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Das Taschentuch-Problem im Bayerischen Wald | BR24

© Lothar Mies

150 Papiertaschentücher hat der Ranger im Nationalpark Bayerischer Wald gefunden

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    Das Taschentuch-Problem im Bayerischen Wald

    Schon länger hat der Nationalpark Bayerischer Wald mit einem unappetitlichen Problem zu kämpfen: Besucher und Touristen hinterlassen mitten in der Natur einen Berg an Taschentüchern. Ein Ranger hat seinen Fund auf nur einem Wegkilometer dokumentiert.

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    Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald hat in einem Facebook-Post ein Foto veröffentlicht, das für Gesprächsstoff sorgt. Zu sehen sind 150 zerknüllte und benutzte Papiertaschentücher, die auf dem Boden liegen.

    150 Tücher auf einem Kilometer Weg

    Gesammelt und extra durchgezählt hat sie der Nationalparkranger Lothar Mies und zwar auf einem einzigen Gang zum Berg Lusen, nur auf dem Weg von der Glasarche bis zum Einstieg in die sogenannte Himmelsleiter. Die Strecke ist nur etwas mehr als einen Kilometer lang. Der Ranger verbindet das Foto mit dem Appell, keine Papiertaschentücher in die Natur zu werfen. Sie brauchen oft mehrere Jahre, bis sie zersetzt sind.

    Ranger haben neuerdings Mülltüten dabei

    Abfall, der einfach auf die Wege oder in den Wald geschmissen wird, macht den Nationalparkrangern zunehmend zu schaffen. Sie sind eigentlich keine Müllsammler, haben aber gerade heuer oft Mülltüten mit dabei, wenn sie im Wald unterwegs sind. Im Coronasommer und auch jetzt im Herbst wegen des schönen Wetters weiterhin fast ungebrochen sind deutlich mehr Wanderer, Radler und Freizeitsportler in den Nationalpark-Wäldern unterwegs. Nicht alle verhalten sich so, wie es in der Natur eigentlich nötig wäre.

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