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CSU will nach 20 Jahren Kitzinger Landratsamt zurückerobern | BR24

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Zum ersten Mal seit 20 Jahren stellt die CSU im Landkreis Kitzingen wieder einen Kandidaten für die Landratswahl auf. Es ist der 42-jährige Timo Markert – ein Unternehmer aus Albertshofen.

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CSU will nach 20 Jahren Kitzinger Landratsamt zurückerobern

Zum ersten Mal seit 20 Jahren stellt die CSU im Landkreis Kitzingen wieder einen Kandidaten für die Landratswahl auf. Es ist der 42-jährige Timo Markert – ein Unternehmer aus Albertshofen.

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Die CSU im Landkreis Kitzingen stellt zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder einen Kandidaten für die Landratswahl auf. Es ist der 42-jährige Timo Markert. Er ist Unternehmer, verheiratet und hat drei Kinder.

Bisher kein politisches Mandat

"Er ist ein Quereinsteiger, ein echter Underdog – wir freuen uns auf die Wahl und dass die Wähler im Landkreis Kitzingen endlich wieder eine Wahl-Alternative haben", sagte die CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Barbara Becker dem Bayerischen Rundfunk. Timo Markert hat in Albertshofen bei Kitzingen seine Firma Markert Dachbau mit zehn Angestellten. Er hat bislang kein politisches Mandat. Die Kandidaten-Kommission der Kitzinger Kreis-CSU ist einstimmig für Markert und wird ihn am 25. Oktober bei der Nominierungsversammlung den Delegierten empfehlen.

Spannende Kommunalwahl im Kreis Kitzingen erwartet

Damit wird die Kommunalwahl 2020 im Landkreis Kitzingen spannend. Landrätin Tamara Bischof von den Freien Wählern ist seit Oktober 2000 im Amt. Der damals scheidende CSU-Landrat Siegfried Naser, der nach München als Sparkassen-Präsident wechselte, hatte sich vor der Landratswahl 2000 für die Kandidatin der Freien Wähler, Tamara Bischof und gegen den Kandidaten der CSU, den Sulzfelder Bürgermeister Gerhard Schenkel öffentlich ausgesprochen. Bischof gewann die Wahl dann auch mit einem souveränen Ergebnis. 2006 wurde sie ohne Gegenkandidaten mit 97 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Bisher keine Gegenkandidaten

2012 stellten die Grünen einen Gegenkandidaten auf. Bischof bekam 85,7 Prozent der Stimmen. Ob nun auch die Grünen für die Wahlen im März noch jemanden aufstellen, ist derzeit noch nicht erkennbar. SPD, FDP und USW haben bereits erklärt, Tamara Bischof zu unterstützen.