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Nicolas Lahovnik
© Nicolas Lahovnik
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Nicolas Lahovnik

Der Jurist lebt seit 10 Jahren in Oberfranken und arbeitet derzeit als Wirtschaftsförderer der Stadt Weiden. Aufbauend auf seine berufliche Qualifikation möchte er als Bürgermeister Wunsiedel langfristig aus den roten Zahlen führen. Dazu setzt er auf mehr Gewerbesteuereinnahmen. Die allerdings sollen nicht durch neue Ausweisungen, sondern durch die Verdichtung vorhandener Gewerbegebiete und einer entsprechenden Wirtschaftsansiedelung erreicht werden.

Entwicklung für Kultur und Bildung

Wunsiedel, so Lahovnik in seiner Bewerbungsrede, sei eine Stadt der Kultur und der Bildung. Das seien auch künftig wichtige Faktoren der Stadtentwicklung auch im Hinblick auf zu erhaltende staatliche Fördergelder. Desweiteren will Lahovnik an den Plänen für ein gemeinsames Oberzentrum mit der Nachbarstadt Marktredwitz festhalten.

Vorgänger tritt nicht mehr an

Nicoals Lahovnik soll nach dem Willen seiner Partei dem langjährigen Stadtoberhaupt Karl-Willi Beck, ebenfalls CSU, nachfolgen. Beck tritt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an. Seit 2002 ist er Bürgermeister der Fichtelgebirgsstadt. Unter anderem ist es Becks Engagement zu verdanken, dass die Neonazi-Aufmärsche in Wunsiedel deutlich eingedämmt werden konnten. Der sogenannte Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß wurde nach seinem Tod 1987 in Wunsiedel begraben.

Autoren

Markus Feulner

Sendung

Regionalnachrichten Franken vom 15.03.2019 - 06:00 Uhr