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Dachau und Fürstenfeldbruck: Polizei geht gegen Autoposer vor | BR24

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Ein Auto wird abgeschleppt.

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    Dachau und Fürstenfeldbruck: Polizei geht gegen Autoposer vor

    Im Kreis Fürstenfeldbruck und in Dachau gibt es viele, die mit ihren getunten Wagen angeben und vor allem lautstark und häufig viel zu schnell fahren. Gegen sie ist die Polizei in den vergangenen Wochen vorgegangen. Es gab zahlreiche Anzeigen.

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    Von
    • Frank Jordan

    Mit verstärkten Kontrollen ist die Polizei im März und April gegen die Autoposer- und Tuningszene im Landkreis Fürstenfeldbruck und in Dachau vorgegangen. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stand eine Tankstelle in Olching, die sich in der Szene zum beliebten Treffpunkt entwickelt hatte. An Wochenenden versammelten sich hier bis zu 75 junge Autofahrer, um "sich und ihre individuell modifizierten Fahrzeuge zu präsentieren", heißt es in dem Pressebericht der Polizei.

    Drei Fahrzeuge polizeilich beschlagnahmt

    In den letzten Wochen überprüften die Beamtinnen und Beamten dort rund 70 Fahrzeuge verschiedener Marken und Hersteller. 23 Autos waren so stark verändert, dass die Betriebserlaubnis erloschen war und die Besitzer sie in diesem Zustand nicht mehr benutzen durften.

    "Vielen der zumeist jungen Fahrer ist oft gar nicht bewusst, welche Gefahren zum Beispiel von nicht zugelassenen Autoteilen oder Beschleunigungsrennen ausgehen." Leiter der Polizeiinspektion Dachau Thomas Rauscher

    Drei Fahrzeuge wurden zur Begutachtung beschlagnahmt und abgeschleppt.

    Beschwerden wegen Fahrzeuglärm

    Ein zweiter Schwerpunkt war der Bereich um das Dachauer Schloss. Hier beschwerten sich Anwohner immer wieder über Fahrzeuglärm. Die Polizei verwarnte fast 50 Personen mündlich oder zeigte sie an. Gründe waren Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz oder gegen Zufahrtsbeschränkungen.

    220 Schnellfahrer angezeigt

    Parallel führte die Polizei zahlreiche Geschwindigkeitskontrollen durch. In diesem Zusammenhang wurden 220 Autofahrer wegen einer Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit angezeigt. Neun Personen müssen mit Fahrverboten und hohen Geldbußen rechnen.

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