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Tobias Zech (CSU) spricht bei einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag.

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    CSU-Kreise: Zech legt Bundestagsmandat nieder

    Der CSU-Bundestagsabgeordnete Tobias Zech legt wegen möglicher "Interessenkollisionen" sein Mandat und seine Parteiämter nieder. Konkret soll es um Nebentätigkeiten aus dem Jahr 2016 gehen. Das hat der BR aus Parteikreisen erfahren.

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    Von
    • BR24 Redaktion
    • Stephanie Stauss

    Der CSU-Bundestagsabgeordnete Tobias Zech gibt nach BR-Informationen sein Mandat ab und tritt von seinen Parteiämtern zurück.

    Keine Verbindung zu Masken-Affäre

    Mit der aktuellen Affäre um Corona-Schutzmasken hat der Rücktritt nichts zu tun. Hintergrund sind vielmehr Vorwürfe, Mandat und unternehmerische Tätigkeiten miteinander verquickt zu haben, heißt es laut Deutscher Presse-Agentur. Es gehe um Nebentätigkeiten aus dem Jahr 2016, heißt es aus CSU-Kreisen.

    Fall Zech zur Prüfung beim Ethikausschuss

    Tobias Zech hat sich an den Ethikausschuss der CSU mit der Bitte gewandt, mögliche Interessenkollisionen zu prüfen, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume dem BR. Diese Prüfung dauere an. Dass Tobias Zech unabhängig vom Ausgang dieser Prüfung unmittelbare Konsequenzen ziehe, sei folgerichtig, um Schaden von der CSU abzuwenden, heißt es weiter.

    Zuerst hatten "Passauer Neue Presse" und "Münchner Merkur“ von dem Fall berichtet. Zech habe bereits die Partei- und Fraktionsspitze informiert. Für die CSU ist das der dritte Fall, der wegen undurchsichtiger politischer Kontakte in Bedrängnis kommt.

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