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Bayer Karl-Heinz Brunner will nicht mehr SPD-Chef werden | BR24

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Er wollte zeigen, dass Mitmachen in der SPD möglich ist. Deshalb kandidierte der bayerische Abgeordnete Karl-Heinz Brunner für den Parteivorsitz – als einziger Kandidat ohne gemeinsame Partnerin. Doch nun zieht Brunner seine Kandidatur zurück.

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Bayer Karl-Heinz Brunner will nicht mehr SPD-Chef werden

Er wollte zeigen, dass Mitmachen in der SPD möglich ist. Deshalb kandidierte der bayerische Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner für den Parteivorsitz – als einziger Kandidat ohne gemeinsame Partnerin. Doch nun zieht er seine Bewerbung zurück.

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Der Bundestagsabgeordnete aus Illertissen im Landkreis Neu-Ulm war der einzige Kandidat, der nicht gemeinsam mit einer Partnerin antrat: Das machte ihn zu einem Unikum und zu einem Außenseiter. Karl-Heinz Brunner aber war das egal: Er wollte zeigen, dass Mitmachen in der SPD möglich ist, sagte er ein ums andere Mal. Nun hat Brunner das Handtuch geworfen.

In einer persönlichen Erklärung teilte er mit, seine Kandidatur habe ihm großen Spaß gemacht. Er ziehe sich zurück, um eine deutlichere Zuspitzung im Kandidatenfeld und damit eine klarere Wahlentscheidung zu ermöglichen.

Noch keine klaren Favoriten für die SPD-Spitze

Im Rennen um den Parteivorsitz sind nach Brunners Rückzug nun noch sieben Kandidaten-Paare, jeweils ein Mann und eine Frau. Ein Kandidaten-Duo, die Bürgermeister von Flensburg und Bautzen, hatten bereits auf der ersten Regionalkonferenz in Saarbrücken angekündigt, nicht mehr weitermachen zu wollen und künftig ein anderes Paar zu unterstützen. Bislang gibt es keine klaren Favoriten.

Wahl der neuen Parteivorsitzenden im Dezember

Heute Abend findet im hessischen Baunatal die elfte der insgesamt 23 SPD-Regional-Konferenzen statt, zum letzten Mal werben die Kandidaten am 12. Oktober in München um die Gunst der Genossen, die dann über ihre Favoriten abstimmen können. Die Wahl der neuen Parteivorsitzenden erfolgt Anfang Dezember auf dem SPD-Parteitag in Berlin.