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Coronavirus in Mittelfranken: Wichtige Fragen und Antworten | BR24

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Aktuell sind in Mittelfranken 43 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 12.03., 12:00 Uhr).

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    Coronavirus in Mittelfranken: Wichtige Fragen und Antworten

    Aktuell sind in Mittelfranken 43 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 12.03., 12:00 Uhr). Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist groß. Hier finden Sie wichtige Fragen und Antworten für Mittelfranken.

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    Viele Veranstaltungen müssen derzeit wegen der Sorge vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus abgesagt oder verschoben werden. Unter dem nachfolgenden Link finden Sie dazu Informationen in unserem Corona-Ticker für Mittelfranken. Weitere Informationen finden Sie auch im Ticker für Bayern, Deutschland und die Welt.

    Coronavirus-Tests aus dem Auto in Nürnberg

    In München gibt es ihn bereits: den Coronavirus-Test per "Drive-In". Patienten können dort mit ihrem Auto durch eine Teststation fahren und sich testen lassen ohne auszusteigen. Damit sollen vor allem Kontaktpersonen von Erkrankten getestet werden. Die Ergebnisse gibt es innerhalb von 24 Stunden. In Nürnberg gibt es eine ähnliche Einrichtung auf dem Gelände des Gesundheitsamts. Umweltreferent Peter Pluschke (Grüne) sieht die Bezeichnung "Drive-In" aber als "furchtbar" an. Die Testkapazitäten seien auch dort endlich, die Wortwahl suggeriere aber, dass Bürger "auf gut Glück" vorbei kämen, um sich testen zu lassen. Pluschke fordert, dass Bürger sich nicht aus Bequemlichkeit testen lassen, sondern nur nach Rücksprache mit dem Hausarzt, der einen Abstrich verordnet. So könne die Versorgung für ernste Fälle gewährleistet werden.

    Fieberzelt an Klinik in Neustadt/Aisch eingerichtet

    An der Klinik in Neustadt an der Aisch steht ein Fieberzelt, in dem erkrankte Patienten behandelt werden können, die sich möglicherweise mit dem Coronavirus angesteckt haben. Genutzt werden kann es von Kranken, die weder bei ihrem Hausarzt noch beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst behandelt werden können. Im Fieberzelt erfolgt eine kurze ambulante Aufnahme (bitte Krankenversicherungskarte mitbringen!), eine kurze Untersuchung und gegebenenfalls eine Abstrich-Entnahme. Die Öffnungszeiten des Fieberzeltes sind Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.00 Uhr und von 16.00 bis 17.00 Uhr. Eine telefonische Voranmeldung ist zwingend notwendig: Tel. 09161 / 70 - 3578.

    Klinikbesuche in Fürth unerwünscht

    Das Klinikum Fürth bittet darum, auf den Besuch von Patienten zu verzichten. Wenn dennoch ein Patient besucht werden soll, dann nur von den engsten Familienangehörigen. Aktuell kommt dieser Aufruf aus Fürth, allerdings ist es auch in anderen Krankenhäusern ratsam, auf unnötige Besuche zu verzichten. Das Ansteckungsrisiko steigt durch Besuche sowohl bei den Besuchern als auch bei Patienten.

    Allgemeine Informationshotlines

    Es gibt mittlerweile mehrere Hotlines, die Interessierte in Bezug auf Vorsorgemaßnahmen, Symptome und das Verhalten im Verdachtsfall aufklären:

    Bürgertelefon Staatliche Gesundheitsamt: 09131 / 803 2655

    Coronavirus-Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131 / 6808-5101

    Der Ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB): 116 117 (in jedem Vorwahlgebiet gleich)

    Kommunale Info-Hotlines

    Auch einzelne Kommunen haben mittlerweile eigene Info-Hotlines. Grund ist, dass die Hotline des Gesundheitsamtes hoffnungslos überlastet sei, sagte Nürnbergs Umweltreferent Dieter Pluschke (Grüne). "Die Anfragen gehen in die Tausende." Folgende Telefonnummern sind speziell für Fragen aus den Regionen eingerichtet worden:

    Nürnberg: 0911 / 231 10 666 (Montag bis Sonntag von 8.30 bis 16 Uhr)

    Stadt und Landkreis Fürth: 0911 / 97 73 30 39 (Montag bis Mittwoch 7.30 bis 16.00 Uhr, Donnerstag 7.30 bis 17.00 Uhr und Freitag 7.30 – 12.30 Uhr)

    Schwabach und Roth: 09171 / 81 16 01

    Stadt und Landkreis Erlangen-Höchstadt: 09131 / 803 26 80