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Die arbeitsrechtliche Kommission der Caritas hat einem allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für die Altenpflege nicht zugestimmt.

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    Demo für bessere Bezahlung in der privaten Altenpflege

    Pflegekräfte in der privaten Altenpflege wollen besser bezahlt werden. Am Montagabend haben sie in der Nürnberger Nordstadt demonstriert, vor den Geschäftsräumen der Caritas und gegen Niedriglöhne.

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    Von
    • Julia Hofmann

    Die Beschäftigten aus der privaten Altenpflege seien wütend über die Entscheidung der arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas, einem allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für die Altenpflege nicht zuzustimmen. Das Gebaren der kirchlichen Wohlfahrtsverbände zementiere Niedriglöhne in der privaten Altenpflege, so Verdi in einer Mitteilung.

    Verdi: "Schlag ins Gesicht"

    "Die Haltung von Caritas und Diakonie ist ein Schlag ins Gesicht von hunderttausenden Beschäftigten in der privaten Altenpflege, die unter oft schwierigen Arbeitsbedingungen mit zu niedrigen Löhnen eine gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit leisten", erklärte Tatjana Sambale, Betriebsratsvorsitzende eines privaten Altenpflegeheims in Nürnberg.

    Die Gewerkschaft Verdi hatte mit der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) einen Tarifvertrag mit Lohnsteigerungen oberhalb des Mindestlohnniveaus vereinbart, den der Bundesarbeitsminister für allgemeinverbindlich erklären wollte. Hierzu wäre eine Zustimmung der kirchlichen Träger nötig gewesen.

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