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Coronavirus: Neue Regelungen für Busse im Raum Würzburg | BR24

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Busse der WVV

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    Coronavirus: Neue Regelungen für Busse im Raum Würzburg

    Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH WVV reagiert auf das grassierende Coronavirus. Einem Sprecher zufolge soll in Bussen nicht mehr beim Einsteigen kontrolliert werden. Einen gültigen Fahrschein würde trotzdem jeder benötigen.

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    Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH (WVV) reagiert auf die aktuelle Corona-Entwicklung in Unterfranken. Die Regelungen für Busse, besonders auf dem Land, werden angepasst. Wie ein Sprecher auf BR-Nachfrage mitteilt, soll in Bussen nicht mehr beim Einsteigen kontrolliert werden. Einen gültigen Fahrschein würde trotzdem jeder benötigen.

    Verkehrsbetriebe kündigen kulantes Verhalten an

    Wenn ein Fahrgast an einer Haltestelle einsteigt, an der sich kein Automat befindet, soll er den Fahrschein bei der nächsten Möglichkeit, also einem Umstieg oder der Rückfahrt, nachkaufen. Darüber hinaus empfiehlt die WVV eine Mehrfahrtenkarte, also beispielsweise eine 6er Karte. Die wird vom Automaten nicht entwertet ausgegeben und kann später entsprechend gestempelt werden.

    Einschnitte wegen Coronavirus

    Das Kundenzentrum der WVV sei derzeit geschlossen. Fahrkarten können also nur an entsprechenden Automaten an Bahnhöfen oder Straßenbahnhaltestellen erworben werden. Die Vorverkaufsstellen in Ochsenfurt, Gemünden und Karlstadt sind laut WVV noch geöffnet.

    In Unterfranken gibt es laut Informationen der Gesundheitsämter momentan (Stand 16.03.) über 140 bestätige Corona-Fälle. Etwa die Hälfte davon (76) wurden in Stadt und Landkreis Würzburg gemeldet.