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Demo gegen Corona-Einschränkungen in Kempten | BR24

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Neben den 20 genehmigten Demonstranten haben sich zahlreiche Schaulustige in der Innenstadt von Kempten versammelt.

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    Demo gegen Corona-Einschränkungen in Kempten

    20 Teilnehmer waren angemeldet und genehmigt bei einer Demonstration in Kempten gegen die coronabedingten Einschränkungen. Es versammelten sich aber auch viele Schaulustige. Die Polizei sorgte mit Lautsprecherdurchsagen für den nötigen Abstand.

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    Bei einer Demonstration gegen die coronabedingten Einschränkung von Grundrechten in Kempten im Allgäu hat sich eine große Menge Schaulustiger versammelt. Angemeldet und genehmigt war eine Demonstration mit 20 Teilnehmern. Sie demonstrierten in einem mit Absperrgittern abgetrennten Bereich.

    20 Teilnehmer, rund 300 Schaulustige

    Die Polizei schätzt, dass sich während der Aktion am Samstagmittag 300 weitere Personen vor der Residenz – außerhalb des abgesperrten Bereichs – aufgehalten haben. Manche von ihnen seien wohl Besucher des Wochenmarktes gewesen, der zeitgleich auf dem Residenzplatz stattgefunden habe, so ein Polizeisprecher.

    Polizei: Abstandsregeln eingehalten

    Die Einsatzkräfte machten Schaulustige und Demonstranten mit Lautsprecherdurchsagen auf die geltenden Abstandsregeln aufmerksam. Die Menschen seien eng beeinander gestanden, so der Polizeisprecher.

    Mithilfe der Durchsagen habe die Polizei die Abstandseinhaltung aber durchsetzen können. Die Einsatzkräfte hätten keinen Anlass gesehen, Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz zu stellen. Die eigentliche Demo sei ohne Störung oder besondere Ereignisse vonstatten gegangen.

    Shutdown-Ende gefordert

    Demonstranten, aber auch Schaulustige, skandierten den Ruf: "Wir sind das Volk." Auf den Schildern der Demonstranten war zu lesen: "Grundrechte? Ja! Zwangsimpfungen? Nein!" Weitere Aufschriften lauteten "Freiheit" und "Es reicht! Ende des Shutdowns".

    Hauptanliegen der Demo: Einhaltung der Grundrechte

    Organisiert hatte die Demonstration eine Gruppe, die sich selbst als "Gruppe überzeugter Demokraten und Demokratinnen" bezeichnet. In einer Pressemitteilung betonten sie vorab, dass sie keiner politischen Partei oder Richtung angehören. Sie distanzierten sich auch von jeglicher politisch-extremistischer Position.

    Man wolle die Gefahr, die von dem Coronavirus ausgehe, nicht verharmlosen oder leugnen. Hauptanliegen sei, dass der Infektionsschutz niemals, auch nicht vorübergehend auf unbestimmte Zeit, den Schutz der verfassungsmäßigen Grundrechte einschränken dürfe und solle.

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