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Dauerregen in Deggendorf: Nur ein einziger Jungstorch überlebt | BR24

© LBV/Hans-Jürgen Thorns

Ein Jungstorch hat im Deggendorfer Storchennest überlebt.

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Dauerregen in Deggendorf: Nur ein einziger Jungstorch überlebt

Die starken Regenfälle Ende Mai haben dem Storchennachwuchs in Südbayern zugesetzt. Teils sei die Hälfte der Jungvögel gestorben, teilte der Landesbund für Vogelschutz mit. In Deggendorf hat nur ein einziger Jungstorch überlebt.

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Der Landesverbund für Vogelschutz (LBV) hat kürzlich eine Bilanz zur Weißstorch-Saison herausgegeben. Für die gemischte Bilanz seien demnach die vielen Regentage im Mai verantwortlich. Vor allem den größeren Jungstörchen in Südbayern habe der Regen stark zugesetzt, sodass zum Teil die Hälfte der Jungvögel starben.

Bei Dauerregen würden die Elternstörche weniger oft auf Nahrungssuche gehen, wie es vom LBV heißt. Zudem werden die Jungstörche durch den Regen nass, sodass sie schnell auskühlen können.

Nur ein Storch überlebt in Deggendorf

Auch im Deggendorfer Storchennest hat nur ein Jungstorch von zwei den Dauerregen im Mai überlebt. Allerdings hat sich der noch lebende Storch "gut entwickelt", wie Hans-Jürgen Thorns vom LBV Deggendorf dem BR mitteilt.

"Er sitzt ab und zu schon mal auf dem Nestrand und ist dann vom Westlichen Stadtgraben aus schön zu beobachten". Hans-Jürgen Thorns, LBV

Laut Thorns werde der Jungvogel immer noch durchgehend von einem der beiden Altstörche bewacht, während der andere Futter herbei schafft.

© BR

Immer häufiger sieht man Weißstörche, die auch im Winter in Bayern bleiben. Aber kein Grund zur Sorge. Solange es keine dicht geschlossene Schneedecke gibt, machen Kälte und Schnee den großen Vögeln nichts aus.