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Coronavirus: Plattlinger Supermarkt führt Zugangskontrollen ein | BR24

© BR/Sarah Beham

Zugangsbeschränkungen Edeka-Markt Plattling

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Coronavirus: Plattlinger Supermarkt führt Zugangskontrollen ein

In den Plattlinger Supermarkt Edeka dürfen wegen der Coronakrise nur noch maximal 25 Kunden gleichzeitig zum Einkaufen – Security-Personal regelt den Personeneinlass und verteilt hierfür Chips. Jeder Kunde erhält eine blaue Pfandmarke beim Reingehen.

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Der Plattlinger Edeka-Markt am Magdalenenplatz hat diese Woche eine Zugangskontrolle zum Supermarkt eingeführt, die von Security-Mitarbeitern überwacht wird: Sind 25 Kunden bereits im Markt, müssen andere Kunden draußen warten. Die Pfandchips, die den Einlass beschränken, werden jedes Mal desinfiziert, bevor sie weitergegeben werden. Bernhard Oswald ist Edeka-Inhaber in Plattling und hat diese Maßnahme jetzt durchgesetzt - zum Schutz der Kunden in Zeiten von Corona und vor allem auch zum Schutz des Personals, wie er sagt. Besonders am vergangenen Wochenende war ein Arbeiten kaum möglich, wie Oswald berichtet – zu viele Menschen auf einmal.

Beruhigtes Arbeiten möglich - Schutz für Kunden und Personal

Jetzt, durch den regulierten Einlass, sei ein beruhigtes Arbeiten wieder möglich, die Menschen könnten den vorgegebenen Abstand einhalten. Damit wolle er den Betrieb aufrecht erhalten. Bisher habe er positiven Zuspruch von den Kunden erhalten. Die Wartezeiten betragen maximal zehn Minuten, die wartende Schlange draußen vor dem Eingang kann bis zu 15 Personen lang sein – besonders am Wochenende.

Vom BR befragte Kunden bestätigen Oswalds Einschätzung: Sie finden es gut, dass nur noch 25 Personen zum Einkaufen rein dürfen. Vor allem ältere Personen fühlen sich sicherer, wie sie sagen. Svenja Brunner ist Mitarbeiterin des DBS-Sicherheitsdienstes und kontrolliert den Edeka-Eingang: Wie sie sagt, gehen die Menschen aber mit gemischten Gefühlen zum Einkaufen. 70 Prozent seien ihrer Meinung nach für diese Maßnahme, 30 Prozent dagegen.

Mittlerweile gibt es die Zugangskontrollen nicht mehr - sie seien nicht mehr nötig, wie es heißt. Ab heute ist aber bekannt: In Bayern gibt es am Samstag Ausgangsbeschränkungen. Sollten die Kunden ihr Einkaufverhalten deswegen wieder ändern, könnte die Security wieder zum Einsatz kommen.

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