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Datenschützer prüfen Blutspende-Seite des BRK | BR24

© picture alliance/dpa

Blutspende

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    Datenschützer prüfen Blutspende-Seite des BRK

    Im Zusammenhang mit einer möglichen Datenpanne beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) prüft nun das Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), ob sensible Gesundheitsdaten unbefugt weitergegeben worden sind.

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    Dem BRK wird vorgeworfen, Angaben zu Themen wie etwa Drogenkonsum und Diabetes fahrlässig an Facebook weitergeben zu haben. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre das ein „gravierender Verstoß“ gegen die Datenschutzbestimmungen, so BayLDA-Präsident Thomas Kranig. Wer auf einer Internetseite sogenannte Tracking-Tools verwendet, müsse die Nutzer in einfacher und klarer Sprache darüber informieren.

    Zahl der betroffenen Nutzer unklar

    Der Blutspendedienst hat inzwischen zugegeben, dass es mit krimineller Energie und hohem Aufwand möglich gewesen sei, die Daten zu kombinieren und mit einem Facebook-Profil zu verknüpfen. Man werde voraussichtlich auf das Tool verzichten, teilte ein Sprecher mit. Wie viele Nutzer davon betroffen waren, ist bislang nicht bekannt. Zuerst hatte die „Süddeutsche Zeitung“ über den Fall berichtet.