ist insbesondere ab einem Alter von 60 Jahren sehr wichtig. Das gilt auch für chronisch kranke Menschen und Schwangere." Gesundheitsministerin Melanie Huml

Etwa zwei Wochen braucht das Immunsystem, um einen wirksamen Grippe-Impfschutz aufzubauen. Es sei immer noch die richtige Zeit für eine Impfung, so Huml.

Die Grippeimpfung muss jedes Jahr aufgefrischt werden. Grund dafür ist, dass der Impfstoff für jede Saison neu zusammengesetzt wird, um den aktuellen Grippeviren zu begegnen. Seit April 2018 übernehmen die Kosten für den Vierfach-Impfstoff auch die gesetzlichen Krankenkassen.