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Hotels und Gaststätten protestieren gegen Lockdown | BR24

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Bildrechte: BR/Theresa Krinninger

Seit vier Monaten tut sich bei den bayerischen Hotels und Gaststätten nichts mehr. Es reicht sagt ihr Verband DEHOGA. Mit „Gedeckten Tischen“ soll heute bayernweit an markanten Plätzen protestiert werden.

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Hotels und Gaststätten protestieren gegen Lockdown

Seit vier Monaten tut sich bei den bayerischen Hotels und Gaststätten nichts mehr. Es reicht sagt ihr Verband DEHOGA. Mit "Gedeckten Tischen" wird heute bayernweit an markanten Plätzen protestiert.

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Von
  • Christine Haberlander

An der landesweiten Kampagne "Gedeckter Tisch und gemachtes Bett" des Bayerischen Hotel- und Gaststätten-Verbandes (DEHOGA Bayern) beteiligen sich Hoteliers und Gastronomen aus allen Teilen Bayerns.

Draußen stehen gemachte Betten und gedeckte Tische

Zum Beispiel in Ingolstadt, Mittenwald, Aschaffenburg, Miltenberg, Bad Aibling, oder Traunstein. Die Betriebe werden in einer symbolischen Geste auf ihre existenzbedrohliche Lage im Corona-Lockdown aufmerksam machen und vor Gaststätten, Hotels bzw. auf Plätzen Tische decken oder gemachte Betten aufstellen.

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Bildrechte: GaPa Tourismus/ Stadler

Gedeckter Tisch vor Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen

Corona-Regeln werden eingehalten

Die Protestaktion findet von 10 bis 14 Uhr statt. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind überall gewährleistet. Die Aktion findet im Vorfeld der Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länder-Regierungschefs statt, die sich am kommenden Mittwoch erneut treffen wollen, um über die Coronapandemie und das weitere Vorgehen zu beraten.

Aiwanger kommt nach Aying

Der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) will sich am Montagvormittag bei der Präsidentin der DEHOGA Bayern, Angela Inselkammer im Brauereigasthof Hotel Aying, über die Forderungen der Branche informieren.

Gleichbehandlung gefordert

Diese wünscht sich eine Gleichbehandlung der Gastronomie und Hotellerie mit dem Einzelhandel oder Baumärkten. Diese Regelungen sollten auch für das Gastgewerbe gelten, so Angela Inselkammer. In einer DEHOGA-Pressemitteilung heißt es wörtlich: "Gastronomie und Hotellerie waren und sind keine Pandemietreiber!"

DEHOGA fordert verlässliche Perspektiven und klare Kriterien

Seit vier Monaten verharrt die Branche im Corona-Lockdown und wartet ab. Mit Ausnahme von Geschäftsreisenden dürfen seither keine Gäste in Hotels und Ferienwohnungen untergebracht, oder in Lokalen und Wirtshäusern bedient werden. Die DEHOGA ist der Ansicht, dass das Ansteckungsrisiko gerade bei Zusammenkünften im Freien und in Hotels niedrig sei. Die Wirte und Hoteliers verlangen nicht Öffnungen auf Kosten der Gesundheit oder um jeden Preis. Es gehe vielmehr um verlässliche Perspektiven, klare Kriterien und Bedingungen, auf die sich die Unternehmer vorbereiten können.

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Mit der Protestaktion "Gedeckter Tisch" macht der Hotel- und Gaststättenverband in ganz Bayern auf seine schwierige Lage aufmerksam.

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