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Das Jüdische Museum Fürth sucht „Die kleine Dame“ | BR24

© Jüdisches Museum Fürth

Gemälde „Die kleine Dame“

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    Das Jüdische Museum Fürth sucht „Die kleine Dame“

    Das Jüdische Museum in Fürth sucht verzweifelt eine „Kleine Dame“ im Original. Die Studie zu dem Gemälde „Die kleine Dame“ ist ein Highlight der neuen Ausstellung "Bürgerwelten" im Museum.

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    Bei dem Gemälde handelt es sich um eine Studie zu einem Porträt von Thea Irene Nathan. Irenes Eltern hatten nämlich 1907 den bekannten Münchner Porträtmaler Hermann Kaulbach beauftragt, ihr langersehntes einziges Kind in eigens dafür in Paris gekaufter Kleidung zu malen.

    Hinweise aus der Bevölkerung erhofft

    Das Porträt selbst ist seit 1938 verschollen, heißt es in einer Mitteilung des Jüdischen Museums Fürth. Die Gestapo hatte das Gemälde im Hamburger Hafen beschlagnahmt, als Thea Irenes Schwiegereltern1939 damit in die USA auswandern wollten. Nahezu 40 Jahre nach seinem Verschwinden tauchte das Porträt bei einer Versteigerungsaktion auf. Anschließend hat sich die Spur bis heute leider wieder verloren. Das Jüdische Museum Fürth wendet sich deshalb nun an die Öffentlichkeit, um das Original der „Kleinen Dame“ doch noch aufzuspüren.