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Den Live-Stream aus dem Bayreuther Stadtrat gibt es weiterhin | BR24

© picture alliance/Marcus Führer

Wer die Sitzungen des Bayreuther Stadtrates nicht im Rathaus besuchen kann, soll sie auch künftig per Live-Stream im Internet verfolgen können.

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    Den Live-Stream aus dem Bayreuther Stadtrat gibt es weiterhin

    Mit großer Mehrheit haben sich die Vertreter des Ältestenausschusses in Bayreuth dafür ausgesprochen, dass die Sitzungen des Stadtrates auch in Zukunft über das Internet übertragen werden. Gelöst sind die Probleme des Live-Streams aber noch nicht.

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    Die Sitzungen des Bayreuther Stadtrats sind weiter live über das Internet zu sehen. Das hat der Ältestenausschuss der Stadt Bayreuth entschieden. Nur ein Stadtrat stimmte dagegen.

    Wegen Corona: Ältestenausschuss entscheidet für den gesamten Stadtrat

    Dem Ausschuss waren zuvor wegen der Corona-Pandemie die Entscheidungsbefugnisse des Gesamtstadtrats übertragen worden. Bereits die nächste Sitzung am 24.06.20 können Interessierte daher wieder live im Internet verfolgen. Den Live-Stream gibt es dann hier.

    Kritik am Live-Stream aus dem Bayreuther Stadtrat

    Den sogenannten Live-Stream aus dem Stadtrat gibt es seit 2017. Nach Angaben der Stadt verfolgen darüber zwischen 600 und 1.000 Interessierte die Sitzungen des Bayreuther Stadtrats. Weil jede einzelne Übertragung die Stadt rund 2.300 Euro kostet, einige Stadträte und Referenten sich aber nicht filmen ließen, stand die Übertragung immer wieder in der Kritik. Bürger könnten den Sitzungen so nicht richtig folgen, hieß es zur Begründung. Auch Abstimmungen wurden deshalb nicht gezeigt. Mit der letzten Sitzung des Stadtrats vor der Kommunalwahl im März 2020 endete die Übertragung vorerst.

    "Die Live-Übertragungen von Stadtratssitzungen müssen so gestaltet werden, dass die Bürger an den Bildschirmen sie inhaltlich nachvollziehen können. (...) In der bisherigen Form ist die Übertragung Sinn entstellend und die Kosten rechtfertigen sich nicht." Wolfgang Gruber, Stadtrat, Die Unabhängigen (DU)

    Auch dass der Stream nicht aufgezeichnet wurde und nur für die Dauer der Sitzung abrufbar war, wurde immer wieder kritisiert. Letzteres wird sich auch in der neuen Legislaturperiode des Bayreuther Stadtrats nicht ändern. Bedenken zum Datenschutz sprächen dagegen, heißt es aus dem Rathaus.

    Verwaltung holt Einverständniserklärungen ein

    Ob sich künftig mehr Stadträte und Referenten filmen lassen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Die Stadtverwaltung versuche nun, die Einverständniserklärung aller Beteiligter einzuholen. Dabei sei es auch eine Option, dass zumindest die Zustimmung zur Übertragung in Tonform erteilt werde.

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