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Lehrer dringen auf rasche Impfungen für Schulpersonal | BR24

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Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband fordert rasche Impfungen für das gesamte Schulpersonal.

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    Lehrer dringen auf rasche Impfungen für Schulpersonal

    Seit einer Woche dürfen in Bayern zum Beispiel Grundschüler wieder in die Schule - zumindest teilweise. Mehr Klassen sollten aber nicht zurückgeholt werden, fordern nun Lehrkräfte - sie verlangen, dass erst das Schulpersonal geimpft wird.

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    • BR24 Redaktion

    Ohne rasche Corona-Impfungen des Schulpersonals sollten nach Ansicht von Bayerns Lehrerinnen und Lehrern nicht noch mehr Klassen in die Schulen zurückgeholt werden.

    Erst Impfung, dann Präsenzunterricht

    "Alle Lehrerinnen und Lehrer und das gesamte Personal an Schulen müssen geimpft werden, bevor sie in den Präsenzunterricht gehen", sagte die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Simone Fleischmann. Die Testkonzepte, der Grenzwert der 7-Tage-Inzidenz von 100 und die Impfstrategien müssten einheitlich, professionell und konsequent vor Ort eingehalten werden.

    Forderung nach Teststrategie für alle Schulen

    Auch der Verband Deutscher Realschullehrer dringt auf ein sofortiges Impfangebot für die Pädagogen in allen Bundesländern. Zudem müsse eine klare und umfassende Teststrategie für allen Schulen entwickelt werden.

    "Es ist nicht die Zeit für einen Schnellöffnungswettbewerb. Die Gefahr für einen Rückfall ist viel zu groß", sagte der Bundesvorsitzende Jürgen Böhm anlässlich der Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwoch. "Wir wollen die erreichten Erfolge schließlich nicht in einer dritten Welle ertränken."

    Kostenlose Selbsttests in Bayern

    Lehrkräfte, Kita-Personal sowie ältere Schüler und Schülerinnen in Bayern können sich seit dieser Woche regelmäßig selbst auf das Coronavirus testen - und zwar kostenlos. 1,3 Millionen Selbsttests sollten nach Angaben des Gesundheitsministeriums an die Schulen und Kitas in Bayern geliefert werden.

    Seit dem 22. Februar dürfen Grundschüler im Freistaat wieder in ihre Klassen zurück, wenn auch nur im Wechselunterricht. Auch die Abschlussjahrgänge aller anderen allgemeinbildenden Schulen wie Real-, Mittel- und Wirtschaftsschulen sowie der Förderschulen haben wieder Präsenzunterricht. Allerdings nur in Städten und Landkreisen, in denen die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche weniger als 100 beträgt.

    Seit Anfang Februar erhalten schon die Abiturklassen von Gymnasien, Fachoberschulen (FOS) und Berufsoberschulen (BOS) sowie bestimmte Abschlussklassen beruflicher Schulen Präsenzunterricht.

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