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Das Fichtelgebirge - fit für den Klimawandel | BR24

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Das Fichtelgebirge - fit für den Klimawandel

Der Klimawandel wirkt sich auch in Bayern in vielfältiger Weise auf die Natur aus. Im Fichtelgebirge sind Förster schon seit Jahren damit beschäftigt, ihren Wald für einen Temperaturanstieg zu rüsten.

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So wie der Wald rund um den Ochsenkopf derzeit gestaltet ist, könnten ihm steigende Temperaturen ordentlich zu schaffen machen. Solch ein Waldumbau dauert aber Jahrzehnte. Winfried Pfahler und Martin Hertel, Mitarbeiter des Forstbetriebs Fichtelberg, sind für 16.000 Hektar Wald zuständig. Die Hauptrolle im Wald spielt die Namensgeberin der Region: die schmale, hohe Fichte.

Problemfall Fichte

Acht von zehn Bäumen im Fichtelgebirge sind Fichten. Und das ist ein Problem, denn Fichten mögen es kühl. Doch Experten rechnen mit einem Temperaturanstieg im Fichtelgebirge im Lauf der kommenden 100 Jahre um 2 bis 4 Grad. Deshalb muss der Wald umgebaut werden.

"Wir werden in fünfzig Jahren den Anteil der Fichte von 80 Prozent auf 70 Prozent abgesenkt und den Anteil der Buchen und Tannen auf jeweils rund 15 Prozent gehoben haben." Martin Hertel, Servicestellenleiter der Forstbetriebe Fichtelberg

Wald der Zukunft

Der Fichtelgebirgswald der Zukunft wird anders aussehen als heute. Es wird ein Mischwald sein mit deutlich erkennbaren Höhenabstufungen. Der Umbau des Waldes hat unterdes bereits begonnen. Die neu gepflanzten Tannen und Buchen brauchen Licht und Wärme. Das heißt: zahlreiche Fichten müssen noch und mussten in den letzten zehn Jahren weichen. Doch obwohl die Fichte in diesem Wald an Bedeutung verliert, mit etwa 70 Prozent bleibt sie der beherrschende Baum rund um den Ochsenkopf. 

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