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"Corona. Und jetzt?": Schulalltag in Zeiten von Corona | BR24

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Wochenlang mussten sie zuhause lernen. Jetzt dürfen immer mehr Schüler wieder zur Schule gehen. Doch Hygieneregeln schränken den Schulalltag ein. Wie Schule in Zeiten von Corona abläuft, ist in der neunten Folge von "Corona. Und jetzt?" zu sehen.

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"Corona. Und jetzt?": Schulalltag in Zeiten von Corona

Wochenlang mussten sie zuhause lernen. Nun dürfen immer mehr Schüler wieder zur Schule gehen. Doch Hygieneregeln schränken den Schulalltag ein. Wie Schule in Zeiten von Corona abläuft, gibt es in der neunten Folge von "Corona. Und jetzt?" zu sehen.

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In einem Klassenzimmer im Gymnasium Veitshöchheim im Landkreis Würzburg sitzen elf Schüler. Zwischen ihnen sind jeweils zwei Plätze frei. In den ersten beiden Stunden steht Mathe auf ihrem Stundenplan. Danach tauschen die Zwölftklässler das Fach mit der anderen Hälfte der Klasse, die gerade in Deutsch auf das Abitur vorbereitet wird. Immer mehr Schüler dürfen wieder zur Schule gehen. Doch der Schulalltag sieht ganz anders aus als vor Corona. In der neunten Folge des Instagram-Formates von BR-Franken "Corona. Und jetzt?" geht es darum, wie Schule in Zeiten von Corona abläuft.

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Viele Regeln auf dem Schulgelände

"Es ist alles andere als normal", sagt der Schulleiter des Gymnasiums Veitshöchheim Dieter Brückner. Auf dem Schulgelände gelten strenge Hygienemaßnahmen. Im Schulhaus muss jeder eine Maske tragen und Abstand halten. Nur an ihrem Platz im Klassenzimmer dürfen die Schüler die Maske abnehmen. Überall sind Desinfektionsspender befestigt, um Schülern und Lehrern die Gelegenheit zu bieten, die Hände regelmäßig zu reinigen. Es sei genau abgemessen, wie viele Schüler in einen Raum passen, sagt Brückner. In den Klassenzimmern sei maximal Platz für 15 Schüler an Einzeltischen.

Wie ist die Lage vor Ort? Hier finden Sie aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus in Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken.

Unterricht in Schichten

Der Unterricht findet in Schichten statt. Die Schüler sind in zwei Gruppen aufgeteilt: Gruppe A ist in der einen Woche in der Schule, Gruppe B in der Woche darauf. Wer keinen Präsenzunterricht hat, lernt weiterhin zuhause. Die Lehrer stellen den Schülern Lernmaterial zur Verfügung und beantworten Fragen zum Beispiel in Videokonferenzen. Die Schüler sollen die Möglichkeit haben, mindestens einmal in der Woche mit ihrer Lehrkraft Kontakt aufzunehmen, sagt Brückner.

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Bisher halten sich die Schüler am Gymnasium Veitshöchheim an die Regeln. Trotzdem müssen sie sich erst einmal an die neue Situation gewöhnen: "Wenn man seine Freunde im Schulhaus trifft und trotzdem auf Abstand gehen muss, ist das natürlich komisch", sagt Schüler Nicklas Schraut.

Herausforderung: Regeln einhalten

Der Schulleiter ist gespannt, wie sich die Situation verändert, wenn nach den Pfingstferien acht halbe Jahrgangsstufen gleichzeitig im Schulhaus unterwegs sind. Besonders schwierig werde es, wenn die Fünft- und Sechstklässler wieder in die Schule kommen: "Da müssen wir hinterher sein, dass die Regeln eingehalten werden", sagt Brückner. Bis dahin sei noch viel zu organisieren. Denn die Gestaltung der Stundenpläne und die Bildung der Gruppen wirke sich zum Beispiel auch auf die Anzahl an Schülern in den Bussen aus.

💡 Über das neue Instagram-Format "Corona. Und jetzt?“

Kann ich noch zum Zahnarzt gehen? Wann wird es einen Impfstoff geben? Ist ein Umzug erlaubt? Das sind einige der Fragen, die uns die Nutzer unserer BR Franken-Instagram-Seite gestellt haben. Unser Social Media-Team recherchiert, sucht Experten und gibt Antworten. Jeden Freitag auf IGTV.