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Cafe Tambosi Nähe Odeonsplatz in München: Ab diesem Montag darf es auch innen öffnen.

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    Corona-Werte sinken - Oberbayern macht auf

    Weil die Zahl der Geimpften zunimmt und die Inzidenzen breit gesunken sind, hatte die Staatsregierung am Freitag weitere Öffnungen beschlossen. Seit Montag geht es vielerorts rein in die Wirtshäuser, Kinos und Fitnessstudios - auch in Oberbayern.

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    Von
    • Anton Rauch
    • Gerhard Brack
    • Vera Cornette
    • Christoph Dicke

    Die Öffnungen in Oberbayern seit Montag sind weitreichend. Die Lockerungen betreffen die Gastronomie, Veranstaltungen und auch die Regeln für private Kontakte. Ob bei privaten Treffen, beim Einkaufen oder Sport: Die Lockerungen sind umfangreich und ein Schritt hin zu mehr Normalität in Bayern.

    Künftig gelten hier nur noch zwei entscheidende Inzidenzwerte: Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 greift die Bundesnotbremse mit ihren Beschränkungen. Der zweite wichtige Wert für den Freistaat heißt 50. Liegt der Inzidenz-Wert unter 50, sind weitreichende Öffnungsschritte und Lockerungen möglich. Unter anderem gilt, dass man sich mit 10 Menschen treffen kann, egal aus wie vielen Haushalten.

    Gaststuben werden wieder geöffnet

    Bei einer Inzidenz von unter 100 dürfen Städte und Landkreise sowohl die Innen- als auch die Außengastronomie bis 24 Uhr öffnen. Voraussetzung für die Öffnung der Innenräume ist, dass auch Speisen angeboten werden.

    Bei Kulturveranstaltungen sind nun doppelt so viele Besucher wie bisher – nämlich 500 erlaubt, ebenso bei Sportveranstaltungen. Wer in einem Geschäft einkaufen will, braucht bei einer Inzidenz unter 100 jetzt weder negativen Corona-Test noch Termin. Die Geschäfte darf aber weiterhin nur eine bestimmte Zahl an Kunden gleichzeitig betreten. Abstand soll eingehalten werden.

    In Innenräumen gilt weiter die Maskenpflicht. Ministerpräsident Markus Söder hat am Freitag von mehr Lebensfreude und einer Rückkehr in die Normalität gesprochen, als er die Lockerungen verkündete.

    Inzidenz über 50: Zehn Personen aus maximal drei Haushalten

    So manches kleine Abendgrillen mit Freunden wird auch bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 wieder möglich. Es dürfen sich nämlich nun aus maximal drei Haushalten 10 Personen treffen. Dabei zählen Geimpfte und Genesene genauso wenig mit wie Kinder unter zwölf Jahren.

    Auch Feiern im öffentlichen Raum - z.B. in Gaststätten - können wieder mit mehr Personen durchgeführt werden: "Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen etc. werden wieder möglich", darauf weist die Stadt München hin. Weil die Inzidenz hier schon seit Tagen unter 50 liegt, sind bei Veranstaltungen draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen mit Maske erlaubt. Liegt die Inzidenz zwischen 50 und 100, sind es maximal 50 Personen draußen und 25 drinnen. Nicht vollständig Geimpfte und Genesene brauchen aber bei dieser Inzidenz noch ein negatives Testergebnis

    Wieder Gesang in der Kirchengemeinde und Marktverkauf

    Bei Gottesdiensten darf die Gemeinde wieder mit Maske singen (Inzidenz unter 100), die Schulen haben wieder vollen Präsenzunterricht ohne Mindestabstand (unter 50, aber mit Test zweimal wöchentlich), an den Hochschulen gibt es bei Masken- und Testpflicht (zwei mal wöchentlich) ebenfalls wieder Präsenzveranstaltungen.

    Für Besucherinnen und Besucher in Alten- und Pflegeheimen sowie Behinderteneinrichtungen entfällt die Testpflicht unter einer Inzidenz von 50. Märkte unter freiem Himmel dürfen wieder sämtliche Waren verkaufen. Auch die Hoteliers können aufatmen. In der Hotellerie müssen Gäste nur noch bei der Anreise einen aktuellen negativen Coronatest vorlegen. Kongresse und Tagungen können unter Begrenzung der Teilnehmerzahl und Kontaktdatenerfassung mit Schutz- und Hygienekonzept stattfinden, teilt die Stadt München mit.

    Inzidenz-Systematik bleibt in Kraft

    Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei Tagen hintereinander mit seiner sieben Tage Inzidenz den maßgeblichen Schwellenwert, also 50 oder 100, werden die Regelungen wieder verschärft. Im Fall, dass ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt mit seiner Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage lang den Schwellenwert unterschreitet, gibt es Lockerungen.

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