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Deggendorfer Trinkwasser muss weiter gechlort werden | BR24

© pa/Sven Simon

Wasser aus der Leitung

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    Deggendorfer Trinkwasser muss weiter gechlort werden

    Noch können die Stadtwerke Deggendorf keine Entwarnung geben. Das Trinkwasser muss für große Teile des Stadtgebietes weiter mit Chlor versetzt werden. Die möglichen Ursachen der Verunreinigung konnten eingegrenzt, aber noch nicht beseitigt werden.

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    Das Trinkwasser für große Teile der Stadt Deggendorf muss weiter gechlort werden. Das teilten die Stadtwerke Deggendorf am Freitag mit. Bereits im September waren im Trinkwasser bei Kontrollen coliforme Keime nachgewiesen worden, worauf die Chlorierung angeordnet worden war.

    Mögliche Ursachen eingegrenzt

    Inzwischen habe man die Ursachen, die sehr vielfältig sein können, eingrenzen können, hieß es. Dementsprechend seien Maßnahmen zur Desinfektion, Reinigung und Spülung des Rohrnetzes und von Hochbehältern eingeleitet worden. Es handle sich um einen Umweltkeim. Die Trinkwasserverordnung sehe dafür einen Grenzwert von null vor. Nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt werde deshalb noch weiter gechlort, um sicherstellen zu können, einwandfreies Trinkwasser zu liefern.

    Gechlortes Wasser unbedenklich

    Grundsätzlich sei gechlortes Wasser völlig unbedenklich, heißt es in der Pressemitteilung. Die Stadtwerke Deggendorf empfehlen allerdings bestimmten Personengruppen, wie zum Beispiel Schwangeren, Eltern von Säuglingen oder Menschen mit einer Infektion oder einer Immunschwäche auf Mineralwasser umzusteigen.

    Wann Entwarnung kommt, ist unklar

    Erst, wenn alle Maßnahmen abgeschlossen sind, werden sich die Stadtwerke mit dem Gesundheitsamt abstimmen, um dann wieder zum ursprünglichen Zustand zurückzukehren, heißt es in der Pressemitteilung. Einen genauen Zeitpunkt könne man im Moment noch nicht nennen, so die Stadtwerke Deggendorf.

    Große Teile des Stadtgebiets betroffen

    Betroffen sind diesmal große Teile des Stadtgebietes Deggendorf, mit Ausnahme der Stadtteile: Deggenau, Reinprechting, Fischerdorf, Natternberg, Stauffendorf, Rettenbach, Mainkofen, Seebach, Eichberg und Kleineichberg, Helming, Boxbach, Frohnreut, Greising, Tattenberg, Ringelswies, Hackermühle, Mietraching und Maxhofen, Einkind, Bergholz.

    Die Bewohner können sich unter der Telefonnummer 0991/3108-111 informieren.

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