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CSD-Teilnehmer bei Sturz von Wagen verletzt | BR24

© dpa-Bildfunk/Peter Kneffel

CSD 2019 in München.

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CSD-Teilnehmer bei Sturz von Wagen verletzt

Ein Teilnehmer des Christopher-Street-Days in München hat sich bei einem Sturz verletzt. Großteils ist der erste Veranstaltungstag laut Polizei aber ruhig verlaufen. Insgesamt feierten am Samstag mehr als 150.000 Menschen den CSD in München.

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Beim CSD in München ist ein Teilnehmer von dem Wagen der IG Metall aus vier Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Entgegen erster Angaben wurde er aber nur leicht verletzt. Wie ein Pressesprecher des Präsidiums mitteilte, war der Wagen nach Ende des Umzugs in der Nähe des Marienplatz abgestellt, als ein 31-Jähriger auf die Ladefläche stieg und dabei abrutschte. Dabei stürzte er auf eine darunter stehende Person, die aber unverletzt blieb. Der gestürzte Teilnehmer selbst musste zur Behandlung ins Krankenhaus.

Insgesamt haben nach Schätzung der Polizei 15.000 Personen an dem Zug durch die Innenstadt teilgenommen. 140.000 Menschen waren als Zuschauer dabei.

Lesben und Schwule in der Union gestoppt

Dreimal wurde der Zug durch Blockaden kurzzeitig aufgehalten. Eine Gruppe habe zweimal den Wagen der "Lesben und Schwulen in der Union" (LSU) gestoppt. Die Polizei stellte daraufhin die Identität von etwa zehn Blockierern fest; zu Aggressionen oder Anzeigen sei es nicht gekommen.

Bundeswehr-Wagen blockiert

Etwa zwanzig Personen verhinderten für eine Minute die Weiterfahrt des Teilnehmerwagens der Bundeswehr und entfernten sich, bevor die Polizei eingriff. Übergriffe sind bislang nicht bekannt geworden. Die Polizei begleitete die Veranstaltung in der Spitze mit 160 Beamten, darunter viele Verkehrskräfte.

Mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Hitlergruß

Ein Zuschauer, der laut mehrerer Zeugen in Richtung des vorbeirollenden Zuges den Hitlergruß gezeigt hatte, wurde genauso angezeigt wie ein Teilnehmer, der am Marienplatz zwei Streifenbeamte beleidigt haben soll.

Außerdem ermittelt die Polizei gegen einen Mann wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, weil er sich nackt am Fischbrunnen vor dem Rathaus gezeigt habe soll. Eine weiter Person wurde wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

© BR

In München sind zehntausende Menschen zum Christopher Street Day gekommen. Das Straßenfest mit Parade wirbt für die gesellschaftliche Anerkennung von Lesben, Schwulen, Bi- , Trans- und Intersexuellen.