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"Corona. Und jetzt?": Fernsehen in Zeiten von Corona | BR24

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Reporter sind immer nah dran am Geschehen. Doch derzeit erschweren Kontaktverbote und strenge Hygienevorschriften die Fernsehproduktion. Wie funktioniert Fernsehen in Zeiten von Corona? Darum geht es in der zehnten Folge von "Corona. Und jetzt?"

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"Corona. Und jetzt?": Fernsehen in Zeiten von Corona

Reporter sind immer nah dran am Geschehen. Doch derzeit erschweren Kontaktverbote und strenge Hygienevorschriften die Fernsehproduktion. Wie funktioniert Fernsehen in Zeiten von Corona? Darum geht es in der zehnten Folge von "Corona. Und jetzt?"

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Hinter jedem Fernsehbeitrag steckt eine Menge an Logistik und Aufwand. Meistens gehen einem Beitrag Gespräche und Treffen voraus. Doch das ist derzeit nur eingeschränkt möglich. Trotzdem soll bei den Zuschauern zuhause alles wie gewohnt aussehen. Am Beispiel der Frankenschau aktuell wird in der zehnten Folge des Instagram-Formates von BR Franken "Corona. Und jetzt?" gezeigt, wie die Fernsehproduktion in Zeiten von Corona abläuft.

Aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus in Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken finden Sie hier

Interviewpartner schwer zu bekommen

Andi Ebert, Chef vom Dienst im BR Studio Franken, sitzt an seinem Schreibtisch im Newsroom. Normalerweise ist hier viel los. Doch im Moment sind mehr als die Hälfte der Reporter und Redakteure im Homeoffice. Im Newsroom laufen alle Nachrichten ein, werden bewertet und auf die verschiedenen Sendeformate verteilt. Derzeit hapert es aber häufig an der Umsetzung. Oft sei es der Fall, dass Interviewpartner absagen oder lange zögern, weil sie in Zeiten von Corona nicht mit einem Fernsehteam in Kontakt treten möchten, sagt Ebert.

Hier geht es zur Instagram-Seite von BR-Franken

Schichtarbeit bei den Kamerateams

Um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, arbeiten die Kamerateams in Schichten. So könne die Sicherheit aller Mitarbeiter gewährleistet werden, sagt Dino Valent von SG Multimedia Franken. Außerdem könnten Beiträge im Falle einer Infektion durch ein Ersatzteam gedreht werden. Das sei ein enormer logistischer Mehraufwand für die Mitarbeiter der Disposition, die die Termine planen.

Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier

Strenge Hygienevorschriften

Bei der Fernsehproduktion herrschen derzeit überall strenge Hygienevorschriften. Zum Schutz aller Beteiligter, sind in Räumen, in denen es besonders eng ist, Plexiglastrennwände zwischen den Arbeitsplätzen aufgestellt. Um Interviewpartner und Protagonisten vor der Kamera oder im Studio zu schützen werden alle Mikrofone in Plastiktüten eingehüllt, die regelmäßig gewechselt werden.

Auch in der Maske sorgt Corona für einige Veränderungen. Moderatoren müssen sich zurzeit selbst schminken und Maskenbildner dürfen nur beratend zur Seite stehen. "Es ist eine total komische Situation", sagt Moderatorin der Frankenschau aktuell Julia Büchler. Optimal sei das nicht.

Lernen für die Zukunft

Tassilo Forchheimer, Leiter des BR Studio Franken, kann von der aktuellen Situation auch Positives abgewinnen. "Wir haben ganz viel gelernt", sagt er. Was er damit meint, ist zum Beispiel mobiles Arbeiten. Interviews könnten zum Beispiel auch über Videokonferenzen geführt werden, sagt Forchheimer. Für die Zukunft könne man jetzt Erfahrungswerte sammeln.

💡 Über das neue Instagram-Format "Corona. Und jetzt?“

Kann ich noch zum Zahnarzt gehen? Wann wird es einen Impfstoff geben? Ist ein Umzug erlaubt? Das sind einige der Fragen, die uns die Nutzer unserer BR Franken-Instagram-Seite gestellt haben. Unser Social Media-Team recherchiert, sucht Experten und gibt Antworten. Jeden Freitag auf IGTV.