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DB warnt: Auch im Notfall niemals auf Gleise springen! | BR24

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Fahrgäste der Münchner S-Bahn haben einen Rentner gerettet, der ins Gleisbett gestürzt war. Dazu sind sie ihm nachgesprungen und haben ihn heraufgeholt - schnell, bevor die nächste S-Bahn kam. Jetzt fragen sich viele - mutig oder falsch?

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DB warnt: Auch im Notfall niemals auf Gleise springen!

Fahrgäste der Münchner S-Bahn haben einen Rentner gerettet, der ins Gleisbett gestürzt war. Dazu sind sie ihm nachgesprungen und haben ihn heraufgeholt - schnell, bevor die nächste S-Bahn kam. Jetzt fragen sich viele: mutig oder falsch?

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Das Thema sorgt für Gesprächsstoff nicht nur in München: S-Bahn-Fahrgäste sind diese Woche einem Rentner, der am Marienplatz auf die Gleise gestürzt war, nachgesprungen und haben ihn auf den Bahnsteig gehoben, bevor ein Zug gekommen ist. Besonders mutig oder absolut falsch?

Retter in Todesgefahr

Die Antwort eines Bahnsprechers ist eindeutig: Nachspringen sollte man auf gar keinen Fall - erst recht nicht auf der Münchner Stammstrecke, wo alle zwei Minuten eine S-Bahn kommt. Das kann auch für Retter zur tödlichen Gefahr werden. Deshalb lautet der Rat: Lieber das örtliche Aufsichtspersonal informieren, das es auf der Stammstrecke an jedem größeren S-Bahnhof gibt.

Schnellbremsung und Nothalt auf Knopfdruck

Auch an die Ein- und Ausstiegslotsen kann man sich wenden. Wo keine Ansprechpartner sind, empfiehlt die Deutsche Bahn, den Notruf zu wählen, also 110 oder 112. Feuerwehr und Polizeileitstelle seien per Standleitung immer mit der Notfallleitstelle der Bahn verbunden, sagte der DB-Sprecher dem Bayerischen Rundfunk. Mit einem Knopfdruck könne man dann den Nothalt auslösen und eine Schnellbremsung einleiten.