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"Corona. Und jetzt?": Beherbergung in Zeiten von Corona | BR24

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Wochenlang waren Hotels und Campingplätze geschlossen. Die Beherbergungsbetriebe in Bayern dürfen nun wieder öffnen. Aber wie läuft ein Hotelbesuch in Zeiten von Corona ab? Darum geht es in der elften Folge von "Corona. Und jetzt?".

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"Corona. Und jetzt?": Beherbergung in Zeiten von Corona

Wochenlang waren Hotels und Campingplätze geschlossen. Die Beherbergungsbetriebe in Bayern dürfen nun wieder öffnen. Aber wie läuft ein Hotelbesuch in Zeiten von Corona ab? Darum geht es in der elften Folge von "Corona. Und jetzt?".

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Endlich darf man wieder in den Urlaub fahren. Viele Hotels, Pensionen und Campingplätze haben seit dem 30. Mai wieder geöffnet. Der Andrang ist zumindest auf den Campingplätzen groß. Aber wie funktionieren Besuche in Hotels und auf Campingplätzen in Zeiten von Corona? Davon handelt die elfte Folge des Instagram-Formates von BR Franken "Corona. Und jetzt?".

Hotelbesuch mit Mund-Nasen-Schutz

Wer zurzeit das Schlosshotel Steinburg in Würzburg besucht, kommt direkt am Eingang an einem Desinfektionsmittelspender vorbei. Beim Einchecken an der Rezeption stehen Hotelgäste vor Plexiglasscheiben. In allen öffentlichen Bereichen müssen Gäste einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Türgriffe und andere Oberflächen werden regelmäßig desinfiziert. In Hotelzimmern dürften Karten oder Flyer nicht mehr ausgelegt werden, sagt die Hotelmanagerin Sabrina Czernoch. So könne man die Sicherheit der Gäste gewährleisten. Auch beim Frühstück müssen sich Gäste auf Einschränkungen gefasst machen. Das gewohnte Buffet gibt es nicht mehr.

Hygienekonzept der Staatsregierung

Jeder Beherbergungsbetrieb in Bayern muss sich grundsätzlich an das Hygienekonzept der bayerischen Staatsregierung halten. Darin hat die Regierung einige Regeln, zum Beispiel zur Reinigung der Hotelräume und zur Gestaltung der Empfangsbereiche, festgelegt. Zusätzlich müssen die Betriebe ein eigenes Hygienekonzept entwickeln, das auf die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst ist.

Harte Zeit für Hotels

Die Hotelindustrie sei froh, nach zweieinhalb Monaten Shutdown wieder Gastgeber sein zu können, sagt Michael Schwägerl, Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Unterfranken. "Die Krise hat die Branche hart getroffen und auch jetzt merkt man noch eine Zurückhaltung bei den Gästen", sagt er. Was die Hygienevorschriften betrifft, macht sich Schwägerl keine Sorgen. Diese seien für alle Hotels, egal ob groß oder klein, individuell umsetzbar.

Wohnmobile halten Abstand

Die Abstände zwischen den Wohnmobilen wurden verdoppelt, sagt Gerhard Braun vom Campingplatz Eibelstadt. Außerdem wird vermehrt kontrolliert, dass jeder seine eigene Sanitäreinrichtung besitzt, denn das ist Pflicht. Die öffentlichen Sanitäranlagen auf dem Campingplatz musste Braun schließen. Anders als bei den Hotels sind die Buchungsanfragen bei den Campingplätzen sehr hoch. Für die nächsten Wochen sei es sehr schwer, überhaupt noch einen Platz zu finden, sagt Braun.

Zelten ist erlaubt

Im Gegensatz zu Wohnwägen oder Wohnmobilen haben Zelte meistens keine eigenen Sanitäreinrichtungen. Das heißt aber nicht, dass Zelten durch das Hygienekonzept der Staatsregierung verboten ist. Wenn der Campingplatz groß genug ist und jedem Zelt ein eigener Sanitärbereich zugeteilt werden kann, steht dem Zelturlaub nichts im Weg. Hier lohnt es sich vorab anzurufen und nachzufragen.

💡 Über das neue Instagram-Format "Corona. Und jetzt?"

Kann ich noch zum Zahnarzt gehen? Wann wird es einen Impfstoff geben? Ist ein Umzug erlaubt? Das sind einige der Fragen, die uns die Nutzer unserer BR Franken-Instagram-Seite gestellt haben. Unser Social Media-Team recherchiert, sucht Experten und gibt Antworten. Jeden Freitag auf IGTV.