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Corona-Teststation an A3: Helfer rechnen mit Test-Rekord | BR24

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Von heute an müssen sich Reisende, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehren, auf Corona testen lassen. Das nahmen viele wahr bei ihrem Grenzübertritt nach Bayern, wie BR-Reporter Martin Gruber an der A3 berichtet.

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Corona-Teststation an A3: Helfer rechnen mit Test-Rekord

Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten müssen sich seit ab sofort testen lassen, alle anderen dürfen. An der Corona-Teststation auf der Rastanlage Donautal-Ost an der A3 ist der Andrang groß.

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An der Corona-Teststation Donautal-Ost bei Passau herrscht weiterhin reger Andrang. Bereits am Mittag hatten sich rund 1.500 Menschen auf Covid-19 testen lassen, zwei Stunden später waren es schon rund 2.200. Die Ehrenamtlichen von BRK, Maltesern, THW und Wasserwacht rechnen damit, dass der Test-Rekord vom Freitag gerissen wird. 3.2000 Abstriche waren am Freitag genommen worden.

Zeitweise Corona-Tests in drei Zelten

Zwischenzeitlich wurde ein drittes Testzelt in Betrieb genommen. Geplant waren ursprünglich nur zwei Zelte. Dennoch bildeten sich meterlange Warteschlangen.

Auch das Personal wurde aufgestockt. Vor Ort sind freiwillige Helfer, unter anderem vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK), dem THW, den Maltesern, den Johannitern und der Wasserwacht. Aber auch die Polizei ist vor Ort, um einzugreifen, falls es nötig sein sollte. Der Parkplatz an der Rastanlage Donautal-Ost ist belegt, Staus an der A3 haben sich allerdings bisher noch nicht gebildet. "Alles unter Kontrolle", so das bisherige Fazit.

Ehrenamtliche leiden in viren- und luftdichten Schutzanzügen

Den freiwilligen Helfern in den Testzelten wird viel abverlangt. Bei sengender Sonne und über 30 Grad müssen sie in viren- und luftdichten Schutzanzügen einen Abstrich nach dem anderen durchführen, in der Stunde teilweise sogar über 250 – vielleicht nur noch bis Montag.

Ehrenamtliche Helfer sollen abgelöst werden

Ob am Montag die ehrenamtlichen Helfer tatsächlich abgezogen werden und dafür Privatunternehmen die Corona-Tests durchführen, da zeigt man sich vor Ort noch skeptisch. Im Notfall könnten die Helfer auch noch ein, zwei Tage mehr dranhängen, hieß es vom BRK.

Zwischenzeitlich sind bereits Mitarbeiter der Firma Eurofins Genomics aus Ebersberg an der Rastanlage Donautal-Ost eingetroffen, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Eurofins Genomics soll laut der bisherigen Planungen am Montag den Testbetrieb an der Rastanlage Donautal-Ost übernehmen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Anbieter für chemische und biologische Analysen.

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An der Corona-Teststation Donautal-Ost bei Passau herrscht weiterhin reger Andrang. Inzwischen wurde bereits ein Zusatzzelt aufgebaut.

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