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Corona: Tschechisches Pflegepersonal pendelt mit Passierschein | BR24

© BR/Renate Rossberger

Der Eingang zur Arberlandklinik in Viechtach

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    Corona: Tschechisches Pflegepersonal pendelt mit Passierschein

    Nachdem die tschechische Regierung Pflegepersonal nun doch erlaubt hat, über die Grenze zu pendeln, können die 30 tschechischen Krankenhausbeschäftigten im Kreis Regen weiter arbeiten. Trotzdem gibt es Unsicherheiten.

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    In den Arberlandkliniken Viechtach und Zwiesel im Kreis Regen greift die Ausnahmeregelung, die die tschechische Regierung überraschend doch für bestimmte Berufsgruppen wie Pflege- und Gesundheitsberufe, Rettungswesen und soziale Dienste erlassen hat. Sie dürfen im Unterschied zu anderen tschechischen Berufspendlern weiterhin täglich über die Grenze fahren.

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    Pflegepersonal mit Passierscheinen

    Sie müssen auch nicht, wie die anderen Berufsgruppen, mindestens 21 Tage in Deutschland übernachten. In den Arberlandkliniken arbeiten 30 Ärzte, Pflege- und Servicekräfte. Sie brauchen jetzt ein zusätzliches Dokument, sagte Pressesprecherin Stephanie Blüml. Damit können sie sich ausweisen, dass sie in dieser Berufsgruppe tätig sind. So wie es momentan aussieht, klappt das tägliche Pendeln der 30 Mitarbeiter.

    Trotzdem gibt es Unsicherheiten

    Einige Tschechen bleiben aber trotzdem vorerst in den kurzfristig angemieteten Ferienwohnungen, weil ihnen das Ganze zu unsicher erscheint. Sie befürchten, dass die tschechische Regierung doch in ein bis zwei Wochen wieder umschwenken könnte. Einige Beschäftigte, vor allem die, die seit vielen Jahren hier arbeiten, hätten ohnehin Zweitwohnsitze in Bayern.

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