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Demonstranten beleidigt? Ermittlungen gegen Altöttinger Landrat | BR24

© BR / Birgit Grundner

Landrat Erwin Schneider bei der Eröffnung des neuen Autobahnabschnitts der A94

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    Demonstranten beleidigt? Ermittlungen gegen Altöttinger Landrat

    Der Altöttinger Landrat Schneider hat sich bei der Eröffnung des neuen Autobahnabschnitts der A94 offenbar Ärger eingehandelt. Weil er Demonstranten beleidigt haben soll, hat die Polizei gegen ihn ermittelt. Ob Anklage erhoben wird, ist noch unklar.

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    Bei der Eröffnungsfeier der A94 Ende September kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem CSU-Politiker Erwin Schneider und zwei Gegendemonstranten. Dabei soll der Landrat die jungen Männer als „Arschlöcher“ bezeichnet haben. Das behaupten zumindest die beiden Demonstranten und erstatteten bereits Anfang November Strafanzeige.

    Ob Anklage erhoben wird, ist noch offen

    Daraufhin hat die Polizei Dorfen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Landshut gegen Schneider ermittelt. Die Ergebnisse liegen nun der Staatsanwaltschaft vor, wie ein Sprecher der Polizeidienststelle Dorfen dem BR bestätigte. Ob nun Anklage erhoben wird oder nicht, ist noch offen.

    Dem Bayerischen Rundfunk liegen Videoaufnahmen der Demo vor, auf denen Schneider zwar nicht zu sehen ist, aber das Wort "Arschlöcher" deutlich zu hören ist.

    Landrat sieht Ermittlungen gelassen

    Dass es überhaupt Ermittlungen gebe, sei zumindest dem Landratsamt Altötting bisher nicht bekannt gewesen, sagte ein Sprecher dem BR. Landrat Schneider habe jedoch mit einer Anzeige und den Ermittlungen gerechnet, sehe diese aber gelassen. Für eine Stellungnahme gegenüber dem BR war Schneider nicht erreichbar.

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