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Coronavirus legt Ausbau der Bamberger ICE-Trasse auf Eis | BR24

© picture-alliance/dpa

Das Coronavirus legt die Ausbaupläne für die ICE-Trasse bei Bamberg auf Eis.

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    Coronavirus legt Ausbau der Bamberger ICE-Trasse auf Eis

    Das Coronavirus hat die Pläne zum Ausbau der ICE-Trasse bei Bamberg auf Eis gelegt. Eine öffentliche Auslegung der Pläne könne derzeit nicht stattfinden, heißt es zur Begründung.

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    Wegen der Corona-Krise liegt auch der Ausbau der ICE-Trasse südlich von Bamberg auf Eis. Wie das Landratsamt Bamberg am Mittwoch (25.03.20) mitteilt, habe Landrat Johann Kalb (CSU) die Regierung von Oberfranken gebeten, die öffentliche Auslegung der Ausbaupläne auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

    Zwei weitere Gleise geplant

    Man könne es den Bürgern in der Corona-Krise nicht zumuten, sich mit derartigen Plänen zu beschäftigen, wird Kalb in einer Mitteilung zitiert. Die Regierung sei der Bitte gefolgt, heißt es. Die Ausbaupläne sehen vor, dass auf einem zehn Kilometer langen Abschnitt zwischen Altendorf, Hirschaid und Strullendorf die bestehende und elektrifizierte Strecke von zwei auf vier Gleise erweitert wird. Auf zwei Gleisen sollen dann Zug-Geschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometern möglich sein. Die beiden anderen Gleise sollen für Regional- und S-Bahn, sowie für den Güterverkehr zur Verfügung stehen.

    Gebäude müssen teilweise abgerissen werden

    Für den Bau der zwei zusätzlichen Gleise müsse die Trasse in Eggolsheim, Altendorf, Hirschaid und Strullendorf verbreitert werden. Teilweise müssten dafür Wohn- und Nebengebäude abgebrochen werden, heißt es in den Planunterlagen zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer 8, das den Ausbau der Bahnmagistrale von Nürnberg über Erfurt und Leipzig nach Berlin vorsieht.