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Mainleus als Film-Kulisse | BR24

© picture-alliance/dpa

Das Tagebuch der Anne Frank

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    Mainleus als Film-Kulisse

    Heute kommt der Film über das Tagebuch der Anne Frank in die deutschen Kinos. Zu sehen sind darin auch Szenen, die in der stillgelegten Mainleuser Spinnerei im Landkreis Kulmbach gedreht worden sind.

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    Im Frühjahr vergangenen Jahres drehte Regisseur Hans Steinbichler die Sequenzen, die im Konzentrationslager spielen, in und vor der historischen Spinnerei in Mainleus. Auch zahlreiche Komparsinnen aus der Region waren bei den Dreharbeiten dabei und können sich ab heute auf der Leinwand sehen.

    In mehr als 70 Millionen Sprachen übersetzt

    Das Tagebuch der Anne Frank erzählt die Geschichte eines 13-jährigen jüdischen Mädchens und seiner Familie. Diese konnte sich während des Zweiten Weltkriegs zwei Jahre lang in einem Amsterdamer Hinterhaus vor den Nationalsozialisten verstecken. Doch die Familie wurde verraten und fand ein tragisches Ende im Konzentrationslager. Nur Annes Vater überlebte und veröffentlichte nach dem Krieg das Tagebuch seiner Tochter. Das Buch wurde in mehr als 70 Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft.

    Erste deutsche Verfilmung

    "Das Tagebuch der Anne Frank" wurde bereits mehrfach verfilmt – nie jedoch von einem deutschen Regisseur. Hans Steinbichler ist der erste, der sich an die Verfilmung des Buches wagte. Weltpremiere feierte sein Film auf der Berlinale.

    Die Titelrolle in Hans Steinbichlers Verfilmung spielt die 16-jährige Lea van Acken. Mit ihrer Interpretation der Anne Frank möchte Regisseur Steinbichler die junge Generation ansprechen. In seiner Verfilmung legt er, nach eigener Aussage, weniger Wert auf die historischen Umstände und den Krieg. Vielmehr interessiert ihn der faszinierende Bericht Anne Franks über ihr Großwerden im Versteck vor den Nazis.