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Das machen viele beim Tragen einer Mund-Nasen-Maske falsch | BR24

© BR/Anne-Lena Schug

Wie Handy, Hausschlüssel und Geldbeutel zählt inzwischen auch die Mund-Nasen-Maske zu den Dingen, die man einpackt, wenn man das Haus verlässt. Und obwohl man die Maske bestimmt täglich aufsetzt, machen viele Menschen immer noch Fehler dabei.

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Das machen viele beim Tragen einer Mund-Nasen-Maske falsch

Wie Handy, Hausschlüssel und Geldbeutel zählt inzwischen auch die Mund-Nasen-Maske zu den Dingen, die man einpackt, wenn man das Haus verlässt. Und obwohl man die Maske bestimmt täglich aufsetzt, machen viele Menschen immer noch Fehler dabei.

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Von
  • Anne-Lena Schug

Eigentlich sagt der Name "Mund-Nasen-Maske" schon, was alles bedeckt sein soll. Doch immer noch tragen die Maske viele falsch. Außerdem gibt es auch bei der Aufbewahrung der Maske, wenn man sie gerade nicht tragen muss, vieles zu beachten. Wir geben Tipps, was es rund um die Mund-Nasen-Maske zu beachten gibt.

Über die Nase ziehen

Um besser Luft zu bekommen, ziehen manche Menschen die Mund-Nasen-Maske nicht bis über die Nase. Das könnte aber andere gefährden. Aus Sicht des Regensburger Virologen Prof. Bernd Salzberger ist die Bedeckung des Mundes zwar wohl die wichtigere, da vor allem durch das Sprechen oder Husten viele Tröpfchen entstehen. Dennoch sei es wichtig, auch die Nase zu bedecken. Denn auch aus der Ausatem-Luft der Nase werden Viren freigesetzt. Beim Niesen können Tröpfchen entweichen.

Laut Polizei Landshut würden aber die allermeisten die Maske vorschriftsgemäß tragen. Bemerkt die Polizei an einem Ort mit Maskenpflicht, dass jemand seine Nase nicht bedeckt, spricht ihn die Polizei an und weist ihn auf die Vorschrift hin. Bisher gab es aber noch keine Verwarnungen oder Bußgelder, so Patrick Baumgartner von der Polizei Landshut.

Maske richtig aufbewahren

Trägt man die Maske gerade nicht, sollte man sie, laut Prof. Bernd Salzberger, "sauber und sorgfältig" aufbewahren. Wichtig sei, sie nicht zusammenzuknüllen, sondern sie ausgebreitet trocknen und auslüften zu lassen. "Das ist das Problem, wenn sie sie in die Tasche stecken. Alles was wir ausatmen, enthält auch Feuchtigkeit. Die fängt sich dann im Mund-Nasen-Schutz. Es ist gut, wenn der auslüften und trocknen kann", so der Virologe aus Regensburg. Die Maske sollte deshalb auch nicht direkt nach dem Tragen, wenn sie noch ein wenig feucht ist,- in eine Plastiktüte gesteckt werden. Salzberger rät eher zu einem Stoffsäckchen. Darin bleibt die Maske sauber, kann aber trotzdem auslüften.

Nicht an den Innenspiegel hängen

Weil es das Sichtfeld einschränkt, ist es nicht erlaubt die Maske an den Innenspiegel im Auto zu hängen. Wird man damit von der Polizei erwischt, könnte sogar ein Bußgeld drohen. "Wenn ich abbiege, dann schwenkt der Mund-Nasen-Schutz in den Sichtbereich des Fahrers. Die Gefahr besteht, dass er Fußgänger oder Fahrradfahrer übersieht", so Patrick Baumgartner von der Polizei Landshut.

Beim Autofahren nicht mit Brille und Cap tragen

Wird man zum Beispiel beim Autofahren geblitzt, muss klar erkennbar sein, wer der Fahrer war. Dieser darf sein Gesicht also nicht zu stark bedecken. "Wenn ich den Mund-Nasen-Schutz während des Autofahrens trage und dann noch eine Sonnenbrille und ein Käppi aufhabe, dann bin ich unter Umständen in einem Bußgeldbereich. Denn es geht hier um die Identität, die Feststellung des Fahrers. Die Identität darf nicht verschleiert werde", so Baumgartner.

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