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Corona-Teststationen an Bayerns Autobahnen bleiben wohl länger | BR24

© pa/Dpa

Corona-Teststation an der A8 bei Hochfelln

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    Corona-Teststationen an Bayerns Autobahnen bleiben wohl länger

    Eigentlich sollten sie am Mittwoch dicht machen. Doch weil die Corona-Fälle in Österreich und Tschechien mehr werden, wird Bayern die Teststationen an den Autobahnen in Grenznähe wahrscheinlich weiter betreiben.

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    Wegen der aktuell hohen Corona-Zahlen in Tschechien und Österreich prüft das bayerische Gesundheitsministerium, die Testzentren für Reisende an drei Autobahnen sowie den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg kurzfristig zu verlängern – und doch nicht am Mittwoch abbauen zu lassen, das teilte ein Ministeriumssprecher dem BR am Montagabend mit.

    Corona-Lage in Nachbarländern kritisch

    Zur Begründung verwies er "auf das aktuelle Infektionsgeschehen in grenznahen Regionen in Österreich und Tschechien, die in den zurückliegenden Tagen zu Risikogebieten erklärt wurden". Zudem seien die bereits Ende August beschlossenen, überarbeiteten Einreisequarantäneregeln des Bundes für Rückkehrer aus Risikogebieten noch nicht veröffentlicht worden.

    Corona-Teststationen in Grenznähe bleiben wohl in Betrieb

    Ursprünglich sollten die Stationen Ende September abgebaut werden. Neben den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg stehen sie an den Raststätten Donautal-Ost (A3), Hochfelln-Nord (A8) und Heuberg (A93). Das Kabinett hatte beschlossen, die freiwerdenden Testkapazitäten "bedarfsorientiert" etwa für die kommunalen Testzentren in den Landkreisen und kreisfreien Städten zur Verfügung zu stellen.

    Ob die angedachte Verlängerung auch für die Teststation am Zentralen Omnibusbahnhof in München gilt, war zunächst unklar. Sicher war dagegen schon länger, dass die Testzentren für Reisende an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen weiter in Betrieb bleiben.

    Tirol als Risikogebiet: Lange Staus vor Teststation an A93

    Am Wochenende hatten sich zeitweise lange Staus vor der Teststation auf der Autobahn 93 gebildet. Nach der Einstufung von Tirol als Risikogebiet gab es dort lange Wartezeiten für die Reiserückkehrer, die sich dort auf eine Infektion mit dem Virus testen lassen wollten.

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