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Corona-Ticker Oberpfalz: Ab Donnerstag Testzentrum in Weiden | BR24

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Das gemeinsame Testzentrum des Landkreises Neustadt/Waldnaab und der Stadt Weiden startet am Donnerstag.

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Corona-Ticker Oberpfalz: Ab Donnerstag Testzentrum in Weiden

Die Corona-Pandemie beherrscht weiter unseren Alltag. Wichtige Fragen rund um Hilfsangebote, Neuregelungen, Zahlen und Fakten in der Oberpfalz finden Sie hier. Dieser Artikel wird mehrmals täglich aktualisiert.

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BR24-Liveticker und aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus

+++ Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert +++

28.08.2020

15:50 Uhr: Testzentrum Landkreis Regensburg startet am Dienstag

Am Dienstag, den 01. September, startet das Corona-Testzentrum des Landkreises Regensburg. Eingerichtet wird es als Drive-In-Station auf dem südlichen Besucherparkplatz des Landratsamtes. Das Testzentrum wird in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Regensburg des Bayerischen Roten Kreuzes betrieben und richtet sich in erster Linie an Reiserückkehrer aus Risikogebieten, heißt es in einer Pressemitteilung. Begonnen wird zunächst mit circa 30 Tests pro Tag. Getestet werden kann nur, wer vorab einen Termin vereinbart hat.

11:45 Uhr: Testzentrum in Weiden startet am Donnerstag

Das gemeinsame Testzentrum des Landkreises Neustadt/Waldnaab und der Stadt Weiden startet am Donnerstag. Das teilt eine Sprecherin des Landratsamtes Neustadt/WN auch im Namen der Stadt Weiden heute mit. Getestet wird auf dem Festplatz in Weiden an der Conrad-Röntgen-Straße, montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr. Notwendig ist allerdings eine Anmeldung zu einem Corona-Test. Betrieben wird das Testzentrum von einem privaten Dienstleister im Auftrag der Kommunen. Vorerst läuft das Zentrum bis Jahresende.

27.08.2020

14:35 Uhr: Neumarkt mit zweithöchstem Covid-19 Wert in Bayern: Abnahme der Zahlen erwartet

Im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz wird der bayerische Warnwert von 35 Corona-Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner nach Ansicht des Landratsamts nicht überschritten. Nach einer Krisensitzung berichtete der Sprecher des Landratsamts, Michael Gottschalk, dem Bayerischen Rundfunk (Studio Niederbayern / Oberpfalz) am Donnerstagmittag, in den nächsten Tagen würden die Infektionszahlen im Landkreis höchstwahrscheinlich wieder sinken. Am Donnerstag morgen war Neumarkt - nach der Stadt Rosenheim - in der Statistik des Robert-Koch-Instituts mit 32,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen die am stärksten belastete Region Bayerns. Ursache für die hohen Werte sind nach Angaben des Landratsamts Heimkehrer aus dem Urlaub in Risikogebieten Südosteuropas. Wörtlich sagte Gottschalk: "Da kann es dann schon passieren, dass in einer Familie auf einen Schlag sechs oder sieben Menschen infiziert sind." Alle diese Fälle und ihre Angehörigen seien in Quarantäne, die auch überwacht werde. Zu Besorgnis, so das Landratsamt, bestehe kein Anlass. Die Behörden beobachteten die Lage sehr genau.

10:30 Uhr: Neumarkt laut RKI einer der Corona-Hotspots in Bayern

Die Landkreise Neumarkt in der Oberpfalz und Kelheim sowie die Stadt Rosenheim sind nach den heute Vormittag veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Instituts in Berlin derzeit die Corona-Hotspots in Bayern. In den vergangenen sieben Tagen wurden in Rosenheim 50,5 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert, es folgen Neumarkt in der Oberpfalz mit 32,2 und Kelheim mit 31,9.

Vor allem die Entwicklung im Landkreis Neumarkt ist besorgniserregend, weil sich die Maßzahl dem bayerischen Frühwarnwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner annähert. Auf Platz 4 folgt die Stadt München mit 30,0 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Am wenigsten betroffen in der Oberpfalz sind nach diesen Zahlen die Stadt Amberg mit keiner einzigen Neuinfektion in den vergangenen sieben Tagen und der Landkreis Amberg-Sulzbach mit 1,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Mit Spannungen werden jetzt die neuesten Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen erwartet, die für ca. 14 Uhr angekündigt sind.

06:30 Uhr: Amberger Eishalle soll im Oktober öffnen

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den Betrieb der Amberger Eishalle. Diese soll spätestens im Oktober geöffnet werden. Vorher müsse allerdings das Lüftungssystem in dem Bau umgebaut werden, teilte die Stadt im Anschluss an eine Sitzung des Ferienausschusses im Stadtrat mit. Aktuell sei die Luftumwälzung im Eisstadion im Zusammenhang mit den Infektionsschutzmaßnahmen problematisch. Jetzt sollten die Lüftungsmöglichkeiten schnellstmöglich ertüchtigt werden, sagte Oberbürgermeister Michael Cerny nach der Sitzung. Eine Hallenöffnung im Oktober sei realistisch, teilte die Stadt weiter mit. Unter Umständen könne ab Mitte September mit der Eisbereitung begonnen werden.

26.08.2020

10:47 Uhr: In Schwandorf wird die Corona-Teststation am Sepp-Simon-Stadion aufgerüstet

Jedermann-Tests werden ab nächster Woche Montag (31.08.) auch im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf möglich sein, so der Sprecher des Landratsamtes Schwandorf. Das Ziel sei es dann 100 Testungen pro Tag durchführen zu können. Diese werden vom BRK sowie den Johannitern durchgeführt. Die freiwilligen Tests können lediglich mit Voranmeldung ausgeführt werden. Im Vergleich zu benachbarten Städten, gäbe es in Schwandorf lediglich Kleinigkeiten zu optimieren, man müsse nichts Neues aus dem Boden stampfen, sondern nur aufrüsten. Die Corona-Teststation im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf ist bereits seit dem 30. März vorlaufend in Betrieb.

25.08.2020

11:05 Uhr: Nachbarland Tschechien verkürzt Quarantäne und verschärft Maskenpflicht

Im Nachbarland Tschechien gelten ab 1. September einige neue Regeln im Umgang mit dem Coronavirus. Ausgeweitet wird die Pflicht zum Maskentragen: Künftig müsse in allen Behörden, öffentlichen und sozialen Einrichtungen, sowie im Öffentlichen Nahverkehr ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, berichtet Radio Prag. Gleichzeitig wird aber die Quarantäne für Menschen mit einer Coronainfektion verkürzt. Künftig müssen Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, nur noch zehn Tag in häuslicher Quarantäne bleiben. Bisher waren es - wie in Deutschland - 14 Tage.

24.08.2020

15:09 Uhr: Höchste Zahl an Neuinfektionen der letzten sieben Tage in Weiden

Die Stadt Weiden verzeichnet derzeit die höchste Zahl an Corona-Infektionen während der vergangenen sieben Tage. Nach den neuesten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) gab es dort in den letzten sieben Tagen 21,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Im Landkreis Tirschenreuth waren es 1,4 Neu-Infektionen. Der Landkreis Tirschenreuth bleibt aber mit insgesamt 1.573,71 Infektionen pro 100.000 Einwohner der bayernweit am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Landkreis.

Die niedrige Zahl der Neu-Infektionen ist allerdings ein sehr gutes Zeichen und zeigt, dass die Schutzmaßnahmen wirken. Bayernweit sind die Werte laut RKI zum Beispiel in den Landkreisen Ingolstadt, Dachau, Ebersberg, München und Rosenheim höher. Vergleichsweise hohe Werte melden auch der Landkreis Neumarkt (14,2 Neu-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner), die Städte Regensburg (11,1) und Amberg (9,5) sowie der Landkreis Regensburg (8,8). Kaum Neuinfektionen melden neben dem Landkreis Tirschenreuth die Landkreise Neustadt an der Waldnaab (3,2), Cham (5,5), Amberg / Sulzbach (6,8), Schwandorf (7,5) und Cham (7,8).

10:30 Uhr: Gemeinsames Testzentrum von Amberg und Amberg-Sulzbach

Die Stadt Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach errichten derzeit ein gemeinsames Corona-Testzentrum, das dauerhaft bestehen bleiben soll. Wie eine Sprecherin mitteilt, seien ab September auf dem Parkplatz des Gesundheitsamtes in Amberg Corona-Tests möglich, speziell für Reiserückkehrer, hier können aber auch Reihentests von Schulpersonal, Lehrkräften oder Erziehern statt finden. Für einen Test muss aber vorher ein Termin vereinbart werden. Die genauen Abläufe werden derzeit erarbeitet und in den kommenden Tagen und Wochen mitgeteilt. Die bayerische Staatsregierung hat vor wenigen Wochen beschlossen, dass in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt ein Testzentrum errichtet werden soll. Die Stadt Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach greifen auf die Erfahrungen aus dem Testzentrum am Amberger Congress Centrum zu Beginn der Pandemie zurück, so Landrat Richard Reisinger (CSU).

08:35 Uhr: Stadtwerk-Hallenbad in Regensburg öffnet im September

Seit März war das Stadtwerk-Hallenbad in Regensburg coronabedingt geschlossen. Ab dem 7. September soll das Bad jetzt wieder für Publikum geöffnet werden. Die Besucherzahl wird auf maximal 50 begrenzt, wie der Betreiber mitteilt. Schwimmkurse im Stadtwerk-Hallenbad gibt es wieder ab 21. September. Das Dampfbad und das Lehrschwimmbecken bleiben weiterhin geschlossen.

23.08.2020

14.10 Uhr: 50-jähriger Chamer auf Intensivstation im Uniklinikum

Ein 50-jähriger Covid-19-Patient aus dem Landkreis Cham befindet sich derzeit im Uniklinikum Regensburg in intensivmedizinischer Behandlung. Das teilte das Landratsamt Cham mit. Die stationäre Behandlung erfolgte aufgrund von Krankheitssymptomen nach der Rückkehr aus einem Aufenthalt in Ungarn. Das Gesundheitsamt am Landratsamt Cham ermittelt die Kontaktpersonen, ordnet Quarantäne an und führt Testungen durch. In zwei weiteren Fällen, die ebenfalls als Reiserückkehrer einzustufen sind, wurden am Sonntag dem Gesundheitsamt positive Testergebnisse gemeldet. Auch hier werden die nötigen Maßnahmen eingeleitet.

In diesem Zusammenhang appelliert der Leiter des Chamer Gesundheitsamtes an die Bürgerinnen und Bürger: "Bitte legen Sie auch weiterhin größten Wert auf die Abstands- und Hygieneregeln, ob im Urlaub oder daheim".

21.08.2020

12:20 Uhr Urlaub in der Oberpfalz, kein Boom aber Aufenthaltsdauer hat sich verlängert

Trotz des Trends zum Urlaub in Deutschland ist die Oberpfalz längst nicht ausgebucht. Im Hochsaison-Monat August sind 46 Prozent der Angebote noch buchbar. Im September sind 61 Prozent noch frei. Das ergab eine Auswertung von Destination Solutions, einem IT-Dienstleister für die Online-Vermarkung von Ferienunterkünften. Die Oberpfalz liegt damit etwa im Deutschland-Schnitt, aber weit hinter Küsten und Alpen. Die Gäste bleiben im Schnitt 5,6 Nächte – etwas länger als im vergangenen Jahr.

20.08.2020

15:13 Uhr: Oberpfalz verzeichnet die wenigsten Neuinfektionen in Bayern

In der Oberpfalz sind in den letzten sieben Tagen lediglich 72 neue Corona-Fälle registriert worden. Das ist der niedrigste Wert bei den Neuinfektionen im Vergleich der bayerischen Regierungsbezirke. In den vergangenen 24 Stunden haben die Gesundheitsämter aus der Oberpfalz dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit laut dessen Internetseite 14 neu registrierte Fälle gemeldet. Insgesamt wurden in der Oberpfalz bisher 5.610 Corona-Fälle registriert.

Zu Beginn der Pandemie im Frühjahr war die Oberpfalz über Wochen die Region in Bayern mit den anteilig meisten registrierten Coronafällen. Das lag vor allem am massiven Infektionsgeschehen im Landkreis Tirschenreuth. Bis heute sind in der Oberpfalz 372 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben, so viele wie in keinem anderen bayerischen Regierungsbezirk.

19.08.2020

16:09 Uhr: Quarantäne in Bodenwöhr - Corona-Tests abgeschlossen

Bei den rund 100 Menschen, die sich nach einer Geburtstagsfeier in Bodenwöhr in der Oberpfalz in Quarantäne befinden, gibt es bislang keinen einzigen Corona-Fall. Alle 114 Kontaktpersonen seien bis Dienstagnachmittag getestet worden, teilte das Landratsamt Schwandorf mit. Bei 42 Personen liegen demnach bereits die Testergebnisse vor - sie sind alle negativ.

Die Kontaktpersonen müssen aber trotz des negativen Tests in der häuslichen Quarantäne bleiben - bis zum 14. Tag nach dem letzten Corona-Kontakt, wie die Behörde weiter mitteilt. Zur Sicherheit werden alle 114 Kontaktpersonen in der kommenden Woche noch einmal getestet.

11:18 Uhr: Coronatests nach Geburtstagsfeier in Bodenwöhr bislang negativ

Der mit Corona infizierte junge Mann, der in Bodenwöhr an einer Geburtstagsfeier mit 100 Gästen teilnahm, hat nach bisherigem Stand niemanden angesteckt. Ein Viertel der rund 100 Gäste einer Geburtstagsfeier in Bodenwöhr kann schonmal durchatmen: Ihre Corona-Tests sind negativ. 114 bekannte Kontaktpersonen hatte der mit Corona infizierte Urlaubsrückkehrer aus Italien laut Landratsamt, der in dem Festzelt in Altenschwand mitgefeiert hatte. 95 wurden schon getestet, die restlichen Tests sollten bis zum Mittag abgeschlossen sein, sagte das Landratsamt Schwandorf dem BR. Sein freiwilliger Coronatest an der Grenze stellte sich als positiv heraus - das Ergebnis kam allerdings erst nach der Feier.

18.08.2020

17:10 Uhr: Regensburg: Ein Jahr lang Nachtsperre für Partywiesen

Der Regensburger Stadtrat will für zwei beliebte Partywiesen in der Innenstadt ein nächtliches Betretungsverbot erlassen. Ab dem 25. August dürfen die Jahn-Insel und der sogenannte Grieserspitz am Zusammenfluss von Donau und Regen zwischen 23 und sechs Uhr morgens nicht mehr betreten werden. Darauf hat sich die Rathauskoalition geeinigt, wie Bürgermeister Ludwig Artinger am Dienstag bekannt gab. Ein entsprechender Beschluss soll in der Stadtratssitzung am 25. August gefällt werden. Außerdem dürfe auf beiden Partywiesen auch keine Lautsprechermusik mehr abgespielt werden. Die Nachtsperrung soll zunächst bis Herbst 2021 gelten.

In den vergangenen Monaten hatten sich die Beschwerden von Anwohnern über die nächtlichen Partys am Grieserspitz und auf der Jahninsel gehäuft. Durch den Corona-Lockdown im März hatte sich die Situation im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verschärft. Nach Angaben des Stadtgartenamtes haben städtische Mitarbeiter alleine in den letzten sechs Wochen 60 Mülltonnen Abfall auf den beiden Partywiesen aufgesammelt.

14.08.202

10:40 Uhr: Hohe Infektionsquote im Nachbarland Tschechien

Im Nachbarland Tschechien steigt die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter schnell an. Am Donnerstag wurden 330 Neuinfektionen registriert. Das ist der höchste Wert seit 3. April, wie Radio Prag unter Verweis auf die staatlichen Gesundheitsbehörden meldet. Es sei außerdem der dritthöchste Tageswert für Tschechien überhaupt. Seit Beginn der Pandemie ist das Virus in Tschechien bei rund 19.000 Menschen festgestellt worden. 391 Covid-19-Patienten im Nachbarland sind nach Angaben des Prager Gesundheitsministeriums bisher an der Krankheit gestorben.

13.08.2020

13:30 Uhr: Maskenpflicht in ÖPNV - Polizei bislang zufrieden

Die Polizei in der Oberpfalz wird heute im Rahmen der bayernweiten Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht kontrollieren. Dabei soll überprüft werden, ob die Menschen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wie vorgeschrieben eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Es verläuft alles "ruhig und kooperativ", so die Polizei. Beanstandenswert seien nur Einzelfälle, tendenziell halten sich die Leute in sehr hohem Maße an die Maskenpflicht, so ein Polizeisprecher. Die Polizei ist heute Nachmittag in mobilen Teams sowie an Bushaltestellen eingesetzt, um die Einhaltung der Maskenpflicht zu prüfen.

12.08.2020

06:35 Uhr: Amberger Michaeli-Dult ist abgesagt

Nach der Amberger Pfingstdult wird jetzt auch die Amberger Michaeli-Dult mit 36 Schaustellern und 10 Warendult-Beschickern vom 25. September bis 4. Oktober 2020 abgesagt. Die Amberger Dult ist eines der ältesten Volksfeste Bayerns. Sie kann auf eine über 650-jährige Tradition zurückblicken.Die Corona-Pandemie und das damit verbundene Verbot von Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. Oktober 2020, lassen der Amberger Congress Marketing (ACM), als Veranstalter, keine andere Wahl.

06.08.2020

10.55 Uhr: 67-jährige Rodingerin hat sich mit dem Virus angesteckt

Eine 67 Jahre alte Frau aus Roding im Landkreis Cham hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Das hat das Landratsamt Cham bekanntgegeben. Damit hat der Landkreis derzeit insgesamt zwei bestätigte Fälle. Die 67-Jährige hatte sich aufgrund leichter Symptome testen lassen.

Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt, so eine Sprecherin am Landratsamt. Die notwendigen Quarantäne- und Testmaßnahmen für den betroffenen Personenkreis seien veranlasst worden. Bisher konnte noch nicht festgestellt werden wie sich die Frau angesteckt hat, so die Sprecherin.

04.08.2020

10.35 Uhr: Corona-Schnelltests: Polizei warnt vor falschen DRK-Mitarbeitern

Die Polizei warnt im Raum Vilseck und Edelsfeld im Landkreis Amberg-Sulzbach vor zwei Männern, die sich als Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuz ausgeben. Am Dienstag wollten die zwei Männer bei einer Frau einen Corona-Schnelltest für 20 Euro durchführen. Als sich die Frau weigerte und den Ausweis der beiden Unbekannten verlangte, flüchteten die Männer mit einem roten VW UP.

Aufgrund der Vorgehensweise geht die Polizei von einer versuchten Straftat aus. Die Polizei rät, Haustürgeschäfte erst nach der Sichtung eines Ausweisdokuments abzuschließen. Bei Zweifel solle man die übergeordnete Stelle telefonisch kontaktieren, um die Richtigkeit der Person zu überprüfen oder die Polizei zur Abklärung verständigen.

04.08.2020

11.46 Uhr: Landratsamt Regensburg richtet "Virtuelles Bürgerbüro" ein

Das Landratsamt Regensburg bietet ab sofort ein "Virtuelles Bürgerbüro" an. Wie das Landratsamt mitteilt, können Bürgerinnen und Bürger somit einfach und unkompliziert mit den Mitarbeitern des Amtes in Kontakt treten und in Videokonferenzen Behördengänge erledigen. Das Virtuelle Bürgerbüro startet als Pilotprojekt zunächst in fünf ausgewählten Fachbereichen des Landratsamtes, und zwar für Beratungsgespräche zum Thema Energieeinsparung/Klimaschutz, Existenzgründung/Wirtschaftsförderung, Gartenkultur und Landespflege sowie für Gespräche zur Suchtberatung.

Auch das Büro von Landrätin Tanja Schweiger bietet das "Virtuelle Bürgerbüro" ab nächster Woche als zusätzlichen Service an. "Weil aus Infektionsschutzgründen die Öffnungszeiten des Landratsamtes derzeit etwas eingeschränkt sind, kommt dieses Angebot zur richtigen Zeit", so Landrätin Tanja Schweiger. Auch wenn man bei den Öffnungszeiten wieder zum Normalmodus zurückkehren könne, werde das Zusatzangebot des Virtuellen Bürgerbüros beibehalten. Das Virtuelle Bürgerbüro erreicht man über die Homepage des Landratsamtes.

31.07.2020

7.19 Uhr: Corona-Fall im Kreis Cham - Familie nach Reise in Quarantäne

Im Landkreis Cham gibt es erstmals seit zwei Monaten wieder einen Corona-Fall. Wie das Landratsamt in Cham mitteilte, handelt sich um eine Frau, die mit Ehemann und Kind per Flugzeug von einer Auslandsreise aus dem Kosovo zurückgekehrt ist. Sie habe zwar keine Symptome gehabt, ließ sich aber freiwillig testen, weil sie aus einem Risikogebiet zurück kam. Nach dem positiven Testergebnis von gestern, hat das Gesundheitsamt eine vierwöchige Quarantäne für die dreiköpfige Familie angeordnet. Eine befreundete Familie muss deshalb ebenfalls in Quarantäne. Während der Quarantäne erfolgen regelmäßige Kontrollabstriche. Das Gesundheitsamt ermittelt außerdem weitere Kontakpersonen. Alle Betroffenen sind bisher beschwerdefrei. Der Chamer Landrat Franz Löffler (CSU) appelliert an alle Urlaubsrückkehrer, sich auf Covid 19 testen zu lassen. Er rät von Reisen in Risikogebiete ab.

30.07.2020

10.45 Uhr: Projekt "Bayerisch-böhmische Kulturstadt" startet morgen in Schwandorf

Die bayerischen und tschechischen Nachbarregionen haben kulturell viel zu bieten – und in Schwandorf eine Bühne gefunden. Zwischen August 2020 und Mai 2021 finden im Rahmen des Projektes "Bayerisch-böhmische Kulturstadt", in Kooperation mit dem Zentrum Bavaria Bohemia, 60 Veranstaltungen in Schwandorf statt. Gefördert wird das Projekt vom bayerischen Heimatministerium, dem Landkreis und der Stadt Schwandorf.

Eigentlich hätte es schon im März losgehen sollen, doch aufgrund der Corona-Pandemie mussten zahlreiche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden. Doch am 1. August beginnt das Projekt nun: unter anderem mit Livemusik aus den sechs Nachbarregionen entlang der bayerisch-tschechischen Grenze, die Outdoor-Ausstellung "Begegnungen – setkání" des Viechtacher Fotografs Herbert Pöhnl und der Kulturstadtpavillon als Infobüro.

29.07.2020

7:54 Uhr: Krankenhaus St. Josef rüstet mit neuem CT auf

Das Krankenhaus St. Josef in Regensburg ist auf eine zweite Corona-Welle jetzt noch besser vorbereitet. Die Klinik hat im Rahmen der Corona-Hilfen des Freistaats einen neuen Computertomographen - kurz CT - bekommen. Mit diesem mobilen CT-Gerät könne die Lunge innerhalb weniger Sekunden gescannt werden, heißt es in einer Mitteilung des Krankenhauses. Damit könne Covid-19 noch schneller erkannt und sicherer behandelt werden. Das Gerät könne laut Mitteilung schon Anzeichen der Krankheit in der Lunge erkennen, obwohl der Rachenabstrich, also der Corona-Test, noch negativ ist.

Im Krankenhaus St. Josef gibt es nun zwei Hochleistungs-CT. Das neue Gerät steht künftig ausschließlich für Patienten mit Covid-19 oder mit Verdacht darauf zur Verfügung. Das bereits vorhandene Gerät wird für alle anderen Untersuchungen bei Patienten genutzt.

27.07.2020

20:00 Uhr: Regelmäßige Vilsplättenfahrten ab Samstag wieder möglich

Ab dem kommenden Samstag, 1. August 2020, werden die regelmäßigen Plättenfahrten auf der Vils wieder aufgenommen. Die Regelfahrten finden samstags, sonntags und an den Feiertagen statt. Abfahrt an der Anlegestelle Schiffgasse in der Amberger Altstadt ist von 14 bis 17 Uhr jeweils zur vollen Stunde. Die Rückfahrten von der Drahthammerwiese erfolgen um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr. Sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt kann am Amberger Congress Centrum (ACC) zu- bzw. ausgestiegen werden.

Mit Blick auf die eigene Sicherheit ist angesichts der Gefährdung durch das Coronavirus aktuell jedoch eine Voranmeldung notwendig. Die Tickets können vorab in der Tourist Information abgeholt und bezahlt werden. Sollten Restkarten vorhanden sein, können diese auch vor Ort erworben werden.

10.57 Uhr: Bade- und Wellnesslandschaft im Sibyllenbad wieder geöffnet

Das Sibyllenbad in Bad Neualbenreuth ist ab heute wieder für alle Besucher geöffnet. Das wurde von einem Mitarbeiter des Heilbads auf BR-Anfrage bestätigt. Nach der corona-bedingten Schließung im März bestand bereits seit 15. Juni wieder ein Teilangebot für medizinische Anwendungen.

Ab heute sind nun auch die Bade- und Wellnesslandschaften wieder in Betrieb. Die Besucherzahl ist auf etwas unter 300 Gästen gleichzeitig beschränkt. Um das zu erreichen, verzichtet das Bad zunächst auf Voranmeldungen und setzt stattdessen auf zeitlich begrenzte Tickets: Jeder Besucher darf maximal drei Stunden im Sibyllenbad bleiben; Tagestickets werden nicht ausgestellt. Sollten mit dieser Regelung dennoch zu viele Gäste gleichzeitig das Bad besuchen wollen, würde man reagieren und auf Voranmeldungen umschwenken, erklärte der Kundenbetreuer des Heilbads.

Um die Wiedereröffnung zu ermöglichen, wurde ein umfangreiches Hygienekonzept ausgearbeitet. Dazu gehören zum Beispiel die Erfassung der Gäste-Daten zur eventuellen Nachverfolgung von Infektionsketten, eine Maskenpflicht im Eingangsbereich bis zu den Umkleiden oder strenge Abstandsregelungen im gesamten Bad. Zudem werden nicht alle Einrichtungen der Badelandschaft geöffnet - Whirlpool und Dampfbad beispielsweise bleiben vorerst geschlossen. Geöffnet hat die Badelandschaft täglich von 8 bis 20 Uhr, die Wellnesslandschaft von 10 bis 20:00 Uhr.

24.07.2020

14.31 Uhr: Stadt Amberg verkürzt Sperrzeit für Freischankflächen in der Altstadt

Gastronomiebetriebe in der Amberger Altstadt dürfen ihre Freischankflächen an den kommenden Wochenenden jeweils am Freitag und Samstag vorübergehend bis 24 Uhr nutzen. Das kündigte die Stadt Amberg an. Die Erlaubnis gilt ab dem 31. Juli und bis einschließlich 29. August. Die Sonderregelung soll laut Stadt dazu beitragen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gastronomie und ihre Betreiber zu kompensieren. Die Stadtverwaltung hat den Wegfall der Feste in der Altstadt zum Anlass genommen, dieses „Lärmkontingent“ für 2020 auf die Wochenenden im August zu verteilen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Ausnahmeregelung soll aber lediglich für Gästebewirtung gelten – nicht für musikalische Unterhaltung.

23.07.2020

14.12 Uhr: Wasserspielbereich auf Amberger Piratenspielplatz bleibt gesperrt

Der Wasserspielbereich des Amberger Piratenspielplatzes muss Corona-bedingt weiterhin gesperrt bleiben. Das teilt die Stadt Amberg mit. Grund ist, dass das für Badegewässer vorgeschriebene Hygienekonzept in diesem Bereich in der Praxis nicht umgesetzt werden kann, heißt es in der Pressemitteilung. Das Einhalten der Mindestabstände, die Desinfektion von Oberflächen und die erforderliche Dokumentation der Benutzerdaten könne nicht erfüllt werden. Hierzu wäre unter anderem der Einsatz von Überwachungspersonal wie beispielsweise in Freibädern notwendig. Hinzu kommt, dass Naturgewässer, wie im Falle des Wasserspielbereichs auf dem Piratenspielplatz, nicht mit Chlorwasser desinfiziert werden können und eine Übertragung leichter möglich wäre wie auf anderen Spielplätzen. Die Stadt leistet damit der aktuellen Fassung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung folge.

12:35 Uhr: Corona-Fallzahlen in Tschechien steigen weiter an

Im Nachbarland Tschechien hat es den zweiten Tag in Folge mehr als 200 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Am Mittwoch seien 247 bestätigte neue Fälle hinzugekommen, teilten die Behörden am Donnerstag in Prag mit. Gesundheitsminister Adam Vojtech schloss die Wiedereinführung flächendeckender restriktiver Maßnahmen nicht mehr aus, sollte der negative Trend anhalten. Bislang stelle sich die Lage in den einzelnen Regionen noch unterschiedlich dar, sagte der Minister. Eine allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt derzeit nur in der besonders betroffenen östlichen Verwaltungsregion Mährisch-Schlesien. Landesweit wurden bisher 364 Todesfälle mit der Erkrankung Covid-19 in Verbindung gebracht.

21.07.2020

13.55 Uhr: Mit der KOJA in die Sommerferien

Ein zusätzliches Ferienangebot für Kinder aller Gemeinden im Landkreis Neumarkt bietet in diesem Jahr die Kommunale Jugendarbeit (KOJA) des Landratsamtes. Das hat der Landkreis Neumarkt mitgeteilt. Vom 3. bis 7. August und vom 10. bis 14. August wird ein buntes Ferienprogramm umgesetzt. Das Besondere dabei ist: Die jeweilige Kleingruppe entscheidet zusammen mit ihren Ferienbegleitungen selbst, welches Programm umgesetzt werden soll. Es wurden bereits viele, unter Coronabedingungen mögliche, Ideen gesammelt. Es können alle Kinder aus dem Landkreis von der ersten bis zur sechsten Klasse angemeldet werden. Geplant sind verschiedene Spiele, Bastelangebote und Ausflüge in die nähere Umgebung. Als Ort für das Ferienangebot konnte das Haus St. Marien gefunden werden. Eine Anmeldung ist möglich unter: www.koja-neumarkt.de. Die Ferienwochen sind auch einzeln buchbar. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 50 Euro pro Kind.

10.55 Uhr: Caritasverband hält Einrichtungen im Sommer geöffnet

Die Einrichtungen des Caritasverbands der Diözese Regensburg bleibt auch während der Sommermonate geöffnet. Das gab der Verband heute bekannt. In Zeiten der Corona-Krise sei es besonders wichtig Hilfsbedürftige zu unterstützen, so der Verband in einer Pressemitteilung. "Wir haben gerade in der Krise einen deutlichen Mehraufwand betrieben, um niemanden zurückzulassen", wird Brigitte Weißmann, Leiterin des Referats Soziale Beratung beim Caritasverband zitiert. Schlangen vor den Ausgabestellen für Gutscheine und an der Notstandsküche zeigten deutlich, wie groß die Not innerhalb unserer Gesellschaft ist, so Weißmann weiter. In der Ferien- und Urlaubszeit würden viele Hilfseinrichtungen ihr Angebot einschränken, so der Verband. Durch eine bestehende Öffnung der Caritas-Einrichtungen möchte der Verband die Lücke, die sich in den Sommermonaten auftut, schließen.

20.07.2020

13.28 Uhr: Sanierungsarbeiten in Regensburger Wöhrdbad verkürzt Badesaison im Corona-Sommer weiter

Der Countdown für die diesjährige Badesaison im Regensburger Wöhrdbad ist angelaufen: am 30. August 2020 wird das Bad wegen Sanierungsarbeiten seine Pforten für Besucher wieder schließen. Das geben die Stadtwerke Regensburg bekannt. Nach einer Coronabedingten verspäteten Eröffnung dauert die Freibadsaison im Wöhrdbad damit gerade einmal drei Monate. Die frühzeitige Schließung soll sich jedoch auszahlen: Das Bad soll modernisiert werden, unter anderem werden Struktur, Architektur und Hochwasserschutz optimiert. Dafür wird auch das über 40 Jahre alte Funktionsgebäude abgerissen. Für die gesamte Baumaßnahme werden rund sechs Million Euro investiert. Die Wiedereröffnung ist für Sommer 2021 geplant.

11.31 Uhr: Sommerferien-Betreuung für Kinder im Landkreis Cham auch in Corona-Zeiten

Das Lokale Bündnis für Familie im Landkreis Cham hat Angebote für Ferienbetreuung und Ferienaktionen zusammengetragen. Dadurch sollen Mütter und Väter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, in diesem Jahr besonders im Zeichen von Corona, unterstützt werden. Einige Kommunen, Vereine und freie Träger bieten auch in der Corona-Krise in den Sommerferien fachlich qualifizierte Ferienbetreuung an. Ein Faltblatt in digitaler Form kann auf der Homepage des Landkreises Cham heruntergeladen werden. Dort sind die Freizeit- und Betreuungsangebote gelistet. Interessierte Eltern werden gebeten, sich wegen Anfragen und Anmeldungen, aber auch wegen Infektionsschutz-Vorschriften direkt an die einzelnen Anbieter zu wenden.

18.07.2020

15.00 Uhr: Bistum Regensburg rechnet mit Einbußen

Das Bistum Regensburg rechnet im Zuge der Corona-Krise für das Jahr 2020 mit deutlichen Einbußen. Das hat eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) ergeben. Die Höhe der Einbußen könne man nicht sagen, weil die Pandemie-Dauer mit all ihren Folgen noch unklar sei.

Eine Mehrheit der Landeskirchen und Bistümer in Deutschland rechnet wegen des Coronavirus für dieses Jahr mit Einnahmeverlusten bei der Kirchensteuer von mindestens zehn Prozent. Das zeigt die Umfrage, die unter den 20 evangelischen Landeskirchen und 27 katholischen Bistümern gemacht wurde.

11.05 Uhr: Keine Coronafälle bei Großmetzgerei Wolf in Schwandorf

In der Großmetzgerei Wolf in Schwandorf wurden Anfang der Woche 646 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf das Coronavirus getestet. Wie das Landratsamt Schwandorf mitteilt, liegen bereits 636 Befunde vor: SARS-CoV2 konnte in keinem Fall nachgewiesen werden. Die zehn noch ausstehenden Befunde werden im Laufe des Wochenendes erwartet.

Das Untersuchungsprogramm für die Belegschaften großer Schlacht-, Zerlege- und Fleischverarbeitungsbetriebe beruht auf den Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Ausgewählt wurden bayernweit 33 der über 100 großen Betriebe.

17.07.20, 12.30 Uhr: OTH Regensburg: Drei neue Digitalisierungsprofessuren zum Wintersemester besetzt

Studierende aller Fachrichtungen der OTH Regensburg können sich künftig fit machen für die Digitalisierung und damit ECTS-Leistungspunkte sammeln. Dafür hat die OTH Regensburg eine neue zentrale Einrichtung gegründet. Die Digitalisierung betreffe alle Lebensbereiche und damit auch alle Wissenschaftsdisziplinen. Darauf habe die OTH Regensburg mit der Gründung der Regensburg School of Digital Sciences reagiert, hieß es. Mit Hilfe der School soll es gelingen, die Themen der Digitalisierung in alle Studiengänge zu tragen.

15.07.20, 14.30 Uhr: Waldbad-Sulzbach Rosenberg plant Wiedereröffnung

Das Waldbad in Sulzbach-Rosenberg wird nach der Corona-Pause am kommenden Montag, 20. Juli, wieder eröffnet. Es dürfen maximal 250 Besucher gleichzeitig auf das Gelände. Die Badezeit ist auf zwei Stunden beschränkt, dann müssen die Besucher das Bad wieder verlassen. Nach einer halbstündigen Desinfektionspause darf die nächste Grippe ins Bad. Einlass ist viermal täglich, immer um 9, 11:30, 14:00, 16:30 Uhr. Die Saison dauert bis zum 30. August.

15.07.20, 13.55 Uhr: Ostbayerns Handwerk profitiert von Auftragspolster

Das Handwerk in Ostbayern kann trotz Corona-Pandemie auf eine gute Auftragslage verweisen. Wie aus dem aktuellen Konjunkturbericht der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz für das zweite Quartal 2020 hervorgeht, bezeichnen Dreiviertel aller ostbayerischen Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage als gut oder zumindest befriedigend. Gerade das Bauhauptgewerbe und das Ausbaugewerbe hätten zuletzt noch auf ein Auftragspolster aus der Zeit vor Beginn der Corona-Krise zurückgreifen können, sagt Jürgen Kilger, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. So sei es in Folge der Lockerungsmaßnahmen bezüglich der Corona-Beschränkungen in den letzten drei Monaten zu einer Wiederbelebung der Geschäfte gekommen. Dennoch blicken die Betriebe demnach für das kommende Quartal pessimistisch in die Zukunft. Jeder fünfte Betrieb in Niederbayern und der Oberpfalz rechnet nach Angaben der Handwerkskammer mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage im Laufe des Sommers.

13.07.20, 10:00 Uhr: Erlebnisbad Bulmare ist wieder geöffnet

Nach mehrmonatiger Schließung wegen der Corona-Pandemie ist seit heute das Erlebnisbad Bulmare in Burglengenfeld wieder geöffnet. Maximal 100 Personen dürfen sich gleichzeitig im Frei- und im Hallenbad aufhalten. In der Saunalandschaft ist die Besucherzahl auf jeweils 13 Frauen und Männer beschränkt. Für Bad- oder Saunabesuch kann man telefonisch reservieren: Tel. (0 94 71) 60 19 31. Sollte der Betrieb problemlos anlaufen, wird die Zahl der zugelassenen Besucher schrittweise erhöht, wie die Stadt mitteilt.

11.07.2020, 09:50 Uhr: Deutlich mehr Überstunden für Regensburger Mitarbeiter

Kontrolle von Ausgangsbeschränkungen und Hygieneverordnungen, Bürgeranfragen, das Bearbeiten von Ausnahmegenehmigungen und die Arbeit in Krisenstäben - die städtischen Mitarbeiter hatten in der Corona-Krise gut zu tun. Vor allem in Regensburg wurden deutlich mehr Überstunden geleistet als üblich.

Nach Angaben der Stadtverwaltung arbeiteten die Regensburger Mitarbeiter von März bis Mai 1537 Stunden länger als vertraglich vorgesehen - im Vorjahreszeitraum waren es 213 Stunden.

10.07.2020, 12.40 Uhr: Schulabschluss-Parties in Amberg wurden aufgelöst

Trotz aller behördlichen Aufforderungen und Belehrungen der Schulleitungen gesellten sich am Donnerstagnachmittag an verschiedenen Örtlichkeiten im Amberger Stadtgebiet Schüler zusammen und feierten ihren Schulabschluss. Aus anderen Schulen bekamen sie nicht nur moralische, sondern auch trinkfeste Unterstützung und so blieb es nicht aus, dass die Polizei mit verstärkten Kräften auf die Unvernunft der Schüler reagierte und die Ansammlungen von bis zu 130 Schülern auf der Kräuterwiese, im Stadtgraben und auf der Bleichwiese räumte. Grundsätzlich wäre eine Veranstaltung mit bis zu 200 Teilnehmern möglich, dazu braucht es aber einen Verantwortlichen, eine Anmeldung der Veranstaltung, ein Veranstaltungsgelände und ein Hygienekonzept, was in keinem Fall vorlag.

Bereits bei der Annäherung der Einsatzkräfte entfernten sich viele Schüler unaufgefordert und die restlichen Jugendlichen waren nach einer freundlichen Ansprache auch einsichtig. Einzelne zeigten sich durchaus "diskussionsfreudig" und entfernten sich erst nach mehrfacher Aufforderung. Letztlich verlief alles friedlich, aber leider wurden die "Partymeilen" (wie jedes Jahr) mit Müll und Leergut verschmutz hinterlassen.

10.07.2020, 12.29 Uhr: Eishockey: Regensburger Eisbären - Infos zur neuen Dauerkarte

Weil ein Eishockey-Saisonstart wegen der Corona-Krise noch nicht in Sicht ist, verlängern die Eisbären Regensburg die Frühbucher-Phase und die Reservierung der Bestandsdauerkarten, bis offizielle Informationen vorliegen. Das gab der Verein in einer Pressemitteilung bekannt. Eigentlich enden die Phasen am 1. August. Hygienekonzept, Spielplan und Ligastart werden von Seiten des Deutschen Eishockey-Bundes in den nächsten Wochen schrittweise veröffentlicht, heißt es.

"Wir wissen, dass aktuell einige Verunsicherung bei unseren Fans herrscht", wird Geschäftsführer Christian Sommerer zitiert. Für die Erlöse aus bereits erworbenen Dauerkarten und zukünftigen Kartenkäufen gibt es ein Sperrkonto. "Sollte der schlimmste Fall eintreten und keine Saison 2020/21 stattfinden, können wir die Gelder sofort wieder zurückerstatten", so Sommerer.

10.07.2020, 5.55 Uhr: Tschechien will Corona-App mit Deutschland vernetzen

Die geplante, neue Version der Corona-Warn-App "eRouška" im Nachbarland Tschechien soll ab 1. September mit der deutschen Warn-App kommunizieren können. Derzeit werde noch an der Kompatibilität der jeweiligen Technologien gearbeitet, berichtet "Radio Prag" unter Berufung auf Gesundheitsminister Adam Vojtěch. Die Geräte sind dann über Bluetooth miteinander verbunden. Die gespeicherten Daten werden aber nicht automatisch gesendet, sondern können nur auf Aufforderung der Gesundheitsämter ausgewertet werden.

07.07.2020, 15.16 Uhr: Corona-Fall in Neumarkter Kindergarten

In einem Kindergarten in Neumarkt i. d. Oberpfalz wurde ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet. Das gab das Landratsamt Neumarkt heute bekannt. Die entsprechende Gruppe sei geschlossen worden. 20 Kinder, zwei Erzieherinnen und eine Praktikantin befänden sich jetzt in Quarantäne. Das Gesundheitsamt lässt nun alle Kontaktpersonen testen.

06.07.2020, 13.45 Uhr: Deutsche Bahn verteilt kostenlos Masken

Im Rahmen einer bundesweiten Aktion verteilt die Bahn ab heute an ausgewählten Bahnhöfen Masken an Fahrgäste. Verteilt wird nach Informationen des Bayerischen Rundfunks in Bayern an den Bahnhöfen Aschaffenburg, München Hbf., München Ost und München Pasing, Nürnberg Hbf, Regensburg Hbf und Würzburg. Die DB spricht von einer bundesweiten Präventionsaktion bei der sie ihre Kunden daran erinnern will, Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. In den Zügen und Bahnhöfen ist dies verpflichtend. Die Bundesländer haben sich auf die Maskenpflicht in der Bahn und allen öffentlichen Verkehrsmitteln deutschlandweit verständigt und diese in ihren jeweiligen Verordnungen umgesetzt. An den Bahnhöfen werden zu bestimmten Zeiten Bahnmitarbeiter informieren und aufklären. "Reisende ohne Maske erhalten von den DB-Mitarbeitern kostenlose Einweg-Modelle", heißt es in der Erklärung von heute Vormittag. Wer bereits mit Maske unterwegs ist, soll laut DB nicht leer ausgehen: "Als Dankeschön verteilen die Bahnhofsteams bis zum 12.7. auch Verzehrgutscheine sowie Malbücher und Kartenspiele für Kinder. Die Gutscheine im Wert von je zwei Euro können Reisende und Besucher bei den teilnehmenden Einzelhändlern in den Bahnhöfen eintauschen und so gut versorgt auf Reisen gehen." Maske ab und einen Kaffee trinken, wäre also eine Möglichkeit. Auf sozialen Medien beschweren sich zunehmend Fahrgäste darüber, dass manche Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln betont langsam essen, um die Maske abnehmen zu können. Die Zahl der Farhgäste nimmt laut Bahn wieder deutlich zu.

06.07.2020, 12.47 Uhr: Panoramabad in Wackersdorf öffnet Liegewiese

Im Panoramabad in Wackersdorf sind ab sofort wieder Teile der Liegewiese für die Besucher geöffnet. Das gab die Verwaltungsgemeinschaft Wackersdorf bekannt. Zwar ist die Benutzung der Bad-eigenen Liegen noch nicht gestattet. Ab sofort können sich die Besucher aber auf einem ausgewiesenem Teil der Grünfläche auf mitgebrachten Decken bzw. Badetüchern ausbreiten. Familien können ab sofort außerdem länger baden: Von 15.30 Uhr bis 18:00 Uhr gibt es jetzt täglich einen "Familien-Block". Der Badebesuch muss aber wie alle anderen Schwimmzeiten vorab gebucht werden. Buchungen werden unter der 0174/1034082 täglich zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr entgegengenommen.

Die Besucherzahl im Panoramabad in Wackersdorf ist auf 25 Personen begrenzt.

03.07.2020, 13.19 Uhr: FreiwilligenAgentur Regensburg startet Beratung

Die FreiwilligenAgentur Regensburg des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes startet ab sofort wieder mit den persönlichen Beratungen zur Vermittlung in ein Ehrenamt, wie die Agentur heute bekannt gab. Ein Termin kann telefonisch unter 0941 599 388 620 vereinbart werden. Die Gespräche finden an der Freiwilligen-Agentur Regensburg in der Landshuter Straße 19 statt. Es gilt Maskenpflicht.

03.07.2020, 12.43 Uhr: Sprechtag für insolvenzrechtliche Fragen

Die IHK Regensburg bietet für Unternehmen, die sich aufgrund der Corona-Krise in finanziellen Schwierigkeiten befinden oder deren Geschäftspartner insolvent sind, mehrere Gesprächstermine für ihre Mitglieder an, das gab die IHK Regensburg bekannt. An den sogenannten „Insolvenzsprechtagen“ die in der Woche vom 13. Bis 16. Juli stattfinden sollen, stehen Betroffenen an den Oberpfälzer IHK-Geschäftsstellen zum jeweiligen Sprechtag Insolvenzverwalter aus der Region für die Klärung der wichtigsten Fragen in Form von Einzelgesprächen zur Verfügung. Für die individuellen Gespräche ist an fünf Terminen in Regensburg, Cham, Weiden und Amberg ein Zeitfenster von maximal 60 Minuten vorgesehen. Die Beratung ist kostenlos. Die Insolvenzsprechtage finden an folgenden Terminen statt:

Montag, 13. Juli 2020 von 9 Uhr bis 13 Uhr in der IHK Regensburg

Dienstag, 14. Juli 2020 von 9 Uhr bis 13 Uhr in der IHK-Geschäftsstelle Cham

Mittwoch, 15. Juli 2020 von 14 Uhr bis 17 Uhr in der IHK-Geschäftsstelle Weiden

Donnerstag, 16. Juli 2020 von 9 Uhr bis 12 Uhr in der IHK-Geschäftsstelle Weiden

Donnerstag, 16. Juli 2020 von 9 Uhr bis 13 Uhr in der IHK-Geschäftsstelle Amberg

Die Anmeldung ist online oder telefonisch unter 0941 5694-268 vorzunehmen.

03.07.2020, 09.41 Uhr: Amberger "Luftnacht" abgesagt

Die für 5. September geplante "Luftnacht" in Amberg, die regulär alle zwei Jahre stattfindet, muss aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Das teilte die Stadt heute mit. Eine Verkleinerung der Luftnacht auf Corona-konforme Maße sei nicht möglich – rund 30.000 Menschen besuchen die Luftnacht normalerweise, heißt es. Damit zählt das Fest zu den größten Veranstaltungen der Stadt, die sich als "Luftkunstort" versteht. Die "Luftnacht" hätte in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Die Vorbereitungen für das Event, bei dem Attraktionen rund um das Element Luft in der Altstadt installiert werden, liefen bereits seit 2019. Wann die Luftnacht wieder in Amberg stattfinden kann, steht laut Stadt noch nicht fest.

03.07.2020, 07.47 Uhr: Regensburger Stadtbusse werden umgerüstet

In den Regensburger Stadtbussen soll ab Ende Juli wieder Fahrkartenverkauf möglich sein. Bis dahin seien alle 120 Linienbusse mit entsprechenden Glasscheiben nachgerüstet, wie die SPD-Stadtratsfraktion unter Berufung auf die Regensburger Stadtwerke mitteilt. Bisher können Tickets nur am Kiosk und am Automaten gelöst werden. Weil es aber an vielen Bushaltestellen in Regensburg keine Ticket-Automaten gibt, konnten Fahrgäste eine Busfahrt nur antreten, wenn sie sich vorher anderswo einen Fahrschein besorgt hatten.

02.07.2020, 11.37 Uhr: Gewitterschaden - Zwangspause für Autokino in Wackersdorf

Beim gestrigen Gewitter ist die Großleinwand des Autokinos in Wackersdorf zu Schaden gekommen. Laut Verwaltungsgemeinschaft Wackersdorf kann der Betrieb erst in der kommenden Woche wieder aufgenommen werden. Ein Gewitter war in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag über Wackersdorf gezogen. Durch den starken Wind sei ein längerer Riss in der aufblasbaren Großleinwand entstanden, eine laufende Veranstaltung musste abgebrochen werden. "Der Schaden lässt sich leider nicht auf die Schnelle beheben", so Kinoleiter Frederik Hohrath. Tickets, die bis einschließlich 6. Juli erworben wurden, werden vollständig zurückerstattet. Das Autokino in Wackersdorf läuft noch bis 12. Juli.

01.07.2020, 14.24 Uhr: Nach Corona-Pause - Geopark Bayern-Böhmen veranstaltet wieder Führungen

Zweieinhalb Monate nach dem geplanten Saisonstart finden am ersten Juli-Wochenende im Geopark Bayern-Böhmen wieder die ersten Führungen und Wanderungen rund um Orte mit erdgeschichtlicher Relevanz statt. Corona-bedingt können die Führungen zwar nicht wie gewohnt stattfinden: Die Teilnehmerzahl ist auf neun Personen beschränkt. Interessierte werden gebeten, sich vorab telefonisch oder Online anzumelden. Die Führungen werden von Geopark-Rangern geleitet, die die Gruppen unter anderem über Gesteinsgeschichte, Mineralvorkommen oder -abbau im Geopark informieren.

30.06.2020, 14.09 Uhr: Caritas-Krankenhaus St. Josef lockert Besuchsregeln ab Juli

Ab Mittwoch, 1. Juli, sind im Caritas-Krankenhaus St. Josef wieder mehr Besuche möglich. Das gab die Klinik in einer Pressemitteilung bekannt. Die Regelung, dass Patienten ausschließlich Besuche von einer festen Bezugsperson empfangen dürfen, entfällt damit. Die Besucher können täglich wechseln. Zudem hat das St. Josef Krankenhaus die Begrenzung der Besuchszeit aufgehoben. Weiterhin gilt aber, dass jeder Patient täglich nur von einer Person besucht werden darf.

Auch die Öffnungszeiten sind wieder länger: Für Besucher geöffnet hat das Caritas-Krankenhaus St. Josef von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen von 10 bis 15 Uhr.

Bestehen bleibt die Kontrolle am Eingang: dort werden weiterhin die Kontaktdaten aufgenommen und ein kurzer Gesundheits-Check durchgeführt. Das Caritas-Krankenhaus St. Josef weist darauf hin, dass auch weiterhin strenge Hygiene- und Abstandsregeln gelten.

29.06.2020, 12.32 Uhr: Höchster Stand bei Neuinfektionen in Tschechien seit April

Tschechien hat die höchste tägliche Zahl an Coronavirus-Neuinfektionen seit Anfang April registriert. Am Sonntag wurden 305 bestätigte Erkrankungsfälle gemeldet, während es am Samstag noch 260 gewesen waren. Nach Einschätzung von Gesundheitsminister Adam Vojtech handelt es sich jedoch nicht um eine zweite Welle. Grund für den sprunghaften Anstieg sei ein lokaler Infektionsherd in der Industrieregion Mährisch-Schlesien. Dort finden derzeit Reihenuntersuchungen unter Bergleuten des staatlichen Steinkohleförderers OKD statt.

Während die Corona-Maßnahmen im Rest des Landes weiter gelockert werden, kommt es in der östlichen Region zu Verschärfungen. Unter anderem sind dort bis auf Widerruf nur Versammlungen von bis zu 100 Menschen zulässig. Zudem gilt die Mundschutzpflicht weiter, die im Rest des Landes ab dem 1. Juli bis auf wenige Ausnahmen entfällt. Als stabil schätzt das Gesundheitsministerium die Entwicklung in der Hauptstadt Prag ein, die bei Touristen wegen ihrer historischen Bausubstanz beliebt ist. In Tschechien wurden bisher 348 Todesfälle mit der Lungenkrankheit Covid-19 in Verbindung gebracht.

29.06.2020, 09.55 Uhr: Panoramabad Wackersdorf – Start geglückt

Nach rund zwei Wochen Testphase für eine Öffnung unter Corona-Einschränkungen hat das Panoramabad Wackersdorf positive Erfahrungen verzeichnet, das gab die Gemeinde Wackersdorf bekannt – jetzt ist auch das Nichtschwimmerbecken wieder geöffnet.

Zu diesem Zweck wurde auch die erlaubte Anzahl der Badegäste angepasst. Für Kinder und Familien wurden zusätzlich vergünstigte Ticketpreise eingeführt. Bisher war nur das Schwimmerbecken geöffnet.

Anfang Juli sollen voraussichtlich dann auch die Liegewiese geöffnet werden und die Schwimmzeiten verlängert werden. Die Entscheidung wird entsprechend mit dem Gesundheitsamt abgestimmt.

26.06.2020, 16:40: Ansturm auf die Kfz-Zulassungsstelle Amberg

Seit einigen Wochen ist der Ansturm auf die Kfz-Zulassungsstelle der Stadt Amberg groß. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kommen vorbei, um ihre Fahrzeuge an-, um- oder abzumelden. Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedoch angesichts der einzuhaltenden Coronaregeln angehalten sind, die Schalterhalle nicht komplett zu öffnen, sondern die Besucher einzeln und vor allem nur nach vorheriger Terminabsprache einzulassen, kommt es immer wieder zu größeren Wartezeiten und Warteschlangen. Ab Montag ist deshalb auch die Online-Terminvereinbarung möglich. In der Rubrik Rathaus unter Ämter und Referate und einem Klick auf die Zulassungsbehörde bzw. direkt über den Link https://www.amberg.de/rathaus/aemter-referate/zulassungsbehoerde erreichbar.

26.06.2020, 09:41: Schwangerenberatung in Weiden nimmt Arbeit wieder auf

Die Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen am Gesundheitsamt für den Landkreis Neustadt und die Stadt Weiden bietet ab sofort wieder persönliche Beratungen vor Ort an. Zwar bleibt das Gesundheitsamt in der Maistraße in Weiden noch bis auf weiteres für Besucher geschlossen, wie das Landratsamt Neustadt/Waldnaab mitteilt. Die Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen bietet jedoch wieder Beratungstermine zu allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt, mit vorheriger Terminvereinbarung wieder möglich! Termine können per Mail vereinbart werden unter schwangerenberatung@neustadt.de.

25.06.2020, 16:35: Corona-Testzentrum geht in Stand-by-Modus

Der Katastrophenfall, der aufgrund der Corona-Pandemie am 16. März 2020 ausgerufen worden war, ist mittlerweile aufgehoben. Wie die Stadt Regensburg mitteilt, hat sich die Infektionslage vorerst entspannt, außerdem verfügen die Arztpraxen wieder über ausreichend Schutzausrüstung. Deshalb geht das Corona-Testzentrum, das im Jahn-Stadion Regensburg eingerichtet wurde, am Freitag, 26. Juni 2020, in den Stand-by-Modus. Alle Testungen werden ab diesem Zeitpunkt von den niedergelassenen Arztpraxen durchgeführt, teilt die Stadt weiter mit. Für Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion ändert sich vorerst nichts: Sie werden gebeten, sich wie bisher telefonisch mit ihrem Hausarzt bzw. ihrer Hausärztin in Verbindung zu setzen, die das weitere Vorgehen mit ihnen besprechen werden.

25.06.2020, 13:45: Oberpfälzer Landräte ziehen Zwischenbilanz

In der Oberpfalz habe es seit Anfang März rund 5.400 Corona-Fälle gegeben, sagte Regierungspräsident Axel Bartelt auf der Tagung der Oberpfälzer Landräte. Erfreulich sei, dass die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen stetig sanken. Im Regierungsbezirk liege die 7-Tages-Inzidenz aktuell bei 1,17, in zahlreichen Landkreisen wie beispielsweise Amberg-Sulzbach, Schwandorf, Cham, Regensburg oder auch Tirschenreuth gebe es bereits seit Tagen oder Wochen keine Neuinfektionen mehr.

Die Auswirkungen der Coronapandemie auf die heimische Wirtschaft seien enorm. Der Regierungspräsident betonte, dass die „Unternehmen in der Oberpfalz massiv betroffen“ sind. Die Zahl der Arbeitslosen liegt bei 3,3 Prozent und ist um 0,8 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr; Tourismus und Gastgewerbe stagnieren. Bartelt lobte die Soforthilfen der Bayerischen Staatsregierung. Johann Keller, Geschäftsführer vom Bayerischen Landkreistag, sagte, das in Berlin beschlossene Konjunkturpaket biete eine Chance, die Wirtschaft anzukurbeln und die Landkreise dabei zu unterstützen, die Aufgaben weiter erfüllen zu können und kommunale Herausforderungen in Angriff zu nehmen. Bezüglich der Gewerbesteuerausfälle befinde man sich derzeit in Gesprächen. Ziel sei es, den ländlichen Raum zu stärken, so Keller. „Es geht darum, die Hilfen bei den Gewerbesteuerausfällen umlagefähig zu gestalten“ so Keller..

25.06.2020, 12:42 Uhr: Wieder mehr Infektionen in Tschechien

Im Nachbarland Tschechien steigt die Zahl der getesteten Corona-Neuinfektionen wieder deutlich an. Gestern wurden 127 Neuinfektionen registriert, das ist er höchste Tageswert seit zwei Monaten. Außerdem starben am Mittwoch in Tschechien fünf Menschen an den Folgen einer Covid19-Erkrankung. Das berichtet Radio Prag unter Berufung auf das staatliche Gesundheitsministerium. Die Grenzregion zu Bayern ist allerdings nicht überdurchschnittlich betroffen. Die Infektions-Hotspots sind demnach die Hauptstadt Prag und die Region Mährisch-Schlesien an der Grenze zu Polen.

25.06.2020, 12:03 Uhr: Bürgerbusse sind wieder unterwegs

Nachdem der Betrieb der Bürgerbusse im Landkreis Schwandorf Mitte März aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend eingestellt wurde,sind die ehrenamtlichen Bürgerbusfahrer jetzt wieder unterwegs. Der Bürgerbus in Dieterskirchen verkehrt bereits seit dem 22. Juni, der Bürgerbus in Schönsee soll ab dem 29. Juni wieder nach den regulären Linienfahrplänen unterwegs sein, wie das Landratsamt mitteilt. Die aktuellen Fahrpläne der Bürgerbusse sind auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht.

23.06.2020, 16:20 Uhr: Krankenhäuser wieder im Normalbetrieb

Die Corona-Vorhaltepflicht für Krankenhäuser, einen Teil ihrer Pflegebetten für die Versorgung einer großen Zahl von Patienten freizuhalten, entfällt. Das teilte die Regierung der Oberpfalz mit. Die zugelassenen Krankenhäuser sind im Rahmen ihres Versorgungsauftrags allerdings weiterhin verpflichtet, im Bedarfsfall insbesondere Kapazitäten mit Möglichkeit zur invasiven Beatmung kurzfristig bereitzustellen, heiß es in einer Pressemitteilung. In Bayern und auch in der Oberpfalz sanken die Infektionszahlen in den letzten Wochen stetig. Aktuell liegt die 7-Tages-Inzidenz in der Oberpfalz bei 1,17. (Stand: Situationsbericht des LGL vom 23.06.2020).

"Ich freue mich, dass die Krankenhäuser und Reha-Zentren in der Oberpfalz jetzt wieder weitgehend zum Alltagsbetrieb zurückkehren können, und dass Operationen und Reha-Maßnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie zurückgestellt werden mussten, wieder im vollem Umfang durchgeführt werden können“, Regierungspräsident Axel Bartelt.

Dennoch mahnt Bartelt zur Vorsicht und bittet die Bürgerinnen und Bürger, die weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen und die Maskenpflicht ernst zu nehmen.

"Das Ausbruchsgeschehen in Gütersloh sollte uns allen eine Warnung sein, insbesondere denen, die glauben, alles sei bereits vorbei. Solange es keinen Impfstoff und kein Medikament gegen das Virus gibt, müssen wir weiterhin achtsam sein, Abstand halten und die notwendigen Hygienemaßnahmen einhalten, um auch weiterhin Leben zu schützen und eine zweite Infektionswelle zu verhindern.“ Regierungspräsident Axel Bartelt

23.06.2020, 16:00 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Im Kreis Schwandorf gibt es seit 19 Tagen keine neuen Corona-Fälle. Das meldet das Landratsamt Schwandorf. Insgesamt hatten sich bis zum 4. Juni 508 Personen im Landkreis infiziert. Nach wie vor befänden sich aber Personen in Quarantäne - entweder weil die Krankheit noch nicht ausgeheilt sei oder weil es Kontakte zu einer infizierten Person gegeben habe, so ein Sprecher.

22.06.2020, 19:30 Uhr: Corona Testzentrum geht in Stand-By-Betrieb

Der Katastrophenfall, der aufgrund der Corona-Pandemie am 16. März 2020 ausgerufen worden war, ist mittlerweile aufgehoben. In einer Pressemitteilung der Stadt Regensburg heißt es: Die Infektionslage hat sich vorerst entspannt, außerdem verfügen die Arztpraxen wieder über ausreichend Schutzausrüstung. Deshalb geht das Corona-Testzentrum, das im Jahn-Stadion Regensburg eingerichtet wurde, am Freitag, 26. Juni 2020, in den Stand-by-Modus.

Alle Testungen werden ab diesem Zeitpunkt von den niedergelassenen Arztpraxen durchgeführt. Für Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion ändert sich vorerst nichts: Sie werden gebeten, sich wie bisher telefonisch mit ihrem Hausarzt bzw. ihrer Hausärztin in Verbindung zu setzen, die das weitere Vorgehen mit ihnen besprechen werden.

22.06.2020, 11:55 Uhr: Testzentrum Altenstadt an der Waldnaab geschlossen

Der Landkreis Neustadt an der Waldnaab hat sein Corona-Testzentrum geschlossen. Weil der Katastrophenfall aufgehoben wurde, habe das Testzentrum bereits am vergangenen Freitag seinen letzten betriebstag gehabt, hieß es heute aus dem Landratsamt. Tests auf das Coronavirus werden ab sofort wieder in Arztpraxen, vom ärztlichen Bereitschaftsdienst oder vom Gesundheitsamt durchgeführt. Die Teststation war seit 8. April als gemeinsame Einrichtung der Stadt Weiden und des Landkreises Neustadt in Betrieb. Es wurden 1.000 Abstriche genommen. Täglich wurden bis zu 60 Tests durchgeführt.

22.06.2020, 06:10 Uhr: Hilferuf der Eventbranche "Night of Light"

In ganz Deutschland leuchten Montag Nacht ab 22 Uhr viele Gebäude rot. Dies ist ein Hilferuf unzähliger Veranstalter der Eventbranche an die Politik. Die Veranstaltungsbranche will damit auf ihre schwierige Situation während der Corona-Krise aufmerksam machen.

Großveranstaltungen sind noch bis Oktober abgesagt, die aktuellen Auflagen würden Veranstaltungen unmöglich machen, wie es heißt. Damit stehe die gesamte Branche auf der Roten Liste der aussterbenden Branchen. Mit der bundesweiten Aktion "Night of Light" fordern die Beteiligten die Politik zu einem Dialog auf, um einen Weg aus der Krise zu finden.

Wie es von den Initiatoren der bundesweiten Aktion heißt, wird die Veranstaltungswirtschaft die nächsten 100 Tage nicht überstehen. Laut einer Studie der TU Chemnitz und des Research Institute for Exhibition and Live-Communication ist die Veranstaltungsbranche in Deutschland die sechstgrößte Wirtschaftsbranche – etwa 1,5 Millionen Mitarbeiter werden beschäftigt.

Auch die Oberpfalz beteiligt sich an der Aktion. So wird unter anderem das Theater in Regensburg, genauso wie die Burg Leuchtenberg (Lkr Neustadt an der Waldnaab) rot beleuchtet.

20.06.2020, 11:30 Uhr: Ein Fall bei Tests in Gemeinschaftsunterkunft

Bei einer Reihentestung in der Gemeinschaftsunterkunft Weiden ist bei 111 Tests nur in einem Fall eine Infektion mit dem Corona-Virus entdeckt worden. Das hat die Regierung der Oberpfalz jetzt mitgeteilt. Die betroffene Person befand sich aber schon in Isolation und wurde anschließend in die Quarantäne-Station nach Regensburg gebracht. Getestet wurden nach insgesamt vier Infektionsfällen in der vergangenen Woche alle Bewohner sowie einige Mitarbeiter der Verwaltung und des Sicherheitsdienstes.

19.06.2020, 12:50 Uhr: Neue Hygieneregeln am Hauptbahnhof Regensburg umgesetzt

Ab sofort wird bundesweit an sieben ausgewählte Bahnhöfen ein verändertes Sicherheits- und Reinigungskonzept umgesetzt – so auch in Regensburg. Neu ist unter anderem die Desinfektion von Handläufen mit UV-Licht. Wie ein Sprecher sagte, bestrahle das UV-Licht die Handläufe an Rolltreppen und befreie sie bis zu 99% von Viren. Durch die Vorkehrung sollen sich die Fahrgäste sicher fühlen. Nach den Lockerungen sei die Buchung um 70 Prozent angestiegen.

19.06.2020, 11:30 Uhr: Keine Neuinfektionen im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt gibt es keine neuen Fälle von Corona-Infektionen. Wie das Landratsamt in Neumarkt mitteilt, sind derzeit noch vier mit dem Corona-Virus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der Infektionen liegt demnach bei 398, wobei 375 Personen wieder gesund seien. 19 Menschen im Landkreis verstarben.

17.06.2020, 16.49 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle im Landkreis Cham

Es gibt es keine neuen Corona-Fälle im Landkreis Cham. Das teilte das Landratsamt Cham mit. Demnach liegt die Gesamtzahl der positiv auf den Coronavirus getesteten Personen unverändert bei 430. Die Zahl der als genesen aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Personen erhöhte sich um einen auf 401, heißt es. Seit Beginn der Pandemie verstarben im Landkreis 21 Personen. Derzeit ist aber kein Patient mehr in stationärer Behandlung.

16.06.2020, 11.00 Uhr: Einladungen an Probanden für Antikörperstudie Tirschenreuth werden verschickt

An mögliche Probanden der Covid-19 Antikörperstudie im Landkreis Tirschenreuth werden ab Mittwoch die Einladungen verschickt. Die Studie beginnt dann konkret am 29.06.2020 mit Terminen zur Blutabnahme in Tirschenreuth, Kemnath und Wiesau, so Ralf Wagner, einer der Studienleiter von der Universität Regensburg. Jedem Probanden wird ein fester Termin zugeteilt. Für ein aussagekräftiges Ergebnis benötigt die Studie insgesamt 3.600 Probanden, mit kurzen Zeitabständen werden deshalb bis zu 7.200 Tirschenreuther Bürger über 14 Jahren angeschrieben. Durch den Nachweis von Virus-spezifischen Antikörpern wollen die Studienleiter herausfinden, wie viele Menschen sich im Landkreis Tirschenreuth mit dem Virus infiziert haben. Die Summe der Infizierten kann Aufschluss über die Immunität in der Bevölkerung geben, was wiederum Rückschlüsse auf die Ausbreitungsdynamik zulässt.

16.06.2020, 10.45 Uhr: Bistum Regensburg feiert seinen Bistumspatron "coronakonform" in der Wolfgangswoche

Vom 21. bis 27. Juni 2020 können die Gläubigen im Bistum Regensburg ihren Bistumspatron, den heiligen Wolfgang, trotz der Auflagen feiern. "Die Wolfgangswoche entfällt auch heuer nicht, auch wenn wir sie 'coronakonform' feiern müssen und wollen", betont Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in seiner Einladung zur Mitfeier. Und vielleicht, so der Regensburger Oberhirte, komme dadurch noch einmal stärker zum Ausdruck, wozu die Wolfgangswoche vor über 50 Jahren eingeführt worden sei: um zu beten. Vom 22. bis 27. Juni ist im Dom täglich um 7 Uhr eine Messfeier mit anschließendem Gebet am Schrein des heiligen Wolfgang, um 12 Uhr ein Mittagsgebet. Den Höhepunkt der Wolfgangswoche bildet die Priesterweihe am Samstag, 27. Juni.

15.06.2020, 16.00 Uhr: Drei Bewohner der Weidener Gemeinschaftsunterkunft positiv getestet

In der Gemeinschaftsunterkunft Weiden sind drei von 36 auf das neuartige Coronavirus getestete Bewohner positiv. Das hat die Reihentestung des zuständigen Gesundheitsamtes vom vergangenen Freitag ergeben. Heute wurde das Ergebnis bekannt. Die Infizierten werden ebenso wie der Ausgangsfall von der Unterkunftsverwaltung nach Regensburg in die Quarantäne-Station auf dem Gelände der Pionierkaserne verlegt. Das Gebäude 2 der Gemeinschaftsunterkunft Weiden steht seit vergangenen Donnerstag (11. Juni) unter Quarantäne. Das bedeutet laut einer Pressemitteilung der Regierung der Oberpfalz, dass alle derzeit dort untergebrachten Bewohner in ihren Zimmern bleiben müssen. Länge und Dauer der Quarantäne hängen demnach von der Anordnung des Gesundheitsamtes ab. Für die Versorgung wurde ein Catering-Service engagiert. Um die Quarantäne zu überwachen, ist laut Regierung rund um die Uhr ein Sicherheitsdienst im Einsatz. In den nächsten Tagen sollen jetzt alle Bewohner auch in den anderen Gebäuden getestet werden. Die Gemeinschaftsunterkunft Weiden in der Kasernenstraße besteht aus insgesamt 6 getrennten Gebäuden inklusive Verwaltungsgebäude und ist laut der Regierung der Oberpfalz derzeit insgesamt mit 140 Bewohnern und damit gut zur Hälfte belegt.

12.06.2020, 12.50 Uhr: Theaterbetrieb am Landestheater Oberpfalz startet ab 30. Juli

Am Landestheater Oberpfalz startet ab 30. Juli der Theaterbetrieb wieder. Das gab das Landestheater bekannt. Nach mehreren Monaten Corona-bedingter Spielpause ist die Vorstellung die erste seit 11. März.

"Wir sind alle überglücklich endlich wieder spielen zu dürfen", wird Till Rickelt, künstlerischer Leiter des Landestheaters, in der Pressemitteilung zitiert. "wir haben uns gut vorbereitet." Für die Wiedereröffnung des Vorstellungsbetriebs hat das Landestheater Oberpfalz ein Hygienekonzept entwickelt. Demnach werden laut Theater unter anderem keine Platzkarten verkauft, stattdessen werden Besuchern die Plätze vom Personal zugewiesen. Außerdem sollen Zuschauer eigene Sitzgelegenheiten wie Decken und Klappstühle selbst mitbringen. Beim Einlass und auf den Gängen gilt außerdem Maskenpflicht.

12.06.2020, 09.55 Uhr: Neumarkt bekommt ein Autokino

Auf dem Parkplatz neben den Jurahallen in Neumarkt sollen im Sommer eine Open-Air-Bühne und ein Autokino für Unterhaltung sorgen. Der Neumarkter Kulturverein K3 will ab 26. Juni auf dem Gelände ein Kulturprogramm mit Kabarett, Konzerten und Filmvorführungen anbieten. Die Veranstaltungen sollen den Planungen zufolge bis 19. Juli dauern.

10.06.2020, 14.41 Uhr: Krankenhaus Tirschenreuth nimmt Geburtshilfe wieder auf

Nach mehreren Monaten sind ab 15. Juni wieder Entbindungen am Krankenhaus Tirschenreuth möglich. Das gab der Gesundheitsverbund Kliniken Nordoberpfalz AG bekannt. Die Geburtshilfe nimmt demnach ihren Betrieb wieder in vollem Umfang auf. Es gälten jedoch strikte Regeln zum Infektionsschutz.

Zwischenzeitlich waren am Krankenhaus Tirschenreuth keine Geburten möglich, weil Kapazitäten für Corona-Patienten geschaffen werden sollten. Werdende Mütter waren zur Entbindung daher an das Klinikum Weiden verwiesen worden. Ab 15. Juni steht dann wieder das Tirschenreuther Geburtshilfe-Team in vollem Umfang zur Verfügung. Laut der Pressemitteilung können dann auch werdende Väter am Krankenhaus Tirschenreuth bei der Entbindung im Kreissaal dabei sein.

10.06.2020, 13.20 Uhr: Domführungen unter Auflagen ab 15. Juni wieder möglich

Ab dem 15. Juni dürfen im Regensburger Dom wieder Führungen stattfinden, das gab das Bistum Regensburg bekannt. Diese müssten aber vorab von Gruppen gebucht werden. Öffentliche Führungen können erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder stattfinden.

Dafür wurde laut Bistum ein Hygienekonzept entwickelt: Die Gruppengröße wird vorerst auf 12 Teilnehmer reduziert. Bei Führungen gelten die Abstandsregeln von 1,5 Metern. Im Inneren des Doms müssen die Teilnehmer außerdem eine Maske tragen. Vor Beginn der Führung müssen sich die Teilnehmer in einer Liste registrieren. Laut Pressemitteilung dürfen sich dann maximal vier Gruppen auf einmal im Dom aufhalten.

Seit Mitte März haben im Dom St. Peter keine Führungen mehr stattgefunden.

09.06.2020, 10.25 Uhr: Zugverkehr nach Tschechien läuft langsam an

Nachdem die Grenzen nach Tschechien seit 5. Juni wieder geöffnet sind, läuft auch der grenzüberschreitende Zugverkehr ins Nachbarland langsam an. Ab kommenden Montag, 15. Juni, verkehrt die Oberpfalzbahn wieder zwischen Marktredwitz und Cheb in Tschechien. Wegen einer Fahrplananpassung in Tschechien verkehrt der grenzüberschreitende Verkehr nach Domazlice in Zukunft nur noch am Wochenende. Der Alex-Nord zwischen München und Prag verkehrt aktuell nur bis zum Grenzübergang Furth im Wald, da sich auf tschechischer Seite eine Baustelle befindet. Der Zugverkehr bis Prag kann laut Länderbahn voraussichtlich ab 10. Juli wieder aufgenommen werden.

09.06.2020, 07.43 Uhr: Behelfskrankenhäuser teils wieder aufgelöst

Weil die Corona-Pandemie in Bayern glimpflicher verlaufen ist als befürchtet, werden einige extra errichtete Behelfskrankenhäuser wieder abgebaut. In der Oberpfalz wurden laut einem Sprecher der Bezirksregierung im Frühjahr drei Hilfskrankenhäuser in Schwandorf, Oberviechtach und Waldsassen errichtet, außerdem ein Behelfskrankenhaus in Weiden. Davon seien mittlerweile nur noch die Standorte in Schwandorf und Oberviechtach in Bereitschaft. In Weiden waren zwei Turnhallen des Kepler-Gymnasiums mit Feldbetten ausgestattet worden. Im Notfall hätten hier 80 Patienten untergebracht werden können.

08.06.2020, 10.25 Uhr: Tafel Regensburg öffnet wieder

Zwei Wochen war die Tafel Regensburg geschlossen, weil die Mitarbeiter Kontakt mit mehreren möglicherweise Corona-infizierten Kunden hatten. Ab heute ist die Ausgabe von Lebensmitteln für Bedürftige in der Liebigstraße im Stadtosten wieder geöffnet. Die Ausgabe findet Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils zwischen12 und 16 Uhr statt. Montags ist die Tafel für Frauen reserviert. Ab dem 16. Juni können Bedürftige wieder Anträge für einen Tafel-Ausweis einreichen, und zwar immer dienstags von 10 bis 12 Uhr. Nach Auskunft der Verantwortlichen gibt es derzeit eine Warteliste für den Tafelausweis. Die Corona-Pandemie habe viele Menschen zusätzlich in die Bedürftigkeit gestürzt.

07.06.2020, 15.34 Uhr: Die meisten Infizierten in der Oberpfalz

Im Freistaat sind nach heutigem Stand 47.360 Menschen an Covid-19 erkrankt, das sind zehn mehr als gestern. Die meisten Erkrankten meldet mit 21.354 nach wie vor der Regierungsbezirk Oberbayern. Anhand der Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner sind mit 480,59 Personen allerdings in der Oberpfalz die meisten Menschen erkrankt. Tatsächlich sind dort 5.331 Menschen infiziert.

05.06.2020, 17.32 Uhr: Bezirkstagspräsident freut sich über Grenzöffnung.

Der Oberpfälzer Bezirkstagspräsident Franz Löffler (CSU) begrüßt die vorzeitige Öffnung der Grenze zu Tschechien. "Dass die Grenze nun doch schneller und ohne weitere Einschränkungen geöffnet ist, bedeutet für die Menschen und die Unternehmen im Grenzgebiet eine enorme Erleichterung", sagte Löffler. Sein Dank gelte der Tschechischen Regierung für diesen Schritt. Löffler appellierte an alle Tschechien-Reisenden, die Corona-Bestimmungen im Nachbarland zu beachten. In Tschechien muss ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen Personen eingehalten werden, und es muss verpflichtend ein Mund-Nase-Schutz im öffentlichen Raum getragen werden, also in Geschäften, Tankstellen, Verkehrsmitteln oder auch bei Friseuren.

04.06.2020, 13.38 Uhr: Luftboottreffen des Amberger Luftmuseums entfällt

Das alljährliche Luftboottreffen zum Geburtstag des Amberger Luftmuseum entfällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie, das gab das Museum bekannt - und wirbt mit einer Alternative: mit dem Schlauchboot auf eigene Faust auf der Vils treiben. "Noch praktischer ist es doch, dass man sich sein eigenes Luftabenteuer nun auf einen Termin seiner Wahl legen kann", so das Museum in einer Pressemitteilung.

Beim Luftboottreffen, dass dieses Jahr zum 14. Mal stattgefunden hätte, lassen sich die Teilnehmer auf kuriosen Schwimmgeräten die Vils bis zum Luftmuseum treiben. Die vom Luftmuseum e.V. initiierte Veranstaltung bezieht normalerweise die gesamte Stadt mit ein, ob als Teilnehmer auf der Vils oder als Zuschauer vom Ufer aus. Laut Museum wird geplant, das Luftboottreffen 2021 wieder stattfinden zu lassen.

04.06.2020, 10.25 Uhr: Demonstration gegen Rassismus - Polizei setzt Pfefferspray ein

In Regensburg haben am Mittwochnachmittag rund 150 Menschen gegen Rassismus demonstriert. Am Rande der ansonsten friedlichen Demonstration kam es zu einem Polizeieinsatz, bei dem die Beamten unter anderem Pfefferspray eingesetzt haben. Mit Transparenten und Sprechchören haben die Teilnehmer der Kundgebung am Regensburger Dom ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Die "Black Lives Matter"-Demo war laut Polizeiangaben aber nicht angemeldet. Erst später wurde ein Versammlungsleiter benannt und den Demonstranten ein Platz am Dom zugewiesen, so Polizeisprecherin Franziska Meinl. Die Demonstration sei friedlich verlaufen.

Zwischenzeitlich habe aber eine Gruppe versucht einen Protestzug durch die Stadt zu starten. Als die Polizisten die Identität eines Teilnehmers feststellen wollten, habe dieser einen Beamten angegriffen, so die Sprecherin. Die Polizisten hätten daraufhin auch Pfefferspray eingesetzt. Der Mann wurde vorübergehend festgenommen. Auf einem Video in sozialen Netzwerken im Internet ist zudem zu sehen wie Polizisten Demonstranten ein Transparent entreißen und dabei Pfefferspray einsetzen.

Wegen der Pandemie-Vorgaben sei derzeit ein Demonstrationszug durch die Stadt nicht möglich, erklärt die Polizeisprecherin das Eingreifen. Versammlungen könnten nur unter Auflagen gestattet werden und müssen vorab bei der Stadt angemeldet werden, so Meinl.

03.06.2020, 14:50 Uhr: 200 Masken für Obdachlose

Freiwillige Helfer haben in Regensburg für Menschen ohne Obdach 200 Mund-Nasen-Masken genäht. Koordiniert wurde die Hilfsaktion von der der Freiwilligen-Agentur Regensburg. Einen Teil davon hat jetzt Bürgermeisterin Astrid Freudenstein (CSU) in der Regensburger Obdachlosenunterkunft entgegengenommen. Sie sei der Freiwilligen-Agentur für diese Unterstützung sehr dankbar, sagte Freudenstein. "Dadurch können wir die Obdachlosen besser versorgen und gut durch die Krise begleiten."

02.06.2020, 19:10 Uhr: 50 Aktivisten bei FFF-Demonstration in Regensburg

Auf dem Regensburger Neupfarrplatz haben sich am Abend 50 Aktivisten an einer Kundgebung der Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" (FFF) beteiligt. Wegen der Corona-Pandemie durften nicht mehr Menschen teilnehmen. Die Demonstranten malten mit Kreide in überlebensgroßen Lettern den Slogan "Klimaziel statt Lobbydeal" auf den Platz in der Altstadt, eine Anspielung auf das wegen der Corona-Pandemie geplante Konjunkturpaket der Bundesregierung für die Industrie.

02.06.2020, 18:00 Uhr: 19. Corona-Toter im Kreis Schwandorf

Nach fast zweimonatiger, intensivmedizinischer Behandlung ist ein erst 36 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Schwandorf an den Folgen einer Covid19-Erkrankung gestorben. Der Mann ist das mittlerweile 19. Coronaopfer aus dem Landkreis seit Beginn der Pandemie, die das Landratsamt mitteilte. Der Mann war seit 11. April in einer Regensburger Klinik stationär behandelt worden.

02.06.2020, 12.45 Uhr: Büffet-Party verstößt gegen Corona-Beschränkungen

In Hirschau hat am Pfingstwochenende eine 20-Jährige vor ihrer Garage eine Büffet-Party mit rund 20 Personen gefeiert. Ein Pavillon war extra dafür aufgestellt. Wie die Polizei berichtet stammten die Gäste aus unterschiedlichen Hausständen, auch hielten sich die Feiernden nicht an den geltenden Mindestabstand. Polizeibeamte lösten die Feier auf. Gegen die Beteiligten wurde Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit erstattet, sie erwartet außerdem ein Bußgeld.

31.05.2020, 17:21 Uhr: 150 Personen haben in Weiden demonstriert

In Weiden haben rund 150 Personen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Wie die Polizei dem BR mitteilte, waren eigentlich doppelt so viele Personen erwartet worden. Die Kundgebung begann demnach gegen 14.30 Uhr und dauerte nur rund eine Stunde. Die Demonstration verlief ruhig und störungsfrei, so die Polizei.

31.05.2020, 13.15 Uhr: Hunderte Demonstranten in Weiden erwartet

In Weiden erwarten die Veranstalter einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen am Nachmittag bis zu 300 Teilnehmer. Das teilte die Polizei mit. Demnach wollen die Teilnehmer unter anderem gegen bestehende Corona-Maßnahmen demonstrieren.

Unterdessen ist in Regensburg eine für heute geplante Kundgebung auf dem Neupfarrplatz abgesagt worden. Wie die Polizei mitteilt, war bereits am 27.05. eine weitere für heute in Regensburg geplante Kundgebung abgesagt worden. Zu den Gründen der Absagen ist nichts bekannt.

Für eine weitere Kundgebung in Neumarkt erwarten die Veranstalter laut Polizei am Nachmittag etwa 20 Teilnehmer.

29.05.2020, 13.35 Uhr: Amberger Orgelmusikreihe abgesagt

Das städtische Kulturreferat hat die Konzertreihe Amberger Orgelmusik abgesagt – das teilte die Stadt Amberg heute mit. Die Konzertreihe soll demnach auf 2021 verschoben werden. "Leider", so die Stadt in einer Pressemitteilung, "sind Kirchenkonzerte in der Diözese generell noch untersagt." Außerdem könnten einige der geladenen Organisten wegen der Planungsunsicherheit in der aktuellen Situation ihre Zusage nicht mehr einhalten, was dazu geführt hätte, die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr abzusagen.

Im Rahmen der Amberger Orgelmusik treten seit 2010 jedes Jahr in den Sommermonaten renommierte Organisten in der Schulkirche in Amberg auf.

29.05.2020, 8.45 Uhr: Amberger Pfingstdult "to go"

Die Pfingstdult in Amberg startet am Samstag in einer anderen Form als gewohnt. Heuer gibt es sie "to go" und kürzer, kündigt der Festzeltbetreiber an. Er hat einen Biergarten aufgebaut, in dem es bis Montag zwischen 11 und 20 Uhr Hendl, gegrillten Fisch, Haxen oder Ente gibt. Oder man kann die Schmankerl auch einfach nur abholen. Im Biergarten wird dazu das Bier der Brauerei Winkler ausgeschenkt. Die Pfingstdult auf dem Dultplatz dauert bis einschließlich Montag.

28.05.2020, 10.00 Uhr: Staatliche Bibliothek Regensburg kehrt zu regulären Öffnungszeiten zurück

Ab dem 2. Juni gelten in der Staatlichen Bibliothek Regensburg wieder die regulären Öffnungszeiten, das teilte die Bibliothek heute mit. Die Bibliothek hat dann von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die Bibliothek weist daraufhin, dass die Zahl der Sitzplätze in den Lesesälen merklich reduziert wurde . In der Bibliothek gelten die allgemeinen Abstandsregeln. Kunden müssen in der gesamten Bibliothek eine Mund-Nasen-Maske tragen. Ab 2. Juni können außerdem wieder alle Benutzer die Medien der Staatlichen Bibliothek ausleihen. Zuvor war der Zugriff beschränkt worden. Auch Fernleihe ist ab sofort wieder möglich, so die Bibliothek. Der Ausleihverbund mit der Universitätsbibliothek Regensburg und der Bibliothek der Ostbayerisch Technischen Hochschule Regensburg ist aber weiterhin ausgesetzt.

© Th. Holz, Staatliche Bibliothek Regensburg

Sophie Lautenschlager und Dr. Bernhard Lübbers freuen sich über die Rückkehr der Kunden in den Lesesaal

27.05.2020, 14.23 Uhr: Regensburger Besucherzentrum ab 30. Mai wieder geöffnet

Das Regensburger Besucherzentrum Welterbe hat ab 30. Mai wieder geöffnet. Das teilte die Stadt Regensburg heute mit. Besucher müssen jedoch die Abstands- und Hygienevorschriften beachten, ein Mund- und Nasen-Schutz ist beim Betreten des Besucherzentrums Pflicht. Vorerst hat nur die Dauerausstellung geöffnet. Die Zahl der Besucher, die sich gleichzeitig im Ausstellungsraum befinden dürfen, wird begrenzt.

Einschließlich des Pfingstwochenendes hat das Besucherzentrum zunächst regulär von Donnerstag bis Sonntag von jeweils 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Für Interessierte, die das Besucherzentrum Welterbe derzeit nicht vor Ort besuchen können, hat die Einrichtung eine Online-Video-Führung zur Verfügung gestellt, die auch die Dauerausstellung in einer 3D-Anwendung zeigt.

26.05.2020, 18.20 Uhr: Außenanlage des DAV Kletterzentrums öffnet wieder

Nach über zwei Monaten öffnet das Kletterzentrum im Lappersdorfer Silbergarten am Samstag, dem 30. Mai 2020, erstmals wieder seine Türen. Das teilte der Deutsche Alpenverein in Regensburg mit. Die Außenanlagen können nach aktueller Gesetzeslage wieder genutzt werden - begrenzt auf 40 Kletterer gleichzeitig und unter Einhaltung von Sicherheitsvorgaben. Auch eine Öffnung des Innenbereichs unter bestimmten Auflagen wird ins Auge gefasst und ist - abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie und der gesetzlichen Bestimmungen - voraussichtlich im Laufe des Juni wieder möglich.

© Deutscher Alpenverein e.V.

Kletterwand des Kletterzentrums im Lappersdorfer Silbergarten.

26.05.2020, 14.17 Uhr: Bier-Pong vs. Corona-Beschränkungen - mehrere Anzeigen in Amberg

In Amberg haben acht junge Männer im Alter zwischen 19 und 22 Jahren am Montagabend (25.05.) gegen die geltenden Corona-Beschränkungen verstoßen, als sie sich auf einem Spielplatz im südlichen Stadtgebiet zum "Bier-Pong" trafen, einem Spiel, bei dem es hauptsächlich ums Biertrinken geht. Zeugen verständigten die Polizei, die die Gruppe auflöste. Die Beamten erließen Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit gegen alle Beteiligten. Laut Polizei sind einige der jungen Männer bereits amtsbekannt – sie hatten schon mehrmals gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen.

Zwei Stunden später fiel eine weitere lautstarke Gruppe im Bereich der Amberger Dreifaltigkeitsschule auf. Auch hier tranken die Personen Alkohol. Laut Polizeiangaben befanden sich unter der Gruppe auch fünf der Bier-Pong-Spieler wieder. Diesmal wurde in zehn Fällen Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit erstattet, außerdem gab es für die Beteiligten eine Geldstrafe.

26.05.2020, 13.40 Uhr: Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds unterstützt auch Ostbayerische Organisationen

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds unterstützt insgesamt 22 Organisationen im Grenzgebiet mit einer Soforthilfe von rund 90.000 Euro. Wie eine Sprecherin des Zukunftsfonds sagte, gehen die Mittel an medizinische und soziale Dienste, die sich besonders für von der Corona-Pandemie bedrohte Personen einsetzen. Unter den Organisationen ist unter anderem der "Oberstübchen e.V. / Food Exchange" im bayerischen Regen, der sich aufgrund der Pandemie spontan von einer Kulturinitiative in einen Tafel-Ersatz verwandelt hat, so die Sprecherin. Des Weiteren bekommen der "Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes in Tirschenreuth", die "Nachbarschaftshilfe Neusorg", die "Caritas Sozialstation Böbrach" sowie die Initiative "Aktive generationenfreundliche Gemeinde Fensterbach" finanzielle Mittel.

26.05.2020, 13.00 Uhr: Neue Fallzahlen für die Oberpfalz

25.05.2020, 17.48 Uhr: Infektionszahlen in Gemeinschaftsunterkünften im Lkr. Schwandorf häufen sich

In zwei Gemeinschaftsunterkünften im Landkreis Schwandorf häufen sich zuletzt die Corona-Fälle: In einer Gemeinschaftsunterkunft in Schwandorf vermeldete das Landratsamt Schwandorf gestern (24.05.) drei Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Seit Bekanntwerden der ersten Fälle in der Unterkunft seit 12.05. haben sich dort 15 Menschen mit dem Virus angesteckt. Insgesamt sind in der Schwandorfer Gemeinschaftsunterkunft 102 Bewohner untergebracht.

Noch mehr sind es in einer Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald (Lkr. Schwandorf): Dort wurden die ersten Corona-Fälle am 13.05. bekannt. Fünf Bewohner hatten sich mit dem Virus angesteckt. Das Landratsamt unternahm eine Reihentestung. Das Ergebnis: Steigende Infektionszahlen. Letzten Freitag (22.05.) gab das Landratsamt sieben Neuinfektionen aus der Unterkunft bekannt. Damit haben sich innerhalb von zehn Tagen 29 der 83 Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft mit dem Coronavirus infiziert.

25.05.2020, 12.40 Uhr: Reihentestung von Schlachthof-Belegschaft bei Furth im Wald – Tests negativ

Die rund 80 Beschäftigten eines Schlachthofs bei Furth im Wald haben kein Corona – das haben Reihentestungen ergeben, teilte das Landratsamt Cham jetzt mit. Die gesamte Belegschaft des Schlachthofs war wegen der Infektionen in anderen Schlachthöfen getestet worden: "Ich bin froh über dieses Ergebnis, vor allem auch im Hinblick auf die in Wohnungen untergebrachten ausländischen Mitarbeiter", wird Landrat Franz Löffler in der Pressemitteilung zitiert. Deren Unterkünfte habe das Gesundheitsamt mit Blick auf den Infektionsschutz auch überprüft. Dabei konnten laut Landratsamt keine Auffälligkeiten festgestellt werden: "Diese Mitarbeiter leben zu zweit oder dritt in normalen Wohnungen mit zwei Zimmern, Küche, Bad. Massenunterkünfte, wie sie zu Recht ins Blickfeld gerückt sind, gibt es hier nicht", so Albert Eisenreich vom Chamer Gesundheitsamt.

24.05.2020, 15.15 Uhr: Regensburger Tafel schließt wegen Verdachtsfällen

Die Regensburger Tafel muss wegen Kontakten zu Corona-Verdachtsfällen vorübergehend schließen. Das teilt der Caritas Verband für die Diözese Regensburg heute mit. Bis 8. Juni wird es demnach keine Essensausgabe für Bedürftige in Regensburg geben.

Die Caritas will nun mit Gutscheinen helfen: Ab kommenden Dienstag sollen Bedürftige die Lebensmittelgutscheine bei der Caritas in der Von-der-Tann-Straße abholen können. Einzelpersonen erhalten Gutscheine in Höhe von 50 Euro, Familien entsprechend mehr, heißt es. Als Bedürftigkeitsnachweis genügt ein Berechtigungsschein für die Tafel. Zur Überbrückung von Notlagen hat die Caritas Regensburg einen Corona-Soforthilfefonds eingerichtet. Der Fonds speist sich aus Spendenmitteln.

24.05.2020, 14.00 Uhr: Oberpfalz weiterhin stark von Corona betroffen

Die Oberpfalz führt weiterhin die Zahl der Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern an. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen heute auf seiner Homepage mit. Demnach haben sich über zwölf Menschen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen mit Covid-19 infiziert. Im bayerischen Durchschnitt waren es nur fünf.

In der Oberpfalz gibt es 5.135 Menschen, die sich seit Ausbruch der Krankheit angesteckt haben. 341 Menschen sind an dem Virus gestorben. Nur in Oberbayern waren es mehr.

22.05.2020, 19.08 Uhr: Corona-Testergebnisse von Schlachthof in Schönsee allesamt negativ

Die Corona-Abstrichtests, die von der Belegschaft eines Schlachthofs in Schönsee (Lkr. Schwandorf) genommen wurden, sind allesamt negativ ausgefallen. Das gab das Landratsamt Schwandorf heute bekannt. 20 Mitarbeiter waren am vergangenen Dienstag (19.05.) getestet worden, darunter auch das amtliche Personal wie der Fleischbeschauer und ein Tierarzt.

22.05.2020, 18.55 Uhr: Sieben neue Corona-Fälle in Gemeinschaftsunterkunft im Landkreis Schwandorf

In einer Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg (Lkr. Schwandorf) häufen sich die Corona-Fälle: Sieben weitere Bewohner wurden positiv auf das Virus getestet, wie das Landratsamt Schwandorf heute bekannt gab. Einige Testergebnisse stehen noch aus. In der Gemeinschaftsunterkunft waren am Dienstag von den Behörden rund 80 Abstrichtests genommen worden, nachdem in der Unterkunft vorige Woche die ersten Corona-Fälle bestätigt worden waren.

22.05.2020. 16:30 Uhr: Regensburg überschreitet Signalwert

Die Zahl der Neuinfizierten ist in dieser Woche in der Stadt Regensburg sprunghaft angestiegen. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet am Freitag 58 Infektionen in sieben Tagen. Der sprunghafte Anstieg ist vor allem auf Fälle in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber zurückzuführen. Der Wert für die „Sieben-Tage-Inzidenz“ der Neu-Infektionen pro 100000 Einwohner lag am Freitag bei 38, und damit über dem in Bayern geltenden Signalwert von 35. Weil jedoch der Anstieg einem bestimmten Bereich zugeordnet werden könne, müssten die Regensburger nicht mit einer Verschärfung der Corona-Einschränkungen rechnen, hieß es. Die Zahl der gemeldeten Neu-Infektionen in der übrigen Bevölkerung sei stabil. Der tägliche Wert war in den vergangenen Wochen einstellig.

22.05.2020, 14.14 Uhr: Stadt Amberg stellt Corona-Bürgertelefon ein

Die Stadt Amberg stellt ihr Bürgertelefon ab Montag, 25. Mai 2020, aufgrund geringer Nachfrage ein. Das gab die Stadt Amberg heute bekannt. Bei Rückfragen rund um das Coronavirus steht den Bürgerinnen und Bürgern alternativ die Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung unter der Rufnummer 089/122220 zur Verfügung. Zu erreichen ist die Hotline von Montag bis Donnerstag jeweils von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 16 Uhr.

22.05.2020, 12.33 Uhr: Mehrere Verstöße gegen Infektionsschutzgesetz vor Weidener Gaststätte

An einer Gaststätte in Weiden ist am Donnerstagnachmittag (21.05.) mehrfach gegen die Corona-Abstandsregeln verstoßen worden – in 20 Fällen wurde Anzeige erstattet. Wie die Polizei berichtet, hatten sich vor der Gaststätte mehrere Personen versammelt ohne die vorgeschriebenen Abstandsregeln einzuhalten. Polizeibeamte nahmen die Personalien der Personen auf und erteilten Platzverweise. Auch der Gaststättenbetreiber wird zur Verantwortung gezogen – gegen ihn und die versammelten Personen wurde Anzeige erstattet wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

21.05.2020, 15.30 Uhr: Polizei meldet bislang ruhigen Vatertag

Der Vatertag, der wegen der Corona-Beschränkungen unter erhöhter Polizei-Beobachtung steht, verläuft in der Oberpfalz bislang ruhig. Wie die Polizei-Einsatzzentrale Oberpfalz auf BR-Anfrage mitteilt, sei die Lage bis zum Nachmittag unauffällig geblieben. Es habe bisher keine Einsätze gegeben und auch von größeren Feiern oder Saufgelagen sei nichts bekannt.

Aufgrund des schönen Wetters und der Öffnung der Außengastronomien war zuvor mehr Einsatzgeschehen befürchtet worden. Die Polizisten werden bei den Kontrollen von der Bereitschaftspolizei unterstützt. So ist es in diesem Jahr untersagt, große "Bollerwagenpartys" mit mehreren Teilnehmern aus verschiedenen Hausständen zu unternehmen. Erlaubt sind lediglich Treffen unter Familienmitgliedern und mit einem weiteren Hausstand. Wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert eine Anzeige samt Bußgeld. Außerdem müssen die Gastronomie-Regeln eingehalten werden.

21.05.2020, 12.15 Uhr: Bischof Voderholzer betet für Impfstoff

Erstmals wieder mit zugelassenen Besuchern und unter Einhaltung der Hygieneregeln hat Bischof Rudolf Voderholzer gestern Abend in der Hohen Domkirche St. Peter in Regensburg einen Gottesdienst gehalten. Wie das Bistum mitteilt, betete der Bischof auch für die Forschung und einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Außerdem schloss er jene ins Gebet ein, die Sorge vor Einschnitten in ihre Freiheitsrechte haben. Traditionell wurde auch das Gebet für Regensburger Politiker gepflegt: Voderholzer dankte ihnen für die Bereitschaft, für andere Verantwortung zu übernehmen.

21.05.2020, 11.00 Uhr: Erneute Corona-Demo in Regensburg angekündigt

In Regensburg wird am Samstag erneut gegen die Corona-Regelungen, beziehungsweise für Freiheitsrechte demonstriert. Wie die Veranstalter heute mitteilen, beginnt die Demo um 15 Uhr auf dem Domplatz. Auch Redebeiträg unter dem Motto "Für die Freiheit und das Recht auf eine selbstbestimmte Existenz" sind angekündigt. Wie es weiter heißt, sei die Veranstaltung mit 50 Teilnehmern angemeldet und genehmigt.

20.05.2020, 17:50 Uhr: Gruppentestungen im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf warten die Behörden aktuell auf das Ergebnis von mehr als 100 Corona-Abstrichtests, die seit Dienstag genommen wurden. Neben – wie gestern angekündigt – rund 80 Tests heute in einer Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald, in der Corona-Infektionen aufgetreten waren, gab es auch Tests von rund 20 Mitarbeitern in einem Schlachthof in Schönsee. Auch beim amtlichen Personal wie dem Fleischbeschauer und einem Tierarzt wurden Abstriche genommen, wie das Landratsamt jetzt mitteilte.

20.05.2020, 15:30 Uhr: Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern wieder geöffnet

Die Zwangspause ist vorüber. Nach acht Wochen ist das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern (BIMO) in Theuern (Lkr. Amberg-Sulzbach) ab sofort wieder geöffnet. Besucher müssen im Museum eine selbst mitgebrachte Schutzmaske tragen und ihre Hände desinfizieren sowie der Sicherheitsabstand von 2 Metern zum Personal und anderen Museumsbesuchern einhalten. Zu sehen gibt es Ausstellungen zu den Themen Glas und Porzellan sowie die Mineralienabteilung.

Weiterhin startet mit der Wiedereröffnung des BIMO die kostenlose Minipräsentationsreihe „Faszination Bergbau- und Industriegeschichte – zwölf Museumsschätze erzählen“ in der Eingangshalle des Schlosshauptgebäudes. Im Rahmen der Ausstellungsserie werden im Laufe des Jahres zwölf Gegenstände (jeden Monat einer) aus dem musealen Objektbestand vorgestellt, die spannende und oft kuriose Geschichten zu erzählen haben, heißt es in einer Pressemitteilung.

© Foto: Martin Schreiner

BIMO-Mitarbeiterin Erika Hassler und Museumsleiter Dr. Martin Schreiner (v.li.) stehen bereit und warten auf die ersten Besucher

20.05.2020, 14:00 Uhr: Die neuesten Fallzahlen in der Oberpfalz

20.05.2020, 6:15 Uhr: 2.400 Schüler aus der Oberpfalz schreiben Abi

Für rund 35.000 bayerische Schüler - davon rund 2.400 in der Oberpfalz - beginnen am Mittwoch .die Abiturprüfungen. Wegen der Corona-Pandemie hatte das Kultusministerium den Prüfungsstart auf den heutigen Termin verschoben. Zudem gelten bei den Prüfungen verschärfte Hygienevorkehrungen. Als erstes ist das Deutsch-Abitur dran.

19.05.2020, 17:30 Uhr: Größere Quarantäne in Gemeinschaftsunterkunft

In der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald ist eine bestehende Quarantäne erweitert worden. Wie das Landratsamt Schwandorf mitteilte, waren zunächst nur die Bewohner einer Hausnummer in der ehemaligen Kaserne unter Quarantäne gestellt. Da auch in einer anderen Hausnummer zwei Fälle aufgetreten sind und es zu Kontakten mit dem dritten Gebäudeteil kam, wurden jetzt auch diese beiden Hausnummern unter Quarantäne gestellt. Bei den betroffenen Bewohnern sollen am morgigen Mittwoch Abstriche genommen werden. Derweil wird es in einer Gemeinschaftsunterkunft in Schwandorf entgegen der ursprünglichen Absicht keine Reihentestung, sondern eine Untersuchung aller Bewohner auf Symptome geben. Diese Untersuchung wird am Freitag von einem Arzt vorgenommen werden, so das Landratsamt.

18.05.2020, 14:13 Uhr: Ab Mittwoch auch Besuche im Klinikum Amberg möglich

Die Lockerung für Besuche im Krankenhaus gilt ab Mittwoch nun auch in Amberg. Die Klinikleitung hatte die Lockerung in der vergangenen Woche kurzfristig verschoben , weil es unter Mitarbeitern Corona-Fälle gab. Ab Mittwoch nun dürfen Patienten dann pro Tag von einer registrierten Person maximal 60 Minuten besucht werden und zwar in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr, das teilt eine Sprecherin des Klinikums St. Marien mit. Vergangene Woche waren mehrere Infektionen bei Mitarbeitern aufgetreten. Sie und ihre Kontaktpersonen wurden nun mehrfach getestet. Die Tests sind abgeschlossen, heute gibt das Klinikum grünes Licht, sodass auch in Amberg die Besuchsregelung gelockert werden kann.

18.05.2020, 9:25 Uhr: Polizei löst Grillparty in Weiden auf

In Weiden musste die Polizei am Samstag eine nicht erlaubte Grillparty auflösen. Wie ein Sprecher am Montag mitteilte, handelte es sich um eine "Zusammenkunft mehrerer Personen", die derzeit wegen der Corona-Pandemie nicht gestattet ist. Jetzt werden sechs Personen wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Einen 43-Jährigen, der immer wieder auf einen Teilnehmer der Grillparty losging, mussten Polizeibeamte in Gewahrsam nehmen. Er hatte dem Mann mit dem Tode gedroht. Der 43-Jährige bekommt jetzt eine Anzeige wegen Bedrohung.

15.05.2020, 14:45 Uhr: BMW startet Maskenfertigung in Wackersdorf

BMW hat heute in Wackersdorf zwei vollautomatische Produktionslinien für die Herstellung von Mund-Nasen-Schutz in Betrieb genommen. Die tägliche Fertigungskapazität liegt eigenen Angaben zufolge bei rund 100.000 Masken je Produktionslinie. An den Anlagen werden bis zu 15 Mitarbeiter in drei Schichten arbeiten. Die Masken sind vorerst nur für die BMW-Mitarbeiter in ganz Europa bestimmt, hieß es. Das Spektrum der Schutzmaßnahmen reicht von der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen über den gezielten Einsatz von Masken bis hin zur Umorganisation von Arbeitsinhalten und Schichtplänen in bestimmten Bereichen, heißt es in einer Pressemitteilung . Allein um die Abstandsregelungen einzuhalten, sei eine Vielzahl von Maßnahmen eingeführt worden. So werde etwa in den Werksbussen die Sitzordnung inklusive der Reihenfolge für den Ein- und Ausstieg vorgegeben. An schmalen Wegen im Werk würden für die Mitarbeiter „Fußgänger-Einbahnstraßenregelungen“ eingeführt, vor allem beim Schichtwechsel in den Fertigungsstandorten.

15.05.2020, 13:40 Uhr: Versammlungen in der Oberpfalz - Polizei und Bürgermeisterin wenden sich an die Bevölkerung

Da für das kommende Wochenende erneut Kundgebungen angemeldet sind, rufen Polizei und die Regensburger Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer die Bevölkerung zu vernünftigem und besonnenem Verhalten auf. Das Recht, für seine Meinung auf die Straße zu gehen, bestehe auch in diesen herausfordernden Zeiten. Um die Gemeinschaft zu schützen, bedürfe es hier jedoch einiger Auflagen, solange noch nicht medizinisch wirksam gegen das Virus vorgegangen werden kann, so Maltz-Schwarzfischer in einem offenen Brief an die Regensburger und Regensburgerinnen. Bei manchen Demonstrationen kämen neben friedlichen Teilnehmern, aber auch Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger, Antisemiten, Rassisten und Rechtsradikale zusammen.

„Wenn bei diesen Versammlungen behördliche Auflagen nicht eingehalten werden, riskieren Sie Ihre Gesundheit und die vieler anderer Menschen. Das ist im höchsten Maße unsolidarisch. Achten Sie darauf, dass unsere Demonstrationsfreiheit nicht von anderen für deren undemokratische und z.T. wirre Zwecke missbraucht wird“, appellierte Maltz-Schwarzfischer in ihrem offenen Brief.

Seit dem 4. Mai sind in Bayern wieder Versammlungen unter bestimmten Kriterien zugelassen. Die Polizei weist darauf hin, dass sich höchstens 50 Personen versammeln dürfen. Diese müssten aber den Mindestabstand von 1,50 m wahren und jeden Körperkontakt zu Dritten meiden. Versammlungen dürften ausschließlich unter freiem Himmel stattfinden und seien auf eine Dauer von 60 Minuten begrenzt.

Die bisherigen Versammlungen in der Oberpfalz seien bislang größtenteils störungsfrei abgelaufen, so die Polizei.

15.05.2020, 11:40 Uhr: Theater Regensburg verzichtet auf Abo-Verkauf

Das Theater Regensburg verkauft für die kommende Spielzeit keine Abonnements. Wegen der massiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und der zu erwartenden, hohen Hygiene-Auflagen bei einem künftigen Spielbetrieb müsse das Abo-System ausgesetzt werden, teilte das Theater in einem Brief an seine Kunden mit. Sollte es in der kommenden Spielzeit ab Herbst 2020 wieder Theatervorstellungen geben, müsse aus Hygienegründen die Sitzplatzkapazität voraussichtlich so massiv reduziert werden, dass der Bedarf an Abo-Tickets nicht annähernd gedeckt werden kann.

In der aktuellen Spielzeit haben mehr als 6.000 Theaterkunden ein Abonnement gekauft. Das Theater Regensburg verbucht bei seinen Vorstellungen zuletzt 180.000 Zuschauer pro Spielzeit. Ein großer Teil der Theaterbesucher sind Abonnenten. Die Sitzplätze für die bisherigen Abonnenten sollen für die Spielzeit 2021/22 reserviert bleiben, teilte das Theater weiter mit.

14.05.2020, 15:11 Uhr: Benefizkonzert für Regensburger Teddydocs

Weil es in diesem Jahr Corona-bedingt keine Teddyklinik in Regensburg geben wird, hat die Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern - kurz KreBeKi - nun ein Online-Benefizkonzert organisiert. Hier soll den "Teddydocs", die sich stattdessen jetzt um Menschen mit Corona-Erkrankung kümmern, für ihr Engagement gedankt werden. Als Künstler mit dabei sind Michl Müller, die Altneihauser Feierwehrkapell'n, Sebastian Reich und Amanda sowie die Band DONIKKL.

Beginn des Benefizkonzerts ist um 17 Uhr, zuschalten kann man sich auf dem KreBeKi-Facebook Kanal. Während der Veranstaltung werden auch Spenden gesammelt, unter anderem für Schutzausrüstung für Ärzte sowie den "Mitmach-Chat Moriz" für Kinder und Jugendliche, der in zehn bayerischen Kinderkliniken angeboten wird.

14.05.2020, 15:05 Uhr: Noch kein grenzüberschreitender Bahnverkehr

Ab kommenden Montag ist der komplette öffentliche Verkehr wieder hochgefahren. Ab 18. Mai verkehren also wieder alle Züge nach Regelfahrplan. Wie das Landratsamt Cham mitteilt, sind davon ausgenommen jedoch die grenzüberschreitenden Verbindungen. Die ALEX-Züge verkehren im nationalen Bereich nach Fahrplan, enden aber in Furth im Wald. Von den Einschränkungen betroffen sind auch die grenzüberschreitenden Busse nach Hamry und zum Čerchov.

14.05.2020, 13:43 Uhr: Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg öffnet am 19. Mai

Das Haus der Bayerischen Geschichte meldet sich nach der Corona-bedingten Schließung zurück. Am kommenden Dienstag werde das Museum in Regensburg seinen Betrieb wieder aufnehmen, teilte das Haus mit. Auch ein neuer Eröffnungstermin für die Bayerische Landesausstellung "Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte" in Aichach und Friedberg steht: Sie werde am 9. Juni offiziell präsentiert und stehe ab 10. Juni für das Publikum offen. Für Staatsminister Bernd Sibler (CSU) seien die Eröffnungen ein wichtiger Meilenstein für das kulturelle Leben in Bayern: "Kunst und Kultur brauchen Publikum - und das Publikum sehnt sich nach Kunst und Kultur. Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen können uns Kunst und Kultur ein fester Anker sein", sagte er laut Mitteilung.

Im Museum in Regensburg ist mit der Wiedereröffnung die Fotoausstellung "Zeit lang - Erkundungen im unbekannten Bayern" von Sebastian Beck und Hans Kratzer, Redakteuren der Süddeutschen Zeitung, zu sehen. Mit den 33 außergewöhnlichen Bildern zeigten die Journalisten Bayern abseits der großen Touristenströme und brächen mit vielen gängigen Klischees. Die Schau sei kostenlos im Foyer zu sehen und laufe bis 30. August. Zum einjährigen Geburtstag des Museums am 4. Juni steige als besondere Attraktion der Fluchtballon von Naila auf.

14.05.2020, 11:30 Uhr: Steinberger Erlebnisholzkugel ab 16. Mai wieder geöffnet

Nach zweimonatiger Corona-Auszeit öffnet am 16. Mai um 10 Uhr die weltgrößte Erlebnisholzkugel am Steinberger See im Landkreis Schwandorf wieder. Ein Hygienekonzept erlaube es, dass es für den Besuch der Erlebnisholzkugel keine großen Einschränkungen geben wird, so die Betreiber. Der Kugelturm mit Riesenrutsche, die Erlebnisbalkone sowie die Hängebrücken seien begeh- und benutzbar.

Um die Gesundheit der Besucher und Mitarbeiter sicherzustellen, gäbe es kostenlose Einweghandschuhe sowie ausreichend Desinfektionsmittel-Spender. Die Fläche der Kugel sei groß genug und biete ausreichend Platz, dass auch die Abstandsregeln eingehalten werden können, so der Betreiber. Die Seeterrasse der Kugelwirtschaft ist ab 20. Mai geöffnet. Der Innenbereich der Gastronomie ist ab 25. Mai wieder offen.

14.05.2020, 10:10 Uhr: Zum zweiten Mal keine bestätigten Neuinfektionen im Landkreis Tirschenreuth

Laut Landratsamt Tirschenreuth hat es von gestern auf heute keine bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Damit ist das nach dem Mittwoch voriger Woche zum zweiten Mal der Fall. 1.125 Menschen haben sich bislang insgesamt im Landkreis Tirschenreuth infiziert. In den vergangenen sieben Tagen gab es aber nur fünf Neuansteckungen. Zwischenzeitlich galt der Kreis als der am schlimmsten betroffene in ganz Deutschland. Zahlreiche Helfer haben aber mit dafür gesorgt, dass die Lage nicht eskalierte. Als Dank werden jetzt in mehreren Kommunen Spruch-Banner aufgestellt, auf denen zu lesen ist: "Unser Landkreis Tirschenreuth sagt Danke für eure Hilfe, euren Einsatz und eure Geduld. Wir halten zamm in Zeiten von Corona."

13.05.2020, 13:05 Uhr: IHKs fordern schnelle Öffnung der bayerisch-tschechischen Grenzen

Etliche Industrie- und Handelskammern (IHK), darunter auch die Industrie- und Handelskammern Niederbayern, Regensburg für Oberpfalz/Kelheim und die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, fordern eine zügige Öffnung der nationalen Grenzen. In einer gemeinsamen Stellungnahme heißt es, in harten Zeiten habe man erfahren, wie wichtig die europäischen Werte der Freizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit für das private Leben in der Grenzregion und für die eng verflochtenen Wirtschaftsstrukturen seien. "Lange Wartezeiten an den Grenzen und ständig neue Regelungen für unsere Pendler zehren nicht nur an den Nerven, sondern kosten auch Zeit und Geld", so Laura Krainz-Leupoldt, Vizepräsidentin der IHK für Oberfranken Bayreuth und Vorsitzende des IHK-Gremiums Marktredwitz-Selb. Deutschland und die Tschechische Republik hätten inzwischen intensive Anstrengungen unternommen und so die Zahl der Neuinfektionen deutlich nach unten gedrückt. "Unser Ziel muss es deshalb sein, Personenfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit wieder einzuführen", so Krainz-Leupoldt: "Denn jeder Tag der Abschottung gefährdet eine schnelle Erholung des EU-Binnenmarktes und stört den Zusammenhalt Europas." Die Wirtschaft in beiden Ländern und besonders die eng zusammengewachsene gemeinsame Grenzregion brauche Perspektive und Planungssicherheit.

12.05.2020, 16:34 Uhr: Fünf Asylbewerber in Schwandorf positiv auf Covid-19 getestet

In einer Schwandorfer Asylunterkunft wurden fünf Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet. Das teilte das Landratsamt Schwandorf mit. Von sechs weiteren Asylbewerbern wurden Abstriche genommen, hier stehen die Ergebnisse noch aus. Für die gesamte Unterkunft sei Quarantäne angeordnet worden, so das Landratsamt in der Mitteilung. Die ärztliche Versorgung sei sichergestellt. Alle Infektionsfälle wurden im Erdgeschoss der Unterkunft festgestellt, daher konnten andere Bewohner zum Teil in andere, nicht betroffene Stockwerke umverlegt werden. Auch bei der Einrichtungsleitung und den Mitarbeitern wurde ein Corona-Test angeordnet.

12.05.2020, 09:29 Uhr: Schutzmasken sollen vor der Entsorgung in Plastiktüte verpackt werden

Alle benutzten Mundschutzmasken, sowohl der einfache Mund-Nase-Schutz als auch die FFP-2 bzw. FFP-3 Masken müssen vor der Entsorgung über den Hausmüll in einer stabilen Plastiktüte verpackt werden. Darauf hat das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab jetzt hingewiesen. Dies gelte ebenfalls für weitere Schutzausrüstung, wie Einmalhandschuhe und Schutzkittel. Diese Tüten sollen dann verknotet oder zugebunden in die Restmülltonne gegeben werden. Damit soll eine Gefährdung anderer Nutzer der Restmülltonne und des Personals der Müllabfuhr sowie der Entsorgungsanlagen ausgeschlossen werden.

11.05.2020, 15:30 Uhr: Eine Neu-Infektion in Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt ist ein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden, so das Landratsamt. Aktuell sind damit 51 Personen im Landkreis Neumarkt mit dem Coronavirus infiziert.

11.05.2020, 14:42 Uhr: Zwei Neu-Infektionen in Cham

Wie das Landratsamt mitteilt, gibt es im Landkreis Cham zwei Neu-Infektionen mit dem Choronavirus. Die Gesamtzahl liege jetzt bei 416. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle hat sich auf 393 erhöht. In den Sana Kliniken des Landkreises Cham werden zwei Patienten stationär behandelt. Es gab keine weiteren Todesfälle mit oder an Covid-19, so das Landratsamt Cham.

11.05.2020, 13:00 Uhr: Polizei-Bilanz vom Wochenende

Insbesondere in den größeren Städten wie Regensburg, Weiden, Landshut und Passau seien viele Menschen auf den Straßen und Plätzen unterwegs gewesen, sodass teilweise die Abstandsregelungen nicht eingehalten wurden. Erschwerend kam laut Polizei hinzu, dass dort auch Kundgebungen gegen die Corona-Bestimmungen stattfanden mit bis zu dreihundert Teilnehmern und einigen Schaulustigen drumherum. Angemeldet waren laut Polizei jeweils nur Veranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmern. Auf der Regensburger Jahninsel hatten sich junge Menschen versammelt und Musik gemacht. Hier habe die Polizei einschreiten und das Treffen auflösen müssen. Im Großen und Ganzen hätten sich die Menschen jedoch weitgehend vernünftig verhalten und sich auch einsichtig gezeigt, wenn sie auf die Einhaltung der Corona-Abstandsregeln hingewiesen wurden, so die Polizei. Die Vorgabe der Polizisten sei es auch mit Maß und Ziel vorzugehen und zunächst auf die Vernunft der Menschen zu setzen, so ein Sprecher. Den Beamten sei bewusst, dass die Menschen raus ins Freie wollen, andererseits müssten sie darauf achten, dass die geltenden Coronabestimmungen eingehalten werden.

11.05.2020, 11:26 Uhr: Frau wegen fehlender Mund-Nasen-Bedeckung angezeigt

Wie die Polizei jetzt bekannt gab, wurde eine Frau aus Schorndorf wegen Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt, weil sie sowohl in Cham als auch in Traitsching ohne die erforderliche Mund-Nasen-Bedeckung in Supermärkten einkaufen war. In beiden Fällen wurde die Frau durch das Personal angesprochen und aufgrund ihres nicht einsichtigen Verhaltens der Supermärkte verwiesen. In einem Fall filmte die Frau das Gespräch mit ihrer Handykamera.

Die Polizei wies die Frau wegen der Vorfälle auf die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung in Supermärkten hin. Auch dieses Gespräch wurde mit der Handykamera aufgenommen. Weil das Video anschließend ins Internet gestellt wurde, erwartet die Frau noch eine weitere Anzeige wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes.

09.05.2020, 10:26 Uhr: Polizei räumt Bismarckplatz in Regensburg

Eine größere Menschenansammlung hat die Polizei in Regensburg auflösen müssen. Gestern (08.05.) hatten sich am Abend gegen 22.30 Uhr circa 300 Personen am stadtbekannten Treffpunkt Bismarckplatz befunden. Weil dadurch die Einhaltung des Corona-Mindestabstandes nicht mehr möglich war, wurde die Polizei verständigt. Gemeinsam mit dem kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Regensburg wurden die Personen von den Beamten angesprochen und gebeten den Platz zu verlassen. Laut Polizei kamen alle Bürgerinnen und Bürger der Aufforderung nach.

08.05.2020, 14:40 Uhr: Anstieg der Infektionen: Klinikum Amberg verschiebt Besuchs-Lockerungen

Im Klinikum St. Marien gilt weiterhin - entgegen der Ankündigung von Lockerungen - ein striktes Besuchsverbot. Das kündigt eine Sprecherin am Mittag an. Eigentlich sollten auch hier die Besuche gelockert werden, nun aber steigen die Covid-19-Infektionen wieder an, sowohl von Patienten als auch von Mitarbeitern. Deshalb sind weiterhin Besuche nur im Notfall erlaubt, also bei Geburten, im Sterbefall oder bei sehr schweren Erkrankungen. Die möglichen Infektionsketten werden nun abgeklärt, so Klinikumsvorstand Manfred Wendl. Tests seien veranlasst. Bis dahin müssten die Lockerungen des Besuchsverbots verschoben werden. Damit soll der Ausbruch neuer Infektionsketten verhindert werden. Bereits seit mehreren Wochen würden interne Screenings gemacht. Mehr als 1000 Mitarbeiter des Klinikums seien bereits getestet worden. Etwa drei Prozent davon seien positiv gewesen.

08.05.2020, 14:30 Uhr: Bis zu 50 Trauergäste bei Beerdigungen erlaubt

Bei Beerdigungen auf Friedhöfen sind jetzt bis zu 50 Trauergäste erlaubt. Das hat heute der Chamer Landrat Franz Löffler (CSU) bekannt gegeben. In den letzten Wochen durften nur maximal 15 Trauergäste zu einer Beerdigung, was von Betroffenen teilweise als sehr schwierig empfunden worden war. Manchmal durften zum Beispiel nicht einmal die Enkelkinder zur Beerdigung von Oma oder Opa gehen. Der Chamer Landrat , der Chamer Landtagsabgeordnete Gerhard Hopp (CSU) und der Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier(CSU) hatten sich nach Löfflers Angaben bei der bayerischen Staatsregierung für eine Lockerung der Regel eingesetzt. "Es ist eine Frage der Menschlichkeit, wenn sich Verwandte und nahe stehende Personen von einem lieben Angehörigen würdig verabschieden wollen. Gerade im Freien können die Hygienebestimmungen und Abstandsregelungen gut eingehalten werden," so der Landrat in einer Pressemitteilung. Für Beerdigungen gelten dennoch weiterhin die bisherigen Schutz- und Hygienemaßnahmen , die auch den Bestattungsunternehmern bekannt sind. Mit dieser Änderung passen Beerdigung und Trauerfeier auch wieder zusammen. Mit der Öffnung der Kirchen waren für Trauerrequiems zuletzt wieder 50 Personen erlaubt worden, vorausgesetzt die Größe des Kirchengebäudes erlaubt das.

08.05.2020,10:15 Uhr: Lesesäle in der Regensburger Bibliothek öffnen ab 11. Mai

Ab Montag (11.05.) werden wieder die Lesesäle in der Staatlichen Bibliothek Regensburg geöffnet. Wie die Bibliothek mitteilt, wurde die Zahl der Sitzplätze merklich reduziert. "Selbstverständlich ist die allgemeine Maskenpflicht in der Bibliothek auch weiterhin zu beachten", so ein Sprecher. Ausgeliehen werden können weiterhin nur die Medien der Staatlichen Bibliothek Regensburg selbst, und das auch nur von den Kundinnen und Kunden, die bereits einen Ausweis der Staatlichen Bibliothek Regensburg besitzen. Die Medien müssen vorher über den Regensburger Katalog bestellt werden, um die Verweildauer in der Bibliothek auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Der Ausleihverbund mit der Universitätsbibliothek Regensburg und der Bibliothek der Ostbayerisch Technischen Hochschule Regensburg ist derzeit noch nicht wiederhergestellt.

07.05.2020, 18:40 Uhr: Caritas Regensburg begrüßt die gelockerten Besuchsregelungen

Ab dem 9. Mai 2020 dürfen Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen wieder Besuch empfangen. Um ihnen weiterhin bestmöglichen Schutz zu bieten, entwickeln die Caritas-Einrichtungen spezielle Besuchs- und Hygienepläne für ihre Häuser. Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann begrüßt diese Entscheidung: "Für viele Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen war es sehr schwer, ihre Angehörigen nicht sehen zu können. Die Einsamkeit hat sie oft mehr belastet als die Angst vor einer Infektion mit dem Virus."

Um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten, obliegt der Zugang einer besonderen Kontrolle. Die festgelegte Kontaktperson eines Bewohners oder einer Bewohnerin muss den geplanten Besuch telefonisch ankündigen und terminlich absprechen. "Wir müssen wissen, wer aktuell im Haus ist, wer kommt und wer geht", erklärt Michael Weißmann. Zu diesem Zweck wurde ein umfangreiches Hygienekonzept mit Schleusen und speziellen Besucherräumen eingeführt, jeweils unter Berücksichtigung der vor Ort geltenden Rahmenbedingungen.

Aber auch Seniorinnen und Senioren, die sich nicht in die Besuchsräume begeben können, dürfen Besuch empfangen. In diesem Fall muss der Gast eine vollständige Schutzausrüstung anlegen, um eine potenzielle Ansteckungsgefahr zu minimieren. Da im Freien die Ansteckung bekanntlich geringer ist, sollen die Gärten der Alten- und Pflegeheime verstärkt als Treffpunkt genutzt werden. Neben Spaziergängen sollen hier künftig auch ausgedehnte Gespräche in Sitzecken möglich sein.

Die Alten- und Pflegeheime der Caritas Regensburg setzen alles daran, die kommenden Besuche für ihre Schützlinge so sicher, aber auch so schön wie möglich zu gestalten. Viele Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich schon jetzt darauf, ihre Angehörigen bei schönem Wetter im Freien oder in den Besucherräumen empfangen zu können. "Diese Aussichten heben die allgemeine Stimmung, und das brauchen wir gerade alle", so Weißmann.

07.05.2020, 17:50 Uhr: Amberg möchte Freischankflächen erweitern

Am Dienstag hat das bayerische Kabinett eine schrittweise Öffnung der Gastronomie angekündigt. Die damit verbundene Anregung von Wirtschaftsminister Aiwanger für eine großzügige Handhabung nimmt Amberg zum Anlass, um im Vorfeld der ab 18. Mai geplanten Öffnung der Außenbereiche ein ausgewogenes Konzept zu entwickeln. Unter anderem wird geprüft, inwieweit die bestehenden Freischankflächen erweitert und derzeit noch nicht gastronomisch genutzte Flächen den Betreibern zusätzlich zur Verfügung gestellt werden können, damit diese die notwendigen Hygienevorschriften und speziell die Abstandsregelungen besser und leichter umsetzen können.

07.05.2020, 17:40 Uhr: Streaming-Stopp der Domgottesdienste

Wegen der Einschränkungen im Rahmen der Corona‐Krise überträgt das Bistum Regensburg seit dem 22. März regelmäßig die Feier der Heiligen Messe aus dem Regensburger Dom St. Peter im Internet. Seit 4. Mai dürfen nun wieder unter bestimmten Auflagen die Gottesdienste mit Öffentlichkeit gefeiert werden. Aus diesem Grund wird die Ausstrahlung ab sofort eingestellt. Die Möglichkeit, auf diesem Wege sich der Feier der Heiligen Messe anzuschließen, haben die Gläubigen sehr gut angenommen. Teilweise konnten bei Übertragungen mehr als 10.000 Zuschauer gezählt werden.

07.05.2020, 14:30 Uhr: Ostdeutsche Galerie öffnet wieder

Am Dienstag, 12. Mai, darf das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg nach knapp zwei Monaten wieder seine Tore öffnen. Die Museumsbesucher erwartet laut einer Pressemitteilung die Ausstellung „Reisen. Entdecken. Sammeln“, die bis 5. Juli verlängert wird. Das Rahmenprogramm bleibt zwar vorerst aus, dafür bietet das Museum einen sicheren Raum für den individuellen Kunstgenuss. Im Sommer folgen kleinere Pop-up-Präsentationen, die große Ausstellung „Peter Weibel – (Post-)Europa? Lovis-Corinth-Preis 2020“ wird in den Herbst verschoben.

© Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Ostdeutsche Galerie in Regensburg

07.05.2020, 14:40 Uhr: Landratsamt Cham öffnet wieder, mit Einschränkungen

Auch das Landratsamt Cham und seine Dienststellen sind ab Montag wieder für den allgemeinen Besucherverkehr geöffnet. Aufgrund der Infektionsschutzbestimmungen bittet die Behörde jedoch um Beachtung der auch aus anderen Bereichen bekannten Abstands- und Hygieneregeln. Es kann auch nur eine begrenzte Anzahl von Personen in den Gebäuden zugelassen werden. Daher sollten Besuche - außer in dringenden Fällen - erst nach Terminvereinbarung mit den zuständigen Sachbearbeitern erfolgen.

07.05.2020, 13:30 Uhr: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg öffnet Montag

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg will ab Montag (11.05.) wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Das teilte die Stiftung Bayerische Gedenkstätten mit. Die vorgegeben Schutz- und Hygieneauflagen würden berücksichtigt werden, die Gedenkstätte habe dazu ein umfassenden Hygienekonzept erarbeitet, die den Gästen Sicherheit gewährleisten soll, so eine Sprecherin. Die Ausstellungen sollen dann am 18. Mai zu den gewohnten Öffnungszeiten folgen. Der Zutritt zu den Ausstellungsgebäuden ist auf 25 Personen pro Gebäude begrenzt, ebenso müsse der Zugang zu einzelnen Ausstellungselementen (Hörstationen, Filmraum) beschränkt werden. Im Gegenzug verlängert die Gedenkstätte die Wechselausstellung "Shelomo Selinger. Geschichte eines Lebens." Weil Gruppenangebote wie öffentliche Rundgänge bis auf Weiteres nicht stattfinden können, baut die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zudem ihr digitales Angebot in den nächsten Wochen aus.

07.05.2020, 12:35 Uhr: Jugendliche brechen in Sportgelände ein, um Bier zu trinken

Trotz aller Lockerungen der Allgemeinverfügung ist darauf zu achten, mit wem man sich trifft und die noch bestehenden Regeln zu beachten. Vier Jugendliche im Alter von 16-18 Jahren nahmen das nicht so genau und trafen sich zum Biertrinken. Dafür stiegen sie in einen umzäuntes und verschlossenes Sportgelände in Kümmersbruck ein. Der erwies sich dann doch nicht als so gutes Versteck, war der Freisitz doch von außen gut einsehbar. Ein aufmerksamer Fußgänger bemerkte das Gelage und verständigte die Polizei. Als der Streifenwagen vorfuhr, flüchtete zwar der 18-jährige, konnte aber während der Sachbearbeitung ermittelt werden. Gegen alle vier Beteiligten wird wegen Hausfriedensbruch und Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt.

07.05.2020, 11 Uhr : Termine im Landratsamt Neumarkt wieder möglich

Das Landratsamt Neumarkt ermöglicht in dringenden Angelegenheiten ab Montag, 11. Mai, wieder Besuche und Vorsprachen im Amt. Allerdings muss dazu vorher mit den zuständigen Stellen wie z. B. den Zulassungsstellen in Neumarkt und Parsberg sowie allen anderen Bereichen ein Termin vereinbart werden. Außerdem ist während des gesamten Besuches im Amt ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Landrat Willibald Gailler und die Abteilungsleiter des Amtes bitten, nach wie vor alle dafür geeigneten Anfragen und Anträge telefonisch, schriftlich oder online zu erledigen.

06.05.20, 19 Uhr: Autokino in Wackersdorf ab 19.Mai

Wenn schon nicht Kino in Corona-Zeiten, dann eben Autokino. Wackersdorf startet ein "kontaktloses Autokino" an der Gokart-Bahn. Am Mittwochabend erhielt der Veranstalter nach rechtlicher Prüfung die Genehmigung für das Autokino von der zuständigen Behörde. "Die Abläufe sind so geplant, dass alles vollständig kontaktlos umsetzbar ist.“, so Lucas Kosz, Eventplaner des Schwandorfer Lichtwerks.

Tickets gibt es online unter www.kino-schwandorf.com. Dort erhält der Besucher einen Eintrittscode digital auf sein Smartphone. An der Einfahrt wird der Code durch das geschlossene Autofenster abgescannt. Da es keine Abendkasse und vorerst keinen Verkauf von Getränken oder Essen geben wird, bleibt jeder für die gesamte Filmdauer im eigenen geschlossenen Auto. Denn auch die Zeiten von großen Lautsprecheranlagen und herunter gekurbelten Fenstern sind vorbei. Über UKW empfangen die Besucher den Filmton über das eigene Autoradio. Auf dem Spielplan stehen zahlreiche Klassiker, aktuelle Blockbuster, exklusive Vorpremieren und regelmäßige Spätvorstellungen. Passend zur Location und zum Veranstaltungsrahmen steht außerdem das Thema "Auto" hoch im Kurs. So reiht sich der Spielfilm "Rush", der die Rivalität zwischen den Formel-1 Piloten Niki Lauda und James Hunt spannend in Szene setzt, in das Programm.

Das Autokino ist vorerst vom 19.Mai bis zum 3.Juni mit 15 Spieltagen geplant, wobei bereits jetzt schon eine Verlängerung der Spieldauer in Erwägung gezogen wird.

06.05.20, 16:40 Uhr: Tischtennis-Verband legt Spielbetrieb-Konzept vor

Die Fußball-Bundesliga will wieder spielen – doch auch andere Sportarten tüfteln an Konzepten. Der Tischtennisverband hat jetzt im oberpfälzischen Beratzhausen der Politik demonstriert, wie die Sportart wieder betrieben werden könnte. Immerhin trenne die Spieler ein über zweieinhalb Meter langer Tisch, betonten Bezirksjugendwart Toni Pfeffer vom TTV Beratzhausen und Verbands-Bezirkschef Rudi Prössl. Das von ihnen ausgearbeitete Konzept umfasst diverse Hygienevorschriften. Der oberpfälzer Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt von den Freien Wählern signalisierte bei dem Vor-Ort-Termin seine Unterstützung und gab das Konzept an Bayerns Innenminister Joachim Herrmann weiter.

06.05.20, 14:15 Uhr: Anpassung der Besucherregelungen im UKR

Ab Samstag, dem 9. Mai 2020, lockert der Freistaat Bayern das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern, stationären Pflegeeinrichtungen, Altenheimen, Seniorenresidenzen und anderen stationären Einrichtungen. In der Folge passt auch das Universitätsklinikum Regensburg seine Regelungen für den Besuch stationärer Patienten an.Ab dem kommenden Wochenende darf jeder stationäre Patient einmal täglich einen Besucher empfangen. Besuchsberechtigt sind Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister oder eine weitere feste Person.

Der Besucher muss sich zuvor telefonisch bei der betreffenden Station angemeldet haben. Einlass auf die Station ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Besuche können täglich zwischen 13:00 und 18:00 Uhr erfolgen. Die Besucher müssen sich an die Hygienevorgaben des UKR halten: ab dem Betreten des Klinikumsgebäudes muss für die gesamte Aufenthaltsdauer im UKR ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden; beim Betreten und Verlassen des Gebäudes ist eine gründliche Händedesinfektion vorzunehmen.

06.05.20, 14 Uhr: In Coronakrise boomen Vogelseiten im Internet

Die Zahl der Klicks auf die Vogelbestimmungsseiten des bayerischen Landesbund für Vogelschutz (LBV) sind in den vergangenen acht Wochen enorm gestiegen. Er habe während der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen allein auf der Übersicht der 30 häufigsten Vogelarten 250.000 Zugriffe gezählt, sagte LBV-Öffentlichkeitsreferent Markus Erlwein am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Besonders oft informierten sich die Nutzer über Vogelarten, die leicht verwechselt werden, und über Buchfink, Stieglitz und Hausrotschwanz. Für den Vogelexperten ist die große Zahl der Zugriffe ein Zeichen dafür, dass die Menschen die Natur in ihrer unmittelbaren Nähe wieder neu schätzen gelernt hätten. "Man konnte mehr wahrgenehmen und hingucken", sagte Erlwein. Das habe auch daran gelegen, dass die Umgebungsgeräusche leiser gewesen seien. Mehr als früher hätten sich die Menschen auch die Bilder verschiedener Webcams des LBV angesehen, beispielsweise aus dem Fledermausquartier, einem Wanderfalkennest in Regensburg oder seit Dienstag von den Mauerseglern. Auch an den Mitmachaktionen des LBV, wie der Suche nach dem ersten Kuckuck, hätten sich mehr Vogelfreunde beteiligt als in den Jahren zuvor, sagte Erlwein. Der LBV schlägt den Naturbeobachtern vor, ihr neu erworbenes Wissen bei der "Stunde der Gartenvögel" am Wochenende vom 8. bis 10. Mai anzuwenden und Daten über die heimische Vogelwelt zu liefern. Die Aktion führt der LBV mit dem bundesweiten Partner NABU durch. Bei ihr sollen eine Stunde lang Vögel im Garten, am Fenster oder auf dem Balkon gezählt werden.

06.05.20, 13 Uhr: Fürstliche Notstandsküche wieder geöffnet

Die Fürstliche Notstandsküche hat in Kooperation mit dem Caritasverband Regensburg ihre Pforten wieder geöffnet. Das teilte der Verein mit. Die Notstandsküche musste aufgrund der Corona-Krise ihren Betrieb einstellen. Jetzt können bedürftige Menschen wieder wählen, ob sie ihre Mahlzeit in der Notstandsküche des fürstlichen Schlosses einnehmen möchten oder ob sie sich die Mahlzeit mit nach Hause nehmen wollen. In der Hilfseinrichtung können Bedürftige einmal am Tag eine kostenlose warme Mahlzeit erhalten.

05.05.20, 18:45 Uhr: Internationale Meistersinger Akademie abgesagt

Die Stadt Neumarkt hat die diesjährige Internationale Meistersinger Akademie (IMA) wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Es wäre die 10. IMA in Neumarkt gewesen, die vom 12. Juli bis 11. August 2020 geplant gewesen war. 16 Sängerinnen und Sänger aus neun Ländern wären heuer mit dabei gewesen, sie hatten sich unter ursprünglich 240 Bewerbern durchgesetzt.

05.05.20, 18:40 Uhr: Absage Katholiken-Kongress "Freude am Glauben"

In diesem Jahr wird es keinen Kongress "Freude am Glauben" geben. Die ursprünglich für den 12. bis 14. Juni in Ingolstadt geplante Veranstaltung müsse aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ausfallen, teilten die Organisatoren, das Forum Deutscher Katholiken, am Dienstag mit. Nach Rücksprache mit dem Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer soll das nächste Treffen vom 16. bis 18. Juli 2021 in Regensburg stattfinden.Das Forum Deutscher Katholiken versteht sich als ein lockerer Zusammenschluss "papst- und kirchentreuer" Katholiken. Gegründet wurde das Forum im Jahr 2000 in Fulda. Der Kongress "Freude am Glauben" findet seit 2001 jährlich an wechselnden Orten statt.

05.05.20, 7.10 Uhr: Regierung der Oberpfalz zahlt 143 Millionen Corona-Soforthilfe aus

Rund 17.000 Unternehmen in der Oberpfalz haben die Corona-Soforthilfe des Bayerischen Wirtschaftsministerium bereits erhalten. Das hat die Regierung der Oberpfalz, die das Soforthilfeprogramm abwickelt, mitgeteilt. Seit Beginn des Programms Mitte März wurden über 143 Millionen Euro ausbezahlt. Rund 80 Mitarbeiter der Regierung der Oberpfalz und rund 35 Mitarbeiter der Landratsämter und Städten haben bisher über 22.000 Anträge bearbeitet. Etliche Anträge müssen aber noch bearbeitet werden. Vor allem unvollständig ausgefüllte Formulare und Anträge, bei denen sich Rückfragen ergeben hätten, seien zurückgestellt worden.

04.05.2020 19:45 Uhr: Warnung vor gefälschten Emails zur Soforthilfe

Derzeit sind in der Oberpfalz gefälschte Emails zur Corona- Soforthilfe im Umlauf. Wie die Regierung Oberpfalz in einer Pressemitteilung warnt, geht es um eine vermeintlich vom Wirtschaftsministerium versendete Email mit dem Betreff "Corona Zuschuss – Bestätigung und Belehrung". Darin werden die Unternehmen aufgefordert, eine Bescheinigung für das Finanzamt auszufüllen und an den Absender zurückzusenden. Es handelt sich hierbei aber um eine gefälschte Nachricht, mit der der Absender in betrügerischer Absicht versucht, persönliche Daten des Empfängers auszuforschen. Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat bereits das Bayerische Landeskriminalamt eingeschaltet. Das Wirtschaftsministerium und die Regierung der Oberpfalz fordern alle Empfänger dieser E-Mail auf, die Nachricht zu ignorieren. Eventuelle tatsächliche schriftliche Rückfragen der Regierung der Oberpfalz zu Soforthilfe-Anträgen in der Oberpfalz haben folgende Endung der E-Mail-Adresse: @reg-opf.bayern.de.

04.05.2020 18:00 Uhr: 15. Todesfall im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt ist der 15. Todesfall durch eine Coronavirus-Infektion bestätigt worden. Heute verstarb ein 76-jähriger Mann im Klinikum.

Weiter sind fünf neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden, fünf Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 85 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 358.

04.05.2020 16:10 Uhr RKI-Mitarbeiter wieder aus Tirschenreuth abgereist

Die Epidemiologen des Robert Koch-Instituts haben Tirschenreuth wieder verlassen. Das erklärte ein Mitarbeiter des Landratsamts Tirschenreuth dem BR heute auf Anfrage. Jetzt wollen sie in Berlin die Unterlagen und Informationen auswerten, die sie die vergangene Woche über im Gesundheitsamt Tirschenreuth zusammengetragen haben. Das Landratsamt wartet nun auf ein mögliches Zwischenergebnis. Sollten die gesammelten Unterlagen für die Auswertung nicht ausreichen, würden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch einmal nach Tirschenreuth kommen, um mehr Informationen zu sammeln. Die drei Mitarbeiter hatte das Robert Koch-Institut auf die explizite Bitte des ehemaligen Tirschenreuther Landrats Wolfgang Lippert hin nach Tirschenreuth entsandt. Sie sollen den kursierenden Spekulationen ein Ende bereiten (z.B. Starkbierfest) und wissenschaftlich klären, warum der Landkreis besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen ist. Wann ein Ergebnis kommt, ist noch unklar.

03.05.2020 14:20 Uhr: Nur fünf Neuinfizierte seit gestern registriert

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle ist in der Oberpfalz auf 4.735 gestiegen (Stand: 03.05., 10.00 Uhr). Das sind fünf infizierte Menschen mehr als gestern. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen auf seiner Homepage mit. Demnach sind in der Oberpfalz mittlerweile 288 Menschen gestorben, die mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert waren. Seit gestern ist laut LGL- Statistik ein Todesfall hinzugekommen. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl ist die Oberpfalz der am stärksten betroffene Regierungsbezirk in Bayern. Dort liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohnern bei 426,86. Zum Vergleich: In Schwaben – das im Verhältnis die wenigsten Fälle hat – liegt dieser Wert bei 194,57.

03.05.2020 8:20 Uhr: Demonstrationen gegen Corona-Einschränkungen in Regensburg

Am Samstagnachmittag hat in Regensburg zunächst am Neupfarrplatz eine genehmigte Versammlung für die Einhaltung der Grundrechte und gegen die Corona-Beschränkungen stattgefunden. Laut Polizei sei diese Versammlung mit rund 50 Teilnehmern störungsfrei und im Rahmen der erteilten Auflagen abgelaufen.

Zu einem verstärkten Polizeieinsatz kam es, als eine nach Polizeiangaben nicht genehmigte Versammlung mit etwa 150 Teilnehmern bekannt wurde, die sich vom Bismarckplatz zum Neupfarrplatz bewegte. Da "die Motivation" der Ansammlung zu diesem Zeitpunkt unklar gewesen sei, habe die Polizei eigenen Angaben zufolge den Zugang zum Neupfarrplatz vorsorglich abgesperrt. Wie die Polizei weiter mitteilt konnte demnach im Gespräch schließlich festgestellt werden, dass es sich um eine andere, nicht angemeldete Versammlung handelte. Nachdem laut Polizei eine Verantwortliche ermittelt werden konnte, seien entsprechende Auflagen erteilt und der Haidplatz als Versammlungsörtlichkeit zugewiesen worden. Die Demonstrationsteilnehmer seien dieser Anweisung gefolgt. Wie die Polizei weiter mitteilt wurde die Versammlung nach etwa einer halben Stunde, gegen 16.00 Uhr, störungsfrei und friedlich beendet.

Gegen die Verantwortliche der nicht genehmigten Versammlung wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Bayerische Versammlungsgesetz und das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Die Einsatzkräfte der Regensburger Polizei wurden durch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

02.05.2020, 15:28 Uhr: Oberpfalz bleibt Region mit höchster Infektionsquote

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getesteten Menschen ist in der Oberpfalz über den Feiertag um sieben Fälle angestiegen. Das ist der geringste Zuwachs im Vergleich aller sieben Regierungsbezirke. Insgesamt sind in der Oberpfalz seit Beginn der Pandemie 4.730 Corona-Fälle registriert worden. Damit kommen auf 100.000 Einwohner rund 426 Infizierte. Das ist bayernweit nach wie vor die höchste Quote. 287 Menschen in der Oberpfalz sind an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Bayernweit ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getesteten Menschen bis Samstag auf 43.050 gestiegen. Gestorben sind demnach bisher insgesamt 1.907 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Die Zahl der Genesenen schätzt das LGL inzwischen auf 33.610 Menschen.

02.05.2020, 13:03 Uhr: Kirchen im Kreis Schwandorf erhalten Desinfektionsmittel

Bevor am Montag wieder Gottesdienste stattfinden dürfen, werden alle Kirchengemeinden und Gebetshäuser im Landkreis Schwandorf mit Desinfektionsmitteln versorgt. Wie das Landratsamt mitteilt, werde an Kirchen und Glaubensgemeinschaften eine Erstausstattung an Händedesinfektionsmittel ausgeben. Bedient werde aber nur, wer sich als Abholer mit einem Schreiben des Pfarrers, Pastors, Rabbis oder sonstigem Vorstand der Kirchengemeinde ausweisen könne. Die Ausstattung wird nur an die Vertreter der jeweiligen Kirchengemeinde ausgegeben, nicht an einzelne Gläubige. Das Händedesinfektionsmittel kann am Montag (9.00 bis 15.30 Uhr) bei der Bundespolizei in Schwandorf (Weinbergstraße 47) abgeholt werden. In den von den Kirchen vorgelegten Infektionsschutzkonzepten ist die Bereitstellung von Handdesinfektionsmittel für Gottesdienstbesucher vorgesehen.

01.05.2020, 14:00 Uhr: Aktualisierte Einreisebestimmungen in CZ

Das Tschechische Innenministerium hat zwischenzeitlich die Informationen auf seiner Internetseite aktualisiert:

Die Regierung hat am 30. April 2020 die Bedingungen für die Einreise von Personen auf das Gebiet der Tschechischen Republik modifiziert. Es kam nur zu einer teilweisen Änderung des bisherigen Wortlautes. Personen, die auf das Gebiet der Tschechischen Republik einreisen, haben mit begrenzten Ausnahmen weiterhin die Verpflichtung, entweder eine Bestätigung über die Durchführung eines RT-PCR-Tests vorzulegen oder ihre Einreise der Bezirkshygienestation zu melden, die über erforderliche Quarantänemaßnahmen entscheidet. Eine Quarantäne wird jedoch nicht angeordnet, wenn die Person der Bezirkshygienestation eine Bescheinigung über die Durchführung eines Tests innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise in die Tschechische Republik vorlegt. Die Änderung betrifft auch grenzüberschreitende Arbeitnehmer, Schüler und Studenten, es ist jetzt (neu) erforderlich, die Bescheinigung über den Test alle 30 Tage vorzulegen. Die Informationen auf der Internetseite des Innenministeriums werden laufend aktualisiert.

01.05.2020, 8:00 Uhr: Polizei meldet nur wenige "Freinacht"-Einsätze

In der sogenannten Freinacht ist es laut Polizeipräsidium Oberpfalz nur sehr vereinzelt zu kleineren Einsätzen bzw. Störungen gekommen. So wurde z.B. in Rötz der Inhalt einer Mülltonne über einem geparkten Auto ausgekippt. Ansonsten sei es bei einigen wenigen Verstößen geblieben. Die Polizei zollt den Mitbürgern großen Respekt, heißt es in einer Pressemitteilung.

30.04.2020, 15.37 Uhr: Caritas warnt vor "nie dagewesener Vereinsamung"

Der Caritasverband in der Diözese Regensburg fordert eine schnelle Lockerung der strengen Besuchsregeln in Alten- und Pflegeheimen. Die Caritas-Mitarbeiter würden "eine nie dagewesene Vereinsamung" der Heimbewohner und deren körperlichen und seelischen Abbau beobachten, schlägt Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann Alarm. Die strengen Besucherregeln abzumildern, wäre für unsere Schützlinge ein Riesengewinn. Gleichzeitig müsste aber das Ansteckungsrisiko gering gehalten werden. „Wir benötigen hochqualitative Schutzausrüstung. Wir müssen sicherstellen, dass sowohl die Pflegenden als auch die Heimbewohner und deren Angehörige mit speziellen Schutzmasken ausgestattet werden“, sagte Weißmann weiter. Die Caritas ist Träger von mehr als 50 Altenheimen in der Diözese Regensburg.

30.04.2020, 12.30 Uhr: Ausgangsbeschränkung auch in der Freinacht

Angesicht der bevorstehenden Freinacht hat das Polizeipräsidium der Oberpfalz noch einmal auf die weiterhin geltende Ausgangsbeschränkung wegen der Corona-Pandemie hingewiesen. Die verhindert in diesem Jahr die sonst in der Nacht zum 1. Mai üblichen Scherze und Streiche im Freien. Vizepräsident Thomas Schöniger: "Ein Verlassen des eigenen Hauses zur Wahrnehmung der Bräuche stellt keinen triftigen Grund dar und ist deshalb untersagt. Wir werden die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung in der Freinacht mit verstärktem Personaleinsatz kontrollieren. Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität und dieses Ziel erreichen wir insbesondere auch durch die Unterbrechung der Infektionskette." Schöniger appellierte an Freinachts-Fans, zu Hause zu bleiben, sodass die Beamten gar nicht erst einschreiten müssen. Eltern ruft die Oberpfälzer Polizei auf, ihre Kinder auf die Corona-Regeln hinzuweisen. Zuvor hatte bereits unter anderem die Polizei Waldsassen betont, dass die Bräuche rund um die Freinacht in diesem Jahr nicht zulässig seien. Die Waldsassener Beamten lieferten auch gleich eine praxisorientierte Begründung mit: Es gehe nämlich nicht um "Sport und Bewegung an der frischen Luft", sondern darum, "Unsinn zu machen" und zum Beispiel "nicht aufgeräumte Gegenstände des Nachbarn an den Maibaumplatz zu stellen." Außerdem bestehe die Gefahr vermehrter Gruppenbildung.

29.04.2020, 12.15 Uhr: Bundespolizei: Maskenpflicht auch in Bahnhofs-Einrichtungen

Die Bundespolizei - die auch für die Sicherheit an Bahnhöfen zuständig ist - weist nochmals eindringlich darauf hin, dass die Maskenpflicht nicht nur in Zügen gilt, sondern auch bereits auf dem Weg dorthin in den dazugehörigen Einrichtungen. Wie ein Sprecher der Bundespolizei Waldmünchen erklärt, gehören dazu auch die Bahnhofshalle, die Bahnsteige sowie auch die Treppenauf- und abgänge. Seit vergangenen Montag müssen gemäß der Bayerischen Infektionsschutzverordung Personen ab dem siebten Lebensjahr unter anderem bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Verstöße dagegen können mit empfindlichen Strafen geahndet werden, so der Sprecher.

29.04.2020, 11.08 Uhr: Konzerne spüren Auswirkungen der Corona-Krise

Die Grammer AG mit Sitz im Amberg und der Verpackungs- und Getränkeabfüllspezialist Krones aus Neutraubling haben im ersten Quartal deutliche Umsatzrückgänge aufgrund der Corona-Pandemie verzeichnet. Auch die Nachfrage und das Volumen neuer Aufträge gingen zurück. Weil weltweit Unsicherheit besteht, wie die weitere Entwicklung verläuft, gaben beide Unternehmen auch keine Prognosen für das Gesamt-Geschäftsjahr ab.

28.04.2020, 11.30 Uhr: Bistum Regensburg offen für Autokino-Gottesdienste

Das Bistum Regensburg kann sich vorstellen, wegen der Corona-Einschränkungen auch Gottesdienste in Autokinos abzuhalten. "Ich finde den Ansatz hochinteressant. Das wäre eine Chance in Corona-Zeiten mit den Menschen in Kontakt zu bleiben", sagt Domkapitular Thomas Pinzer, der im Bistum für den Bereich Seelsorge zuständig ist. Eine Regensburger Eventagentur plant derzeit ein Autokino in der Stadt, das auch als Bühne für Konzerte, diverse Kulturveranstaltungen und auch für Gottesdienste genutzt werden soll. Der Ton soll über eine freie UKW-Frequenz an die Autoradios übertragen werden. Noch hat die Agentur, die die Bühne betreiben möchte, keine Genehmigung für ihr Vorhaben. Die Rechtslage für derartige Veranstaltungen ist noch unklar. Auch die möglichen Orte für die Autokino-Bühne will die Agentur noch nicht nennen.

28.04.2020, 7.55 Uhr: Jugendamt registriert nicht mehr Fallzahlen

Das Regensburger Jugendamt hat bisher keinen Anstieg der Kindeswohl-Gefährdungsmeldungen aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen verzeichnen müssen. Das sagte Amtsleiter Volker Sgolik dem Bayerischen Rundfunk. Das Jugendamt bleibe aber weiter skeptisch und wachsam, denn aktuell könnten viele Fälle unentdeckt bleiben. Häufig sind es Erzieher und Lehrer, die gefährdete Kinder melden. Durch Schul- und Kita-Schließungen fällt diese zusätzliche Aufsicht derzeit fast komplett aus. Generell sei es daher aus Sicht des Kindeswohls wünschenswert, wenn die Einrichtungen wieder komplett öffnen. Die Gesundheit gehe aber vor.

27.04.2020, 15.25 Uhr: Universitätsklinik Regensburg - Behandlungen nicht aufschieben

Viele Menschen meiden derzeit Arztpraxen und Krankenhäuser, aus Angst, sich an Covid-19 anzustecken. Das Uniklinikum Regensburg appelliert nochmals, notwendige Behandlungen nicht unnötig aufzuschieben. Wenn Krankheiten längerfristig unerkannt oder unbehandelt bleiben, könne das für Patienten ernsthaft zur Gefahr werden, so die Uniklinik am Montag in einer Mitteilung. Die Sorgen, sich an dem Coronavirus anzustecken, seien unbegründet, versichert Professor Bernd Salzberger, der Leiter des Bereichs Krankenhaushygiene und Infektiologie. Alle Patienten würden sicher behandelt und seien aufgrund der strengen Hygienevorschriften keinem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt. Unterdessen untersucht die Uniklinik schrittweise alle seine Mitarbeiter auf Antikörper, wenn sie einen symptomfreien Krankheitsverlauf anzeigen und „Hinweise auf Immunität geben können“, so ein Sprecher. Diese Mitarbeiter können bei Bedarf auch als Plasmaspender zur Behandlung schwerkranken Corona-Erkrankungen herangezogen werden.

27.04.2020 14:30 Uhr: Rund 230 Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung am Wochenende

Die Polizei hat in der gesamten Oberpfalz im Zeitraum von Freitag, 24. April 2020, 06.00 Uhr, bis Montag, 27. April 2020, 06.00 Uhr, über 3000 Kontrollen durchgeführt. Es wurden demnach 231 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung geahndet.

27.04.2020, 11.50 Uhr: Polizei mahnt wegen "Freinacht"

Die Bräuche rund um die sogenannte Freinacht von Donnerstag auf Freitag stellen keinen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung dar. Darauf hat die Polizei Waldsassen jetzt hingewiesen. Zur Freinacht sei der Grund gerade nicht "Sport und Bewegung an der frischen Luft", sondern "Unsinn zu machen", wie beispielsweise nicht aufgeräumte Gegenstände des Nachbarn an den Maibaumplatz zu stellen. Die Polizei sieht die Gefahr, dass es vermehrt Gruppenbildungen geben könnte.

27.04.2020, 11.40 Uhr: Neue Termine für mittelalterliche Burgfestspiele „Vom Hussenkrieg“ stehen.

Nach der Absage der Burgfestpiele „Vom Hussenkrieg“ in diesem Jahr haben die Stadt und der Festspielverein Neunburg vorm Wald bereits die neuen Termine für die Saison im Jahr 2021 bekanntgegeben. Die Ersatztermine für die sieben Aufführungen starten im kommenden Jahr mit dem 3. Juli und enden am 7. August. Die Karten für dieses Jahr behalten ihre Gültigkeit, können aber auch zurückgegeben oder gegen einen anderen Termin eingetauscht werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die derzeitige Zwangspause wollen die Verantwortlichen nutzen, um bereits vieles für die Saison 2021 vorzubereiten – vor allem auch um neue Ideen für das kommende Jahr umzusetzen. Als eines der ältesten Festspiele Ostbayerns greifen die Burgfestspiele in Neunburg vorm Wald ein bedeutsames Kapitel deutsch-tschechischer Geschichte auf. Als Darsteller agieren über 120 Bürger aus Neunburg und Umgebung, die damit ein Stück ihrer eigenen Geschichte erzählen.

27.04.2020, 9.55 Uhr Bürgerfest in Maxhütte-Haidhof wird auf 2021 verschoben

Das für Mitte August geplante Bürgerfest in Maxhütte Haidhof ist jetzt offiziell abgesagt worden. Wie die Stadt mitteilt soll das Bürgerfest, zu dem rund 10.000 Besucher erwartet werden, im kommenden Jahr am 14. und 15. August 2021 stattfinden. Die Verschiebung betrifft demnach auch den Städtedreieckslauf, der für den 15. August geplant war. Dieser wurde jetzt für den 14. August 2021 angesetzt.

24.04.2020, 19.50 Uhr: Landkreis Regensburg braucht wohl Nachtragshaushalt

Der derzeit als Sonderausschuss agierende Kreisausschuss des Landkreises Regensburg hat den Kreishaushalt 2020 einstimmig verabschiedet. Landrätin Tanja Schweiger und Kreiskämmerin Petra Grimm wiesen zuvor darauf hin, dass die Corona-Pandemie erhebliche negative Auswirkungen auf viele Bereiche des Kreishaushalts haben werde. Daher sei es sehr wahrscheinlich, dass im Laufe des Jahres ein Nachtragshaushalt erstellt werden müsse. Der jetzige Haushalt komme noch ohne Schulden aus. Aber schon 2021 müsse der Landkreis wohl einen Kredit über 11,8 Mio. Euro aufnehmen. Das Gesamtvolumen des Haushalts liegt bei 218.467.800 Euro.

Welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die kommunalen Finanzen habe, sei derzeit nicht absehbar. Man könne nicht einmal eine Prognose abgeben, wann eine solche Aussage überhaupt möglich sei.

24.04.2020, 18.15 Uhr: Arztpraxen und Krankenhäuser im Kreis Schwandorf bald im Normalbetrieb

Patienten dürfen damit rechnen, die hausärztlichen Praxen und die Krankenhäuser im Landkreis Schwandorf wie gewohnt aufsuchen zu können. "Die Gefahr wird nicht größer sein, als in einen Supermarkt zu gehen", meint der Versorgungarzt des Landkreises, Stephan Gilliar. Angestrebt sei, ab Mai wieder in den Normalbetrieb gehen zu können. Es werde "alles getan, um die Infektionsgefahr gegen Null gehen zu lassen", so Gilliar.

Das Landratsamt Schwandorf widerlegt außerdem Behauptungen eines dubiosen Kettenbriefs, der sich über WhatsApp verbreitet. Darin wird vor dem Tragen einer Schutzmaske gewarnt, vor allem bei Kindern. Im BR24 Faktenfuchs haben wir die Behauptungen über Masken ebenfalls gründlich geprüft.

24.04.2020, 14.30 Uhr: Masken für Obdachlose

Der Geschäftsmann Jack le Mans aus Barbing hat der Caritas in Regensburg 55 Mund- Nasenmasken für Obdachlose gespendet. Ein Streetworker wird diese in den kommenden Tagen an Betroffene verteilen.

Dabei soll es nicht bleiben, teilt der Verband mit: Jack le Mans will bis zu 200 Masken bereitstellen. Er hofft dabei auf die Hilfe der Regensburgerinnen und Regensburger: "Wenn 100 Personen die Aktion mit jeweils fünf Euro - das wäre eine Fahrt mit dem Riesenrad auf der Dult - unterstützen, könnten wir bald eine noch größere Anzahl an Masken bereitstellen und damit viele weitere Menschen vor einer Infektion schützen." Die Masken werden lokal in der Oberpfalz produziert.

24.04.2020, 13.12 Uhr: Ausleihen in der Staatlichen Bibliothek Regensburg

Ab kommenden Montag öffnet die Ausleihe der Staatlichen Bibliothek Regensburg wieder. Zunächst noch ohne Lesesaalbetrieb und mit eingeschränkten Öffnungszeiten, teilt die Staatliche Bibliothek Regensburg heute mit.

Konkret: Die Ausleihe ist geöffnet von Montag 27.4. bis Donnerstag, 30.4. 10-14 Uhr, Freitag 1.5. ist wegen des Feiertags geschlossen, Samstag 2.5. ist von 14-16 Uhr die Ausleihe möglich.

Ab Montag, 4. Mai 2020 ist die Ausleihe dann bis auf Weiteres von Montag bis Freitag 10-16 Uhr durchgehend geöffnet, samstags von 14-18 Uhr.

Der Ausleihverbund mit der Universitätsbibliothek Regensburg und der Bibliothek der Ostbayerisch Technischen Hochschule Regensburg ist derzeit noch nicht wiederhergestellt.

24.04.2020, 13.00 Uhr: Kurze Vorbereitungszeit für Kirchen

Ab dem 4. Mai finden in Bayern aller Voraussicht nach wieder öffentliche Gottesdienste statt. Der Generalvikar des Bistums Regensburg, Michael Fuchs, erwartet noch einen Beschluss des bayerischen Kabinetts: "Den Pfarreien bleibt dann nur eine relativ kurze Vorbereitungszeit, man kann aber absehen, dass für die Gottesdienste ab 4. Mai erhöhte Hygienevorschriften gelten werden." Dies betreffe nicht nur den Abstand der Gottesdienstbesucher, sondern auch die Nutzung von Masken, Handschuhen, Desinfektionsmitteln und Markierungen für Wege und Plätze.

Michael Fuchs regte auch an, in den Pfarreien Teams zusammenzustellen, die für den Schutz in den Gottesdiensten verantwortlich sind. Generalvikar Michael Fuchs: "Freuen wir uns, dass sich das sakramentale kirchliche Leben wieder ein Stück weit normalisiert!"

24.04.2020, 12.15 Uhr: Maskenpflicht auf Wertstoffhöfen

Auch auf den Wertstoffhöfen im Landkreis Amberg-Sulzbach gilt ab kommenden Montag Maskenpflicht. Darauf weisen Landrat Richard Reisinger (CSU) und der Leiter des Amts für Abfallwirtschaft, Robert Graf, hin.

Die Landkreisbürger dürfen die Wertstoffhöfe dann nur noch mit Schutzmasken betreten, heißt es weiter. Sie werden gebeten, die Wertstoffe wie Verpackungsmaterialien bereits zuhause vorzusortieren, um den Anliefervorgang vor Ort zügig abwickeln zu können. Als Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus werden auch alle Mitarbeiter der Wertstoffhöfe eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen.

24.04.2020, 11.30 Uhr: Gemeinsame Plattform der Wirtschaftskammern im Dreiländereck zu Corona-Einschränkungen

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben auch empfindliche Einschränkungen im Grenzverkehr von Menschen, Waren und Dienstleistungen zu Folge. Gerade Unternehmen in der Dreiländerregion von Niederbayern, Oberösterreich und Südböhmen sind davon betroffen. Deshalb verstärken die Wirtschaftskammern in dieser Region – IHK Niederbayern, HWK Niederbayern-Oberpfalz, Wirtschaftskammer Oberösterreich und Südböhmische Wirtschaftskammer – ihre Zusammenarbeit und haben die Internetplattform "Hallo Nachbar" gestartet. Unter der Adresse www.hallonachbar.eu seien hier die relevanten Informationen für die Wirtschaft aus allen drei Regionen zusammengeführt, um zu klären, was und wie unter den derzeitigen Umständen möglich ist oder wieder möglich wird, heißt es in einer Pressemitteilung. Besonders wichtig für die Betriebe sei gerade, Klarheit und Rechtssicherheit zu bekommen. Erläuterungen zu Warenaustausch, Grenzverkehr und Pendlerregelungen seien daher beispielsweise wichtige Bausteine des Portals, das sich ebenso an Auftragnehmer wie Auftraggeber richte.

24.04.2020, 9.00 Uhr: Weidener Behelfskrankenhaus wird abgebaut

Als Vorsichtsmaßnahme wurde es im März aufgebaut - nun wird ein Behelfskrankenhaus in Weiden wieder abgebaut. Heute bringen Einsatzkräfte Betten und Einrichtung aus den beiden Turnhallen des Kepler-Gymnasiums. Das teilt ein Sprecher der Stadt mit. Demnach habe das bayerische Gesundheitsministeriums vorgegeben, dass die bayernweiten Kapazitäten in den Kliniken zuerst genutzt werden sollen. Das bedeutet, dass Covid 19-Erkrankte aus der nördlichen Oberpfalz auch in umliegende Krankenhäuser und Kliniken gebracht werden.

Auch wenn das Behelfskrankenhaus abgebaut werde, die Lage im Corona-Hotspot Bayerns ist alles andere als entspannt, warnt der Stadtsprecher. Der Landkreis Neustadt/Waldnaab sowie der Landkreis Tirschenreuth haben bayernweit mit die meisten Corona-Infizierten.

23.04.2020, 18.15 Uhr: Evangelische Jugendsozialarbeit packt Überraschungstüten für Kinder

Die Evangelische Jugendsozialarbeit Regensburg hat Überraschungstüten für verschiedene Altersgruppen mit Spielen, Rätseln, Bastelanleitungen, Lesestoff und vielem mehr zusammengestellt. Über 300 davon wurden bis jetzt gepackt. Sie gehen zum Beispiel an Flüchtlingskinder in den Ankerzentren der Bajuwaren- und Zeißstraße, in die Gemeinschaftsunterkünfte in der Diesel-, Guericke- und Zeißstraße sowie an das Stadtteilprojekt Ost. Mehrere Einrichtungen haben das Projekt unterstützt.

Gerade bei beengten Wohnverhältnissen seien die Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche stark eingeschränkt, erklärt Sabine Wunderlich, Leiterin des ejsa-Familienzentrums und Projektkoordinatorin des Netzwerk Elternbegleitung Regensburg. Deshalb habe man nach Alternativen gesucht, die auf begrenztem Raum sowohl gemeinsam als auch allein umsetzbar sind.

© Landratsamt Schwandorf

Die tägliche Videokonferenz im Landratsamt Schwandorf

23.04.2020, 16.10 Uhr: Schmunzeln in der Lagebesprechung

Mit diesem Screenshot gibt das Landratsamt Schwandorf einen kleinen Einblick in die tägliche Lagebesprechung per Videokonferenz. In der Regel geht es hier ernst zu. Heute sind vier neue Corona-Infektionen im Landkreis gemeldet worden. Insgesamt sind es damit 425. Dass aber trotz des Katastrophenfalls auch mal Grund zum Schmunzeln ist, verriet das Landratsamt heute mit einer kleinen Anekdote: Eine gesunde Person hatte das Testzentrum um einen Corona-Abstrich gebeten, um ein Negativzeugnis für eine Schönheitsoperation in Salzburg vorlegen zu können.

23.04.2020, 13.05 Uhr: Landesamt für Pflege auf 100 Mitarbeiter gewachsen

Das vor eineinhalb Jahren eingerichtete Bayerische Landesamt für Pflege in Amberg hat jetzt genau 100 Mitarbeiter. Weil drei Viertel der Belegschaft weiblich sind, ermuntert das Landesamt für Pflege insbesondere auch Männer, sich zu bewerben. Das Landesamt zahlt unter anderem das Bayerische Landespflegegeld aus. In der Coronakrise hat die Amberger Behörde weitere Aufgaben übernommen: Die medizinisch ausgebildeten Mitarbeiter unterstützen die Kassenärztliche Vereinigung an der Hotline 116 117. Die KV hatte den Freistaat um Unterstützung gebeten.

23.04.2020, 9.46 Uhr: REWAG startet Zählerablesungen wieder

Als Vorsichtsmaßnahme während der Coronavirus-Krise hatte die Regensburger Energie-und Wasserversorgung AG (REWAG) die persönliche ‎Zählerablesung vorerst ausgesetzt. Nun startet die Ablesung wieder in veränderter, der ‎Situation angebrachter Form ab Montag, den 27. April 2020.‎ Die Zählerablesung erfolgt ohne persönlichen Kontakt mit den Kunden. REWAG-Mitarbeiter ‎und Mitarbeiter der von ihr beauftragten Unternehmen klingeln nur im Ausnahmefall, wenn ‎dadurch ein Zugang zu den Zählern ermöglicht wird. Sie tragen außerdem Masken, ‎Handschuhe und Warnwesten. Für die persönliche Hygiene sind sie mit Hand-‎Desinfektionsspray ausgestattet. Die REWAG bittet Hausverwaltungen ‎und Eigentümer um Mithilfe und Verständnis, damit es den Ablesern möglich ist, sich selbst ‎sowie die Kunden vor Ort optimal zu schützen.‎ Sollten die Zählerableser keinen Zutritt zu den Zählern erhalten hinterlassen sie eine ‎Ablesekarte. Am bequemsten geht die Übermittlung der Zählerstände laut REWAG allerdings über das Online-‎Kundenportal rewag.de. Hier können sich die Kunden einfach registrieren ‎und ihren Zählerstand eingeben.

23.04.2020, 8.30 Uhr: Regensburger Trambahnfest aufgeschoben

Das für Juli geplante Regensburger Trambahnfest wird auf kommendes Jahr verschoben. Das haben die Organisatoren rund um das Ostnerwachenfest und um das Trambahnfest (Soziale Initiativen Regensburg e.V. und die IG Historische Straßenbahn Regensburg e.V.) mitgeteilt. Mit diesem Fest sollte die Spendensammlung für die Restaurierung der Regensburger Straßenbahn abgeschlossen werden. „Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben!“ sagt Jan Mascheck, der 1. Vorsitzende und führt fort: „Wir hoffen diese deutschlandweit einmalige Aktion wieder mit Euch/Ihnen Allen zu einem späteren Zeitpunkt durchführen zu können.“

22.04.2020, 18.20 Uhr: Schwandorf veranstaltet virtuellen Stadtball

Der für Samstag geplante Schwandorfer Stadtball, eines der Highlights im Kulturkalender der Oberpfälzer Stadt, muss wegen Corona ausfallen. Die Schwandorfer sollen jedoch trotzdem tanzen - statt in der Oberpfalzhalle eben zuhause: Die Musik des DJs wird am kommenden Samstagabend per Livestream im Internet übertragen. „Die Schwandorfer sind dazu eingeladen, zu Hause etwas Platz zu schaffen, sich vielleicht sogar in Schale zu werfen und beim Tanzen mit dem Partner oder der Partnerin eine schöne Zeit zu verbringen“, so Johannes Lohrer vom Tourismusbüro. Bereits gekaufte Tickets für den Stadtball werden im Tourismusbüro nach telefonischer Terminabsprache zurückerstattet.

22.04.2020, 15.00 Uhr: Uni-Psychologen suchen Teilnehmer für Corona-Studie zu psychischer Belastung

Der Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Regensburg untersucht in einer Online-Studie, wie sich die Corona-Pandemie auf die Psyche auswirkt. Dazu sucht sie Teilnehmer, die einen Fragebogen im Internet beantworten. Gestellt werden Fragen zur aktuellen Lebenssituation, zur Stressbelastung, zu Stimmung, Ängsten und Sorgen. Auch ob Gefühle wie Aggressionen auftauchen, interessiert die Psychologen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Studie sollen dazu beitragen, Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit bei Pandemien zu entwickeln und zu verbessern. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa 60 Minuten. Im Gegenzug spendieren die Forscher Einkaufsgutscheine. Vor allem Männer werden noch gesucht. Link zur Online-Befragung: https://go.ur.de/coronastudie

22.04.2020, 07.30 Uhr: Landestheater Oberpfalz sagt Sommerfestspiele ab

Das Landestheater Oberpfalz hat die Sommerfestspiele in Leuchtenberg komplett abgesagt. Das teilt ein Sprecher mit. Demnach entfallen alle Vorstellungen, die ab dem Mai geplant waren. Die Absagen bringen das Landestheater auch finanziell in die Bredouille. Die 20 Mitarbeiter seien nun drei Monate in Kurzarbeit geschickt worden, so der Sprecher. Bereits bezahlte Eintrittsgelder können gespendet werden oder aber werden in Gutscheine umgetauscht. Man habe mehrere mögliche Szenarien durchdacht, die Vorstellungen trotz der Pandemie abzuhalten. Aber sowohl eine zeitliche Verschiebung der Vorstellungen in den August hinein, als auch eine Belegung der Sitzplätze nur zu einem Drittel wären nicht wirtschaftlich gewesen und hätten zu einem hohen Planungsrisiko geführt, so Geschäftsführer Wolfgang Meidenbauer. „Das können wir auch gegenüber unseren Förderern nicht verantworten“. Durch die Ausfälle an Einnahmen sei nun das ganze Theater gefährdet. Jetzt konzentriere man sich auf das Herbstprogramm. Es soll unter den bekannten Pandemie-Sicherheitsvorkehrungen stattfinden.

21.04.2020, 17.30 Uhr: Busse im Kreis Neumarkt fahren bald wieder nach Fahrplan

Nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen in ganz Bayern fährt auch der Landkreis Neumarkt sein ÖPNV-Angebot wieder hoch. Ab Montag, 27.04., gilt für alle Regionalbusse und Rufbusse der VGN-Linien der Regelfahrplan.

Der Landkreis weist darauf hin, dass Fahrgäste in den Bussen einen Mund-Nasenschutz tragen müssen. Außerdem werden die Fahrgäste gebeten, den nötigen Abstand zu halten und bei zu vielen Fahrgästen, falls möglich, den nächsten Bus zu nehmen.

21.04.2020, 15.00 Uhr: Regensburger Herbstdult abgesagt

Nach der Maidult fällt in diesem Jahr auch die Herbstdult in Regensburg aus. Das hat die Stadt Regensburg heute mitgeteilt - "mit aufrichtigem Bedauern", wie es hieß. Man müsse auch dieses Volksfest angesichts der Corona-Pandemie absagen. „Es tut weh und es ist unglaublich schade, aber angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist das Risiko, das mit der Durchführung unseres Volksfestes einhergeht, schlicht und ergreifend zu hoch“, betonte Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Bei einer Veranstaltung in dieser Größenordnung mit vielen überregionalen Gästen seien weder Maskenpflicht noch Abstandsregelungen einzuhalten.

Die Entscheidung, die Herbstdult ab Ende August abzusagen, sei allen Beteiligten äußerst schwer gefallen. Solange es jedoch keinen Impfstoff und kein Medikament gebe, habe der Schutz der Gesundheit als überragendes Rechtsgut höchste Priorität. Die Stadt machte deutlich, dass die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen worden sei. „Ich hoffe sehr, dass wir die Corona-Krise bald überwinden werden und im kommenden Jahr eine ausgelassene Maidult feiern können“, so Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer.

21.04.2020, 10.30 Uhr: Landkreis Tirschenreuth eingeteilt in 7 Versorgungsregionen

Der Landkreis Tirschenreuth ist in sieben hausärztliche Versorgungsregionen aufgeteilt worden. Ziel sei es, dass Patienten in einer Notlage ein persönlicher Ansprechpartner in der Nähe zur Verfügung steht und eine schnelle Hilfe vor Ort gewährleistet werden kann, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Einteilung wurde vom Versorgungsarzt in Abstimmung mit den niedergelassenen Hausärzten und Internisten vorgenommen. Die Arztpraxen sollen laut Landratsamt auch COVID-19 Abstriche durchführen oder vermitteln. Pro Versorgungsregion liegt demnach mindestens eine Praxis vor, die getrennte Räumlichkeiten für eine Sprechstunde mit einem infizierten Patienten bietet.

21.04.2020, 10:15 Uhr: Corona-Helfer fit für den Einsatz

Auf den gemeinsamen Helferaufruf der Landratsämter Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth sowie der Stadt Weiden vor drei Wochen haben sich 315 Personen gemeldet. In einer Pressemitteilung heißt es: "Über so viel Unterstützung haben sich alle Beteiligten sehr gefreut!" Gesucht wurden Menschen mit Vorkenntnissen im medizinischen oder pflegerischen Bereich oder der Bereitschaft sich diese anzueignen. Nach der Abklärung verschiedener rechtlicher und organisatorischer Fragen seien die ersten Freiwilligen in verschiedenen Seniorenpflegeeinrichtungen zum Einsatz gekommen. Auch in der sogenannten „Zeltstraße“, die der Zentralen Aufnahme am Klinikum in Weiden für Corona-Verdachtsfälle vorgeschaltet ist, würden bereits Helfer eingesetzt. Jedoch hätte man nicht für alle gemeldeten Personen eine passende Tätigkeit finden können, oftmals auch weil die Zeitfenster der Helfer und der Einrichtungen nicht zueinander passten oder sonstige organisatorische Schwierigkeiten vorlagen, hieß es. Wer noch Interesse hat, sich freiwillig für Einsätze im pflegerischen oder medizinischen Bereich zu melden, kann den Meldebogen unter www.neustadt.de, www.weiden.de oder www.kreis-tir.de ausfüllen und wird bei Bedarf kontaktiert. Speziell in Seniorenheimen bestehe noch Bedarf an Pflegehilfskräften, aber auch Helfer, die in der Wäscherei oder bei der Essensausgabe unterstützen könnten, werden gesucht.

20.04.2020, 18.05 Uhr: Theater Regensburg stellt Spielbetrieb bis Ende der Spielzeit ein

Das Theater Regensburg stellt seinen Spielbetrieb bis Ende der Spielzeit 2019/20 ein. Sie sollte regulär am 19. Juli enden. "Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Der gewohnte Theater- und Konzertbesuch wird uns sehr fehlen", erklärte Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. In Zeiten der Corona-Pandemie sei es jedoch wichtig, dem Infektionsschutz absolute Priorität einzuräumen. Intendant Jens Neundorff von Enzberg nennt den Schritt "wichtig und vernünftig": "Je konsequenter wir jetzt sind, umso schneller können wir zum Saisonstart im Herbst hoffentlich zu einer gewissen Normalität zurückkehren."

Inhaber von Abonnements oder Karten für entfallene Vorstellungen sollen demnächst Post oder E-Mails bekommen. Darin erfahren sie, wie sie ihr Geld zurückerhalten oder spenden können. Auf der digitalen Bühne aber soll es weiterhin künstlerische Formate geben, etwa im Theater-Blog "The Show must go on". Die Premiere von "Effi Briest", die Corona-bedingt nicht stattfinden konnte, wird "in Form einer filmisch-medialen Lösung" Ende Mai als Premiere online gezeigt.

20.04.2020, 16.55 Uhr: Corona-Partys ziehen Anzeigen nach sich

Mehrere Coronapartys am Wochenende werden für die Beteiligten ein Nachspiel haben: Das Polizeipräsidium Oberpfalz kündigte Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz an. Beamte haben in Regensburg, Weiden, Immenreuth, Sengenthal und Pettendorf verstärkt Menschenansammlungen mit teilweise bis zu 15 Personen festgestellt. Diese grillten, tranken Alkohol oder trafen sich in sonstiger Weise ohne triftigen Grund, so die Polizei. Rund 3.000 Kontrollen wurden von der Oberpfälzer Polizei am Wochenende durchgeführt, 264 Verstöße wurden festgestellt. Das Polizeipräsidium Oberpfalz appelliert an die Menschen, zu Hause zu bleiben. Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung würden weiterhin konsequent verfolgt.

20.04.2020, 15.05 Uhr: "Space Eye" näht 80.000 Masken für Hilfsbedürftige

Die Regensburger Hilfsorganisation „Space Eye“ hat angekündigt im Rahmen einer Hilfsaktion 80.000 Textilmasken herzustellen. Nach Angaben der Organisation nähen freiwillige Hilfskräfte je 40.000 Masken für die Geflüchteten in den Camps auf den griechischen Inseln und für soziale Einrichtungen in Deutschland.

Um die hygienischen Verhältnisse in den Camps zu verbessern, würden außerdem 40.000 Seifen nach Griechenland versendet, so „Space Eye“-Vorstand Michael Buschheuer in einer Pressemitteilung. Zuvor hatte Space-Eye nach eigenen Angaben bereits 165 Tonnen Hilfsgüter nach Griechenland geliefert.

"Space Eye" ist der jüngere Schwester-Verein, der ebenfalls in Regensburg beheimateten Seenotrettungsorganisation "Sea Eye", die in den vergangenen Jahren nach eigenen Angaben mehr als 14.000 Menschen im Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet hat. Via Satellitenbilder oder Luftaufklärung mit Drohnen überwacht „Space Eye“ das betroffene Seegebiet vor Libyen.

20.04.2020, 5.00 Uhr: Absage des Amberger Bergfestes 2020

Nach dem allgemeinen Verbot von Großveranstaltungen in der Bundesrepublik bis zum 31. August hat die Kirchenverwaltung Mariahilfberg das Bergfest 2020 "schweren Herzens" abgesagt. Man habe sich die Entscheidung so lange als möglich offen gelassen, da das Bergfest im Amberger Veranstaltungskalender eine Ausnahmestellung einnehme und für viele Menschen ein fester Bestandteil ihrer Jahresplanung sei, hieß es in der Pressemitteilung. "Auch wenn die Absage für alle am Bergfest Beteiligten bitter und enttäuschend ist und einen erheblichen finanziellen Verlust für sie bedeutet, so finden dennoch alle Beteiligten die Entscheidung richtig, da die Gesundheit der Bevölkerung und die Eindämmung der Pandemie eindeutig Vorrang haben vor Großveranstaltungen, und seien sie in der Bevölkerung auch noch so beliebt" .

Der Kirchenverwaltung sei durchaus klar, dass viele Amberger und Bürger aus der Region die Absage sicher bedauern werden, eine andere Entscheidung sei aber nicht möglich gewesen.

19.04.2020, 11.47 Uhr: Morgen Semesterstart - nur online

In Bayern beginnt morgen das Sommersemester. Wissenschaftsminister Sibler appelliertan Studierende und Uni-Beschäftigte, die Corona-Pandemie weiterhin ernst zu nehmen. An den staatlichen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Technischen Hochschulen sowie Kunsthochschulen startet der Vorlesungs-betrieb ausschließlich online. Nur die Abnahme von Prüfungen und einzelne Praxis-veranstaltungen seien im Einzelfall vom 27. April an unter strengen Hygienemaßnahmen möglich, so Sibler. Weitere Informationen finden Sie hier.

19.04.2020, 11.30 Uhr: Weniger Kriminalität während der Corona-Krise

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat jetzt bekanntgegeben, dass seit Beginn der Corona-Krise die Zahl der registrierten Straftaten in Bayern abgenommen hat. So wurden weniger Einbrüche, Ladendiebstähle, Körperverletzungen, Betrugsdelikte und Sexualstraftaten gemeldet. Herrmann verwies aber auch darauf, dass der Beobachtungszeitraum für belastbare Trendaussagen noch zu kurz sei.

17.04.20, 15.45 Uhr: Mehr als zwei Dutzend Infizierte in Behindertenheim

Mehr als zwei Dutzend Mitarbeiter und Bewohner eines Behindertenheims in Schwandorf haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt das Landratsamt Schwandorf mit. Bei der Pflegeeinrichtung handelt es sich um den "Jägerhof" in Schönsee, einer Einrichtung der Dr. Loew Soziale Dienstleistungen. Laut Landratsamt konnten hier umfassende Maßnahmen "nicht vollständig ausschließen, dass sich das Virus verbreitet". Das Landratsamt koordiniere in enger Abstimmung mit der Einrichtung das weitere Vorgehen, heißt es in der Mitteilung.

Insgesamt haben sich im Landkreis Schwandorf 404 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, die Zahl der genesenen liegt laut Landratsamt bei 214.

17.04.20, 15.20 Uhr: Maskenempfehlung bei agilis

Das Regensburger Eisenbahnunternehmen agilis appelliert an alle Fahrgäste, dem Maskengebot der Bundesregierung und der Bayerischen Staatsregierung zu folgen, und sich und andere bei der Fahrt mit dem Zug zu schützen. "Wir raten unseren Fahrgästen, bei jeder Zugfahrt einen nichtmedizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser kann die Übertragungswahrscheinlichkeit von Krankheitserregern auf andere Fahrgäste und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verringern", so agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. "Wenn alle mitmachen, schützen wir jeden Einzelnen – das sollten wir insbesondere für die Menschen tun, die zu einer Risikogruppe gehören." agilis geht dabei mit gutem Beispiel voran: In den kommenden Tagen wird allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kundenkontakt ein Mund-Nasen-Schutz vom Unternehmen zur Verfügung gestellt.

17.04.20, 11.30 Uhr: Caritas und Malteser verlängern Menüservice für Bedürftige

Die Caritas und der Malteser-Hilfsdienst verlängern ihren gemeinsamen Menüservice für bedürftige Personen in Regensburg bis zum 3. Mai. Das hat der Caritasverband der Diözese Regensburg mitgeteilt. Es gebe zahlreiche Abnehmer: aktuell werden täglich über 60 warme Mahlzeiten an Klienten der Caritas geliefert, hinzu kommen noch einmal zehn Portionen an Gäste des Strohhalms. Künftig soll auch das Sozialpädagogische Zentrum St. Leonhard Regensburg mit 40 Essen beliefert werden. Die Zusammenarbeit der Caritas mit den Maltesern wurde notwendig, da die Mittagstafel der Fürstlichen Notstandsküche aufgrund der Corona-Pandemie eingestellt wurde. Neben dem Menüservice wird auch die Ausgabe von Essenspaketen in der Caritas-Zentrale fortgeführt. "So ist die Versorgung von Armen, bedürftigen und obdachlosen Menschen in Regensburg gesichert", so eine Caritas-Sprecherin.

17.04.20, 10.18 Uhr: Johanniter geben Tipps für Pflege Zuhause

Pflegebedürftige trifft die Corona-Krise besonders hart, da sie zur Risikogruppe gehören und besonders auf die Hilfe Anderer angewiesen sind. Die Johanniter-Unfall-Hilfe gibt jetzt auf der Plattform johanniter-pflegecoach.de Praxistipps, wie Angehörige die Pflege Zuhause gut meistern können.

Bei dem Online-Angebot gibt es vier Themenbereiche: "Grundlagen der häuslichen Pflege", "Alzheimer und Demenz", "Wohnen und Pflege im Alter" sowie "Rechtliche Vorsorge für den Ernstfall". Nach einer einmaligen Registrierung steht das Angebot allen kostenfrei offen.

16.04.20, 13.46 Uhr: Spieler des SSV Jahn Regensburg schreiben offenen Brief an Fans

Mit einem offenen Brief haben sich die Spieler des SSV Jahn Regensburg an ihre Fans gewandt: Darin erklären die Jahn Profis, dass die Mannschaft sich dem dem Vorbild von Geschäftsführung, Trainerteam und Abteilungsleitern anschließen wird und freiwillig ab April 2020 auf einen Teil des Grundgehalts sowie Prämien verzichtet - und zwar so lange, bis der reguläre Spielbetrieb wieder mit Zuschauern stattfindenkann und dem Club dadurch wieder sämtliche Einnahmequellen zur Verfügung stehen.

Dies sei ein Zeichen der Solidarität und Identifikation mit dem SSV Jahn, heißt es in dem Schreiben. Wenn irgend möglich, solle kein Jahn Mitarbeiter in Kurzarbeit gehen oder ein Arbeitsplatz ganz wegfallen müssen. Zusätzlich dazu wolle die Mannschaft das Geld aus der Mannschaftskasse spenden. Außerdem bedanken sich die Jahn Profis bei den Fans für die Unterstützung und versichern, auch in der Krise weiter für die Werte des Jahn einzustehen. Den ganzen Brief lesen Sie hier.

16.04.20, 11.50 Uhr: Recyclinghof in Burglengenfeld öffnet am 22. April

Der Recyclinghof an der Johannes-Kepler-Straße in Burglengenfeld geht am kommenden Mittwoch (22.04.) wieder in Betrieb. Das teilte die Stadt mit. Die Öffnungszeiten werden um eine Stunde verlängert: mittwochs von 15 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr.

Wegen der beengten räumlichen Situation dürfen sich maximal fünf Personen zeitgleich zur Anlieferung auf dem Gelände des Recyclinghofs aufhalten. Es wird ein Ordnungsdienst eingesetzt, der darauf achtet, dass diese Vorgabe eingehalten wird. An den beiden ersten Anlieferungstagen rechnet die Stadt mit einem erhöhten Andrang am Recyclinghof.

16.04.20, 6.25 Uhr: Landwirtschaft muss weitergehen

Die Corona-Krise ist auch in der Landwirtschaft in Niederbayern und der Oberpfalz zu spüren. Wie die "Heimatlandwirte" - eine Vereinigung von rund 140 Landwirten aus Niederbayern, der Oberpfalz und Oberbayern mitteilt, gibt es negative und positive Folgen der Corona-Pandemie. In der Zeit der Krise erfahren die Landwirte einerseits wieder mehr Wertschätzung für ihre Arbeit, die Verbraucher bemerken wieder stärker, welchen wichtigen Beitrag die Landwirtschaft leistet. Auch auf den Straßen sorgen die großen Traktoren mit ihren Anhängern aktuell weniger für Verkehrsbehinderungen, da durch die Ausgangsbeschränkungen weniger Pkw unterwegs sind. Bei der Feldarbeit ist der Landwirt meist eh alleine im Fahrzeug.

Negativ betroffen sind die Landwirte auch durch die Absagen der Info-Veranstaltungen und Diskussionsrunden. Auch Erntehelfer aus anderen Ländern dürfen nur unter erschwerten Bedingungen nach Deutschland einreisen.

16.04.20, 05.40 Uhr: Lange Lkw-Schlangen vor deutsch-tschechischer Grenze

Im Lastwagenverkehr zwischen Tschechien und Deutschland ist es am Mittwoch zu erheblichen Behinderungen gekommen. Grund sind verschärfte Kontrollen der tschechischen Polizei, die seit Dienstag bei der Ein- und Ausreise die Personalien aller Fahrer registriert. Lkw-Fahrer sind zwar vom weitgehenden Ein- und Ausreiseverbot der tschechischen Regierung wegen der Coronavirus-Pandemie ausgenommen. Falls sie mehr als 14 Tage im Ausland verbringen, müssen sie aber nach ihrer Rückkehr für zwei Wochen in häusliche Quarantäne.

Der Stau vor dem Übergang Rozvadov-Waidhaus in Richtung Bayern hatte am Mittwochnachmittag eine Länge von mehr als zehn Kilometern. Auf der Autobahn D8 in Richtung Dresden waren es mehr als zwölf Kilometer. Der tschechische Verband der Speditionsbranche, Cesmad Bohemia, forderte eine Beschleunigung oder Lockerung der Kontrollen. "Diese Verkehrsbehinderungen bedeuten für Lkw-Fahrer, dass sie viele Stunden unter hygienisch unwürdigen Verhältnissen verbringen müsse", hieß es in einer Mitteilung.

15.04.20, 18:10 Uhr: Weiterer Corona-Todesfall im Kreis Tirschenreuth

Eine weitere Person im Landkreis Tirschenreuth ist seit gestern, 14:00 Uhr, an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus gestorben. Insgesamt gibt es damit jetzt 68 Todesfälle. Der Landkreis Tirschenreuth meldet 25 neue Infektionsfälle für die letzten 24 Stunden. Damit liegt die Zahl der positiv Getesteten nun erstmals über 1.000 - bei 1.018 Fällen. Laut Robert Koch-Institut ist die Zahl der Infizierten im Landkreis immer noch gut fünf Mal so hoch wie der bayernweite Durchschnitt, wobei Bayern das am stärksten betroffene Bundesland Deutschlands ist.

15.04.20, 17:55 Uhr: Grammer rechnet mit massivem Gewinneinbruch

Der Amberger Automobilzulieferer Grammer rechnet wegen der Corona-Pandemie mit einem massiven Umsatz- und Gewinneinbruch. Im ersten Quartal geht das Unternehmen jetzt von einem Umsatz von nur noch 455 Millionen Euro aus, das ist ein Minus von fast 100 Millionen Euro im Vergleich zum ersten Vorjahresquartal. Wie es in einer Adhoc-Mitteilung heißt, rechnet Grammer außerdem mit einem operativen Ergebnis von nur noch 0,5 Millionen Euro im ersten Quartal. Vor einem Jahr waren es noch 23 Millionen Euro. Die Ursache für diesen Einbruch liegt dem Unternehmen zufolge in den weltweiten Produktionsstopps aufgrund der Corona-Pandemie. Insbesondere die Standortschließungen in China im Januar und Februar, sowie an den europäischen und amerikanischen Standorten ab März hätten die Geschäfte des Konzerns massiv beeinträchtigt.Die Grammer AG ist in 19 Ländern aktiv. Das Unternehmen mit weltweit rund 15.000 Mitarbeitern stellt unter anderem Komponenten für die Pkw-Innenausstattung und Fahrzeugsitze her.

15.04.20, 17:00 Uhr: Amberger verteilen jetzt Masken an Senioren

Amberg setzt die Maskenaktion auch weiterhin fort: Nach Altenheimen und Sozialstationen werden nun auch die Senioren versorgt. Im Rahmen des Seniorenprogramms, das die Stadt Amberg auf Initiative von Oberbürgermeister Michael Cerny in diesen Tagen startet, erhalten Zug um Zug Seniorinnen und Senioren in der Stadt Amberg eine Maske. In Briefsendungen, in denen unter anderem auch eine Pflegeanleitung sowie ein Flyer zum Einkaufsservice enthalten sind, werden sie über die städtischen Boten sowie über ehrenamtliche Helfer verteilt. Die nach Altersgruppen gestaffelte Aktion beginnt zunächst bei den ältesten Mitbürgerinnen und Mitbürgern und wird je nach Nähfortschritt bei den Nächstälteren fortgesetzt.

15.04.20, 16:00 Uhr: Zwei Corona-Todesfälle in Cham

Im Landkreis Cham sind zwei Männer im Alter von 72 und 81 Jahren mit oder an Covid-19 verstorben. Das teilt das Landratsamt Cham mit. Demnach waren im Landkreis 359 Menschen positiv mit dem Virus infiziert. 205 gelten mittlerweile als genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen.

15.04.20, 14:04 Uhr: Regensburger Domspatzen: 1.000 Stimmen singen für Corona-Helfer

Genau 541 Videos sind bei der Mitsingaktion der Regensburger Domspatzen eingegangen - als Dankeschön an Corona-Helfer, die in der Krise für andere da sind. Der berühmteste Knabenchor der Welt hatte vor zwei Wochen dazu aufgerufen, das Kinder- und Volkslied "Kommt ein Vogel geflogen" zu singen und sich dabei selbst zu filmen.

Videoeinsendungen kamen aus der ganzen Welt, unter anderem aus Argentinien und Südkorea. Auch prominente Sänger hatten sich der Mitsingaktion angeschlossen, wie zum Beispiel die international gefragten Sänger Thomas E. Bauer und Benjamin Appl sowie Norbert Neugirg, Kommandant der bekannten "Altneihauser Feierwehrkapell’n", der in voller Montur mitsingt. "Wir sind überwältigt, dass sich so viele Menschen an unserer Aktion beteiligt haben", sagt Domkapellmeister Christian Heiß, Chef der Regensburger Domspatzen. "Menschen aller Generationen, vom Kleinkind bis zur Oma, singen gemeinsam unser Lied für die vielen Helfer da draußen."

Das Mitsingprojekt "Chor der 1.000 Stimmen" der Regensburger Domspatzen ist eine Hommage an alle, die in der Corona-Krise helfen, von der Pflegekraft über Mediziner, Politiker und Seelsorger bis hin zum Verkäufer an der Supermarktkasse. Zu sehen ist das Ergebnis hier.

© Regensburger Domspatzen

Screenshot des "Chor der 1.000 Stimmen"

15.04.20, 13:20 Uhr: Abgesagte Lauf-Events werden virtuell nachgeholt

Aufgrund der vielen abgesagten und verschobenen Laufveranstaltungen in der Oberpfalz ruft ein Verbund aus Veranstaltern und Vereinen Sportlerinnen und Sportler dazu auf, gemäß der in Bayern geltenden Ausgangsbeschränkungen alleine Laufen oder auch Walken zu gehen - und die Daten, wie Zeit und Strecke, digital zu erfassen. Die ausgefallenen Events sollen so virtuell nachgeholt werden. Unter dem Motto "Mit Abstand das Beste - Laufen!" soll jetzt ein sportliches Zeichen gesetzt werden.

Die Zeiten und Strecken aller Teilnehmenden werden im Anschluss zu einem Oberpfalz-Laufbarometer zusammengefasst, wie Ideengeber Sven Hindl von Plansport e.V. schildert.

Die Individuellen Teilnahme-Läufe sollten im Zeitraum vom 19.04.2020 bis zum 26.04.2020 absolviert werden. Zeitpunkt und Strecke können Teilnehmende frei wählen - wie es eben in den aktuellen Zeitplan zwischen Homeoffice oder Homeschooling passt. Auf der Seite plansport.de werden die Ergebnisse dann hochgeladen, Bilder oder Videos sind gern gesehen. Auch für Kinder (0 bis 15 Jahre) wird es eine Meldekategorie geben. Die Teilnehmer bekommen dann eine "Ich war dabei Urkunde".

14.04.20, 19:05 Uhr: Neue Schwerpunktzentren im Kreis Schwandorf

Die neuen Schwerpunktzentren, die in Nabburg, Burglengenfeld und Oberviechtach eingerichtet wurden, stehen bereit. Soweit Bedarf besteht, können sie mit einem Tag Vorlaufzeit für Terminvereinbarungen jederzeit anlaufen. Es sind dann auch außerhalb des Sepp-Simon-Stadions in Schwandorf an zentralen Stellen im Landkreis Abstriche möglich. Entschieden wurde, als zweites Testzentrum neben Schwandorf in Nabburg zu beginnen. Eingerichtet ist das Schwerpunktzentrum in der Krankenhausstraße 25 in Nabburg im Gesundheits- und Betreuungszentrum (GBZ Nabburg) des BRK-Kreisverbandes Schwandorf. Die Schwerpunktzentren in Burglengenfeld und Oberviechtach befinden sich an der jeweiligen Asklepios-Klinik. Ziele der Schwerpunktzentren liegen in der Minimierung der Anzahl der Personen, die in unmittelbaren Kontakt mit potentiell infizierten Patienten kommen, der Etablierung effektiver Infektionsschutzvorkehrungen, dem ressourcenschonenden Einsatz von Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln und der Sicherstellung und Steuerung einer notwendigen Behandlung potentiell Infizierter.

14.04.20, 18:50 Uhr: Schutzmasken für das Bistum Regensburg

Das Bischöfliche Ordinariat hat begonnen, Masken über die Dekanate an die Pfarrer zu verschicken. Eine erste Lieferung gehe morgen raus, so Generalvikar Michael Fuchs, der für das Tragen der Masken im öffentlichen kirchlichen Raum wirbt: "Wo wir mit anderen Menschen zusammenkommen, sollten wir nach Möglichkeit die Verbreitung des Virus durch das Tragen der Masken erschweren. Je früher wir uns daran gewöhnen, umso besser ist es für uns und die anderen", so Fuchs.

Im Vorfeld wurde sichergestellt, dass die caritativen Einrichtungen der Diözese genug Masken haben. Das Ordinariat wird sich in den nächsten Tagen um den Einkauf weiterer Masken kümmern und bittet die Pfarrer, auch für die kirchlichen Mitarbeiter Masken zu besorgen oder anfertigen zu lassen.

© Jakob Schötz

Generalvikar Michael Fuchs mit einer ersten Lieferung von medizinischen Schutzmasken.

14.04.20, 16:02 Uhr: Sechster Covid-Todesfall im Kreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt ist ein sechster Todesfall durch eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Wie das Landratsamt mitteilt, sei am Ostermontag ein 87-Jähriger im Klinikum Neumarkt gestorben. Der Mann litt laut Mitteilung offenbar an Vorerkrankungen.

Aktuell sind laut Landratsamt im Landkreis Neumarkt 150 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 93 Menschen gelten als genesen, das heißt, sie wurden aus der Quarantäne entlassen.

14.04.20, 15:47 Uhr: Polizei warnt vor Corona-Betrug via Email

Derzeit nutzen Corona-Betrüger offenbar die derzeitige Situation aus, um über Emails illegal an Geld oder Daten zu kommen. Darauf macht die Oberpfälzer Polizei in einer Mitteilung aufmerksam.

In den Emails versprechen die Betrüger besonders verlockende Angebote, zum Beispiel Zugang zu einem Home-Office-Portal, einer Live-Ausbreitungs-Karte zum Coronavirus oder eine vermeintlich wichtige Information vom Gesundheitsamt. Dazu müsse der Nutzer nur den Anhang der Email downloaden und installieren, wobei sich laut Polizei meist Schadsoftware auf dem jeweiligen Computer oder Gerät installiert.

Daher rät die Polizei, wachsam zu sein. Unter anderem solle man sich vor Öffnen des Anhangs vergewissern, ob man den Absender kennt und die Mail-Adresse mit dem Anhang und Absender übereinstimmt. Außerdem sei zu überprüfen, ob eine Verschlüsselung der URL oder "https" vorliege. Im Zweifelsfall rät die Polizei dazu, den Absender anzurufen. Sollten die Betrüger dennoch erfolgreich gewesen sein, dann solle man sich in jedem Fall an die Polizei wenden.

14.04.20, 14:50 Uhr: 8.000 Community-Masken in Cham übergeben

Innerhalb von zwei Wochen haben 25 Näherinnen aus dem Landkreis Cham insgesamt 8.000 sogenannte Community-Masken genäht. Diese Masken wurden aus Vlies hergestellt, das das Bayerische Wirtschaftsministerium bereitgestellt hat. Wie das Landratsamt mitteilt, wurden diese Masken jetzt kostenfrei an die Tafeln, Feuerwehreinheiten sowie Senioren- und Pflegeheime im Landkreis übergeben.

Organisiert wurde die Aktion durch "Treffpunkt Ehrenamt", die Freiwilligenagentur des Landkreises Cham am Landratsamt. Landrat Franz Löffler dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement: "Der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, der hier zum Ausdruck kommt, macht Mut und Zuversicht für die Bewältigung der kommenden Herausforderungen."

Inzwischen wurden acht weitere Rollen mit Vlies zur Herstellung von Community-Masken angeliefert. Außerdem haben sich weitere 50 Näherinnen und Näher gemeldet. Interessierte können sich an "Treffpunkt Ehrenamt" im Landratsamt Cham wenden.

© Landratsamt Cham/Huger

25 ehrenamtliche Näherinnen aus dem Landkreis Cham haben in den letzten beiden Wochen mehr als 8.000 sogenannter Community-Masken hergestellt.

14.04.20, 13:10 Uhr: "Team Bayern" sucht Hilfe-Empfänger

In Zeiten von Corona unterstützt auch das Bayerische Rote Kreuz Regensburg Menschen, die aktuell nicht selbst einkaufen gehen können. Rund um Regensburg haben sich viele engagierte Helfer für die Aktion des BRK "Team Bayern“ gemeldet. Jetzt aber sucht das BRK Hilfe-Empfänger. Sollten Sie Hilfe brauchen oder jemanden kennen, dem das "Team Bayern" unter die Arme greifen kann, nutzen Sie den BRK Einkaufsservice. Bestellungen werden Montag bis Donnerstag zwischen 08 Uhr und 16 Uhr telefonisch (Telefon: 01573- 15 66731) entgegengenommen. Die bestellten Lebensmittel kommen anschließend kostenlos zu den Hilfe-Empfängern nach Hause, gezahlt wird nur der Einkauf. Weitere Infos finden Sie auf der Homepage des BRK Regensburg.

© Melanie Kopp

Zwei freiwillige "Team Bayern"-Helferinnen bringen den bestellten Einkauf zu Hilfe-Empfängern nach Hause.

Coronavirus: Hier erhalten Sie alle Informationen.

14.04.20, 9.27 Uhr: Schnaittenbacher nähen fast 2.500 Masken

Die Behelfsmaskennähaktion der Freiwilligen Feuerwehr in Schnaittenbach (Lkr. Amberg-Sulzbach) ist ein voller Erfolg: Insgesamt haben die Schnaittenbacher bis Ostermontag bereits fast 2.500 Behelfsmasken hergestellt. Der Atemschutz geht unter anderem an Wohn- und Pflegeheime, Ärzte, Apotheken, Sozialstationen, Pfarreien, das BRK und die Feuerwehr. Wie die Freiwillige Feuerwehr Schnaittenbach mitteilt, sei noch genügend Baumwollstoff aus Spenden vorhanden, sodass weitere Masken genäht werden können. Ziel seien mindestens 4.000 Masken. Einzelheiten zur Aktion sind auf der Homepage der Feuerwehr veröffentlicht.

14.04.20, 6 Uhr: Keine Steigerung bei Verstößen am Osterwochenende

Trotz des sonnigen Wetters am Osterwochenende kam es zu keiner Steigerung bei Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz. Der überwiegende Teil der Bevölkerung habe sich an die geltenden Regeln gehalten. Das teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz mit. Im Zeitraum von Karfreitag (6 Uhr) bis Ostermontag (6 Uhr) mussten rund 380 Anzeigen gefertigt werden, 3.500 Kontrollen wurden durchgeführt.

Besonders kontrolliert wurden beliebte Ausflugsziele wie zum Beispiel die Walhalla in Donaustauf, die Donauradwege oder das Oberpfälzer Seenland - hier wurden vereinzelt Verstöße festgestellt. Die Park- und Grünanlagen in den Städten Amberg, Regensburg und Weiden waren trotz des guten Wetters vergleichsweise weniger stark besucht als sonst, die nötigen Abstände wurden hier überwiegend eingehalten, so die Polizei.

Polizeivizepräsident Thomas Schöniger zieht eine positive Bilanz: Die Oberpfälzer hätten sich an die geltenden Regeln gehalten, man habe sogar weniger Verstöße verzeichnet als am vergangenen Wochenende.

13.04.20, 15.00 Uhr: Oberpfalz weiterhin Corona-Hotspot

Die Oberpfalz ist mit 332 Infizierten pro 100.000 Einwohner weiterhin bayernweit am stärksten betroffen. Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist dort auf insgesamt 3.681 gestiegen. Das sind 71 Fälle mehr als am Sonntag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. 123 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind bisher gestorben.

13.04.20, 10.35 Uhr: Schierlinger Bierfest verschoben

Die Veranstalter haben das Bräustüberl-Fest in Schierling (Lkr. Regensburg) zunächst abgesagt. Es war für das Wochendende 9./10. Mai auf dem Rathausplatz geplant. Die Gesundheit von Gästen, Künstlern und Mitarbeitern gehe vor, heißt es. Es werde ein Ersatztermin gesucht, so die Veranstalter.

13.04.20, 8.10 Uhr: Bischof feiert Ostergottesdienst vor leerem Haus

Am Ostersonntag feierte Bischof Rudolf Voderholzer den Ostergottesdienst im Regensburger Dom vor leeren Kirchenbänken. Die Gläubigen konnten per Livestream oder über das Fernsehen teilnehmen.

In seiner Predigt ging der Bischof vor allem auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie ein, die auch die Kirche momentan schwer trifft. Zum ersten Mal in der Geschichte können Christen nicht in Gemeinschaft das Osterfest feiern. Voderholzer machte alle Menschen für die Krise verantwortlich. Sie hätten zu lange gedankenlos vor sich hingelebt und sich zu wenige Gedanken über die Folgen dieses Verhaltens gemacht, so Voderholzer.

Im Anschluss an die Heilige Messe erteilte Voderholzer allen den Päpstlichen Segen mit vollkommenem Ablass und weihte die Speisen.

© Bischöfliche Pressestelle/Christian Beirowski

Bischof Voderholzer am Ostersonntag im Regensburger Dom

12.04.20, 15.00 Uhr: Oberpfalz in ganz Bayern am stärksten betroffen

Am stärksten vom Coronavirus in Bayern betroffen ist die Oberpfalz mit 325 Infizierten pro 100.000 Einwohner und dort der Landkreis Tirschenreuth mit 1.298 Infizierten pro 100.000 Einwohner. Tatsächlich sind dort 941 Menschen infiziert, es wurden 60 Todesfälle gemeldet. Ebenfalls stark betroffen ist der Landkreis Neustadt an der Waldnaab mit mehr als 500 Fällen pro 100.000 Einwohner.

11.04.20, 19.20 Uhr: Oberpfalz nach Oberbayern am stärksten betroffen

Mit 3.562 registrierten Coronainfektionen ist die Oberpfalz nach Oberbayern der Regierungsbezirk mit den meisten Coronafällen. 95 Neuinfektionen sind allein in den vergangenen 24 Stunden hinzugekommen. 121 Menschen sind mittlerweile an Covid-19 gestorben, vier Todesfälle waren es seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus. Auch bei den Todesfällen liegt die Oberpfalz unter den bayerischen Regierungsbezirken nach Oberbayern an zweiter Stelle.

09.04.20, 16.55 Uhr: Mobile Arztpraxis im Landkreis Neustadt an der Waldnaab

Am Karfreitag startet der Landkreis Neustadt an der Waldnaab den Betrieb einer mobilen Arztpraxis in Altenstadt an der Waldnaab. Das hat das Landratsamt in einer Mitteilung bekannt gegeben. Eine solche Einrichtung gibt es deutschlandweit nur viermal, sie wird normalerweise eher bei Großveranstaltungen eingesetzt. Die mobile medizinische Versorgungseinheit wurde vor wenigen Tagen durch das Landratsamt vom Deutschen Roten Kreuz angemietet und wird ab sofort für die Bürger des Landkreises betrieben.

Die mobile Praxis verfügt über eine moderne und umfassende medizinische Ausstattung wie Ultraschall, EKG, Geräte-Sterilisationsmöglichkeit und medizinische Verbrauchsmaterialien. Der Wagen beinhaltet zwei voll ausgestattete Untersuchungs – und Behandlungsräume sowie einen Anmelde- und Wartebereich .

Einwohner des Landkreises Neustadt mit Corona-typischen Symptomen wieFieber oder Atemwegsinfekten, die bei ihrem Hausarzt oder beim Bereitschaftsarztnicht versorgt werden können, beispielsweise weil die Arztpraxis wegen Erkrankung oder Quarantäne geschlossen ist, können diese Alternative wählen.Die mobile Arztpraxis befindet sich in Altenstadt an der Waldnaab in der Jahnstraße 6 auf dem Gelände des Kreisbauhofes.

09.04.20, 16.35 Uhr: 400 Studenten packen an der Uniklinik mit an

Am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) haben sich mittlerweile mehr als 400 Studentinnen und Studenten u.a. aus der Medizin, der Biochemie und der Molekularmedizin gemeldet, um das Klinikpersonal tatkräftig zu unterstützen. Das teilete das Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit. Sie werden nach und nach geschult und in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Wissenschaftsminister Bernd Sibler dankte ihnen schon jetzt für ihren Einsatz.

09.04.20, 16.05 Uhr Neunburg vorm Wald sagt Veranstaltungen ab

Der Stadtrat von Neunburg vorm Wald hat beschlossen, dass die Burgfestspiele „Vom Hussenkrieg“ und das Neunburger Altstadtfest im Sommer abgesagt werden. Beide Veranstaltungen müssten wegen der Corona-Krise ausgesetzt werden.Grund hierfür sei auch, dass den beiden Veranstaltungen monatelange Vorbereitungen vorausgehen, die wegen der Beschränkungen kurzerhand auf Eis gelegt werden mussten, hieß es.

09.04.20, 15.20 Uhr: Gedenkfeier zum 75. Jahrestag des Bombenangriffes auf die Stadt Schwandorf wird verschoben

Am 17. April 2020 jährt sich zum 75. Mal der Bombenangriff auf die Stadt Schwandorf. In der Nacht vom 16. auf den 17. April 1945 starben über 1.250 Menschen und rund Dreiviertel der Gebäude in Schwandorf wurden zerstört. Die aus diesem Anlass für den 16. April 2020 geplante öffentliche Gedenkstunde kann leider wegen der Corona-Krise und der damit einhergehenden Ausgangsbeschränkungen und Veranstaltungsverbote nicht durchgeführt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Oberbürgermeister Andreas Feller habe sich daher entschieden, zusammen mit den Bürgermeisterkolleginnen Frau Ulrike Roidl und Frau Martina Englhardt-Kopf am Donnerstag, 16. April 2019, 17:00 Uhr, am Ehrenmal in der Fichtlanlage, Wackersdorfer Straße, einen Kranz niederzulegen und in einer Schweigeminute den zahlreichen Opfern des Bombenangriffs zu gedenken. Die Gedenkfeier werde in einem entsprechend würdigen Rahmen zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

09.04.20, 15.15 Uhr: Neue Hinweise für Grenzpendler ab dem 14. April

Das Landratsamt Cham informiert über eine neue Regelung der Tschechischen Republik für alle Grenzpendler, die eine Ausnahme als Grenzpendler im Gesundheits- und Sozialwesen, bei Rettungsdiensten und kritischer Infrastruktur, anerkannt bekommen haben. Ab 14. April 2020 benötigen diese tschechischen Einpendler neben einer Bestätigung (Pendlerbescheinigung) ihres deutschen Arbeitgebers auch ein Schreiben der Deutschen Botschaft in Prag für den regelmäßigen Grenzübertritt ohne Quarantäneverpflichtung.

Die Informationen zur Durchführung des Verfahrens sind unter folgendem Link auf der Seite der Deutschen Botschaft Prag zu finden: https://prag.diplo.de/cz-de/aktuelles/-/2331726

Für alle anderen Grenzpendler, also solche, die bisher 21 Tage oder mehr in Deutschland zum Arbeiten bleiben mussten und danach die 14-tägige Pflichtquarantäne in Tschechien zu erfüllen hatten, gilt ab 14. April die Regelung, dass die 21-Tage-Frist auf 14 Tage verkürzt wurde. Die 14-tägige Pflichtquarantäne in Tschechien gilt dann bereits ab einem Aufenthalt von 14 Kalendertagen oder mehr am Stück in Deutschland.

Die Berufspendler sind nach wie vor verpflichtet, die Bestätigung für grenzüberschreitende Pendler, eine Kopie des Arbeitsvertrags sowie die Bestätigung über die absolvierte Quarantäne mitzuführen.

09.04.20, 15.10 Uhr: Hotline für Senioren während der Corona-Krise in Regensburg

„Durch Reden kommen die Leut‘ z’amm“, weiß ein alter bayrischer Spruch. Was aber tun, wenn gerade das „Zusammenkommen“ nicht möglich ist – so wie in diesen Tagen und Wochen, wo das Corona-Virus ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht unmöglich macht? Gerade ältere Menschen, für die eine Ansteckung am gefährlichsten ist und die deshalb seit längerer Zeit alleine und ohne soziale Kontakte in ihrer Wohnung leben, trifft die Einsamkeit besonders.

„Um der Einsamkeit und Isolation entgegen zu treten, hat das Seniorenamt der Stadt Regensburg deshalb eine neue Hotline für ältere Menschen initiiert“, so Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Die Hotline richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die jetzt in der Corona-Krise zuhause sind, alleine leben und momentan keinen Besuch bekommen können.

Unter der Nummer 507-3541 haben in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 16 Uhr, und am Freitag von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr Mitarbeiterinnen des Seniorenamtes ein offenes Ohr und stehen für Fragen zur Verfügung, haben aber auch Zeit für ein Gespräch. Auch sonstige Unterstützung und Kontakte können über diese Hotline vermittelt werden.

09.04.20, 14.50 Uhr: Ca. 100 Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung

Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilt wurden im Zeitraum von Mittwoch, 8. April 2020, 06.00 Uhr, bis Donnerstag, 9. April 2020, 06.00 Uhr, insgesamt 109 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung geahndet. Das sei das Ergebnis von über 1000 Kontrollen in der gesamten Oberpfalz.

09.04.20, 14.30 Uhr: Hilfen des Landkreises Cham für Kinder, Jugendliche und Eltern in Corona-Zeiten

Geschlossene Schulen und Kitas, Kontaktverbote, gestresste Familien: von den drastischen Einschränkungen im Zuge der Coronavirus-Pandemie sind viele Kinder und Jugendliche besonders betroffen. Darauf weist das Jugendamt Cham hin – und appelliert an Eltern, Angehörige und Nachbarn, beim Thema Kindeswohl genau hinzuschauen. Eltern und Kinder verbringen mehr Zeit miteinander. Es kann passieren, dass Konflikte jetzt schneller eskalieren und Kinder Gewalt oder Verwahrlosung erleben. Ein besonderes Risiko gibt es in Familien, in denen psychische Erkrankungen oder Suchtprobleme eine Rolle spielten.

Das Jugendamt Cham ist auch weiterhin voll erreichbar und geht jedem Hinweis nach. Unter der Familien-Hotline 09971/78-315 können sich Eltern melden, die von der aktuellen Situation überfordert sind und Hilfe brauchen. Auch wer den Verdacht hat, dass Kinder leiden oder Angst vor ihren Eltern haben, kann dort anrufen.

09.04.20, 11.59 Uhr: Autofahrer in Amberg angespuckt - Polizei ermittelt

Weil sie einen im Auto sitzenden Mann angespuckt hat, ermittelt die Polizei in Amberg gegen eine Passantin wegen Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung. Die Dame und der Autofahrer hatten sich am Mittwochmorgen zunächst ein Wortgefecht geliefert. Bei dem Streit ging es um das korrekte Verhalten im Straßenverkehr. Schließlich zeigte die Frau dem Mann den ausgestreckten Mittelfinger und spuckte insgesamt dreimal in sein Auto, wie die Polizei Amberg am Gründonnerstag mittelte. Gegen die Frau werde nun wegen der Corona-Pandemie auch wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Es spiele dabei keine Rolle, ob die Täterin tatsächlich mit dem Corona-Virus-infiziert sei. Entscheidend sei das abgezielte Verhalten der Täterin, eine andere Person zu infizieren oder zumindest den Anschein zu erwecken, teilten die Beamten weiter mit.

09.04.20, 06.02 Uhr: Ostbayerische Schriftsteller lesen vor

Sich vorlesen lassen gegen den Corona-Blues: Die Mitglieder des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Ostbayern haben eine Vorlese-Plattform im Internet gestartet. Unter dem Motto "Vorlesen gegen Corona" haben die Autorinnen und Autoren bei sich zuhause eigene Texte eingelesen und sich dabei gefilmt. Unter der Adresse www.schriftsteller-ostbayern.de/lesen-gegen-corona kann man sich die Aufnahmen jetzt anhören und ansehen. Bisher gibt es Beiträge unter anderem von den Autoren Dieter Lohr, Angela Kreuz oder Johann Maierhofer. Die Audiothek wird ständig erweitert. Der Regionalgruppe Ostbayern gehören mehr als 60 Autorinnen und Autoren aus Niederbayern und der Oberpfalz an.

08.04.20, 18.03 Uhr: Weidener Stadtrat beschließt Nachtragshaushalt

Der Stadtrat von Weiden hat einen Nachtragshaushalt verabschiedet und dabei einen eigenen Corona-Posten eingeplant. Insgesamt 800.000 Euro stünden jetzt bereit für wichtige Beschaffungen für die Bevölkerung. Das Geld könne aber auch verwendet werden, um Vereine und Verbände zu unterstützen, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Die Stadtkämmerei Weiden rechne in Folge der Corona-Pandemie schon jetzt mit Steuermindereinnahmen bei der Gewerbe- und der Einkommenssteuer von zusammengerechnet acht Millionen Euro, hieß es weiter.

08.04.20, 17.20 Uhr: Zusammen gegen Corona-Viren im Lkr. Cham

Sieben Firmen aus dem Landkreis Cham haben sich zusammengeschlossen und ein Gesichtsvisier entwickelt, das im 3D-Druckverfahren hergestellt wird. Das Visier kann überall dort, wo man Kontakt zu infizierten Personen hat, eingesetzt werden und ergänzt Schutzausrüstungen wie Mundschutz und Schutzbrille. Landrat Franz Löffler hat sich zusammen mit Staatsminister Albert Füracker bei einem Betriebsbesuch im Ingenieurbüro Muhr in Schorndorf über das innovative Gemeinschaftsprojekt informiert. Das Projekt wurde in kürzester Zeit gemeinsam mit den weiteren Firmen CR-3D, 3D-Bavaria, NG Printec, Trovus Tech., 3D-Kugler und Vitesco Technologies auf die Beine gestellt. Die Produktion des Gesichtsvisiers erfolgt auch mit Druckerkapazitäten des Technologiecampus in Cham, so dass pro Woche ca. 2.400 Exemplare dieser dringend benötigten Ausstattung hergestellt werden können.

Laut Landrat Franz Löffler wurde sogar bereits die Uni-Klinik in Erlangen beliefert. Weitere Anfragen liegen demnach von ortsansässigen Arztpraxen, aber auch vom Lagestab Corona des Bayerischen Roten Kreuzes in München vor. Hinzu komme die Vor-Ort-Produktion von "Community-Masken" durch lokale Nähereien und das massive ehrenamtliche Engagement von freiwilligen Näherinnen, welche die ersten 5.000 kostenlosen "Community-Masken" für Bedürftige fertig genäht haben. "Ich bin stolz auf die Menschen im Landkreis Cham. Sie meistern diese schwierige Situation durch aktives Handeln", so Landrat Franz Löffler.

© OTH Regensburg / David Kandler

OTH Regensburg fertigt Gesichtsschutz aus dem 3D-Drucker. Labor-Mitarbeiter Dennis Meisner gab den Anstoß für das Projekt.

08.04.20, 16:35 Uhr: OTH Regensburg fertigt Gesichtsschutz für Uniklinik

Im Zuge der Corona-Epidemie unterstützt die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) am Technologie-Campus Parsberg-Lupburg medizinisches Personal mit Schutzausrüstung aus dem 3D-Drucker. In den nächsten Tagen werden hunderte sogenannter Face Shields für das Universitätsklinikum Regensburg angefertigt, heißt es in einer Pressemitteilung. "Wir freuen uns, mit unserem Know-How und der technischen Ausrüstung zur Bewältigung der Corona-Pandemie beitragen zu können", sagte OTH-Präsident Prof. Dr. Baier.

Mit der Firma Gramm arbeitet die OTH Regensburg auch bei der Herstellung von Atemschutzmasken aus dem 3D-Drucker zusammen. Diese werden bei Gramm tagsüber produziert und verkauft. Für jedes vom Unternehmen veräußerte Exemplar druckt auch die OTH Regensburg eine Atemschutzmaske und spendet sie an eine Regensburger Klinik.

08.04.20, 16:30 Uhr: Dezentrale Abstrichzentren im Lkr. Schwandorf

Da der Landkreis Schwandorf flächenmäßig sehr groß ist, werden neben dem lokalen Testzentrum im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf voraussichtlich ab nächster Woche drei weitere Abstrichzentren in Nabburg, Oberviechtach und Burglengenfeld entstehen. Das teilte das Landratsamt Schwandorf mit. Ziel dieser Maßnahme, die vom Versorgungsarzt organisiert wird, ist das Bestreben, dass sich die hausärztlichen Praxen wieder verstärkt den nicht Corona verdächtigen Patienten kümmern können und dort keine Abstriche gemacht zu werden brauchen, hieß es.

Da nicht alle positiv getesteten stationären Patienten bis zur völligen Ausheilung im Krankenhaus bleiben können, sind Einrichtungen zu schaffen, die Menschen, die aus dem Krankenhaus entlassen werden, aber sich nicht oder noch nicht selbständig zu Hause versorgen können, als Zwischenquarantäne dienen. Entsprechende Prüfungen, welche Heime oder sonstige Häuser dafür in Frage kommen, sind angelaufen, heißt es in einer Pressemitteilung.

08.04.20, 13:10 Uhr: Lack- und Farbenhersteller produziert Desinfektionsmittel

Um die Versorgung von Krankenhäusern, Hilfsdiensten und anderen wichtigen medizinischen Organisationen sicherzustellen, hat der Lack- und Farbenhersteller MIPA in Essenbach (Lkr. Landshut) umgerüstet und füllt seit Kurzem Desinfektionsmittel ab. Wie das Unternehmen heute auf seiner Homepage mitteilt, wurde diese Aktion angesichts der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus in Zusammenarbeit mit ausgewählten Großunternehmen der Region von dem stellvertretendem bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger (FW) und Landshuts Landrat Peter Dreier (FW) initiiert.

Im Auftrag der bayerischen Staatsregierung seien bisher schon 100.000 Liter nach München gebracht worden. Anschließend verteile man von dort aus das Desinfektionsmittel an die Gesundheitsbranche.

Die Firma MIPA zählt mit seinen drei Standorten in Regensburg, Landshut und Essenbach zu einem der größten Lack- und Farbenhersteller Deutschlands.

08.04.20, 12:50 Uhr: Zuhör-Telefon gegen Einsamkeit in der Coronakrise

Am Oster-Wochenende treffen sich in normalen Zeiten Familien, Freunde verabreden sich, viele unternehmen Ausflüge. All das ist in diesem Jahr nicht möglich. Die Corona-Pandemie zwingt die Menschen, zuhause zu bleiben, Verabredungen abzusagen und auf Reisen zu verzichten. Für alle, die sich jetzt alleine fühlen und niemanden zum Austausch haben, könnte das bundesweite Zuhör-Telefon der Johanniter eine Hilfe sein. Es ist ein kostenfreies Angebot an alle, denen ein freundliches Gespräch helfen könnte, die aktuelle Situation besser zu überstehen.

"Gerade jetzt vermissen Menschen den sozialen Kontakt. Was liegt da näher, als ein telefonisches Angebot zu schaffen, welches alleinstehende oder einsame Menschen nutzen können.“ Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter in Ostbayern

Wie die Johanniter mitteilen, kann das Zuhör-Telefon unter der kostenfreien Nummer 0800 0 300 700 angerufen werden. Von Montag bis Sonntag jeweils von 9 Uhr bis 19 Uhr hören demnach geschulte Mitarbeitende zu und geben Hilfestellung bei Fragen. Anonym, kostenlos und ohne Zeitdruck. Das Angebot ist keine klassische Telefonseelsorge. Bei Bedarf werden weiterführende Angebote vermittelt.

08.04.20, 12:30 Uhr: Sommerfestspiele Landestheater Oberpfalz ungewiss

So wie alle Kulturbetriebe ist auch das Landestheater Oberpfalz (LTO) aus vollem Lauf auf Null abgebremst worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Wo zunächst noch die Hoffnung bestand, die Proben für die Sommerfestspiele normal weiterzuführen, mussten auch diese abgesagt werden. „Momentan gehen wir fest davon aus, dass die Sommerfestspiele stattfinden werden“, so Wolfgang Meidenbauer, Geschäftsführer des LTO. „Wir bereiten uns aber auch auf alle anderen denkbaren Szenarien vor.“ Bis dahin bittet man um Geduld: genaue Aussagen zu den Sommerfestspielen könne man erst am 20. April treffen. Die Sommerfestspiele Landestheater Oberpfalz (vormals Burgfestspiele Leuchtenberg) zählen zu den größten Festspielen in Bayern.

08.04.20, 07:25 Uhr: Klaus Eder warnt Fußballprofis vor "Kaltstart"

Der langjährige Physiotherapeut der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Klaus Eder aus Donaustauf, rät Fußballprofis vor einer möglichen Rückkehr zum Liga-Alltag für ein langsames Aufbautraining und ein stressfreies Umfeld zu sorgen. "Das Schlimmste, was den Spielern passieren könnte, wäre ein Kaltstart", sagte Eder der Münchner "Abendzeitung". Um wieder Topniveau zu erreichen, bräuchten die Spieler zwei bis drei Wochen. "Die Profis sollten jetzt darauf achten, sich gesund zu ernähren und professionell zu verhalten." Die allgemeine Situation bereite auch Fußballprofis einen gewissen Stress. Deshalb käme bei der Rückkehr zum Ligabetrieb auch den Sportpsychologen eine entscheidende Bedeutung zu, sagte Eder.

Der Ehrenbürger von Donaustauf war insgesamt 20 Jahre für die Fitness der deutschen Fußballnationalmannschaft zuständig, in dieser Zeit holte das DFB-Team zwei Weltmeistertitel. In der Deutschen Fußball Liga (DFL) wird aktuell über Rahmenbedingungen für eine Fortsetzung des Spielbetriebs in der ersten und zweiten Bundesliga diskutiert – dann mit Geisterspielen ohne Fans.

07.04.20, 19:38 Uhr: Aktuelle Zahlen für Tirschenreuth u. Wundsiedel

Die Landkreise Tirschenreuth und Wunsiedel melden ihre aktuellen Covid-19-Fallzahlen – beide Landkreise sind überdurchschnittlich stark von der Pandemie betroffen. Im Landkreis Tirschenreuth gibt es laut Landratsamt im Moment 873 bestätigte Fälle. 5 weitere Menschen sind an Covid-19 seit dem letzten Update verstorben - damit verzeichnet der Landkreis jetzt 49 Corona-Tote. Nach den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts ist der Landkreis nach wie vor der am schlimmsten von der Pandemie betroffene im gesamten Bundesgebiet. Mit umgerechnet 1.132,35 Fällen pro 100.000 Einwohnern ist die statistische Zahl der Infizierten hier mehr als 10 Mal so hoch wie der Bundesdurchschnitt (etwa 100/100.000) und etwa doppelt so hoch wie in Heinsberg - dem am zweitschlimmsten betroffenen Landkreis Deutschlands (572,11/100.000 Fälle). In Mitterteich, wo heute die verschärften Ausgangsbeschränkungen zu Ende gingen, gibt es nach aktuellem Stand 157 Infizierte. Hier steigt die Zahl der Infizierten nach offiziellen Angaben täglich nur noch um einzelne Fälle an. Im Landkreis Wunsiedel gibt es 444 positiv getestete Personen. Damit liegt auch der Landkreis Wunsiedel mehr als 5 Mal über dem Bundesdurchschnitt, was die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner betrifft. Im Landkreis Wunsiedel sind insgesamt 13 Menschen an dem Virus verstorben.

07.04.20, 18:35 Uhr: BRK-Präsident Zellner bedankt sich für Bonus

Der Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, Theo Zellner aus Bad Kötzting, dankt dem bayerischen Ministerpräsidenten und der bayerischen Staatsregierung dafür, dass nun sowohl Rettungs- als auch Pflegekräfte den Bonus von 500 Euro erhalten: "Das ist ein starkes Signal für Rettungs- und Pflegekräfte. Wir sind dankbar für die Anerkennung der besonders betroffenen Berufsgruppen." Zellner hatte in einem dringenden Schreiben Ministerpräsident Söder gebeten auch die Rettungskräfte in die Bonuszahlungen miteinzubeziehen.

07.04.20, 17:15 Uhr: Weiden gibt Familiennewsletter heraus

Familien mit Kindern sind seit drei Wochen zu Hause. Das bietet die Gelegenheit, zusammen viel mehr Zeit als in einem bisherigen Alltag ohne Corona zu verbringen.

Das Amt für soziale Dienste der Stadt Weiden bietet daher ab sofort jeden Dienstag als neues Informationsangebot einen Newsletter an, der Familien Ratschläge, Tipps, Kontakte und vieles mehr bietet, um gemeinsam gut zu Hause durch die Coronazeit zu kommen. Der Newsletter wird bis auf weiteres regelmäßig alle 14 Tage erscheinen. Der erste Newsletter widmet sich den Fragen: Wie kann meine Familie die aktuelle Zeit gut verbringen? Wie kann ich meinen Kindern Corona altersgerecht erklären? Wer sind meine Ansprechpartner in Not- und Krisensituationen? Interessierte Familien, Eltern und Jugendliche finden den Newsletter auf der Homepage der Stadt Weiden unter www.weiden.de

07.04.20, 16:50 Uhr: 158 Neu-Infektionen seit gestern

In der Oberpfalz wurden von Montag auf Dienstag (7. April, 10 Uhr) 158 Neu-Infektionen registriert. Insgesamt sind in der Oberpfalz 2 893 Menschen an Covid19 erkrankt. Laut der Statistik des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen ist der Landkreis Tirschenreuth mit der Stadt Mitterteich weiterhin bayern- und bundesweit am schwersten von der Corona-Pandemie betroffen.

07.04.20, 16:20 Uhr: Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

Das Polizeipräsidium Oberpfalz meldet: Im Zeitraum von Montag, 6. April 2020, 06.00 Uhr, bis Dienstag, 7. April 2020, 06.00 Uhr, gab es in der Oberpfalz 86 Anzeigen wegen verschiedener Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung. Den Anzeigen gingen über 1000 Kontrollen voraus.

Bayernweite Ausgangsbeschränkung nicht ernst genommen.

Wie die Polizeiinspektion in Waldsassen (Lkr. Tirschenreuth) mitteilt, hat sich auch eine Kuh nicht an die Ausgangsbeschränkungen gehalten. Die entlaufene Jungkuh wurde demnach schließlich auf einem Feld neben der Bundesstraße B299 bei der Ortschaft Naßgütl entdeckt. Der Landwirt, dem die Kuh ausgekommen ist, war ebenfalls mit vor Ort und hat bereits Verstärkung hinzugerufen.Nach mehreren Fehlversuchen das Tier einzufangen kam es letztendlich auf einem Feld nahe der ehemaligen Ziegler-Brauerei zum Showdown. Durch den mutigen Einsatz mehrerer Landwirte und einer Streifenbesatzung der hiesigen Polizei, konnte das Tier am Hals fixiert und mit vereinten Kräften zu Boden gebracht werden. Am Boden wurde das Tier dann solange fixiert bis es auf einen Anhänger verladen und anschließend nach Hause transportiert werden konnte. Von einer Anzeige wegen Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkungen wird die Polizei wohl nochmal absehen.

07.04.20, 11:54 Uhr: Uniklinik sucht Blutplasmaspender für neue Therapie

Das Uniklinikum Regensburg sucht wiedergenesene Covid-19-Patienten als Spender von Blutplasma. Die Plasmaspenden sollen bei der Therapie schwerkranker Covid-19-Patienten zum Einsatz kommen, wie die Klinik mitteilt. Im Blut von ehemaligen Covid-19-Patienten haben sich schützende Antikörper gebildet.

In China hätten Ärzte die Behandlung von schwerkranken Covid-19-Patienten mit der Transfusion von solchem Rekonvaleszenten-Plasma getestet. Dieser immuntherapeutische Ansatz solle jetzt auch in Regensburg zum Einsatz kommen, hieß es. Man hoffe, dass die Antikörper im gespendeten Plasma die Abwehrkräfte der Erkrankten stärken und ähnlich einer Impfung wirken, sagt der Chef der Transfusionsmedizin an der Uniklinik, Robert Offner. Die entsprechende Genehmigung sei der Klinik vor wenigen Tagen erteilt worden.

Potentielle Spender können sich an der Uniklinik unter der Telefonnummer 0941 944-5000 anmelden.

07.04.20, 10:20 Uhr: Zoll-Mitarbeiterinnen nähen Masken

Zwei Zollbeamtinnen aus der Oberpfalz haben in den vergangenen Tagen ehrenamtlichen fast 500 Mund-und-Nasenmasken genäht. Die Mitarbeiterinnen vom Hauptzollamt Regensburg und vom Zollamt Amberg geben die Behelfsmasken kostenfrei an soziale und karitative Einrichtungen ab, wie die Zollbehörde in Regensburg mitteilt. Außerdem seien auch mehrere Freiwillige Feuerwehren und Supermarkt-Verkäuferinnen mit Masken ausgestattet worden, ebenso wie die Kolleginnen und Kollegen vom Zoll.

06.04.20, 17.36 Uhr: Bischof Voderholzer: Verzicht auf Gottesdienste ist "Gebot der Vernunft"

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat die offizielle Haltung der Kirchen zum staatlichen Verbot gottesdienstlicher Versammlungen verteidigt. Er habe nichts dagegen, die Einschränkungen der Religionsausübung juristisch prüfen zu lassen, sagte er mit Blick auf mehrere anhängige Eilverfahren vor deutschen Gerichten. "Ich frage aber auch zurück: Wollten wir es als Christen wirklich verantworten, dass durch einen als tapferer Widerstand getarnten zivilen Ungehorsam die Ausbreitung des Coronavirus beschleunigt wird?" Die staatlichen Maßnahmen seien "nur aufgrund einer außergewöhnlichen Notsituation gerechtfertigt", betonte Voderholzer. "Aber es ist ein Gebot der Vernunft und der christlichen Nächstenliebe, sich diesen Beschränkungen zu fügen, so schwer es uns allen fällt."

06.04.20, 15.30 Uhr: Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz – Bilanz zum Wochenende

Wegen des sonnigen Wetters am Wochenende gab es eine leichte Steigerung bei den Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung. Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilt, mussten im Zeitraum von Freitag (03.04.) bis Montag (06.04.) in der Oberpfalz knapp über 400 Anzeigen gefertigt werden. Den Anzeigen gingen weit über 3.000 Kontrollen voraus. Zur Unterstützung waren auch Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei eingesetzt. "Verstöße wurden oberpfalzweit beispielsweise im Rahmen von Grillpartys bekannt. Auch Personen, die sich im Freien zum Konsum von Alkohol getroffen haben, mussten angezeigt werden", so ein Sprecher der Polizei. Zum Schutz der Allgemeinheit und eines jeden Einzelnen würden die Kontrollen intensiv fortgeführt.

06.04.20, 14:50 Ausgangssperre in Mitterteich wird aufgehoben

Das Landratsamt Tirschenreuth teilt mit, dass die Ausgangssperre für das Stadtgebiet Mitterteich am morgigen Dienstag aufgehoben wird. Da das Infektionsgeschehen im Stadtgebiet Mitterteich keine signifikanten Unterschiede mehr zum restlichen Landkreis aufweist, wird die angeordnete Ausgangssperre vorzeitig, ab Dienstag, den 07. April aufgehoben, so heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes weiter. Für das Stadtgebiet von Mitterteich war wegen der Corona-Pandemie am 18. März die erste Ausgangssperrre in Deutschland überhaupt verhängt worden.

05.04.20, 15:30 Uhr: BRK-Chef Zellner begrüßt Bonus für Pflegekräfte

Der Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, Theo Zellner aus Bad Kötzting, begrüßt den Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten, Pflegekräften einen Bonus auszuzahlen. Der ehemalige Chamer Landrat wörtlich: "Die Mitarbeitenden in der Pflege halten das System am Laufen. Dank ihres übermenschlichen Einsatzes wird ein Systemkollaps verhindert."

Ministerpräsident Söder will den Pflegekräften in Bayern einen einmaligen und steuerfreien Bonus in Höhe von 500 Euro zahlen. BRK-Präsident Zellner fordert diese Anerkennung und Wertschätzung auch für alle Mitarbeiter des Rettungsdienstes aller Hilfsorganisationen, sie dürften nicht außer Acht gelassen werden. Sie würden an Belastungsgrenzen arbeiten, hätten täglich mit infizierten Patienten zu tun, wobei viele sich bereits selber infiziert hätten. Darüberhinaus müssen sie laut Zellner Überstunden machen und für Kollegen einspringen, die infiziert sind.

05.04.20, 10:30 Uhr: Behelfskrankenhaus in Oberviechtach eingerichtet

Um auch im Falle einer massiven Zunahme stationär behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten gewappnet zu sein, wird in Oberviechtach in leerstehenden Stationen der Asklepios Klinik ein Behelfskrankenhaus eingerichtet. Das teilte das Landratsamt Schwandorf mit. Die Reinigungsarbeiten seien abgeschlossen. Bettgestelle für 100 Patienten stünden bereit. 40 Bundeswehrbetten wurden laut Behörde gestern mit Kräften des Roten Kreuzes und der Johanniter aufgebaut. Das THW Oberviechtach habe damit begonnen, den Außenbereich der Notaufnahme zum geschlossenen Screening-Bereich umzubauen. Die Verträge für die Essensverpflegung, Arbeitskleidung und Wäsche stehen laut Landratsamt kurz vor der Beauftragung. EDV und Telefonversorgung wurden demnach aufgebaut und die Schnittstellen zur Asklepios Klinik hergestellt. Inzwischen werde auch die Personalplanung durchgeführt.

05.04.20, 8:00 Uhr: Zwei Tote und 32 neu Infizierte im Lkr. Schwandorf

Das Landratsamt Schwandorf meldet zwei neue Todesfälle. Am Freitag und Samstag starben demnach ein 60-jähriger Mann bzw. ein 52-jähriger Mann an Erkrankungen durch das Corona-Virus. Damit sind im Landkreis Schwandorf insgesamt fünf Menschen an Corona gestorben. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist um 32 auf aktuell 251 Fälle angestiegen.

04.04.20, 10:22 Uhr: Polizei will Palmator-Pilger kontrollieren

Nach der Absage des traditionellen Palmator-Starkbierfestes auf dem Adlersberg im Landkreis Regensburg will die Polizei am Palmsonntag die geltende Ausgangsbeschränkung verstärkt kontrollieren. Ausflügler, die am Sonntag in Eigenregie und mit selbst mitgebrachtem Bier auf den Adlersberg pilgern würden, riskierten ein Bußgeld, sagte der Leiter der zuständigen Polizeiinspektion Nittendorf, Andreas Niebler, der "Mittelbayerischen Zeitung". Wörtlich sagte der Dienststellenleiter: "Im Prinzip verstößt jemand, der Tracht anzieht und das Haus verlässt, schon gegen die Ausgangsbeschränkung." Erlaubt seien lediglich Spaziergänge und Jogging-Runden in unmittelbarer Umgebung der eigenen Wohnung. Eine mehrstündige Wanderung auf den Adlersberg sei nicht gestattet. Wer die Regelungen missachte, dem drohe ein Bußgeld von mindestens 150 Euro. Im vergangenen Jahr wurden rund 10.000 Besucher beim Palmator gezählt.

03.04.20, 15:27 Uhr: Infektionen in Schwarzenfelder Altenheim

Auch in einem Altenheim im Kreis Schwandorf sind jetzt Infektionen mir dem Coronavirus registriert worden. Betroffen ist das SeniVita Seniorenhaus in Schwarzenfeld. Betroffen seien ein Bewohner und zwei Pflegekräfte, teilt das Landratsamt mit. Der Bewohner befindet sich zurzeit stationär im Krankenhaus, die Pflegekräfte sind in häuslicher Quarantäne.

03.04.20, 14:49 Uhr: 163 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz

Die Polizei Oberpfalz hat von Donnerstag auf Freitag 163 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt. Insgesamt hatten in der gesamten Oberpfalz knapp 1.200 Kontrollen von Personen, Einrichtungen, Läden und Gastronomiebetrieben stattgefunden.

So hatten sich unter anderem in Eslarn im Landkreis Neustadt an der Waldnaab fünf Menschen ohne triftigen Grund getroffen. Alle erhielten eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. 

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Oberpfalz noch einmal darauf hin, dass sich die Ausgangsbeschränkungen an alle Bürgerinnen und Bürger richten. Diese sollten ihre Wohnung nur verlassen, wenn sie einen triftigen Grund vorweisen können.

03.04.20, 12:49 Uhr: Corona-Test bei Maltz-Schwarzfischer negativ

Der Corona-Test bei Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) ist negativ ausgefallen. Das hat die Stadt Regensburg am Mittag mitgeteilt. Maltz-Schwarzfischer, die nach ihrem Sieg in der Stichwahl im Mai das Amt der Oberbürgermeisterin übernimmt, hatte sich freiwillig in häusliche Quarantäne begeben, nachdem eine Person aus ihrem näheren Umfeld positiv auf Covid-19 getestet worden war. Die Quarantäne wird aber laut Stadt noch bis Anfang kommender Woche dauern. Dann sei die Inkubationszeit von 14 Tagen erreicht.

03.04.20, 11:30 Uhr: agilis appelliert an Fahrgäste

Das Bahnunternehmen agilis bittet Kunden, auch während der Osterferien immer zu prüfen, ob eine Zugfahrt wirklich nötig ist. Insbesondere Menschen, die sich krank fühlen oder Erkältungssymprome zeigen, sollten auf Fahrten verzichten. In den Zügen soll dann ein Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden, auch beim Ein- und Ausstieg. Das Unternehmen mit Sitz in Regensburg will derweil in seinen Netzen weiterhin eine stabile Grundversorgung anbieten.

03.04.20, 10:40 Uhr: Rodinger Bürgermeister will Investitionen prüfen

Der Bürgermeister der Stadt Roding, Franz Reichhold (CSU), will wegen der Corona-Krise alle größeren Investitionsvorhaben der Stadt auf den Prüfstand stellen, auch den geplanten Bau eines Ganzjahresbads, das rund 20 Millionen Euro kosten würde. Zu dem Bad hatte es 2019 sogar einen Bürgerentscheid gegeben, bei dem die Rodinger mehrheitlich für das Projekt gestimmt hatten. Jetzt aber müsse man abwarten, ob die Gewerbesteuereinnahmen einbrechen, sagte Reichhold dem BR. Dann wären solche Millionenprojekte nicht mehr zu stemmen. Er hat momentan schon alle Ausgaben gestoppt, die nicht unbedingt sofort notwendig sind, zum Beispiel einen geplanten Umbau im Rathaus. Am Monatsende geht Reichhold in den Ruhestand und übergibt die Amtsgeschäfte an Alexandra Riedl von den Freien Wählern.

03.04.20, 9:51 Uhr: Hauptzollamt sagt Info-Tag ab

Aufgrund der Corona-Lage hat jetzt auch das Hauptzollamt Regensburg seinen für den 24. April geplanten Zoll-Info-Tag abgesagt. Sollten es die Umstände zulassen, soll die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. "Der Schutz und die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher sowie der Bediensteten des Hauptzollamts Regensburg haben absolute Priorität", so Leiterin Margit Brandl.

03.04.20, 6:38 Uhr: Domspatzen ruft zu Mitsingprojekt auf

Die Regensburger Domspatzen nutzen die derzeitige Corona-Pause zu einem Mitsing-Projekt. Der weltberühmte Chor ruft dazu auf, das Volkslied "Kommt ein Vogel geflogen" zu singen und davon ein Video aufzunehmen. Ein Filmproduzent montiert die Videos dann zu einem Gesamtkunstwerk.

02.04.20, 17.58 Uhr: Vierte Covid-19-Tote im Kreis Cham

Im Landkreis Cham ist am Donnerstag eine 89 Jahre alte Frau verstorben. Die Frau ist im Landkreis das mittlerweile vierte Todesopfer mit Diagnose Covid-19.

02.04.20, 16.59 Uhr: Bistum Regensburg sagt alle Firmungen ab

Das Bistum Regensburg hat alle Firmungen bis einschließlich Pfingstsonntag, also den 31. Mai 2020, abgesagt. Die Diözese empfiehlt den Pfarrgemeinden außerdem, bis zu diesem Zeitpunkt auch keine Erstkommunionfeiern abzuhalten, wie der Regensburger Generalvikar Michael Fuchs mitteilt. Demnach sind bis Pfingsten auch alle Termine von Bischof Rudolf Voderholzer abgesagt, was geplante Besuche von Feierlichkeiten in den Pfarrgemeinden angeht.

Bereits gestern sind im Bistum Passau alle Firmungen und Erstkommunionfeiern abgesagt worden.

02.04.20, 15:40 Uhr: DFB-Koch Schmaus kocht für Klinikpersonal

Anton Schmaus, Koch der Deutschen Fußballnationalmannschaft, verköstigt mit seinem Team ab sofort das Personal des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Regensburg. Schmaus, der in der Regensburger Altstadt ein Sternerestaurant betreibt, bereitet jetzt von Montag bis Freitag jeweils ein Gericht für das Krankenhauspersonal zu, wie der Gastronom mitteilte. Die Aktion ist Teil der Initiative "Kochen für Helden". Unter diesem Motto haben von Berlin ausgehend in vielen deutschen Städten Spitzenköche Projekte zur Unterstützung von Corona-Helfern gestartet. Bei den Barmherzigen Brüdern in Regensburg arbeiten mehr als 2.000 Menschen. Mit mehr als 900 Betten ist das Haus die größte Klinik in der Stadt. Anton Schmaus ist den Zuschauern des BR-Fernsehens bestens bekannt. Er hat viele Jahre für die Magazinsendung "Wir in Bayern" gekocht.

© StephanieTschautscher

DFB-Koch Anton Schmaus (4. v. li.) mit seinem Team in der Krankenhausküche

02.04.20, 14:05 Uhr: Häftlinge nähen Masken in JVA Amberg

Gefangene in mehreren bayerischen Haftanstalten sind in die Produktion von Mund-Nasen-Schutzmasken eingestiegen. Laut Mitteilung des Justizministeriums vom Donnerstag werden die Masken in Gefängnis-Schneidereien in Amberg, Aichach, Kaisheim und München hergestellt. Rund 45 Gefangene würden in den nächsten Tagen bei der Fertigung von 150.000 Schutzmasken mithelfen. Die Gefängnisse nähen für einen bayerischen Textilzulieferer der Automobilindustrie, der den Freistaat beliefert. Dieser schickt Masken-Rohlinge in die Justizvollzugsanstalten, die von den Häftlingen weiterverarbeitet werden, indem sie unter anderem Gummibändern annähen.

02.04.20, 11:05 Uhr: Abfischen von Teichen auch aktuell erlaubt

Aktuell werden in der Oberpfalz Teiche abgefischt, da die Fische unter anderem mehr Platz brauchen um weiter wachsen zu können. Die Fische müssen in die sogenannten Abwachsteiche umgesetzt werden, da ihr Stoffwechsel zunimmt und sie somit mehr Raum benötigen. Diese Arbeit kann nur in Gruppen erledigt werden und ist trotz der aktuellen Corona-Regelungen erlaubt, wie die Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberpfalz erklärt. „Deshalb kann man an den Teichen zur Zeit meist mehrere Menschen arbeiten sehen, die auch nicht aus der eigenen häuslichen Gemeinschaft stammen müssen. Selbstverständlich sind bei allen Aktivitäten die aktuell gültigen Hygienevorschriften zu beachten“, erläutert der Leiter der Fachberatung für Fischerei, Dr. Thomas Ring.

02.04.20, 11:00 Uhr: Weidener Pfarrer stellt Fotos seiner Gemeindemitglieder in die Kirche

In der Pfarrkirche St. Josef in Weiden stehen Bilder der Gemeindemitglieder in der aktuell leeren Kirche. Die Idee stamme von Pfarrern aus Italien oder Spanien, so Pater Johannes. In einem Schreiben an die Gemeinde sei auf die Aktion aufmerksam gemacht worden und seitdem kämen immer wieder Bilder per Mail oder werden in den Briefkasten geworfen. Inzwischen dürften um die 100 Bilder in der Kirche stehen oder hängen. "Für uns als Priester ist es jetzt ein bisschen leichter ohne physisch anwesende Gemeinde Gottesdienst zu feiern, da wir ja auf die Bilder schauen und wissen, in Gedanken sind unsere Angehörigen, Freunde und die Mitglieder der Pfarrgemeinde beim Gottesdienst dabei," so Pater Johannes. Die Gottesdienste werden per Livestream übertragen. Die Kirche sei aber noch geöffnet, sodass jeder dort beten oder ein Bild abstellen könne. In der Kirche liege außerdem ein Fürbittenbuch aus, in das die Leute ihre Anliegen schreiben können.

© Pater Johannes

Inzwischen dürften um die 100 Bilder in der Kirche St. Josef in Weiden hängen.

02.04.20, 11:00 Uhr: Regensburgs Bürgermeisterin in Quarantäne

Die Regensburger Bürgermeisterin und künftige Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer hat sich freiwillig in häusliche Quarantäne begeben, nachdem eine Person aus ihrem näheren Umfeld positiv auf Covid-19 getestet wurde. Das hat die Stadt Regensburg mitgeteilt. Maltz-Schwarzfischer ist aktuell beschwerdefrei. Es wurde bereits Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen.

02.04.20, 10:45 Uhr: LKA warnt vor Soforthilfe-Fakes

Das Bayerische Landeskriminalamt warnt vor Fake-Seiten für Soforthilfeanträge in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

02.04.20, 10:00 Uhr: Steigende Infektionszahlen im Lkr. Neustadt/WN

Das Gesundheitsamt Weiden-Neustadt an der Waldnaab hat weitere Infektionsfälle gemeldet. Stand Mittwochabend waren 291 Menschen im Landkreis Neustadt an der Waldnaab infiziert. Sechs Menschen starben. In der Stadt Weiden haben sich inzwischen 90 Menschen mit Sars-2-CoV infiziert. Zwei Menschen starben.

01.04.20, 18:27 Uhr: OTH rüstet sich für Sommersemester

Die pandemiebedingten Ausgangsbeschränkungen sollen den Vorlesungsbetrieb an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden so wenig wie möglich beeinträchtigen. Das hat OTH-Präsidentin Andrea Klug rund drei Wochen vor Beginn des Sommersemesters zugesagt. "Wenn die Corona-Pandemie Präsenzveranstaltungen ab dem 20. April nicht möglich machen sollte, dann sind wir bereit für die digitale Lehre", heißt es in einem Statement der Präsidentin. Das bereits vorhandene Angebot an virtuellen Kursräumen, Online-Vorlesungen und Lehrvideos werde weiter ausgebaut. Außerdem wolle man die Serverkapazität im OTH-Rechenzentrum erhöhen, damit alle Professoren ihre Vorlesungen digital präsentieren und mit ihren Studenten in Videokonferenzen interagieren können.

01.04.20, 16:42 Uhr: 89-Jährige im Kreis Cham verstorben

Im Landkreis Cham ist eine 89 Jahre alte Frau mit Covid-19-Diagnose gestorben. Wie das Landratsamt Cham mitteilte, waren heute (Stand: 14 Uhr) 212 Menschen positiv auf den Virus getestet. 14 Personen werden demnach in den Sana-Kliniken behandelt, davon eine auf der Intensivstation.

01.04.20, 16:03 Uhr: Stadt Regensburg ermöglicht Gewerbetreibenden Aufschub bei Abgaben

Die Stadt Regensburg will Gewerbeleuten, Selbständigen und Vereinen Abgaben- sowie gewerbliche Miet- und Pachtzahlungen erleichtern. Kann ein coronabedingter finanzieller Engpass nachgewiesen werden, könnten Betroffene beim jeweiligen Fachamt, von dem sie einen Zahlungsbescheid bekommen haben, einen Antrag auf Zahlungsaufschub stellen. So seien Stundungen zunächst bis zum 30.09.2020 möglich, heißt es auf der Internetseite der Stadt.

01.04.20, 14:14 Uhr: Johanniter-Hausnotrufgeräte per Paketversand

Damit ältere Menschen in der Corona-Krise gut versorgt sind und das Infektionsrisiko verringern, schickt die Johanniter-Unfall-Hilfe in Regensburg Hausnotrufgeräte ab sofort mit Paketversand. So sei es möglich, dass unnötiger Kontakt vermieden wird und die Menschen zugleich die "Hilfe auf Knopfdruck" beanspruchen können, heißt es in einer Mitteilung der Johanniter. Das Hausnotrufgerät könne einfach in Betrieb genommen werden - an die Steckdose anstecken und mit einem Knopfdruck aktivieren. Für den Anschluss stehe am Telefon ein Techniker bereit.

01.04.20, 12:31 Uhr: Quarantäne-Haushalte sollen ihren Abfall nicht mehr trennen

Zur Infektionsprävention soll die Mülltrennung temporär ausgesetzt werden, das teilt der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf mit und verweist auf die Entscheidung des Umweltbundesamts in Abstimmung mit dem Bayerischen Umweltministerium. Auf unbestimmte Zeit soll jeglicher Müll von Quarantäne-Haushalten in der Restmülltonne entsorgt werden – also auch Verpackungsabfälle (gelber Sack/gelbe Tonne Wertstoffhof), Altpapier und Biomüll. Die Regelung gilt deutschlandweit. Ausnahmen gelten für Batterien.

Sämtliche dieser Abfälle müssten in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Einzelgegenstände wie Taschentücher dürften nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden. Abfallsäcke müssten durch Verknoten oder Zubinden verschlossen werden. Spitze und scharfe Gegenstände müssten in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. Der Zweckverbnd Müllverwertung Schwandorf verweist außerdem darauf, dass Müllsäcke möglichst sicher verstaut werden sollen, sodass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird. Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf ist für die Abfallentsorgung in der gesamten Oberpfalz zuständig.

01.04.20, 11:56 Uhr: Regensburger Stadion jetzt Testzentrum

Das Jahnstadion Regensburg, die Fußball-Arena im Stadtsüden, ist jetzt Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Wie die Stadt dem Bayerischen Rundfunk bestätigte, haben schon erste Patienten von ihren Hausärzten die nötigen Zugangscodes erhalten. Damit können sie in die Ambulanz im Stadion kommen, die vorerst von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet ist. Die Stadt betont jedoch ausdrücklich, dass nur Menschen auf das Stadiongelände dürfen, die einen Code mit einer genauen Termin- und Zeitangabe vorweisen können. Zudem müssen sich die Patienten ausweisen können, ihre Versicherungskarte und - wenn vorhanden - einen Medikamentenplan mitbringen.

01.04.20, 10:36 Uhr: Fast 250 Infektionen im Lkr. Neustadt/WN

Das Gesundheitsamt Weiden-Neustadt an der Waldnaab hat eine weitere Zwischenbilanz zu bekannten Infektionsfällen vorgelegt. Demnach sind im Landkreis Neustadt an der Waldnaab bislang 247 Personen bestätigt infiziert. Fünf Menschen starben. Diese sind in der genannten Infizierten-Zahl mit enthalten. In der Stadt Weiden gibt es derzeit 76 bestätigt mit Sars-2-CoV infizierte Menschen, zwei von ihnen starben. In den Zahlen der bisher Infizierten sind jeweils auch die bereits aus der Quarantäne entlassenen geheilten Personen enthalten. Um wie viele Menschen es sich dabei handelt, ist aber nicht bekannt.

01.04.20, 7:18 Uhr: Anzeige fürs Autowaschen

In Roding hat ein 28 Jahre alter Mann seinen Privatwagen an einem Waschplatz mit einem Dampfstrahler gereinigt. Ihn erwartet nun laut Polizei eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz, da er keinen triftigen Grund hatte, seine Wohnung zu verlassen.

31.03.20, 18:31 Uhr: Schon 18.000 Anträge auf Soforthilfe

Der Regierung der Oberpfalz liegen mittlerweile schon 18.000 Anträge auf Corona-Soforthilfe vor. Die Antragsteller haben insgesamt 134 Millionen Euro an Förderung beantragt. Diese Zahlen hat der Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt (FW) am Dienstag veröffentlicht. Ausgezahlt wurden demnach bisher aber erst 8,7 Millionen Euro. Bisher sind noch nicht einmal zehn Prozent der eingereichten Anträge bearbeitet worden.

31.03.20, 17:22 Uhr: Zwei Corona-Todesfälle im Landkreis Cham

Im Kreis Cham sind zwei Patienten mit Corona-Infektion verstorben. Wie das Landratsamt Cham mitteilte, handelt es sich um eine 87-Jährige und um einen 85-Jährigen. Beide Patienten hätten unter Vorerkrankungen gelitten. Mit Stand heute, 17 Uhr, seien im Landkreis 185 menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 13 Fälle würden in den Sana-Kliniken behandelt, einer davon intensivmedizinisch.

Landrat Franz Löffler hat einen Versorgungsarzt für den Landkreis Cham bestellt, hieß es außerdem aus dem Landratsamt. Zu dessen Aufgaben gehöre zum Beispiel die Einrichtung von Schwerpunktpraxen zur Untersuchung und Behandlung von Covid-19-Patienten. So solle die ambulante Versorgung der Bevölkerung aufrechterhalten werden.

31.03.20, 17:12 Uhr: Regensburger Domspatzen singen für Helfer

Die Regensburger Domspatzen haben einen Aufruf für eine Mitsingaktion gestartet. Unter dem Motto "1.000 Stimmen für die Helfer" ist jeder aufgerufen, mit Handy oder Tablet das Lied "Kommt ein Vogel geflogen" auf Video aufzunehmen und bis zum 6. April an die Domspatzen zu senden, heißt es in einer Mitteilung. Aus den eingegangenen Videos werde dann ein Gesamtkunstwerk erstellt, das veröffentlicht wird. Mit dem Stück wolle man alle grüßen, die sich in der Corona-Krise um alte, einsame und kranke Menschen kümmern. Mit der Aktion wolle man die Helfer ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Auf ihren Internetseiten bieten die Domspatzen den Liedtext sowie ein Playback für die Aufnahme an.

31.03.20, 15:43 Uhr: Chinesische Hochschule spendet 10.000 Schutzmasken an Krankenhäuser

Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie haben drei Regensburger Krankenhäuser Unterstützung aus China bekommen. Die chinesische Partnerhochschule der OTH Regensburg, die Business School der Shenzhen Technology University, spendete 10.000 Mundschutzmasken. Die medizinische Ausrüstung ging zu gleichen Teilen an das Universitätsklinikum Regensburg, das Krankenhaus Barmherzige Brüder und das Caritas-Krankenhaus Sankt Josef.

"Wir freuen uns, dass unsere Partnerhochschule Regensburg so unterstützt", sagte OTH-Präsident Wolfgang Baier. Initiator der Aktion ist das Team um dem emeritierten Professor Holger Haldenwang, der seit mehreren Jahren an der Shenzhen Technology University tätig ist.

© Bella LuLIping

Die chinesischen Initiatorinnen der Spendenaktion

31.03.20, 12:35 Uhr: BMW schickt Mitarbeiter in Kurzarbeit

BMW hat nach dem Mitte des Monats verhängten Produktionsstopp für rund 20.000 Mitarbeiter bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit angemeldet. Betroffen davon ist laut einer Konzernsprecherin auch das Werk in Regensburg. Die Bänder in den europäischen BMW-Werken stehen nach derzeitigem Stand noch bis 19. April still. Auch in den USA ruht die Produktion.

31.03.20, 9:36 Uhr: Neue Corona-Infektionen im Kreis NEW und Weiden

Das Gesundheitsamt Weiden-Neustadt/WN meldet neue Fälle von Corona-Infektionen. Demnach haben sich im Landkreis Neustadt an der Waldnaab insgesamt 223 Menschen mit dem Virus infiziert, vier davon sind daran gestorben.

In der Stadt Weiden gibt es bislang 68 Covid-19-Infizierte und einen Todesfall. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind in den Zahlen aber auch die bereits geheilten und aus der Quarantäne entlassenen Personen mit enthalten.

31.03.20, 8:45 Uhr: Tipps für Familien in Zeiten von Corona

Aufgrund der Veränderungen, die die Corona-Pandemie vor allem für den Alltag von Familien gebracht hat, haben das Familiennetz des Landkreises Neumarkt in der Oberpfalz und die Koordinierungsstelle Familienbildung jetzt Unterstützungstipps zusammengestellt. Die Informationen und Anregungen sind im Internet zu finden, und zwar unter: https://www.koki-landkreis-neumarkt.de/nathus-674-1/familienalltag_in_der_corona_krise.html

30.03.20, 17:44 Uhr: Zwei Corona-Fälle im Ankerzentrum Regensburg

Im Regensburger Ankerzentrum hat es bislang zwei Corona-Infektionen gegeben. Das hat das Bayerische Innenministerium auf BR-Anfrage mitgeteilt. Für die Einrichtung sei deshalb angeordnet worden, dass derzeit keine neuen Bewohnerinnen aufgenommen, oder an andere Wohnorte verlegt werden. Ohnehin verlege der Freistaat Bayern während der derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen keine Personen aus den Ankerzentren in andere Unterkünfte. Das Ankerzentrum Regensburg ist die größte Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Oberpfalz. Zuletzt waren hier rund 600 Menschen untergebracht.

30.03.2020, 16.35: Testzentrum Schwandorf nimmt Betrieb auf

In Schwandorf hat heute Vormittag das lokale Corona-Testzentrum seinen Betrieb aufgenommen. Das teilte das Landratsamt Schwandorf mit. Demnach kann jeder zum Test kommen, der Krankheitssymptome hat oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu positiv getesteten Personen hatte. Termine für Tests geben das Gesundheitsamt sowie die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns. Für heute bestätigt das Landratsamt Schwandorf neun weitere Infektionsfälle für den Landkreis. Damit hat sich die Zahl dort auf insgesamt 123 erhöht. 21 Patienten würden aktuell stationär im Krankenhaus behandelt.

30.03.20, 15.45 Uhr: Zweiter Corona-Todesfall im Kreis Neumarkt

Eine 87-jährige Frau ist am Wochenende im Klinikum Neumarkt an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Das teilt das Landratsamt Neumarkt in der Oberpfalz mit. Es ist bisher der zweite Todesfall im Landkreis. Insgesamt haben sich im Landkreis Neumarkt 88 Personen mit Corona infiziert, zwölf davon seien mittlerweile wieder genesen, heißt es in der Mitteilung. Unter den Erkrankten seien auch mehrere Pflegekräfte zweier Stationen des Klinikums. Aktuell werden laut Landratsamt 13 Fälle stationär im Klinikum behandelt.

30.03.20, 13.28 Uhr: Natur nach Hause holen - Tier-Webcams gegen "Corona-Koller"

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) empfiehlt seine bayernweiten Tier-Webcams gegen den „Corona-Koller“ zu Hause. Aus dem eigenen Wohnzimmer können so Stare und Wanderfalken beim Brüten beobachtet werden. Außerdem bieten die Webcams die Möglichkeit, neue Vogelarten kennen zu lernen, schreibt der LBV. „Mit unseren zahlreichen Live-Webcams erhalten alle Bayern exklusive Einblicke in die Tierwelt, holen sich so die Natur direkt ins Wohnzimmer und lernen ganz nebenbei Neues über unsere heimischen Tierarten“, so LBV-Sprecher Markus Erlwein.

Zum Beispiel können die Wanderfalken im Regensburger Rathausturm per Webcham beobachtet werden. Die Brut der Vögel ist bereits in vollem Gange. „Die Falken wechseln sich beim Bebrüten der vier Eier regelmäßig ab. In etwa drei Wochen werden die Jungen schlüpfen. Dann kann jeder live die Fütterung der weißen Federbälle und ihr Heranwachsen zu beeindruckenden Jägern der Lüfte erleben“, weiß der LBV-Sprecher.

Mit der „Hufi-Cam“ des LBV kann die am stärksten bedrohte Fledermausart Deutschlands im LBV-Fledermaushaus in Hohenburg (Lkr. Amberg-Sulzbach) beobachtet werden. Dort befindet sich deutschlandweit die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennasen. Bei milden Temperaturen können Zuschauer das Ein- und Ausfliegen der Fledermäuse beobachten.

30.03.20, 12.47 Uhr: Posaunenchor bläst täglich gegen Trübsal an

Bläser aus dem Dorf Thansüß (Lkr Amberg-Sulzbach) treffen sich täglich um 19 Uhr, um gegen Trübsal anzublasen. Die Mitglieder eines Posaunenchors spielen seit einigen Tagen jeweils vor ihren Häusern die beiden Abendlieder "Der Mond ist aufgegangen" und "Herr bleibe bei uns". Das teilt eine Sprecherin des Dekanats mit.

Dirigiert werden sie vom Leiter des Posaunenchors Heinrich Müller, der auf dem Dorfplatz steht und weiße Handschuhe trägt, um von allen Musikern gesehen zu werden. Mit ihrer gemeinsamen Musik, die durch das ganze Dorf und weit darüber hinaus klingt, setzen sie ein Zeichen der Gemeinschaft und wollen Hoffnung schenken, so die Dekanatssprecherin.

30.03.20, 11.40 Uhr: Corona-Virus-Fälle im Ankerzentrum in Regensburg?

Meldungen über Fälle von Corona-Virus im Ankerzentrum für Asylbewerber in Regensburg hat die Regierung der Oberpfalz heute (am Montag) vormittag weder bestätigt noch dementiert. Pressesprecher Markus Roth kündigte für den Nachmittag eine schriftliche Erklärung mit Details an. Weitere Auskünfte wollte er mit Hinweis auf eine laufende Sitzung des Krisenstabs noch nicht geben.

30.03.20, 9.18 Uhr: Rathaus in Pemfling wieder geöffnet

In der Gemeinde Pemfling (Lkr. Cham), die in der zweiten Märzwoche als eine der ersten in Bayern mit Corona-Fällen betroffen war, ist ein Stück Alltag zurückgekehrt. Das Rathaus, das wegen der Corona-Erkrankung einer Mitarbeiterin geschlossen werden musste, hat wieder geöffnet und arbeitet seit Donnerstag in Vollbesetzung. Auch die Mitarbeiterin, die ihre Krankheit zuhause auskuriert hat, ist wieder an ihrem Arbeitsplatz.

Allerdings ist wegen der allgemeinen Corona-Schutzmaßnahmen Publikumsverkehr wie in allen Rathäusern momentan nur in dringenden Fällen erlaubt. In der ganzen 2.300-Einwohner-Gemeinde sei es noch sehr ruhig, so Bürgermeister Franz Haberl (CSU). "Aber es ist gut, dass ein bisschen Alltag zurückgekehrt ist und wir ein Stück nach vorne schauen können," sagte Haberl dem BR. Auch wenn man weiter vorsichtig sein müsse.

In Pemfling waren sieben Personen aus einem Bus mit rund 50 Südtirol-Urlaubsrückkehrern Corona-positiv. Alle 50 kamen in Quarantäne, ebenso Dutzende von Kontaktpersonen. Bei fast allen Corona-Positiven verlief die Erkrankung vergleichsweise mild. Auch der Bürgermeister musste vorsichtshalber in Quarantäne und wurde aber negativ getestet.

29.03.20, 15 Uhr: Neue Corona-Infektionen im Landkreis NEW

Das Gesundheitsamt Weiden-Neustadt an der Waldnaab meldet weitere Infektionsfälle. Im Landkreis wurden bisher insgesamt infizierte 148 Personen bestätigt. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei drei Personen, diese sind in den genannten Infizierten mit enthalten.

29.03.20, 14:42 Uhr: In der Stadt Weiden 55 Corona-Fälle

In der Stadt Weiden gibt es demnach derzeit 55 bestätigt mit COVID-19-infizierte Personen und keine Todesfälle. In den Zahlen der bisher Infizierten sind jeweils die bereits aus der Quarantäne entlassenen geheilten Personen mit enthalten.

29.03.20, 13 Uhr: Zahlreiche Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung

Das frühlingshafte Wochenende hat dafür gesorgt, dass wieder einige Menschen gegen die in der Corona-Krise erlassenen Ausgangsbeschränkungen verstoßen haben. Gut 140 Mal war die Polizei am Wochenende in der Oberpfalz im Einsatz.

29.03.20, 12:30 Uhr: Eishockeyspieler von Eisbären Regensburg starten Heimlieferdienst

Die Eisbären Regensburg nutzen die spiel- und trainingsfreie Zeit und starten ab Montag einen Heimlieferdienst. Die Eishockeymannschaft unterstützt den Heimlieferservice von REWE Steidel in Nittendorf, indem sie bei der Versorgung von Risikogruppen und hilfsbedürftigen Menschen helfen und Waren verpacken und ausfahren. Alle Informationen gibt es unter www.zamhaltn.de

28.03.20, 12:10 Uhr: Erster Todesfall im Landkreis Schwandorf

Der Landkreis Schwandorf meldet den ersten Todesfall im Zusammenhang mit Corona. Eine 81-jährige Patientin verstarb am Freitagabend im St.-Barbara-Krankenhaus in Schwandorf. Seit gestern um 14 Uhr sind laut Landratsamt 16 neue positive Fälle zu verzeichnen, davon 13 am heutigen Samstag bis 12 Uhr. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 92 angestiegen.

28.03.20, 10:45 Uhr: Länderbahn schränkt Betrieb ab Montag ein

Die Länderbahn schränkt wegen der Corona-Pandemie ab Montag ihren Betrieb ein. Das gab das Unternehmen am Samstag bekannt. Betroffen sind demnach alle bayerischen Verkehrsnetze, darunter auch die Alex-Züge, die Waldbahn und die Oberpfalzbahn. Ein Grund seien die deutlich gesunkene Fahrgastzahlen in den letzten Wochen. Auch die Länderbahn müsse sich auf die veränderten Rahmenbedingungen einstellen und auf einen möglicherweise ansteigenden Krankenstand beim Personal vorbereiten, heisst es in einer Pressemitteilung. Man habe sich mit den anderen Bahnunternehmen und dem Auftraggeber BEG über die Anpassung des Betriebskonzeptes abgestimmt und gemeinsam beschlossen, den Verkehr um etwa ein Drittel zu reduzieren. Dieses Konzept wird am 30.3. beim Alex und am 31.3. in den übrigen Netzen eingeführt. Die genauen Ersatzfahrpläne werden im Laufe des Samstags auf den jeweiligen Webseiten der betreffenden Netze veröffentlicht, teilt die Länderbahn mit.

28.03.20, 9:10 Uhr: Piazolo rät: „Maß und Mitte beim Lernen zuhause“

Nach zwei Wochen Schulschließung in Bayern infolge der Coronakrise dankt Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (FW) Eltern, Lehrern und Schülern für ihren Einsatz. Er mahnte gleichzeitig, „Maß und Mitte beim Lernen zuhause“ an. Es sei wichtig, dass niemand überfordert werde. Gerade für berufstätige Eltern sei das Lernen zuhause häufig ein Balanceakt zwischen Betreuung und Arbeit.

"Das Lernen zuhause ist kein Ersatzunterricht. Und Eltern sind keine Ersatzlehrer. Niemand hat den Anspruch, dass Eltern mit ihren Kindern neuen Stoff durchnehmen, der später als Wissen vorausgesetzt wird. Vielmehr dient das Lernen zuhause dazu, Wissen zu vertiefen, zu üben – und vor allem gibt es dem Tag in häuslicher Quarantäne Struktur und sinnvolle Beschäftigung“ Michael Piazolo, Bayerischer Kultusminister

In der Erklärung betont Kultusminister Piazolo, ihm sei wichtig, dass die Ansprüche an Eltern, Schülerinnen und Schüler realistisch bleiben.

27.03.20, 18:05 Uhr Bartelt lud Landräte und OBs zum Spitzengespräch

Zentrales Thema eines Spitzengesprächs Gesprächs zwischen Regierungspräsident Axel Bartelt und den Oberpfälzer Landräten und den Oberbürgermeistern bzw. der Bürgermeisterin der kreisfreien Städte war u.a. die bestmöglich abgestimmte Zusammenarbeit der Behörden. Seit der Feststellung des Katastrophenfalls am 16. März 2020 arbeiten die Führungsgruppen des Katastrophenschutzes auf allen staatlichen Ebenen, in den Kreisverwaltungsbehörden, bei der Regierung der Oberpfalz, und im Innenministerium, eng zusammen, heißt es in einer Pressemitteilung der Regierung der Oberpfalz. Vor Ort werde zur Zeit vor allem der Ausbau der Beatmungsbettenkapazitäten vorangetrieben, Behelfskrankenhäuser würden eingerichtet oder neue Teststrecken errichtet, damit mehr Patienten mit typischen Symptomen auf das Corona-Virus getestet werden können. Auch das bayerische Soforthilfeprogramm für existenzgefährdete Unternehmer werde für den Regierungsbezirk über die Regierung mit Hochdruck abgewickelt.

"Wir alle wissen nicht, wie sich die Situation konkret weiterentwickelt. Wir müssen jetzt aber noch mehr zusammenhalten und optimal zusammenarbeiten - in den Gemeinden, Städten, Landkreisen, in der gesamten Oberpfalz. Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir vom Krisenmodus zurück in den Alltagsbetrieb kommen. (...) Jede Krisenzeit bietet letztendlich der Generation, die sie zu bewältigen hat, eine Chance, daraus Lehren zu ziehen und sich weiter zu entwickeln - sonst würde es die Menschheit heute nicht mehr geben.“ Regierungspräsident Axel Bartelt
© Regierung der Oberpfalz/Kammermeier

Corona-Pandemie: Spitzengespräch in der Regierung der Oberpfalz.

27.03.20, 18:03 Uhr Hilfsorganisation spendet 15.000 Schutzmasken an Krankenhaus und Katastrophenhelfer

Die Hilfsorganisation Flying Help aus Fischbach im Landkreis Schwandorf hatte dazu aufgerufen, Schutzmasken selbst zu nähen und dazu eine Anleitung erstellt. Nach dem Aufruf bekam Flying Help 15.000 Einwegmasken gespendet. Ein großer Teil der Masken ist bereits ans Krankenhaus Regensburg und Helfer der Feuerwehr oder an Pflegeheime verteilt worden. Auch rund 150 selbstgenähte Masken sind inzwischen beim Verein angekommen. Die selbstgefertigten Masken können den Träger zwar nicht vor einer Infektion schützen, aber sie verhindern bei einem Virusträger die Weiterverbreitung sehr effektiv.

27.03.20, 17:35 Uhr Amberg stundet Steuern, keine Vollstreckungen

Die Stadt Amberg hat zur Abfederung der wirtschaftlichen Einschränkungen, die sich durch die Coronakrise für Unternehmen ergeben, verschiedene Maßnahmen zur Liquiditätsverbesserung ergriffen. So werden Steuerzahlungen gestundet und keine Vollstreckungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Auch werden aktuell Gastronomen und Einzelhändler nicht wegen Sondernutzungsgebühren für Außenbestuhlung, Produktständer und Kundenstopper zur Kasse gebeten.

27.03.20, 15:22 Uhr Regensburg verlängert Stadtpässe bis Ende Juni

Stadtpässe, die eigentlich ab 31. März 2020 ihre Gültigkeit verlieren würden, gelten unabhängig vom aufgedruckten Datum vorläufig bis 30. Juni 2020. Damit will Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gewährleisten, dass stadtpassberechtigten Personen aufgrund der Corona-Pandemie keine unnötigen Nachteile entstehen. Mit dem Stadtpass können Regensburger Bürger mit geringem Einkommen diverse Vergünstigungen erhalten, beispielsweise im Öffentlichen Personennahverkehr oder beim Besuch von kulturellen Einrichtungen.

27.03.20, 13:45 Uhr: Fitnessstudio trotz Verbot geöffnet

Gegen die bayernweit geltende Ausgangsbeschränkung bzw. Betriebsstättenuntersagung verstieß ein Fitnessstudio im Regensburger Norden. Der Betreiber des Studios hatte die Scheiben von innen verdunkelt, sodass von außen kein Betrieb erkennbar war. Ein Zeuge konnte am Donnerstagabend beobachten, wie mehrere Personen in das Fitnessstudio in Sportbekleidung ein- und ausgingen. Die Regensburger Polizei stellte vor Ort fünf Personen fest, die gerade beim Training waren. Gegen die fünf Personen sowie dem Betreiber wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erhoben.

27.03.20, 13:10 Uhr: IHKs verschieben schriftliche Abschlussprüfungen

Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) verschieben bundesweit die für April und Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie in den Sommer 2020. Hiervon sind in der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim etwa 3.000 Auszubildende betroffen, in ganz Deutschland sind es rund 210.000 Azubis. Bis einschließlich Mai finden auch keine IHK-Weiterbildungsprüfungen statt. Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen werden nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni 2020 nachgeholt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen am 16. und 17. Juni 2020 und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni 2020 stattfinden. Prüflinge, die im Frühjahr 2020 für die Abschlussprüfung Teil 1 angemeldet waren, können ihre Prüfung im Herbst 2020 nachholen

27.03.20, 12:50 Uhr: Ver.di : Maßnahmen für Kliniken unzureichend

Betriebs- und Personalräte der Krankenhäuser im Bezirk Oberpfalz schlagen Alarm. Der heute voraussichtlich im Bundesrat beschlossene „Rettungsschirm“ zur Entlastung der Krankenhäuser und anderer Gesundheitseinrichtungen helfe zwar, bleibe aber völlig unzureichend. :

„Um die Finanzierung aller notwendigen Maßnahmen gegen Covid-19 in den Krankenhäusern abzusichern, braucht es handhabbare pauschale Lösungen, mit denen die Leistungen der Krankenhäuser bedarfsgerecht finanziert werden können.“, Bruno Lehmeier, Gesamtpersonalratsvorsitzender der medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz

Ausserdem müsse jetzt das System der Dokumentaion und Abrechnung ausgesetzt werden. Es sei jetzt keine Zeit für Gesundheitsbürokratie. Diese binde Personal, das händeringend benötigt werde. Außerdem fordern die Betriebs- und Personalräte gemeinsam die Bereitstellung ausreichender Schutzausrüstung für die Beschäftigten im Gesundheitswesen. Der Geschäftemacherei mit Schutzausrüstungen müsse unbedingt ein Riegel vorgeschoben werden. Es zeige sich erneut: der Markt regelt es eben nicht, hieß es seitens ver.di.

27.03.20 11:56 Uhr: Handwerkskammer appelliert an Verbraucher

Das Handwerk in Ostbayern benötige weiterhin Aufträge, fordert die Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz. Der Präsident der Handwerkskammer appelliert deshalb an Verbraucher und die öffentliche Hand, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern. Schon jetzt zeige sich, dass immer mehr Kunden ausbleiben, Aufträge storniert oder gar nicht mehr vergeben werden. Handwerkliche Versorger und Dienstleister in Ostbayern dürfen bis auf wenige Ausnahmen ihre Leistungen weiterhin anbieten.

27.03.20, 11:40 Uhr: Erster Todesfall im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt ist der erste Todesfall wegen einer Coronavirus-Infektion bestätigt worden. In der Nacht von gestern auf heute verstarb ein 61 jähriger Mann im Klinikum Neumarkt, wie das Landratsamt mitteilt. Der Patient litt demnach bereits an einer Vorerkrankung und wurde beatmet.

Im Laufe des heutigen Tages wurden im Landkreis Neumarkt i.d. Opf. weitere sechs Coronavirus-Infektionen bestätigt. Gleichzeitig konnten laut Landratsamt weitere neun Personen als genesen bestätigt werden.

27.03.20, 10:50 Uhr: Knödelspende sorgt für lange Staus in Neumarkt

Die Ankündigung eines Oberpfälzer Kartoffelveredlers, Fertigkloßteig gegen Spende abzugeben, hat am Vormittag ein Verkehrschaos in Neumarkt in der Oberpfalz ausgelöst. Vor dem Unternehmenssitz der Burgis GmbH hat sich ein kilometerlanger Stau gebildet. Unter dem Motto "Knödel retten für den guten Zweck" hat die Firma für heute und morgen einen „Knödel-Drive-in“ angekündigt. Hier sollen Knödelteig und andere Kartoffelprodukte ausgegeben werden, die für die Gastronomie gedacht waren, wegen der Corona-Krise jetzt aber nicht abgenommen werden. Im Gegenzug bittet die Firma um eine Spende für die Diakonie Neumarkt. Geplant war, dass der "Drive-In" heute und morgen bis jeweils 16 Uhr geöffnet hat.

© BR/Margit Ringer

Alle wollen Gratis-Knödelteig: Vor dem Betriebsgelände der Burgis GmbH hat sich am Freitagvormittag ein kilometerlanger Stau gebildet.

27.03.20, 9:52 Uhr: Vierter Todesfall im Landkreis Tirschenreuth

Im Landkreis Tirschenreuth gibt es den vierten Corona-Todesfall. Am Donnerstag ist eine eine weitere Person im Alter von 78 Jahren verstorben, wie das Landratsamt mitteilt. Aktuell gibt es im Landkreis Tirschenreuth 259 bestätigte Corona-Fälle.

27.03.20, 6:55 Uhr: Crash-Kurs für ehrenamtliche Helfer

Wegen der sprunghaft steigenden Corona-Fallzahlen in der Nordoberpfalz werden in der Region dringend Helferinnen und Helfer für den medizinischen und pflegerischen Einsatz gesucht. Ausdrücklich werden dabei auch Menschen gesucht, die keine entsprechende medizinische oder pflegerische Grundausbildung haben. Sie sollen dann in einer dreitägigen Schulung für ihren Einsatz vorbereitet werden, wie es in einem entsprechenden, gemeinsamen Aufruf der Stadt Weiden und der Landkreise Tirschenreuth und Neustadt an der Waldnaab heißt. Mit Hilfe der freiwilligen Helfer, die auch eine finanzielle Entschädigung erhalten, solle im Lagezentrum Katastrophenschutz Neuhaus ein Helferpool aufgebaut werden, um die Hilfsorganisationen in der Nordoberpfalz zu unterstützen.

Die Nordoberpfalz ist mit aktuell rund 350 Fällen eine der am stärksten von Corona-Infektionen betroffenen Regionen in Bayern.

26.03.20, 18:25 Uhr: Neuinfizierte in Weiden und im Kreis Neustadt/WN

Bislang haben sich im Landkreis Neustadt an der Waldnaab 96 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Wie das Landratsamt mitteilte, sind zwei Patienten verstorben.

In der Stadt Weiden gibt es demnach aktuell 45 mit COVID-19 infizierte Personen und keine Todesfälle.

26.03.20, 18:01 Uhr: Baumarkt täglich für Handwerker geöffnet

Auch in Zeiten von Corona öffnet toom Baumarkt für alle Handwerker. Wie eine Sprecherin mitteilte, soll so die Versorgung mit Produkten zum Beispiel für dringend notwendige Reparaturen sowie die Versorgung mit Brennstoffen und Gas sichergestellt werden. Zutritt bekommen Handwerker demnach aber nur mit einem entsprechenden Berufsnachweis. Im Markt würden strikte Hygieneregeln eingehalten, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern.

26.03.20, 16:06 Uhr: Kreis Neumarkt meldet Genesene und Neuinfizierte

Im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz sind drei Patienten, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten, wieder gesund. Laut einer Mitteilung des Landratsamts gab es heute im Kreis Neumarkt zugleich aber zwölf neue Coronavirus-Infektionsfälle. Damit ist die Gesamtzahl auf 60 angestiegen.

26.03.20, 15 Uhr: Erster Coronavirus-Todesfall in Regensburg

In Regensburg gibt es einen ersten Corona-Virus-Todesfall. Wie ein Sprecher des Regensburger Gesundheitsamts dem BR mitteilt, handelt es sich bei der Toten um eine 88-jährige Frau aus dem Stadtgebiet. Derzeit sind 124 Fälle von Corona-Infizierungen in Regensburg bekannt. Das sind 19 Fälle mehr als gestern (25.03.20). Im Landkreis Regensburg gibt es aktuell 107 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion - dreizehn registrierte Infektionen mehr als am Vortag.

26.03.20, 12:30 Uhr: Burgis sammelt mit Knödel-Drive-In Spenden

Der Neumarkter Knödelspezialist Burgis hat derzeit seine Lager voll mit Produkten, die aufgrund der Schließung von Restaurants und Gaststätten keine Abnehmer gefunden haben. Um zu verhindern, dass die Ware verdirbt oder weggeworfen werden muss, soll sie nun an Jedermann abgeben werden - verbunden mit einem guten Zweck. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, wird es am Freitag und Samstag von 10 bis 16 Uhr einen "Knödel-Drive-In" auf dem Werksgelände in Neumarkt geben. Kunden können mit ihrem Auto zu einer Ausgabestelle auf dem Parkplatz fahren und ihre Bestellung aufgeben, die dann von Burgis-Mitarbeitern direkt ins Auto geladen wird. Dabei werden Hygiene- und Abstandsregeln beachtet. Im Gegenzug werden die Kunden gebeten, eine Spende zu geben, die dann an die Diakonie Neumarkt gehen soll.

26.03.20, 9:50 Uhr: Arbeit auf den meisten Baustellen geht weiter

Trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie geht die Arbeit auf den meisten Baustellen in der südlichen Oberpfalz weiter. Trotz aller Schwierigkeiten zeige sich die Bauwirtschaft damit deutlich besser gewappnet gegen die Krise als viele andere Branchen, sagt der Oberpfälzer Bezirksvorsitzende der IG Bau, Christian Lang. Allerdings müssten die Unternehmer weiterhin auf die strikte Einhaltung der Hygiene-Regeln achten. Jede Baufirma müsse einen eigenen Pandemie-Plan aufstellen, fordert der Gewerkschaftsfunktionär. Nach Angaben der IG Bau sind alleine im Großraum Regensburg/Schwandorf rund 4.800 Menschen in der Baubranche beschäftigt.

26.03.20, 8:54 Uhr: Neue Betrugsmasche in Cham

Mutmaßliche Betrüger haben in Cham versucht, von einer 69-Jährigen die Bankdaten zu erschleichen und dann Geld von ihrem Konto abzuheben. Sie meldeten sich telefonisch bei der Frau, gaben sich als Mitarbeiter ihrer Hausbank aus und fragten ihre Kontodaten ab. Begründung: Wegen des Corona-Katastrophenfalls würden Bankfilialen geschlossen. Obwohl auf dem Telefon-Display die Nummer der Hausbank aufleuchtete, blieb die Frau misstrauisch und rückte die Daten nicht raus. Dennoch versuchten die Betrüger wenig später, mit den Personalien der Frau einen vierstelligen Eurobetrag telefonisch zu überweisen. Weil auch die Mitarbeiter der Hausbank Verdacht schöpften, kam es zu keiner Transaktion, wie die Polizei in Cham berichtet.

26.03.20, 06:00 Uhr: Freiwillige für Behelfskrankenhaus

Auf den Aufruf an Freiwillige mit Erfahrungen im Gesundheitsbereich, sich für eine Mitarbeit im Behelfskrankenhaus in Oberviechtach zu melden, gibt es erste Reaktionen. Damit stehen laut Landratsamt zusammen mit bereits vorab angeworbenen Kräften derzeit neun Ärzte, neun Pflegekräfte und zwei Verwaltungskräfte auf der Liste. Es werden aber weiterhin Freiwillige gesucht.

26.03.20, 05:00 Uhr: Weitere Infektionen im Landkreis Neustadt/W.

Das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab hat die Zahl der bestätigten Infektionsfälle am Abend mit 62 angegeben. Zwei Menschen starben bislang, zwei konnten die Quarantäne verlassen. In der Stadt Weiden gab es Stand 17 Uhr 31 infizierte Personen.

25.03.20, 19:22 Uhr: Tschechien lässt Pflegekräfte doch pendeln

Mitarbeiter des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland und Österreich arbeiten, aber in Tschechien leben, dürfen die Grenze nun doch täglich überschreiten. Das habe Innenminister Jan Hamacek auf Grundlage entsprechender Wünsche aus beiden Nachbarstaaten entschieden, sagte seine Sprecherin am Mittwochabend in Prag.

25.03.20, 17:00 Uhr: Landkreis Schwandorf errichtet Testzentrum

Das Corona-Testzentrum für den Landkreis Schwandorf soll in Räumen des Sepp-Simon-Stadions neben der Schwandorfer Oberpfalzhalle entstehen. Das hat der Landkreis mitgeteilt. Für den Betrieb stehen Feuerwehr und THW bereit. Wenn das Zentrum in einigen Tagen steht, sollen dort Menschen getestet werden, die Krankheitssymptome zeigen und den vorangegangen 14 Tagen entweder in einem Risikogebiet waren oder Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde. Inzwischen wurden im Landkreis Schwandorf 68 Menschen positiv getestet.

25.03.20, 16:10 Uhr: Infizierten-Zahl im Kreis Cham bei 95

Die Zahl der Menschen mit Corona-Infektion im Landkreis Cham ist auf 95 angestiegen (Stand: 25.03., 15 Uhr). Wie das Landratsamt Cham mitteilte, mussten außerdem erstmals Patienten mit Corona-Infektion stationär im Krankenhaus in Roding aufgenommen werden. Es handle sich um zwei 51 und 55 Jahre alte Männer sowie eine 70-jährige Seniorin. Eine der betroffenen Personen müsse intensivmedizinisch betreut werden, hieß es aus dem Landratsamt.

25.03.20, 15:35 Uhr: Mehr Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung

Bei der Kontrolle von etwa 1.700 Einrichtungen, Gastronomiebetrieben, Ladengeschäften und Personen in der gesamten Oberpfalz binnen 24 Stunden hat die Polizei am Dienstag 163 Verstöße gegen die seit Samstag geltende Ausgangsbeschränkung festgestellt. Überwiegend handelt es sich dabei um Personengruppen, die sich ohne triftigen Grund in der Öffentlichkeit aufgehalten oder in Privatwohnungen getroffen hatten. In der Oberpfalz ist weiterhin ein Anstieg der Verstöße erkennbar. Die Polizei appelliert deshalb erneut an die Bevölkerung, die Beschränkungen ernst zu nehmen und zu Hause zu bleiben. Die Kontrollen werden weiterhin intensiviert und Zuwiderhandlungen hart bestraft.

25.03.20, 14.52 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten steigt an

Nach neuen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Stand: heute, 10 Uhr) beschleunigt sich in der Oberpfalz die Ausbreitung des Corona-Virus. Die Gesundheitsämter meldeten dem Landesamt laut dessen Internetseite aus der Oberpfalz 104 Neu-Infektionen binnen 24 Stunden (gegenüber 77 im Vergleich von Montag auf Dienstag). Weiterhin ist der Landkreis Tirschenreuth mit der Stadt Mitterteich am schwersten betroffen. Hier kommen 209 Infektionen auf rund 72.000 Einwohner. Das sind 31 mehr innerhalb eines Tages. Das ist erneut der höchste Wert in Niederbayern und der Oberpfalz. Vergleichsweise stark zugenommen hat die Zahl der Infizierten auch im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Hier hat sich die Zahl von 33 Infizierten binnen 24 Stunden auf 57 nahezu verdoppelt. Ebenfalls zugenommen hat die Zahl der Infizierten in der Stadt Weiden (+9 auf 31) und im Landkreis Neumarkt (+8 auf 43). Gleichauf mit sieben zusätzlichen Infizierten liegen die Landkreise Schwandorf (jetzt 53), Regensburg (jetzt 94) und die Stadt Regensburg (jetzt 105). Fünf Neu-Infizierte meldeten die Landkreise Amberg/Sulzbach (jetzt 36) und Cham (jetzt 80). Einen Neuinfizierten gab es nach dieser Statistik in der Stadt Amberg (jetzt 7).

25.03.20, 14:17 Uhr: 17.000 Anträge auf "Soforthilfe Corona"

Bislang sind bei der Regierung der Oberpfalz 17.000 Anträge von Freiberuflern, Selbständigen, kleinen und mittleren Unternehmen auf die "Soforthilfe Corona" eingegangen. Wie das Bayerische Wirtschaftsministerium mitteilt, wurden in der Oberpfalz bereits Auszahlungen in Höhe von insgesamt 3.800.000 Euro an Unternehmer in der Oberpfalz angewiesen. Und die würden im Durchschnitt jeweils 7.500 Euro beantragen. Damit liegt der Gesamtbedarf der Antragsteller in der Oberpfalz aktuell bei insgesamt 127.500.000 Euro. Bayernweit wurden bislang insgesamt 150.000 Anträge auf "Soforthilfe Corona" gestellt.

25.03.20, 11:53 Uhr: Domspatzen-Aufnahmeprüfung per Videokonferenz

Wegen der aktuellen Ausgangsbeschränkungen haben die Regensburger Domspatzen die Regeln für ihre Aufnahmeprüfungen abgeändert: Das obligatorische Vorsingen für die Aufnahme in den ältesten Knabenchor der Welt findet derzeit nicht im Chorsaal in Regensburg statt, sondern per Videokonferenz. Für die Viertklässler, die im kommenden Schuljahr ins Domspatzengymnasium wechseln wollen, ist ab sofort ein virtueller Vorsingraum eingerichtet, in dem die Bewerber gemeinsam mit den Domspatzen-Chorleitern musizieren und singen können, wie der Chor mitteilt. Nach der 20-minütigen Online-Schalte wird dann entschieden, ob der Kandidat geeignet ist.

Auch in anderer Beziehung zwingt der aktuelle Corona-Katastrophenfall den weltberühmten Knabenchor zu einer Neuerung. Vermutlich erstmals in der mehr als 1.000-jährigen Geschichte des Chores werden die Domspatzen an Ostern nicht im Dom singen, wie der Chor weiter mitteilt.

© Regensburger Domspatzen

Die Domspatzen-Chorleiter im virtuellen Singstudio: Die Bewerber um einen Platz im Chor müssen heuer online vorsingen.

24.03.20, 17:30 Uhr: Lkr. Schwandorf plant Behelfskrankenhaus

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie mit steigenden Fallzahlen und einer größer werdenden Zahl an notwendigen stationären Betreuungen plant jetzt auch der Landkreis Schwandorf die Einrichtung eines Behelfskrankenhauses. Entstehen soll es in leerstehenden Stationen der Asklepios Klinik Oberviechtach. Wie bei einem vergleichbaren Projekt in Weiden soll die Einrichtung zum Einsatz kommen, wenn die Kapazitäten der anderen Krankenhäuser vollständig ausgeschöpft sind und dort weitere Patienten nicht mehr aufgenommen werden können. Für den Betrieb sucht das Landratsamt Schwandorf nun Ärzte, ausgebildete Krankenpfleger und Krankenschwestern sowie Personen, die mit Verwaltungsaufgaben im Gesundheitssektor erfahren sind. Auch Ruheständler sind willkommen. Interessierte sollen sich telefonisch unter 09431 471-620, per Fax unter 09431 471-121 oder per Mail an katastrophenschutz@landkreis-schwandorf.de melden.

24.03.20, 17:05 Uhr: Zweiter Toter im Landkreis Neustadt/W.

Das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab meldet einen weiteren Todesfall aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus und der Folgen. Es handelt sich um einen 85-jährigen Mann, der in einem Altenheim im Landkreis lebte. Am Vortag war ein 64-Jähriger mit Vorerkrankungen an COVID-19 gestorben. Außerdem meldet das Gesundheitsamt weitere Infektionsfälle im Landkreis Neustadt an der Waldnaab: Danach sind insgesamt 54 Personen bestätigt infiziert. Zwei konnten aber heute als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden, so dass nun derzeit 52 erkrankt sind, die überwiegend in häuslicher Quarantäne sind. Einige Patienten müssen aber stationär behandelt werden.

24.03.20, 16:22 Uhr: Landkreis Tirschenreuth bleibt Hotspot

Nach neuen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vom Mittag ist der Landkreis Tirschenreuth mit der Stadt Mitterteich weiterhin am schwersten von der Corona-Pandemie betroffen. Hier kommen 178 Infektionen auf rund 72.000 Einwohner (Stand: 24.02., 10 Uhr). In absoluten Zahlen steht der Landkreis an vierter Stelle in Bayern hinter der Stadt München (1.317), dem Landkreis München (266) und dem Landkreis Freising (252). Binnen 24 Stunden hat die Zahl der Infizierten im Landkreis Tirschenreuth um 30 zugenommen. Das ist der höchste Wert in der Oberpfalz. Vergleichsweise stark zugenommen hat die Zahl der Infizierten auch im Landkreis Neumarkt. Hier hat sich die Zahl von 18 Infizierten binnen 24 Stunden auf 35 nahezu verdoppelt. Am Nachmittag wurden vom Landratsamt sogar 45 Positiv-Tests gemeldet. Ebenfalls zugenommen hat die Zahl der Infizierten in den Landkreisen Schwandorf (+8 auf 46), Regensburg (+8 auf 98) und Amberg / Sulzbach (+4 auf 31). In Schwandorf erhöhte sich die Zahl am Nachmittag laut Landratsamt sogar auf 57. Kaum eine Steigerung meldeten der Landkreis Neustadt an der Waldnaab (+3 auf 33) und die Stadt Weiden (+2 auf 22). Ebenfalls zwei zusätzliche Fälle meldeten die Landkreise Regensburg (+2 auf 87) und Cham (+2 auf 73). Am niedrigsten war die Zunahme in der Stadt Amberg (+1 auf 6).

24.03.20, 15:02 Uhr: Internist Salzberger zur aktuellen Lage

Die Krankenhäuser in der Region Ostbayern sind im aktuellen Corona-Katastrophenfall noch nicht an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt. Das sagt der Regensburger Internist Bernhard Salzberger von der Universität Regensburg. Die Krankenhäuser würden sich im Moment auf zusätzliche Patienten vorbereiten, und das funktioniere sehr gut. Man müsse damit rechnen, „dass die Behandlungszahlen in den kommenden zwei Wochen dramatisch ansteigen und dann auch eine Zeit lang oben bleiben“, sagte Salzberger weiter. Bernd Salzberger ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie.

© BR

Der Internist Bernd Salzberger von der Universität Regensburg ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie.

24.03.20, 10:00 Uhr: Regensburg Marathon abgesagt

Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie hat die Stadt Regensburg entschieden den 29. Regensburg Marathon, der am 24.Mai 2020 stattfinden sollte, abzusagen. Die Anmeldeportale werden geschlossen. "Vor drei Wochen waren wir uns ganz sicher, dass wir den Regensburg Marathon durchführen können, (...) Das Bild hat sich geändert.", so die Veranstaltungsleiterin Claudia Fritsch in einer Pressemitteilung. Der LLC Marathon Regensburg werde alle Startgelder und die Einnahmen von Gimmicks (Leihchip, offizielles Regensburg Marathon Shirt), die bisher für die Wettbewerbe des Regensburg Marathons eingegangen sind, zurückzahlen. Einen Ersatztermin werde es aber erstmal nicht geben, da im Moment der weitere Verlauf der Coronapandemie nicht abzusehen sei.

24.03.20, 09:00 Uhr: Kurzarbeit bei Porzellan-Hersteller BHS

Wegen der weltweit zahlreichen Gaststätten- und Hotelschließungen aufgrund der Corona-Pandemie hat der Weltmarktführer für Hotel-Porzellan BHS Tabletop mit Sitz in Selb an drei Betriebsstandorten die Produktion stark zurückgefahren und Anträge auf Kurzarbeit gestellt - auch am Standort Weiden. Wie das Unternehmen auf BR-Anfrage bestätigt, sind etwa die Hälfte der 1.165 BHS-Beschäftigten seit gestern (23.03.) von Kurzarbeit betroffen. Die BHS zählt am Standort Weiden zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region - dort betrifft die Kurzarbeit 250 der 400 Beschäftigten. Der Produktionsstillstand ist hier bis einschließlich 14. April geplant. Auch für die Verwaltung an allen Standorten gilt ab April Kurzarbeit.

24.03.20, 08:00 Uhr: 64-Jähriger aus Neustadt nach Infektion gestorben

Im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab ist am Montag ein 64-jähriger Mann nach einer Corona-Infektion gestorben. Das hat das Landratsamt am Dienstagmorgen bestätigt. Der Mann litt unter Vorerkrankungen und starb im Krankenhaus. Zusätzlich registrierte das Gesundheitsamt zwei weitere Corona-Infizierte aus dem Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab. Damit gibt es dort nun insgesamt 32 bestätigte Fälle.

24.03.20, 05:45 Uhr: Lkr Amberg-Sulzbach: Erste Coronavirus-Todesfälle

Im Landkreis Amberg-Sulzbach sind die ersten zwei Coronavirus-Todesfälle bestätigt worden. Das hat das Landratsamt am Montag bestätigt. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Bewohner eines Seniorenheims in Kümmersbruck (Lkr Amberg-Sulzbach). Beide zählten aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen zur Gruppe der Hochrisiko-Patienten. Beide Männer waren in dem Seniorenheim in einem Doppelzimmer untergebracht. Zum jetzigen Zeitpunkt sind weitere Heimbewohner sowie Personal des Seniorenheims nicht vom Virus betroffen. Im Landkreis Amberg-Sulzbach sind aktuell 30 Menschen mit dem Virus infiziert.

23.03.20, 16:20 Uhr: Stadt Regensburg sagt Maidult ab

Angesichts der aktuellen Corona-Epidemie hat die Stadt Regensburg entschieden, die diesjährige Maidult abzusagen, die vom 15. Mai bis 1. Juni stattfinden sollte. "Wir bedauern es wirklich sehr, dieses über die Grenzen Regensburgs hinaus beliebte Volksfest absagen zu müssen! Wir wissen, dass diese Entscheidung gerade diejenigen vor große Herausforderungen stellen wird, die an der Dult mitwirken. Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger hat für uns jedoch absoluten Vorrang", so Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) in einer Mitteilung der Stadt.

23.03.20, 14:40 Uhr: BRK Regensburg sucht Helfer

Das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Regensburg, sucht freiwillige Helferinnen und Helfer mit medizinischer Qualifikation für den Landkreis und die Stadt Regensburg. Diese sollen sich bitte beim BRK Kreisverband Regensburg melden. Dort müssen sie ihre Qualifikation nachweisen und werden registriert.

23.03.20, 12:30 Uhr: 70 Pizzen für Mitarbeiter des Amberger Klinikums

Das Klinikum St. Marien freut sich über eine Pizza-Spende einer Amberger Pizzeria. Die L’Osteria brachte 70 Pizzen am Sonntag für die Mitarbeiter als Dankeschön, teilt eine Sprecherin des Klinikums heute mit. In den Pizza-Schachteln stand mit roter Handschrift "Grazie für eure Einsatz" oder "#zusammensindwirstark" in den Deckeln geschrieben. Die Mitarbeiter freuten sich, laut Sprecherin, sehr über die Wertschätzung und sehen es als Medizin für die Seele in diesen Tagen.

© Facebook/Klinikum St. Marien Amberg

In den Pizza-Schachteln stand mit roter Handschrift "Grazie für eure Einsatz" oder "#zusammensindwirstark" in den Deckeln geschrieben.

23.03.20, 11:30 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im östlichen Fichtelgebirge

Für das östliche Fichtelgebirge meldet das Robert Koch-Institut auf seiner Homepage zwei weitere Todesfälle – je einen im Landkreis Tirschenreuth und einen im Landkreis Wunsiedel. Damit steigt die Zahl der an Corona verstorbenen Patienten in den beiden Landkreisen jeweils auf zwei.

23.03.20 8:51 Uhr: Tirschenreuth bayernweit am stärksten betroffen

Über das Wochenende hat sich die Zahl der Coronafälle im Landkreis Tirschenreuth auf 182 erhöht. Die Corona-Infizierten in Mitterteich stiegen auf insgesamt 71 an, das teilt das Landratsamt Tirschenreuth am Sonntagabend mit. Mitterteich bleibt damit Corona Schwerpunkt im Landkreis Tirschenreuth.

Am Samstag wurde in Tirschenreuth durch die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns eine mobile Abstrichstation, ein sogenanntes "Drive-Through-Verfahren", aufgebaut. Organisiert und unterstützt wurde diese Aktion durch das Gesundheitsamt, das BRK, die Freiwillige Feuerwehr und die Polizei. Es wurden hier rund 500 vorgeladene Personen (in der Regel Kontaktpersonen) getestet, die Ergebnisse liegen noch nicht vor, so heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Der Landkreis bittet zudem den Freistaat Bayern um Hilfe, im Kampf gegen Corona. Landrat Wolfgang Lippert: "Wir können nur gemeinsam diese Herausforderung meistern, jeder muss mithelfen und sich an die Regeln halten. Nur so lässt sich die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen. Der tiefe Einschnitt ist notwendig, um die Gesellschaft, insbesondere Ältere und Bürger mit Vorerkrankungen, vor dem Virus zu schützen."

Laut dem Robert Koch-Institut gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona im Landkreis Tirschenreuth. Insgesamt sind damit im Landkreis bereits zwei Menschen an dem Virus gestorben. Der Landkreis ist dem RKI zufolge prozentual gesehen der am stärksten von Corona-Infektionen betroffene Landkreis in Bayern.

22.03.20 16:10 Uhr: 14 neue Fälle im Landkreis Neustadt (NEW)

Seit gestern gingen 14 positive COVID-19-Testergebnisse von Personen aus dem Landkreis Neustadt beim Gesundheitsamt ein. Es gibt damit nun insgesamt 30 bestätigte Fälle über den ganzen Landkreis verteilt. Drei Personen werden stationär behandelt, alle anderen sind in häuslicher Quarantäne. Die jeweiligen Kontaktpersonen der neuen Fälle werden über das Gesundheitsamt ermittelt.

22.03.20 16:05 Uhr: Sieben neue Corona-Fälle am Sonntag in SAD

Im Landkreis Schwandorf sind am Sonntag bislang sieben weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Das meldet das Landratsamt. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 39 angestiegen.

22.03.20 12:10 Uhr: Zeltstraße am Klinikum Weiden zur Vorkontrolle

Das Lagezentrum des Katastrophenschutzes Neuhaus hat in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Weiden eine Zeltstraße zwischen dem Augustinerseminar und der Notaufnahme geplant. Die Zeltstraße am Klinikum ist der Notaufnahme vorgelagert. Sie dient zur Vorsichtung der Patient/-innen die in der Notaufnahme ankommen, um CoVid-19-Verdachtsfälle und –Erkrankte und alle anderen Notfälle zu untersuchen und der entsprechenden Behandlung zuzuführen. Damit wird die reguläre Notaufnahme entlastet. Der Betrieb der Zeltstraße wird ab Montag, 23.03.2020 ab 8:00 Uhr aufgenommen.

22.03.20 8:15 Uhr: Verstoß gegen Ausgangssperre in Mitterteich

In der zweiten Nacht seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen in Bayern hat es in der Oberpfalz doch einige Verstöße gegeben. Ausgerechnet in Mitterteich im Landkreis Tirschenreuth, wo es wegen der auffälligen Häufung der Corona-Fälle schon seit einigen Tagen eine Ausgangssperre gibt, trafen sich fünf Freunde und fuhren nach Wiesau um dort eine Grillparty zu feiern. Zum krönenden Abschluss postete einer der Männer noch ein Gruppenselfie im Internet. Die Männer wurden angezeigt. Auch in Hemau Kreis im Landkreis Regensburg haben mehrere Jugendliche eine Party gefeiert. Das Treffen wurde aufgelöst. Alle müssen mit Bußgeldern rechnen. Insgesamt aber seien die Bürger weitgehend vernünftig und würden die Ausgangsbeschränkungen einhalten, hieß es seitens der Polizei.

    21.03.20, 15:21 Uhr: Kühle Witterung begünstigt Einhaltung der Regeln

Auch heute -tagsüber- haben sich die Menschender Oberpfalz bisher weitgehend an die Ausgangsbeschränkungen gehalten, die seit Mitternacht in Kraft sind, sagt die Polizei. Grösserer Andrang herrschte allerdings weiter in den Supermärkten, hier sei es oft schwierig die nötige Distanz zu wahren. In den Straßen und öffentlichen Plätzen seien bisher jedoch nur noch vereinzelt Gruppen anzutreffen, die ermahnt bzw. aufgelöst werden müssen. Hier mag auch sich das schlechtere Wetter günstig auswirken, so ein Polizeisprecher. Die Polizei fahre immer wieder Streife und habe auch Unterstützung von der Bundespolizei. Allerdings gehen laut Polizei nach wie vor jede Menge Notrufe ein, nicht etwa weil es sich tatsächlich um Notfälle handelte, sondern weil die Anrufer bestimmte Details zu den Ausgangsbeschränkungen wissen wollten, also ob man dies oder jenes noch tun dürfe. Die Polizei bittet deshalb die Bürger bei solchen Fragen nicht die 110 zu wählen, weil der Notruf dann für echte Notfälle blockiert sei. Man könne sich im Internet informieren, auf der Seite der Bayerischen Staatsregierung unter bayern.de. Ansonsten verweist die Polizei auch auf die jeweiligen Bürgertelefone der Sicherheits- bzw. Gesundheitsbehörden. (Bürgertelefon zum Thema Coronavirus 089/12 22 20 (Mo-Do 8-18 Uhr,  Fr 8-16 Uhr) Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege 09131/6808-5101 (Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr)

21.03.20, 15:11 Uhr: 32 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf sind laut Landratsamt am Samstag bislang acht weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 32 angestiegen.Zwei der acht neuen Patienten werden stationär behandelt. Zum Teil sind zahlreiche Kontaktpersonen zu ermitteln. Im Moment befinden sich im Landkreis insgesamt 250 Kontaktpersonen in Quarantäne. Weitere Hinweise auf der Landkreishomepage oder direkt über https://corona.landkreis-schwandorf.de

21.03.20, 14:30 Uhr: Weitere Corona-Fälle im Landkreis Neustadt NEW

Nachdem gestern im Landkreis Neustadt an der Waldnaab keine neuen Fälle dazu kamen, seien heute sechs neue positive COVID-19-Testergebnisse von Personen aus dem Landkreis Neustadt beim Gesundheitsamt eingegangen. Wie das Landratsamt mitteilt, gibt es damit nun insgesamt sechzehn Fälle über den ganzen Landkreis verteilt. Eine Person werde stationär behandelt, alle weiteren sind in häuslicher Quarantäne.Die jeweiligen Kontaktpersonen der neuen Fälle werden über das Gesundheitsamt ermittelt.

21.03.20, 11:30 Uhr Bürgertelefon von Amberg unter 10-9999 erreichbar

Die Stadt Amberg hat unter der Telefonnummer 09621 10-9999 ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist Montag bis Freitag von 8 bis 15:30 Uhr und am Wochenende von 10 bis 15:30 Uhr erreichbar. Nur am heutigen Samstag, 21. März 2020, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 12 bis 15:30 Uhr am Telefon präsent. Am Bürgertelefon werden ausschließlich allgemeine, nicht medizinische, Fragen beantwortet. Bei medizinischen Fragen wenden sich die Bürgerinnen und Bürger weiterhin an die Nummer 116 117 oder an die Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 09131/6808-5101. Weitere Informationen, Antworten auf die häufigsten Fragen, wichtige Telefonnummern und die Allgemeinverfügungen der Staatsregierung veröffentlicht die Stadtverwaltung zusätzlich auf der Internetseitewww.amberg.de/corona.

21.03.20, 8:00 Uhr: Oberpfälzer blieben zuhause

Nach Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen durch Bayerische Staatsregierung hat die Polizei nach der ersten Nacht für die Oberpfalz eine positive Bilanz gezogen. Die Menschen sind offenbar weitgehend vorschriftsgemäß zu Hause geblieben. "Keine besonderen Vorkommnisse", hieß es heute Morgen vom Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Die Menschen haben sich offenbar weitgehend an die Ausgangsbeschränkungen gehalten, die seit Mitternacht (Samstag 0:00) in Kraft getreten sind. Die Polizei sei immer wieder Streife gefahren, in der Oberpfalz habe es lediglich drei Verstöße gegeben, wo die Beamten größere Grüppchen auflösen und die Leute nach Hause schicken mussten. Allerdings, so ein Sprecher, seien jede Menge Notrufe eingegangen, nicht etwa weil es sich tatsächlich um Notfälle handelte, sondern weil die Anrufer bestimmte Details zu den Ausgangsbeschränkungen wissen wollten; also ob man dies oder jenes noch tun dürfe. Die Polizei bittet deshalb die Bürger bei solchen Fragen nicht die 110 zu wählen, weil der Notruf dann für echte Notfälle blockiert sei. Man könne sich u.a. im Internet informieren z.B. auf der Seite der Bayerischen Staatsregierung unter www.bayern.de . Die Polizei verweist auch auf die jeweiligen Bürgertelefone der Sicherheits- bzw. Gesundheitsbehörden. (Bürgertelefon zum Thema Coronavirus 089/12 22 20 (Mo-Do 8-18 Uhr,  Fr 8-16 Uhr) Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege 09131/6808-5101 (Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr)

20.03.20, 19:05 Uhr: Bisher 6.000 Anträge auf Soforthilfe

Bei der Regierung der Oberpfalz sind bis Freitag 6.000 Anträge von Unternehmen auf Soforthilfe eingegangen. Bislang seien 250 Anträge bearbeitet und 1,8 Millionen Euro ausgezahlt worden, teilt die Bezirksregierung mit. Um die anderen Anträge möglichst schnell zu bearbeiten, habe man eine Task-Force gegründet, die auch über das Wochenende im Einsatz sein wird. Regierungspräsident Axel Bartelt warnt allerdings vor „Trittbrettfahrern, die sich in dieser Notsituation wirtschaftlich bereichern wollen“. Soforthilfe gebe es nur für Unternehmer in existenzbedrohlichen Situationen und bei massiven Liquiditätsengpässen, die unmittelbar durch die Corona-Pandemie ausgelöst worden seien. Bewusst falsche Angaben würden entsprechend geahndet, warnt der Regierungspräsident.

20.03.20, 18:48 Uhr: Erster Corona-Todesfall in der Oberpfalz

In der Oberpfalz gibt es den ersten bestätigten Corona-Todesfall. Das hat das Bayerische Gesundheitsministerium am Freitagabend offiziell bestätigt. Es handelt sich dabei um einen 85-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth, der mit dem neuartigen Coronavirus infiziert war. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 20 Coronavirus-Todesfälle.

20.03.20, 17:59 Uhr: Teublitzer Pfarrer muss Umzug absagen

Der Pfarrer von Teublitz im Landkreis Schwandorf muss seine für die kommenden Sonntage geplante öffentliche Aktion zum Ersatz des Gottesdienstes absagen. Er wollte mit vier Begleitern betend durch die Straßen seiner Pfarrei ziehen und die Menschen an den Fenstern und Türen ihrer Häuser mit einer geweihten Hostie in einer Monstranz segnen. Nach der am Freitag von der bayerischen Staatsregierung verfügten Ausgangsbeschränkung könne die "Sonntagsaktion in Zeiten von Corona" jetzt aber nicht stattfinden, erklärte Pfarrer Michael Hirmer.

20.03.20, 15:47 Uhr: Sonntagsmesse aus dem Regensburger Dom im Internet

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer feiert am kommenden Sonntag, dem 4. Fastensonntag, eine Heilige Messe im Regensburger Dom. Der Gottesdienst ist nicht öffentlich, wird aber ab 10 Uhr live im Internet und im Lokalfernsehen übertragen. Pfarrer Christian Burkhardt, Leiter der Gehörlosenseelsorger, übersetzt während des Gottesdienstes alle Texte simultan in Gebärdensprache.

20.03.20, 14.35 Uhr: Falschmeldung sorgt für Verwirrung

In Neutraubling im Landkreis Regensburg sorgt eine Falschmeldung für den ortsansässigen Globus-Baumarkt für Verwirrung. Laut Polizei sei eine Postwurfsendung im Umlauf, in der steht, dass der Markt am Sonntag geöffnet und spezielle Angebote, wie zum Beispiel Toilettenpapier und haltbare Lebensmittel, bewerben würde. Hierbei handle es sich um eine Falschmeldung eines Unbekannten, so ein Sprecher der Polizei. Die Beamten prüfen derzeit einen Verstoß nach dem Bayerischen Pressegesetz und versuchen den Urheber zu ermitteln.

20.03.20, 13.50 Uhr: Allgemeinverfügung in Amberg ignoriert

Trotz der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eingesetzten Allgemeinverfügung gab es laut Polizei mehrere Verstöße. Eine Gaststätte in der Amberger Innenstadt soll die Regelungen missachtet haben. Der Gaststättenbetrieb sei nach einer Belehrung durch die Polizeibeamten daraufhin eingestellt und gemäß der Allgemeinverfügung angepasst worden. Außerdem gingen Teile der Bevölkerung arglos mit der geltenden Allgemeinverfügung um. Wie die Amberger Polizei berichtete, mussten mehrere Plätze von Beamten geräumt werden. Aufgrund der besonderen Lage wird die örtliche Polizei in Amberg von der Bereitschaftspolizei unterstützt.

20.03.20, 12.30 Uhr: Geschäftemacherei mit Desinfektionsmitteln

In Aschach im Landkreis Amberg-Sulzbach sind am Donnerstag zwei 23 und 20 Jahre alte Frauen von Haus zu Haus gezogen und haben versucht, unter Verweis auf einen Auftrag einer Apotheke oder auch auf eine christliche Gemeinde aus Nürnberg Desinfektionsmittel in 200-ml-Fläschchen zu verkaufen - für 15 Euro das Stück. Erfolg hatten sie dabei offensichtlich nicht. Allerdings wurde die Polizei informiert, die das Pärchen dann etwas später in der Amberger Innenstadt kontrollierte. 20 Sprühflaschen wurden gefunden. Wie sich herausstellte, waren solche Desinfektionsmittel tatsächlich von einer Amberger Apotheke ordnungsgemäß gemischt und an Bekannte der Frauen verkauft worden, für zehn Euro. Die Fläschchen wurden sichergestellt. Außerdem gibt es Verfahren.

20.03.20, 11.05 Uhr: Polizei löst Pizza-Party in Freystadt auf

Eine Gruppe von acht Jugendlichen hat sich nach Angaben der Polizei am Donnerstagabend an einer Bushaltestelle in Freystadt versammelt. Die Jugendlichen unterhielten sich und aßen Pizza, wobei der zum Infektionsschutz vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander deutlich unterschritten wurde. Polizeibeamte sprachen die Gruppe an. Die Jugendlichen zeigten sich zunächst uneinsichtig, letztendlich aber doch kooperativ. Die Beamten belehrten die Jugendlichen und übergaben sie an ihre Eltern.

19.03.20, 18.46 Uhr: Viele Neu-Infektionen im Kreis Tirschenreuth

Im Landkreis Tirschenreuth nimmt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter stark zu. Am Nachmittag registrierten die Behörden 62 bestätigte Corona-Fälle. Das gab das Landratsamt am Abend in einer gemeinsamen Meldung mit dem Polizeipräsidium Oberpfalz bekannt. Das ist eine Zunahme um mehr als 30 Prozent innerhalb eines Tages. Der Schwerpunkt der Infektionen liegt weiterhin in Mitterteich. Gestern belief sich die Zahl der Infizierten im Landkreis noch auf 47.

19.03.20, 18.10 Uhr: Uniklinik Regensburg verbietet ab Samstag alle Besuche

Am Universitätsklinikum Regensburg sind ab Samstag keine Patientenbesuche mehr erlaubt. Man habe sich entschlossen, die bisherigen Besuchsregelungen auf unbestimmte Zeit außer Kraft zu setzen, um höchstmöglichen Infektionsschutz für Patienten und Mitarbeiter zu gewährleisten, teilt die Klinik mit. Bislang setzte die Klinik die Anweisung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege um, wonach jeder Patient nur einen Besucher für maximal eine Stunde am Tag empfangen durfte. Auch künftig soll es jedoch Ausnahmen vom Besuchsverbot geben, und zwar für Angehörige von Palliativpatienten, Schwerstkranken, gebrechlichen oder dementen Patienten.

19.03.20, 17.09 Uhr: Polizei kritisiert zahlreiche Verstöße gegen Corona-Regeln

Die Oberpfälzer Polizei registriert zahlreiche Verstöße gegen die seit Montag geltenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Coronavirus. Alleine am Mittwoch habe es in der Oberpfalz 50 derartige Polizeieinsätze gegeben, berichtet das Polizeipräsidium Oberpfalz. Beispielsweise hätten Gaststättenbetreiber sich nicht an die neuen, eingeschränkten Öffnungszeiten gehalten. Außerdem habe die Polizei mehrfach Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsene auf Sport- und Fußballplätzen und Parks angetroffen. Um die Ausbreitung von Corona zu verhindern, sind in Bayern unter anderem Versammlungen untersagt, Freizeiteinrichtungen geschlossen und die Öffnungszeiten von Gaststäten limitiert. Bei Verstößen gegen diese Regelungen handle es sich um Straftaten, die mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet werden können, betont die Polizei.

19.03.20, 10.48 Uhr: Feiernde Jugendliche beschäftigen die Polizei

Trotz der geltenden Regelungen zu Versammlungen hat eine Gruppe von etwa zehn Jugendlichen in Neumarkt in der Oberpfalz gestern Abend gefeiert. Als Polizisten eintrafen, flüchtete ein Teil der Feiernden. Vier Jugendliche, die am Feierort blieben, wurden von den Beamten noch einmal auf die aktuelle Situation hingewiesen, zeigten sich aber - so die Polizei - "uneinsichtig". Alle verwiesen darauf, dass niemand von ihnen Krankheitssymptome zeige. Weil auch ein eindringlicher Appell der Polizisten an die Vernunft der Jugendlichen nicht half, gab es Platzverweise. Die Polizei weist deshalb noch einmal darauf hin, dass ein solches Verhalten nach dem Infektionsschutzgesetz als Straftat verfolgt und konsequent angezeigt wird.

18.03.20, 14.25 Uhr: Polizei warnt vor Betrügern an der Haustür

Im Landkreis Tirschenreuth sind falsche Gesundheitsamt-Mitarbeiter unterwegs. Davor warnen Landratsamt und Polizei. Die Betrüger geben vor, Wohnungen desinfizieren zu müssen oder die Hygiene-Umstände in Haushalten zu überprüfen. So verschaffen sie sich Zugang zu Privatwohnungen. Das Landratsamt betont, dass das Gesundheitsamt keine solchen Maßnahmen durchführt und man diese Personen auf keinen Fall ins Haus lassen sollte. Auch zu zweifelhaften Spendenaktionen sei es bereits gekommen, erklärt das Landratsamt weiter. Betrüger fordern an Haustüren relativ hohe Geldbeträge – angeblich für Desinfektionsmittel. Dieses Geld wird dann aber keinem guten Zweck zugeführt. Auch vor diesen Betrügern warnen Landratsamt und Polizei Tirschenreuth ausdrücklich.

18.03.20, 13.20 Uhr: Mundschutzpflicht im Nachbarland

Das Nachbarland Tschechien macht den Mundschutz zur Pflicht. Ab Mitternacht dürfen Menschen nicht mehr ohne Mundschutz in den öffentlichen Raum gehen. Diese Regelung hat die Regierung am Mittwochmorgen beschlossen. Weil es in Tschechien allerdings einen akuten Mangel an Schutzmasken gibt, dürfen die Menschen Mund und Nase ersatzweise auch mit einem Tuch oder Schal bedecken.

18.03.20, 12.15 Uhr: Weitere Corona-Fälle im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt sind nun sieben neue Coronavirus Infektionen bestätigt worden. Dabei handelt es sich überwiegend um Kontaktpersonen früherer bestätigter Infektionsfälle. Damit sind es nun 19 bestätigte Fälle im Landkreis.

18.03.20, 6.55 Uhr: Einkaufshilfe jetzt auch in Wackersdorf

Um ältere und vorerkrankte Menschen vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, erledigen in Wackersdorf jetzt auch der Burschenverein "Glück auf" und die Nachbarschaftshilfe auf Wunsch Einkäufe. Bürger, die keine anderen Helfer haben, können zweimal pro Woche telefonisch Bestellungen durchgeben, die dann am Folgetag geliefert werden - auch ohne Kontakt, wenn gewollt: Dann werden die Einkäufe einfach vor die Tür gestellt.

17.03.20, 18.10 Uhr: Ambulanzen am UKR reduzieren Sprechstunden

Mit Blick auf den erwarteten Anstieg von Covid-19-Erkrankungen in Ostbayern reduziert das Universitätsklinikum Regensburg jetzt seine Terminbestellungen in weiteren Ambulanzen. Wie das UKR zugleich mitteilte, sollen Ressourcen geschont werden – auch weil man bayernweit aktuell bereits die die meisten Coronavirus-Tests durchführe. 300 waren es den Angaben zufolge allein heute. Die Zahnmedizinischen Kliniken hatten ihre Patientenversorgung zuletzt bereits stark eingeschränkt. Nun reduzieren auch die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, die Klinik und Poliklinik für Dermatologie sowie die Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde ihre ambulanten Sprechstunden. Eine Notfallversorgung wird aber gewährleistet.

17.03.20, 17.03 Uhr: Neue Corona-Fälle in und um Amberg

Die Stadt Amberg meldet zwei bestätigte Corona-Fälle im Stadtgebiet sowie jetzt 15 im Landkreis Amberg-Sulzbach. Rund 60 Kontaktpersonen befinden sich in behördlich angeordneter Quarantäne. Außerdem wurde bekanntgegeben, dass beide Wertstoffhöfe ihren Betrieb vorläufig bis zum 4. April einstellen. Die Müllabfuhr findet aber statt.

17.03.20, 16.56 Uhr: Corona-Fall im Lkr. Neustadt an der Waldnaab

Auch der Landkreis Neustadt an der Waldnaab hat jetzt den ersten bestätigten Fall einer Infektion mit dem Corona-Virus. Wie das Landratsamt mitteilte, handelt sich um einen 46-jährigen Mann, der keine wesentlichen Krankheitssymptome aufweist. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen. Der Betroffene steht unter häuslicher Quarantäne.

17.03.20, 16.55 Uhr: Öffentliche Durchsagen in Mitterteich

Nach dem gehäuften Auftreten von Corona-Fällen in Mitterteich (Lkr. Tirschenreuth) wird es am Abend öffentliche Durchsagen geben. Dazu fährt die Feuerwehr alle Straßen ab. Außerdem werden Infozettel zum richtigen Verhalten an alle Haushalte verteilt. Das Landratsamt weist darauf hin, dass sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum zu beschränken sind. Eine Ausgangssperre gibt es jedoch nicht.

17.03.20, 11.43 Uhr: Tschechien verlängert Grenzkontrollen bis 4. April

Die tschechische Regierung verlängert aus Corona-Vorsorgegründen ihre Grenzkontrollen nunmehr bis zum 4. April, Mitternacht. Das hat der Bezirk Oberpfalz bekannt gegeben. Es werden Kontrollen über die gesamte Länge der Binnengrenzen der Tschechischen Republik zu Deutschland und Österreich durchgeführt. Die bisherigen Regelungen für Grenzpendler gelten demnach fort.

17.03.20, 08.55 Uhr: Deutsche Landwirte dürfen zu ihren Grundstücken nach Tschechien

Deutsche Landwirte, die Grundstücke in Tschechien besitzen, dürfen über die Grenze fahren. Diese bislang offene Frage, die etliche ostbayerische Landwirte umgetrieben hat, weil die Aussaat ansteht, ist nun geklärt. Wie Markus Meinke vom Bezirk Oberpfalz mitteilt, dürfen die Landwirte die tschechische Grenze überqueren, wenn sie einen Eigentumsnachsweis (z.B. Grundbuchauszug) vorlegen können. Als Ersatz dafür gilt auch eine Bestätigung des zuständigen tschechischen Bürgermeisters. Außerdem müssen die Landwirte die Notwendigkeit ihrer Tätigkeit, eben zum Beispiel die Aussaat, belegen. Die Landwirte dürfen aber nur über die offiziell ausgewiesenen Straßengrenzübergänge fahren, die derzeit für Übertritte geöffnet sind. Grenzüberschreitende Feld-und Waldwege oder Nebenstraßen zu nutzen, ist untersagt, Verstösse werden von den tschechischen Behörden streng geahndet.

Diese Warnung gilt auch für Freizeitsportler, die die grenzüberschreitenden Rad-und Wanderwege keinesfalls nutzen dürfen. Der Oberpfälzer Bezirkstagspräsident Franz Löffler bittet darum, diese Regelungen zu beachten und von Grenzübertritten außerhalb der festgelegten Übergangsstellen abzusehen, um Komplikationen mit den tschechischen Behörden zu vermeiden

17.03.20, 7.25 Uhr: US-Großübung in Grafenwöhr abgesagt

Die von den USA geführte, internationale Militärübung "Defender Europe 20" ist wegen der Corona-Epidemie eingestellt worden. Damit entfallen auch die in Deutschland vorgesehenen Übungsanteile auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr in der Oberpfalz. "Defender Europe 20" wurde Anfang März gestartet und war als größte Übung zur Verlegung von US-Streitkräften seit 25 Jahren geplant. Dabei sollten insgesamt 20.000 Soldaten aus den USA nach Europa geschickt werden.

17.03.20, 6.00 Uhr: Kirchen im Bistum Regensburg bleiben offen

Das Bistum Regensburg hat seine Pfarrer angewiesen, die Kirchen trotz des am Monat ausgerufenen Katastrophenfalls offenzuhalten. Die Gläubigen sollten in den Gotteshäusern Gelegenheit haben "zum persönlichen und stillen Gebet“, schreibt der Regensburger Generalvikars Michael Fuchs an die Seelsorger im Bistum. Die Priester sollten zwar weiterhin Gottesdienst feiern, "jedoch nur noch ohne Öffentlichkeit“, heißt es weiter.

Kirchliche Beisetzungen und Taufen könnten nur noch im engsten Familienkreis stattfinden, bei Trauungen dürfen nur noch die Brautleute und die Trauzeugen dabei sein. Zum Umgang mit Sonntagsmessen und den kommenden Ostertagen will die Diözese am Mittwoch eine Anordnung herausgeben.

16.03.20, 17.20 Uhr: Häufung von Corona-Fällen im Landkreis Tirschenreuth

Das Landratsamt Tirschenreuth schlägt Alarm. Tests vom Wochenende hätten ergeben, dass es im Raum Mitterteich eine Häufung von Corona-infizierten Personen gibt. Allein dort habe man 15 Fälle festgestellt. Es bestehe aber Grund zur Annahme, dass die Menschen sich der Gefahr nicht bewusst sind und die Lage nicht ernst nehmen, so ein Sprecher. Es werden hiermit alle Bürger noch einmal dringend aufgefordert, unnötige Kontakte zu vermeiden, damit die Ausbreitung verlangsamt werden kann, hieß es. Insgesamt sind laut Landratsamt im Landkreis Tirschenreuth derzeit 30 Coronafälle festgestellt worden.

16.03.20, 9.40 Uhr: Drei weitere Infektionen im Landkreis Neumarkt

Zu den bislang vier Fällen einer bestätigten Corona-Infektion im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz sind über das Wochenende drei weitere hinzugekommen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Damit sind es nun sieben Fälle im Landkreis.

15.03.20, 11.50 Uhr: Zehn bestätigte Fälle in Regensburg

Zu den sieben Personen kommen ab Samstagabend (14.03.2020) weitere drei neue Corona-Fälle hinzu. Das gab die Stadt Regensburg am Sonntag in einer Mitteilung bekannt. Es handelt sich um drei Frauen (14, 50 und 59 Jahre alt) aus Regensburg. Die Infizierten sind gesundheitlich stabil, sodass sie ambulant behandelt werden können und unter häuslicher Quarantäne stehen.

15.03.20, 09.00 Uhr: Drei weitere Fälle im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv getesteten Personen auf zehn angestiegen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Bei zwei Infektionen handelt es sich um Familienmitglieder eines gemeldeten Falls aus dem Gemeindebereich Schmidgaden. Die betroffenen Personen befanden sich bereits in häuslicher Quarantäne.

Ein weiterer Fall betrifft eine 27-jährige Frau aus Schwandorf. Sie war mit dem Zug in Zermatt in der Schweiz. Die Kontaktpersonen, die sich in diesem Falle überwiegend außerhalb des Landkreises befinden, wurden ermittelt und unter häusliche Quarantäne gestellt, so das Landratsamt.

14.03.20, 12.06 Uhr: Mann aus der Oberpfalz an Corona erkrankt

Am Klinikum Bayreuth gibt es einen an Covid-19 erkrankten Patienten. Ein Test im eigenen Labor verlief positiv. Das teilte das Klinikum Bayreuth gemeinsam mit dem Gesundheitsamt mit. Der Mann aus der Oberpfalz hat derzeit leichte Symptome. Er ist isoliert in einem speziellen Bereich auf einer Pflegestation untergebracht. Für ihn gelten alle Hygiene- und Quarantäne-Maßnahmen, die für einen solchen Fall vorgesehen seien, so das Klinikum.

13.03.20, 16.43 Uhr: Sieben Corona-Fälle in Regensburg

In der Stadt Regensburg gibt es inzwischen sieben Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Dabei handelt es sich um einen 61-jährigen Mann sowie um eine 41-jährige Frau, ein Ehepaar im Alter von 51 und 48 Jahren und einen 47-jährigen Vater mit seinen zwei Kindern (ein siebenjähriger Junge und eine 14-jährige Tochter). Alle Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Auf Anordnung der Staatsregierung wird auch die Stadt sämtliche Schulen, Kindergärten und -horte bis zum Ende der Osterferien schließen. An den entsprechenden Standorten werden aber Notfallgruppen eingerichtet, in denen ausschließlich Kinder betreut werden, deren Eltern in Berufen der "kritischen Infrastruktur" arbeiten, konkret: in Krankenhäusern, bei der Polizei, Feuerwehr, als Rettungskräfte. Auch hier gilt: Die Kinder müssen gesund sein. Verboten bleiben Veranstaltungen zwischen 500 und 1.000 Menschen. Bei einer Veranstaltung mit über 100 Personen muss der Organisator eine Risikobewertung nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts abgeben.

In den Bussen der Regensburger Verkehrsbetriebe ist kein Direktkauf mehr möglich. Außerdem wird der Fahrplan umgestellt: Busse fahren ab sofort nach dem Fahrplan an schulfreien Tagen. Auch die Stadtverwaltung stellt sich auf Arbeiten im Homeoffice ein: So sollen Laptops und entsprechende Verwaltungslizenzen angeschafft werden. Die Kosten dafür liegen zwischen 300.000 und 500.000 Euro belaufen. Unter anderem sei die Umstellung nötig, da rund 800 Mitarbeiter der Stadtverwaltung zur Risikogruppe gezählt werden können. Da im bisherigen Sitzungssaal des Stadtrats der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, der zur Vermeidung einer Infektion vorgeschlagen wird, werden die nächsten Sitzungen des Stadtrats in die Veranstaltungsräume des Jahnstadions verlegt.

Für Gewerbetreibende und Veranstalter, die im Zuge der Absagen wegen des Corona-Virus finanzielle Einbußen haben, stellt die Stadt ihre Unterstützung in Aussicht. "Allerdings werden wir die finanziellen Verluste nicht vollkommen ausgleichen können", sagt Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD).

Ab Samstag, 14. März, wird das Museum der Bayerischen Geschichte am Regensburger Donaumarkt bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Außerdem schließen ab Montag, 16. März das Westbad und das Hallenbad in Regensburg und stehen weder für die Öffentlichkeit noch für Trainings der Vereine zur Verfügung.

13.03.20, 15.17 Uhr: Neue Details zur Grenzschließung zu Tschechien

Um Mitternacht will Tschechien seine Grenzen zu Deutschland für zunächst 30 Tage schließen. Offen bleiben sollen nur fünf Grenzübergänge für Berufspendler: Waidhaus, Schirnding, Furth im Wald, Bayerisch Eisenstein und Philippsreut. Außerdem soll der kleine Übergang Eschlkam-Vseruby täglich von 5 Uhr bis 23 Uhr für Pendler geöffnet werden. Das sagte Markus Meinke von der Stabsstelle Region Donau-Moldau beim Bezirk Oberpfalz. Tschechische Berufspendler, die in einem Radius von 50 Kilometern von der Grenze entfernt in Bayern arbeiten, dürfen weiterhin täglich pendeln. Sie müssen dafür einen Ausweis oder Reisepass dabei haben und eine Bestätigung ihres deutschen Arbeitgebers, dass sie in Bayern innerhalb des 50-Kilometer-Radius arbeiten. Auch deutsche Geschäftsführer, die in einem tschechischen Betrieb arbeiten, sollen weiterhin nach Tschechien fahren dürfen. Welche Dokumente sie dafür brauchen, sei momentan noch offen. Auch für sie gilt jedoch der 50-Kilometer-Radius. Es gibt außerdem Ausnahmeregelungen: Der LKW-Verkehr darf weiterhin die Grenze überqueren, sagte Meinke. Auch Busfahrer, Feuerwehrleute oder Mitglieder von Rettungsdiensten dürfen über die Grenze, außerdem Fachleute für die Bekämpfung von Epidemien. Allein im Landkreis Cham arbeiten knapp 4.500 Tschechen, in der gesamten Oberpfalz sind es zwischen 11.000 und 12.000.

13.03.20, 14.52 Uhr: 21 Corona-Fälle im Kreis Cham

Der Landkreis Cham hat inzwischen 21 bestätigte Corona-Fälle. Das gab Landrat Franz Löffler in einem Pressegespräch bekannt. Das bedeute aber nicht, dass Cham stärker betroffen sei als andere Regionen, sagte Löffler. "Sondern es heißt, wir haben vielleicht mehr getestet als andere." Alle bestätigten Fälle sind in häuslicher Quarantäne. Es gebe noch keinen einzigen stationären Fall, der ins Krankenhaus eingewiesen werden musste. Trotzdem bereitet sich der Landkreis darauf vor, dass man auch Patienten mit schweren Krankheitsverläufen behandeln kann. Die Zahl der Beatmungsplätze in den drei Krankenhäusern im Landkreis wurde von 12 auf 24 verdoppelt. Zehn weitere Geräte haben die Rettungsdienste zur Verfügung gestellt. Weitere könnten im Notfall organisiert werden. Im Krankenhaus Cham ist am Mittag eine Fieberambulanz eingerichtet worden, sagte die Chefärztin Anita Breu, um Patienten mit Fieber getrennt von anderen Patienten warten zu lassen und untersuchen zu können. Ansonsten habe man einen Notfallplan ausgearbeitet: Als primäre Anlaufstelle für Patienten mit Corona wird das Krankenhaus Roding vorbereitet, in dem eine separate Station eingerichtet wird. Um die Personalversorgung zu gewährleisten, habe man Ärzte kontaktiert, die schon in Rente sind.

13.03.20, 14.31: Domspatzen Regensburg gestalten erstmal

13.03.20, 14.04 Uhr: Neustadt an der Waldnaab schließt alle Turn- und Schwimmhallen

Als Vorsichtsmaßnahme schließt der Landkreis Neustadt an der Waldnaab alle kreiseigenen Turn- und Schwimmhallen ab 16. April. Das hat das Landratsamt soeben mitgeteilt. Betroffen sind die Schwimmhallen in Neustadt an der Waldnaab, Vohenstrauß und Eschenbach sowie die Gymnasium- und Realschulturnhalle in Neustadt an der Waldnaab und die Mehrzweckhalle Eschenbach.

13.03.20, 12.20 Uhr: Corona-Task-Force in Neumarkt

Das Klinikum Neumarkt hat eine Corona-Task-Force eingerichtet. Ärzte aus verschiedenen Abteilungen, die Leitung des Pflegedienstes und der Krankenhaushygiene treffen sich mehrmals in der Woche, um die aktuelle Lage zu bewerten und das weitere Vorgehen zu besprechen. Das Notfallzentrum der Klinik hat aufgerüstet und verfügt nun über einen separaten Eingang für Coronaverdachtsfälle. In einem abgetrennten Bereich stehen sechs Isolationszimmer zur Verfügung, vier davon mit spezieller Schleuse. Die Kapazität der Intensivstation beträgt 22 Beatmungsplätze im Einbettzimmer.

Auch am Landratsamt Neumarkt gibt es eine Koordinierungsgruppe „Coronavirus“. Deren wesentliche Aufgabe ist die Ermittlung der Kontaktpersonen, deren Risikobewertung und die Einleitung der erforderlichen Maßnahmen zur Vermeidung einer Weiterverbreitung. Testungen auf Coronavirus seien in der Regel nur bei Fällen gemäß Verlaufsschema des Robert-Koch-Institutes sinnvoll, so das Landratsamt Neumarkt. Daher werden nur Menschen getestet, bei denen die Notwendigkeit von einem Arzt festgestellt wurde. Massen- oder Reihentestungen seien nicht dazu geeignet den Schutz der Bevölkerung weiter zu verbessern, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts. Der Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz zählt derzeit noch zu den eher gering belasteten Gebieten in Bayern.

13.03.20, 12.17 Uhr: Amerikanische Streitkräfte in der Oberpfalz reagieren auf Corona-Entwicklung

Die amerikanischen Streitkräfte in Ostbayern haben erste Maßnahmen als Reaktion auf die Ausbreitung des Corona-Virus in der Region getroffen. Das hat der Bayerische Rundfunk auf Nachfrage erfahren. So wurden alle Angehörigen der Streitkräfte angewiesen, innerhalb der nächsten 60 Tage auf Reisen zu verzichten. Dies umfasst auch die Heimreise von Soldaten in die USA. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass der Umfang der amerikanischen Streitkräfte an der derzeit laufenden Übung Defender Europe 2020 reduziert wird. Spezielle Handlungsanweisungen oder Überlegungen zur Schließung der Übungsplätze in Grafenwöhr und Hohenfels gebe es bislang nicht, hieß es weiter. Man werde aber die Situation im Auge behalten und bei Bedarf in Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden entscheiden.

13.03.20, 12.10 Uhr: Weitere Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf sind zwei weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen sei damit auf sieben angestiegen., so das Landratsamt Schwandorf.

Es handele sich um einen 55-jährigen Mann aus Teublitz, der in Südtirol war. Er befinde sich aktuell mit seiner Frau in häuslicher Quarantäne und wird ambulant behandelt. Betroffen ist auch ein 42-jähriger Mann aus dem Gemeindebereich Schmidgaden, der sich vermutlich in der Arbeit angesteckt hat. Dieser Patient befindet sich derzeit stationär im Klinikum Amberg. Bei drei Familienmitgliedern wird auf das Testergebnis gewartet. In beiden Fällen läuft die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen. Die Kindertagesstätte in Schmidgaden blieb aus Vorsorgegründen bereits heute geschlossen.

13.03.20, 10.50 Uhr: Schulausfall sorgt für Betreuungsprobleme

Durch den Schulausfall in den nächsten Wochen stehen viele Eltern vor der Frage der Kinderbetreuung. Firmen, wie zum Beispiel das Mode- und Möbelhaus Frey, sind sich dieser Problematik bewusst. Das Unternehmen ist jedoch zuversichtlich, dass seine Filialen in Cham, Schwandorf und Marktredwitz geöffnet bleiben können. Man werde sicher beim Personal jonglieren müssen, etwa wenn Mitarbeiterinnen zur Kinderbetreuung frei nehmen. Das Modehaus wolle die Situation aber pragmatisch angehen, so Helmut Hager aus der Frey-Geschäftsleitung. Das Unternehmen will in den kommenden Wochen verstärkt seinen Online-Shop bewerben.

12.03.20, 17.46 Uhr: Tschechische Arbeitnehmer sind vom Grenzschließung ausgenommen

Nachdem Tschechien den Grenzverkehr aufgrund des Corona-Virus weiter einschränken will, hat die IHK in Regensburg bereits Tipps für Oberpfälzer Unternehmen heraus gegeben. Demnach seien LKW-Fahrer und die tschechischen Arbeitnehmer, die in Deutschland arbeiten nicht betroffen. Sie dürfen weiterhin über die Grenze, aber nur an den Übergängen Phillippsreut, Schirnding, Waidhaus, Furth im Wald/Schafberg, Bayerisch Eisenstein, Breitenau und Reitzenhain. Das teilt die IHK am Nachmittag mit. Weitere vier Grenzübergänge haben nur für tschechische Arbeitnehmer geöffnet, die nach Deutschland in die Arbeit wollen und sind nur mit dem Auto zu passieren. Es sind Eschlkam, Neugersdorf, Schönberg und Altenberg. Ausgenommen sind auch LKW-Fahrer im grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehr sowie Piloten und Personen, die Lebensmittel liefern. Die tschechischen Arbeitnehmer können allerdings nur passieren, wenn sie eine Bestätigung des Arbeitgebers haben, so die IHK. Laut dem Geschäftsstellenleiter in Cham für die IHK Oberpfalz/Kelheim Richard Brunner arbeiten in Oberpfälzer Unternehmen 12.000 tschechische Arbeitnehmer. 10.000 davon pendeln täglich aus dem Nachbarland in die Oberpfalz. Durch die Ausnahme des LKW-Verkehrs würden die Lieferketten zwischen Tschechien und Deutschland noch funktionieren, dennoch sei man „in großer Sorge“ so Brunner, vor allem weil sich die Situation täglich ändern könne.

12.03.20, 17.45 Uhr: Einreiseverbot ab Samstag Mitternacht

In der Nacht zum Samstag um Mitternacht treten die verschärften Einreisebedingungen in Kraft. Welche Bedingungen für deutsche Arbeitnehmer und Geschäftsleute gelten, die in Tschechien arbeiten müsse noch geklärt werden. Der tschechische Ministerpräsident Babis hatte am Mittag in Tschechien den Notstand ausgerufen, der für 30 Tage gelte. Bereits seit Montag werden Einreisende stichpunktartig kontrolliert, zum Teil wird sogar Fieber gemessen.

© Screenshot Facebook Post Travel Free in Tschechien / Rudolf Heinz

Ab Sonntag wird die Tschechische Grenze wegen der Corona-Gefahr vorläufig geschlossen.

12.03.20, 15.13 Uhr: Tschechien schließt Grenze, kilometerlange Staus an Oberpfälzer Grenze erwartet

Tschechien schließt seine Grenzen für alle Deutschen, die keinen festen Wohnsitz in dem EU-Mitgliedstaat haben. Die Maßnahme gelte auch für Ausländer aus Italien, Spanien, Österreich, der Schweiz, Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Dänemark und Frankreich, erklärte Ministerpräsident Andrej Babis nach einer Krisensitzung. Nach Informationen von BR-Reportern kommt es bereits jetzt am Grenzübergang Furth im Wald (Lkr. Cham) zu ersten Staus, offenbar wegen der stichprobenartigen Kontrollen. Sobald die Grenzen komplett dicht sind werden weitere, kilometerlange Staus erwartet.

12.03.20, 14.52: Insgesamt 17 bestätigte Corona-Fälle im Kreis Cham

Wie das Landratsamt Cham mitteilt, gibt es inzwischen 17 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis. Heute wurden neun weitere Infektionen bestätigt. Dabei handele es sich um Personen aus verschiedenen Gemeinden. Bisher war schwerpunktmäßig die Gemeinde Pemfling mit acht Fällen betroffen. Alle Infizierten hatten sich offenbar bei einem Skiurlaub in Südtirol mit dem Virus angesteckt. In Pemfling bleibt weiterhin bis 20. März das Rathaus geschlossen, teilt Bürgermeister Franz Haberl dem BR auf Nachfrage mit. Er selbst bleibe im Homeoffice, obwohl er ebenso wie der geschäftsleitende Beamte negativ auf Corona getestet wurde. Allerdings wurden drei Rathaus-Angestellte positiv auf das Virus getestet und seien derzeit in Quarantäne. Eine der Südtirol-Rückkehrerinnen hatte in der Gemeindeverwaltung gearbeitet und dabei unwissentlich Kollegen angesteckt. Die Kommunalwahl wird Pemfling trotzdem durchziehen. Die meisten Pemflinger werden ohnehin per Briefwahl wählen, von rund 1.800 Wahlberechtigten haben bereit rund 1.200 Briefwahlunterlagen beantragt.

12.03.20, 14.04 Uhr: Zwei Kindergärten im Kreis Tirschenreuth geschlossen

Wegen eines weiteren bestätigten Corona-Falls im Landkreis Tirschenreuth müssen zwei Kindergärten geschlossen werden. Das teilt das Landratsamt Tirschenreuth mit. Bei einer 37-jährigen Frau wurde das Virus nachgewiesen. Die Frau ist zu Hause isoliert, das Gesundheitsamt ermittelt derzeit Kontaktpersonen. Da die 37-Jährige im Kinderhaus "Die kleinen Hankerler" der Stadt Mitterteich beschäftigt ist, bleibt der Kindergarten bis einschließlich 23.3. geschlossen. Außerdem bestand ein Kontakt der Erkrankten mit einem Kind aus dem katholischen Kindergarten Tirschenreuth, weshalb dieser bis zum 16. März geschlossen bleibt. Inzwischen gibt es im Landkreis Tirschenreuth vier bestätigte Corona-Fälle.

12.03.20, 12.00 Uhr: Bislang keine umfangreichen Desinfektionen von Regensburger Bussen

Als Reaktion auf das sich ausbreitende Corona-Virus hält das Regensburger Stadtwerk eine regelmäßige gründliche Desinfektion seiner Busse grundsätzlich für möglich. Momentan wird diese jedoch nicht durchgeführt, wie der Sprecher der "Stadtwerk.Regensburg GmbH", Martin Gottschalk, dem BR-Studio Niederbayern/Oberpfalz sagte. Nach Dienstschluss würden die Fahrzeuge gereinigt. Allerdings sei man in Kontakt zum damit beauftragten Dienstleister und bewerte die Situation von Tag zu Tag neu. Sollte man sich entscheiden, die Busse zu desinfizieren, könnte dies jedoch nicht von "heute auf morgen geschehen", etwas Vorlauf sei nötig. Gottschalk wies aber ausdrücklich darauf hin, dass mittlerweile 100 der 120 Stadtwerke-Busse mit Hygienespendern für Fahrgäste ausgestattet sind, nachdem man vor zwei Jahren damit begonnen habe, diese nach und nach einzubauen. Außerdem hätten alle Fahrer Desinfektionsmittel dabei.

12.03.20, 8.42 Uhr: Grund- und Mittelschule in Neumarkt i. d. Opf. am Montag geschlossen.

Die Erich Kästner Grund- und Mittelschule Postbauer-Heng bleiben am Montag den 16.03. geschlossen. Das teilte das Bayerische Kultusministerium mit. Das Schulgebäude wird bei der Kommunalwahl als Wahllokal genutzt. Das Gesundheitsamt hat angeordnet, dass diese Räumlichkeiten nach der Wahl vorsorglich gereinigt werden müssen, bevor wieder Unterricht stattfinden darf.

11.03.20, 18.07 Uhr: Fünfter Corona-Fall im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf wurde die fünfte Person positiv auf Corvid-19 getestet. Das teilte das Landratsamt am Abend mit. Die 25-jährige Frau aus Neunburg vorm Wald ist eine Kontaktperson zu einem Corona-Fall aus dem Landkreis Cham. Für sie wurde häusliche Quarantäne angeordnet.

Außerdem teilt das Landratsamt Schwandorf mit, dass am Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach ab Donnerstag wieder alle Klassen unterrichtet werden. Auch in der Klasse 9PLc am Regental-Gymnasium in Nittenau findet ab Donnerstag wieder Unterricht statt. Geschlossen bleiben am Regental-Gymnasium die Klassen 7a und 10cp.

11.03.20, 16.30 Uhr: Heimspiele des Jahn Regensburg ohne Zuschauer

Das Heimspiel des SSV Jahn Regensburg gegen Holstein Kiel am Samstag, 14. März, wird als "Geisterspiel", also ohne Zuschauer, ausgetragen. Das hat der SSV Jahn am späten Nachmittag mitgeteilt. Zuschauer, die sich bereits Karten für das Kiel-Heimspiel gesichert hatten wird eine entsprechende Substitutionslösung angeboten. Sie können zwischen der Rückerstattung des gezahlten Betrages, der Ausstellung eines Gutscheines in entsprechender Höhe und einem Verzicht auf Rückzahlung zur Unterstützung des SSV Jahn wählen.

Neben dem Kiel-Heimspiel könnte diese Regelung womöglich auch für die zwei nächsten Heimspiele des SSV Jahn Regensburg greifen, die dann ebenfalls als "Geisterspiele" ausgetragen werden müssten. Eine endgültige Entscheidung steht hier aber noch aus, zumal dies auch einen massiven finanzwirtschaftlichen Einschnitt mit sich bringen würde, heißt es in der Mitteilung. Laut Jahn wären das für die drei kommenden Heimspiele alleine im Bereich "Ticketing & Hospitality" insgesamt 1,1 Millionen Euro. "Diese Einnahmen sind für einen Club der Größenordnung des SSV Jahn natürlich existenziell“, erklärt Jahn-Geschäftsführer Christian Keller.

11.03.20, 15.30 Uhr: Arztpraxis in Wackersdorf muss zwei Wochen schließen

Eine Arztpraxis in Wackersdorf muss für zwei Wochen geschlossen werden. Wie das Landratsamt Schwandorf mitteilt, war ein 55-jähriger Mann am Montag nach seinem Finnlandurlaub mit grippeähnlichen Symptomen in die Hausarztpraxis gekommen. Es stellte sich heraus, dass er mit Corvid-19 infiziert war. Die Praxis muss nun 14 Tage geschlossen bleiben. Der 55-Jährige wird zu Hause ambulant behandelt. Laut Mitteilung des Landratsamts gibt es noch einen weiteren Corona-Fall in Schwandorf: Eine 44-jährige Frau hatte Kontakt mit dem ersten Infizierten aus Schwandorf und wird nun ebenfalls ambulant behandelt. Insgesamt gibt es im Landkreis Schwandorf derzeit vier bestätigte Fälle.

Im Kreis Schwandorf mussten außerdem mehrere Klassen geschlossen werden, die 10a und 10b am Gymnasium in Oberviechtach und die Klasse 9 PLc am Gymnasium Nittenau. Bis einschließlich Freitag sind am Regental-Gymnasium in Nittenau die Klassen 7a und 10cp geschlossen.

11.03.20, 14.40 Uhr: Tirschenreuth richtet Corona-Testzentrum ein

Tirschenreuth richtet momentan zusammen mit dem Bayerischen Roten Kreuz ein Testzentrum ein, in dem die Kontaktpersonen des ersten Corona-Falles im Landkreis auf den Erreger hin untersucht werden. Das Teilte der Landkreis mit.

Die Kontaktpersonen des erkrankten 83-Jährigen hat der Landkreis bereits ermittelt. Sie werden nun vom Gesundheitsamt ins Testzentrum vorgeladen und auf den Virus getestet.

Menschen, die nicht vom Gesundheitsamt vorgeladen wurden, sollen nicht in das Testzentrum kommen – es finden dort keine allgemeinen Tests für die Bevölkerung statt. Wer denkt, dass er Kontakt zu einem Corona-Fall gehabt haben könnte, unter den angegebenen Symptomen leidet oder aus einem Risikogebiet zurückkehrt, soll sich weiterhin telefonisch an seinen Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden (Telefonnummer 116117).

In Zusammenhang mit der Erkrankung des Mannes im Landkreis Tirschenreuth wurde außerdem eine Arztpraxis vorsorglich geschlossen. Der Mann hatte sie vor Kurzem besucht.

Zusätzlich zum Testzentrum hat das Gesundheitsamt Tirschenreuth ein Bürgertelefon eingerichtet (09631/70760). Der Landkreis stellt auf seiner Homepage weitere Informationen zur Verfügung.

11.03.20, 14.25 Uhr: Weniger Besucher in Bäder, Kinos und Einkaufszentren

Aus Angst vor dem Corona-Virus besuchen weniger Menschen Bäder und Saunen des Stadtwerks Regensburg. Das berichtete der Sprecher des Stadtwerks Regensburg Martin Gottschalk. Genaue Zahlen wollte er allerdings nicht nennen. Auch Kinos, wie das "Neue Welt Kinocenter" in Weiden berichten von "Angst" unter den Besuchern. Manche gäben ihre Kinokarten zurück aus Sorge vor einer Ansteckung, so Kinobetreiberin Lisa Nadler. Sie lässt momentan immer einen Sitzplatz zwischen den Kinobesuchern frei, sagte sie dem BR. Bei Einkaufszentren wirkt sich die Angst vor dem Corona-Virus unterschiedlich aus.

Die "Arcaden" in Regensburg und das "NOC“ (Nordoberpfalz Center) in Weiden merken nach eigenen Angaben keinen Unterschied bei ihren Besucherzahlen, sowie am Konsumverhalten. Ein Sprecher der "Arcaden" Regensburg ergänzte, dass das Geschäft sogar besser läuft. Grund dafür seien offenbar die Hamsterkäufe.

10.03.20, 15.47 Uhr: Uniklinikum Regensburg richtet Vorscreening-Stelle ein

Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) reagiert auf die steigende Anzahl an Coronavirus-Infektionen und hat eine neue Beratungsstelle zum Vorscreening von Patienten eingerichtet. Mit der Maßnahme sollen Notaufnahme und Ambulanzen entlastet und mögliche Ansteckungen vermieden werden, heißt es in einer Mitteilung des UKR. Bei dem Vorscreening im Außenbereich der interdisziplinären Notaufnahme des Klinikums soll künftig der Erstkontakt bei Verdachtsstellen stattfinden und Proben entnommen werden.

Getestet werden nur Personen, bei denen begründeter Verdacht besteht, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben - also nur Menschen, die direkten Kontakt mit einem Coronakranken hatten oder Menschen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und typische Krankheitssymptome zeigen. Diese Abgrenzung sei nötig, weil die Kapazitäten von Testlaboren begrenzt sind. Das Universitätsklinikum Regensburg ist aber nach eigenen Angaben auf die steigende Zahl an Erkrankten vorbereitet. So stünden stationäre Behandlungsmöglichkeiten bereit und die Mitarbeiter seien im Umgang mit infektiösen Patienten nochmals geschult worden.

💡 Corona-Fälle in der Oberpfalz:

In der Oberpfalz haben sich in allen Landkreisen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Im Landkreis Cham gibt es derzeit die meisten Corona-Infizierten in der Oberpfalz. Viele Landkreise, wie zum Beispiel Regensburg, haben eine Corona-Hotline im Landratsamt eingerichtet und auf den Homepages Informationen online gestellt.

Übersichtskarte zu Corona-Infektionen

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit hat eine Übersichtskarte zu Corona-Infektionen in Bayern entwickelt. Diese wird laufend aktualisiert und ist hier abrufbar.