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Corona-Teststation: LGL-Personal lässt wichtige Dokumente liegen | BR24

© Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat wichtige Unterlagen an der Corona-Teststation Donautal-Ost liegen lassen. Es handelt sich dabei nach BR-Informationen um Kontaktbögen. Dadurch könnten Verzögerungen entstanden sein.

Test-Unterlagen aus Passau waren Kontaktbögen

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Corona-Teststation: LGL-Personal lässt wichtige Dokumente liegen

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat wichtige Unterlagen an der Corona-Teststation Donautal-Ost liegen lassen. Es handelt sich dabei nach BR-Informationen um Kontaktbögen. Dadurch könnten Verzögerungen entstanden sein.

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Bei den Unterlagen, die Polizisten am Mittwoch aus dem Passauer Gesundheitsamt abgeholt und zum Landesamt für Gesundheit gebracht haben, handelt es sich nach BR-Informationen um wichtige Kontaktbögen, die die Reiserückkehrer an der A3-Corona-Teststation ausgefüllt hatten.

Verzögerungen durch Fehler der Landesamt-Mitarbeiter?

Diese Unterlagen hatte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) anscheinend nicht mitgenommen. Dadurch könnten Verzögerungen bei den Auswertungen der Tests und der Benachrichtigung der Personen entstanden sein.

Jeder, der sich abstreichen lassen wollte, musste handschriftlich auf einem Zettel persönliche Daten sowie das entsprechende Urlaubsland angeben. Mitarbeiter des Landesamts für Gesundheit entschieden sich aber dafür, die Zettel an der A3 zurückzulassen. Sie nahmen nur Labor-Datenblätter mit. Auf denen seien alle wesentlichen Informationen zur Auswertung der Tests und zur Benachrichtigung der Getesteten enthalten gewesen, teilt das Landratsamt Passau schriftlich mit.

Keine Auskunft der Behörden

Warum es dann die zusätzlichen Kontaktbögen überhaupt gab, dazu hat bis jetzt keine Behörde Auskunft gegeben. Auch nicht dazu, wie viele Kontaktbögen mitgenommen wurden. Die "Passauer Neue Presse" spricht von 25.000 Stück.

Die Datenblätter wurden an der Teststation gesammelt und am Mittwoch zum Passauer Gesundheitsamt gefahren. Dort holten sie wenige Stunden später Polizisten mit einem Transporter ab und brachten sie nach München. Nach Bekanntwerden der Panne sollte das Aufarbeiten und Zusammentragen der Daten schnell gehen. Daher leisteten die Polizisten mit dem Transport Amtshilfe.

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