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CSU: Schreyer wird Bauministerin, Trautner Sozialministerin | BR24

© pa/dpa/Matthias Balk

Carolina Trautner (l.), Staatssekretärin im bayerischen Sozialministerium, und Sozialministerin Kerstin Schreyer (beide CSU) am 26. Februar 2019

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    CSU: Schreyer wird Bauministerin, Trautner Sozialministerin

    Die bisherige bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer wird Nachfolgerin des scheidenden Verkehrsministers Hans Reichhart. Neue Sozialministerin wird Schreyers bisherige Staatssekretärin Carolina Trautner. Das erhöht den Frauenanteil im Kabinett.

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    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) baut sein Kabinett um. Wie er heute auf der Klausur der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Seeon bekannt gab, wird die bisherige Sozialministerin Kerstin Schreyer neue Verkehrs- und Bauministerin. Söder lobte die 48-jährige Sozialpädagogin als durchsetzungsstark und erfahren - auch auf Bundesebene. Schreyer folgt auf ihren CSU-Parteikollegen Hans Reichhart, der zum 1. Februar sein Amt zur Verfügung stellt, weil er bei den Kommunalwahlen Günzburger Landrat werden will.

    Staatssekretärin Trautner wird Sozialministerin

    Neue bayerische Sozialministerin wird die bisherige Sozial-Staatssekretärin Carolina Trautner. Die 58-Jährige Apothekerin kommt aus dem Landkreis Augsburg und ist seit 2013 für die CSU im Landtag. Staatssekretär im künftig von Schreyer geführten Verkehrs- und Bauministerium wird der Schwabe Klaus Holetschek, bisher Bürgerbeauftragter der Staatsregierung.

    Für Trautner als neue Sozialministerin spricht laut Söder, dass sie eine erfahrene Staatssekretärin sei, die das Haus gut kenne und gemeinsam mit Schreyer viele Themen auf den Weg gebracht habe. Holetschek lobte Söder als erfahrenen Juristen und langjährigen Bürgermeister, der sich mit dem ländlichen Raum und den Belangen von Bürgermeistern perfekt auskenne. Trautner und Holetschek sollen am 6. Februar im Landtag vereidigt werden. Schreyer muss nicht erneut einen Eid leisten, da sie bereits Ministerin ist.

    Söder erhöht Frauenanteil

    Damit kommt in Söders Kabinett wie bisher ein Minister und ein Staatssekretär aus Schwaben. Gleichzeitig erhöht Söder durch die Rochade den Frauenanteil bei den Ministerposten. Künftig sitzen fünf Ministerinnen am Kabinettstisch. Laut Söder sind nun unter den bayerischen CSU-Ministern erstmals gleich viele Frauen und Männer vertreten. Insgesamt gehören aber weiter mehr Männer als Frauen zum Kabinett - die Freien Wähler haben als CSU-Koalitionspartner ihre drei Ministerposten jeweils mit einem Mann besetzt.

    Reichhart: Rückzug ohne Landtagsmandat

    Der 37-jährige Reichhart hatte im Herbst angekündigt, in seiner Heimat Günzburg Landrat werden zu wollen. Seine Ernennung zum Verkehrs- und Bauminister war nach der Landtagswahl für viele Beobachter überraschend gekommen. Ein eigenes Landtagsmandat hat Reichhart wegen des vergleichsweise schlechten Abschneidens der CSU bei der vergangenen Landtagswahl nicht.

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