BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Das Hygienekonzept für die Oberfrankenhalle in Bayreuth steht | BR24

© picture-alliance/dpa

Das Hygienekonzept für die Bayreuther Oberfrankenhalle steht.

Per Mail sharen

    Das Hygienekonzept für die Oberfrankenhalle in Bayreuth steht

    Anfang November startet die Basketball-Bundesliga in die neue Saison. Damit die Fans von Medi Bayreuth ihr Team in der Oberfrankenhalle unterstützen können, wurde ein Gutachten erstellt. Das daraus resultierende Hygienekonzept ist streng.

    Per Mail sharen

    Bis zu 1.000 Zuschauer könnten künftig bei Basketballspielen in der Bayreuther Oberfrankenhalle dabei sein. Das entsprechende Hygienekonzept haben Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU), Sportamtsleiter Christian Möckel und Medi-Geschäftsführer Johannes Feuerpfeil vorgestellt. Wie es in einer Mitteilung des Vereins heißt, gelte vor und in der gesamten Halle, wie auch auf den Plätzen, eine Maskenpflicht.

    Personalisierte Tickets, keine Gästefans und Einbahnstraßensystem

    Der Zugang zur Halle könne nur über ein personalisiertes Ticket erfolgen, das am Einlass zusammen mit dem Ausweis kontrolliert werde. Das Benutzen der Toiletten sei während der Halbzeitpause nicht möglich, um parallel mit dem Einbahnstraßensystem in der Halle den direkten Kontakt unter den Besuchern auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Bodenmarkierungen und zusätzliches Personal sollen zudem dafür sorgen, den erforderlichen Abstand zwischen den Leuten bestmöglich einzuhalten. Außerdem gibt es keine Karten für Gästefans.

    Sieben-Tage-Inzidenz als entscheidender Wert vor jedem Spiel

    Insgesamt wären gemäß dem Hygienekonzept maximal 1.412 Zuschauer bei einem Bundesliga-Heimspiel von Medi Bayreuth vertretbar. Das entspräche einer Hallenauslastung von 41,5 Prozent. Die Politik, so Geschäftsführer Johannes Feuerpfeil, mache aktuell jedoch andere Vorgaben und auch der vor jedem Spieltag neu zu prüfende Sieben-Tage-Inzidenzwert spiele eine entscheidende Rolle, wie viele Fans am jeweiligen Spieltag dabei sein können. Unter den heute aktuellen Gegebenheiten könnte der Bundesligastart der Bayreuther am 7. November gegen die Telekom Baskets Bonn demnach mit bis zu 1.000 Zuschauern stattfinden. Diese Plätze stünden ausschließlich Dauerkartenbesitzern zur Verfügung, heißt es weiter.

    Hygienekonzept gilt für alle Veranstaltungen in der Oberfrankenhalle

    Auch Stehplätze, so das Gutachten, können bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab einem Wert von 5 nicht belegt werden. Das erstellte Gutachten, so Sportamtsleiter Christian Möckel, wurde gezielt für alle Veranstaltungen in der Oberfrankenhalle erstellt und werde somit auch bei anstehenden Terminen angewendet. Man werde hier keine Abstriche machen und müsse nun sehen, wie man dieses Konzept auf andere Veranstaltungen projizieren könne.

    💡 Was bedeutet die "Sieben-Tage-Inzidenz"?

    Die Sieben-Tage-Inzidenz zeigt an, wie viele Menschen in einer Stadt oder einem Landkreis in einem Zeitraum von sieben Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Um den Wert vergleichbar zu machen, wird er pro 100.000 Einwohner angegeben. Berechnet wird er ganz einfach: Man addiert die täglich gemeldeten Neuinfektionen der vorangegangenen sieben Tage, teilt die Summe durch die Einwohnerzahl von Stadt oder Landkreis und multipliziert dies mit 100.000. Im Mai haben Bund und Länder die Sieben-Tage-Inzidenz als Richtwert für lokale Corona-Maßnahmen festgelegt.

    In Bayern gibt es einen Frühwarnwert: Ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen sollten Städte und Gemeinden Maßnahmen zur Eindämmung überprüfen. Ab dem bundesweiten Grenzwert von 50 Neuinfektionen sollten Lockerungen zurückgenommen werden. (erklärt von BR24)

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!