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Coronavirus verändert auch die Fischerei und Fischzucht | BR24

© Regierung von Niederbayern/Robert Hofman

Watbefischung im Bayerischen Wald zur Erhebung des Fischbestandes, (von links: Eva Lummer, Dr. Stephan Paintner)

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    Coronavirus verändert auch die Fischerei und Fischzucht

    Raus aus dem Boot, rein in die Wathose. Die Beschränkungen und Vorschriften aufgrund des Coronavirus betreffen auch die Fischerei und die Fischzucht. Die Branche muss umdenken und sieht die Krise teils auch als Chance.

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    Von
    • Konstantin König
    • BR24 Redaktion

    Die Corona-Krise und die damit verbundenen Beschränkungen und Vorschriften betreffen auch die Fischzucht und die Fischereifachberatung.

    Beratungstermine schwierig

    Für den Bezirk Niederbayern sind die Berater normalerweise zwei bis drei Tage in der Woche im Außendienst unterwegs, um Fischer und Teichwirte zu beraten und den Fischbestand zu erheben. Eine Bootsbefischung ist aktuell aber nicht möglich, weil auf den Booten der gebotene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Deswegen wird jetzt die sogenannte Watbefischung (zu Fuß im Wasser und ohne Boot) zeitlich vorgezogen. Beratungen erfolgen wenn möglich telefonisch oder per E-Mail.

    Krise als Chance

    Durch die Schließungen der Restaurants und Gastronomiebetriebe sind auch den Fischzüchtern und Fischern Abnehmer verloren gegangen. Einige haben deswegen die Direktvermarktung hin zum Endverbraucher ausgebaut. Laut Stephan Paintner, dem Leiter der Fischereifachberatung des Bezirks Niederbayern, liegt in der Krise aber auch eine Chance für die Branche: "Immer mehr Menschen entdecken Qualitätsprodukte aus der Region", so Paintner.

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