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Der neue Landratsschoppen ist ein Retzstadter Langenberg | BR24

© BR/ Sylvia Schubart-Arand

Landrat Thomas Schiebel stellt neuen Landratsschoppen vor

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    Der neue Landratsschoppen ist ein Retzstadter Langenberg

    Landrat Thomas Schiebel hat gestern in Karlstadt das Geheimnis um seinen neuen Landratsschoppen gelüftet: ein trockener Bacchus, also eine Weißwein-Rebsorte. Der Main-Spessart-Landrat hat als einziger in Bayern einen eigenen Wein.

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    Das Spekulieren hat ein Ende. Gestern Nachmittag stellte Thomas Schiebel seinen diesjährigen Landratsschoppen vor. Es ist ein 2018er Retzstadter Langenberg Bacchus. Präsentiert wurde der Wein im feierlichen Rahmen in Anwesenheit von Weinprinzessinnen aus dem Landkreis und den Landratskandidaten.

    2018 gab es sogar zwei Schoppen

    In diesem Jahr wird es also nur einen Landratsschoppen geben. Im vergangenen Jahr fiel dem Landrat die Wahl schwerer – deshalb entschied er sich damals gleich für zwei: für einen weißen Gambacher Kalbenstein Silvaner Kabinett trocken und für einen roten aus Homburg, eine Edelfrau Domina QbA trocken. Sie wurden neben dem neuen Landratsschoppen den Gästen zum viergängigen Menü kredenzt.

    Bezug zu Kommunalwahl 2020

    Die Präsentation steht dieses Jahr unter dem Motto: "Meine Weinempfehlung: Landratsschoppen!" und ist ein Hinweis auf die Kommunalwahl 2020. Landrat Schiebel wird kein drittes Mal antreten. Doch es gibt bereits fünf Kandidaten für die Nachfolge – zwei Frauen und drei Männer.

    Landratsschoppen einzigartig in Bayern

    Der Landrat von Main-Spessart ist der einzige in Bayern, der einen eigenen Landratsschoppen hat. Der Landratsschoppen steht unter "Geschmacksmusterschutz". An ihn sind Bedingungen geknüpft: So müssen die Trauben im Landkreis gewachsen sein, sollen zum einfachen, ungeschönten Zecherwein ausgebaut werden und den Zecher nicht mit einem Schoppen betrunken zu machen. Jeder kann den Wein kaufen, denn vom Landratsschoppen müssen mindestens 15.000 Liter auf den Markt kommen.