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Demo gegen Suedlink-Stromtrasse im thüringischen Lauchröden
© picture alliance/Swen Pförtner/dpa
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Demo gegen Suedlink-Stromtrasse im thüringischen Lauchröden

Zu der Kundgebung hatten Bürgerbündnisse aus Thüringen, Hessen, Niedersachsen und Bayern aufgerufen. Die geplante Stromtrasse führt vom Norden in den Süden Deutschlands.

Dezentrale Energieversorgung anstatt Stromtrasse

Auf 135 Kilometern sollen auch durch Unterfranken Leitungen verlaufen. Anstelle der unterirdischen Stromtrasse fordern die Initiativen eine dezentrale Energieversorgung. Diese soll durch die regionale Verstärkung von Windkraft, Solarenergie oder Biogas erfolgen.

Warnung vor ausländischem Atomstrom

Die Demonstranten liefen nach Angaben des Veranstalters mit den jeweiligen Landesfahnen gemeinsam zur einstigen Grenzbrücke über die Werra bei Herleshausen. Sie fürchten, dass über die Stromtrasse auch ausländischer Atom- und Kohlestrom fließen könnte. "Mit der Energiewende hat das gar nichts zu tun", kritisierte Jürgen Herrmann, stellvertretender Vorsitzender des Vereins "Thüringer gegen Suedlink".

Zu einer Kundgebung gegen die geplante Stromtrasse sind viele Menschen ins thüringische Lauchröden gekommen. Sie fordern das Aus der Planungen.

Zu einer Kundgebung gegen die geplante Stromtrasse sind viele Menschen ins thüringische Lauchröden gekommen. Sie fordern das Aus der Planungen.