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Die Bahn spielt im Nürnberger Hafen längst eine deutlich größere Rolle als der Schiffsverkehr.
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Die Bahn spielt im Nürnberger Hafen längst eine deutlich größere Rolle als der Schiffsverkehr.

Per Schiff und Bahn schlug der Hafen rund 4,3 Millionen Tonnen um. Das ist ein Plus von gut sechs Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Nach Angaben des Hafens hat dabei der gestiegene Güterumschlag bei der Bahn den wetterbedingten Einbruch beim Schiffsverkehr mehr als wettgemacht.

Nur eingeschränkter Schiffsverkehr

Aufgrund der Trockenheit war ein Schiffsverkehr im Juli und August nur eingeschränkt möglich. Der Güterumschlag per Schiff brach im vergangenen Jahr daher um 28 Prozent ein. Da der Güterumschlag auf der Schiene gleichzeitig um zehn Prozent wuchs, fällt die Jahresbilanz des Nürnberger Hafens trotzdem positiv aus.

Hafen als Knotenpunkt

Denn obwohl es sich um einen "Hafen" handelt, spielt der Verkehrsträger Bahn im Nürnberger Hafen, der auch eine Außenstelle in Roth hat, längst eine deutlich größere Rolle als der Schiffsverkehr. "Ein Hafen ist für uns der logistische Knotenpunkt von verschiedenen Verkehrswegen", sagt der Geschäftsführer des Hafens Nürnberg-Roth, Alexander Ochs.

Jobmesse gegen Fachkräftemangel im Mai

Im Nürnberger Hafen treffen Schiene, Straße und Wasser aufeinander. Umgeschlagen werden unter anderem Brennstoffe wie Diesel und Erdöl, Steine, Erden, Agrarprodukte und Recyclingmaterial. Aktuell beschäftigt auch den Hafen das Thema Fachkräftemangel. Am 16. Mai 2019 lädt der Nürnberger Hafen zu einer Jobmesse auf dem eigenen Gelände ein. Gesucht werden Fachkräfte im Logistikbereich: Vom Stapelfahrer über den Elektriker bis zum Informatiker. Der Nürnberger Hafen beschäftigt nach eigenen Angaben insgesamt 6.700 Arbeitnehmer.