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Coronavirus-Prävention: Untersuchungszelt in Aschaffenburg | BR24

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Wer am Wochenende als Notfallpatient ins Klinikum Aschaffenburg kam, wurde in einem Untersuchungszelt auf das Coronavirus getestet. Damit will das Krankenhaus Patienten und Mitarbeiter vor einer Infektion schützen.

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Coronavirus-Prävention: Untersuchungszelt in Aschaffenburg

Das Klinikum Aschaffenburg hat ein Präventionszelt eingerichtet, um Patienten des Krankenhauses zu schützen. Zuvor hatte es in Aschaffenburg nur wenige Verdachtsfälle in Bezug auf das Coronavirus gegeben. Bisher fielen alle Tests negativ aus.

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Das Klinikum Aschaffenburg hat einen Untersuchungsbereich in einem Zelt eingerichtet, um Patienten vor Betreten des Krankenhauses auf das Coronavirus testen zu können. Das teilte das Krankenhaus mit. In dieser Zeltpraxis werden alle ambulanten Notfallpatienten, die nicht mit dem Rettungsdienst eingeliefert werden, untersucht – und im Fall einer Infektion anschließend isoliert.

Verdachtsfälle negativ getestet

Am vergangenen Wochenende hatte es in Aschaffenburg wenige Verdachtsfälle in Bezug auf das Coronavirus gegeben. Dr. Michael Bracharz, Leiter des Gesundheitsamtes in Aschaffenburg, bestätigte auf BR-Nachfrage, dass bisher alle Tests negativ zurückgekommen seien. Laut Bracharz wurden acht Menschen auf das Coronavirus getestet.

Untersuchungszelt soll vor Infektion schützen

Damit soll verhindert werden, dass Menschen mit Grippesymptomen ohne Untersuchung in die Klinik kommen. Außerdem sollen sowohl Patienten als auch Mitarbeiter der Klinikums vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden. Das Krankenhaus hat das Untersuchungszelt zunächst vorübergehend eingerichtet. Wie Dora Lutz-Hilgarth, Pressesprecherin des Klinikums, gegenüber dem BR bestätigte, werde das Zelt aktuell aufgerüstet und wetterfest gemacht. "Wir richten uns darauf ein, dass das Zelt noch ein bisschen länger bestehen bleibt", sagt Lutz-Hilgarth.

Klinikum Aschaffenburg auf Coronavirus vorbereitet

Wenn bei einem Patienten in Aschaffenburg ein Virustest gemacht wurde und er keine stationäre Behandlung braucht, kann er nach Hause gehen, bis das Ergebnis nach 24 Stunden vorliegt. In dieser Zeit darf er das Haus aber nicht verlassen. Sollte es einen Coronafall oder einen Verdachtsfall in Aschaffenburg geben, ist das Klinikum bereits vorbereitet und hat eine isolierte Station eingerichtet. Diese Station ist durch einen Zugang von außen direkt erreichbar. In Unterfranken hat sich bislang niemand mit dem Coronavirus infiziert.

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Ärzte des Klinikums Aschaffenburg testen Corona-Verdachtsfälle in einem Zelt vor dem Gebäude. Ziel des Projekts sei es, die restliche Klinik möglichst virenfrei zu halten, sagt Dr. Christian Pietsch.

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