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CSU-Vize Weber äußert sich zu EU-Kommisionspräsidentschaft | BR24

© dpa/Sven Hoppe

Manfred Weber

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    CSU-Vize Weber äußert sich zu EU-Kommisionspräsidentschaft

    Der aus dem Landkreis Kelheim stammende EVP-Politiker Manfred Weber äußerte sich heute zurückhaltend zur möglichen Nachfolge des bisherigen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker. Weber hat gute Chancen auf den Posten.

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    Europapolitiker Manfred Weber (CSU) hat sich heute nur ausweichend zu seinen möglichen Ambitionen auf den Posten des EU-Kommissionspräsidenten geäußert. "Die Gespräche laufen und jetzt schauen wir mal was passiert", sagte Weber am Rande der Eröffnung eines niederbayerischen Radwegeprojekts in seinem Heimatlandkreis Kelheim dem Bayerischen Rundfunk. Das Projekt wurde mit EU-Mitteln unterstützt.

    Berechtigte Hoffnungen auf Nachfolge

    Die Bewerbungsfrist für die Spitzenkandidatur bei der Europawahl innerhalb der Europäischen Volkspartei (EVP) - zu der auch CDU und CSU gehören - soll kommenden Monat beginnen. Der Spitzenkandidat könnte sich berechtigte Hoffnungen auf die Nachfolge des bisherigen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker machen, der sein Amt nach der Wahl aufgeben will. Gestern hatte sich bereits EU-Kommissar Günther Oettinger (CSU) für den Fraktionsvorsitzenden der EVP im Europaparlament stark gemacht.

    Große Ehre für Kelheim

    Auch der anwesende Landrat Kelheims, Martin Neumeyer (CSU), hält Weber geeignet für das höchste Amt der EU-Kommission. Es wäre sowohl eine große Ehre für Manfred Weber, als auch für den Landkreis Kelheim. Weber sei ein "Gewächs" aus dem Landkreis.

    "Wir drücken ihm die Daumen, dass das hinhaut und ganz schlecht schaut es nicht aus. Das ist natürlich schon etwas Besonderes“ Martin Neumeyer, Landrat Kelheim

    Weber für einheitliche Lösung bei Zeitumstellung

    Am Rande der Veranstaltung äußerte sich Manfred Weber auch zur derzeitigen Zeitumstellungsdebatte. Es sei gut, dass die EU die Bevölkerung zu diesem Thema befragt habe. Bei einer Abschaffung der Zeitumstellung plädiert Weber aber für eine einheitliche Lösung innerhalb der EU. "Es macht keinen Sinn, dass wir zwischen Deutschland, Österreich oder Italien eine unterschiedliche Zeit haben. Wenn die Sommerzeit abgeschafft wird, muss es einheitlich in ganz Europa gemacht werden", sagte Weber.

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    Autor
    • Andreas Wenleder
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