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DB Regio bekommt erneut Zuschlag für Donau-Isar-Netz | BR24

© picture alliance/Jörg Carstensen/dpa

Zugreisende am Bahnsteig vor einem Regionalexpress-Zug

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    DB Regio bekommt erneut Zuschlag für Donau-Isar-Netz

    Die DB Regio hat bei der Vergabe der Haupt-Streckenverbindungen im ostbayerischen Raum erneut den Zuschlag bekommen. Das Unternehmen betreibt das Netz nun weiterhin bis 2036. Das Fahrplanangebot soll verbessert und die Züge moderner werden, hieß es.

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    Die auf Personennahverkehr spezialisierte DB Regio hat erneut den Zuschlag für den Regionalzugverkehr auf den Hauptstrecken von München über Landshut nach Passau bzw. Regensburg bekommen. Das heißt: das Unternehmen, das sich bereits beim letzten Vergabeverfahren durchgesetzt hatte, betreibt das Donau-Isar Netz über 2024 hinaus bis Dezember 2036.

    DB Regio kündigt Stundentakt an

    Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hatte den elektrischen Regionalzugverkehr neu ausgeschrieben. Neu ist: Das künftige Netz Donau-Isar integriert ab Dezember 2024 den heutigen Flughafenexpress, den Donau-Isar-Express und die Regionalbahn von Freising nach Landshut.

    Die Fahrgäste in Ostbayern würden von einem deutlich verbesserten Fahrplanangebot profitieren, hieß es. Auf allen Linien sollen die Bahnen künftig im Stundentakt fahren. Zudem werden laut DB Regio frühmorgens und spätabends Taktlücken geschlossen, teilweise noch vor dem Start des neuen Netzes. So soll es beispielsweise beim Donau-Isar-Express bereits zum Fahrplanwechsel 2021/22 zusätzliche Verbindungen geben, etwa ab München und Passau: Durch je eine zusätzliche Verbindung gegen 22:25 Uhr besteht dann laut DB Regio bis nach 23 Uhr ein durchgehender Stundentakt. Die Regionalbahn von Freising nach Landshut, die derzeit außerhalb der Hauptverkehrszeiten nur sporadisch verkehrt, fährt demnach ab Vertragsbeginn im Dezember 2024 jede Stunde; im Berufsverkehr häufiger und bis München Hbf.

    RE-Züge in Hauptverkehrszeiten halbstündlich

    Mit Eröffnung der zweiten S-Bahn-Stammstrecke (voraussichtlich Ende 2028) sollen auch die Regionalexpress-Züge auf den Strecken zwischen München und Plattling bzw. Regensburg in den Hauptverkehrszeiten halbstündlich fahren. Mit den anderen Zügen werde es dann im Berufsverkehr bis zu vier Zugverbindungen pro Stunde nach Landshut geben, hieß es.

    Barrierefreie, klimatisierte Neufahrzeuge mit WLAN

    Die Züge selbst sollen moderner werden, und sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse mit Steckdosen und WLAN-Routern ausgestattet sein, die den kostenlosen Zugang zum Internet ermöglichen. Die BEG forderte für das Netz Donau-Isar elektrisch angetriebene, klimatisierte Neufahrzeuge. Da mit weiter zunehmendem Fahrgastaufkommen zu rechnen sei, beispielsweise auf der heute bereits stark nachgefragten Strecke München – Landshut, müssten die Fahrzeuge hohe Sitzplatzkapazitäten aufweisen und barrierefrei sein, hieß es.

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