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Corona-Teststation an der A3 bei Passau nimmt Betrieb auf | BR24

© BR/Katharina Häringer

Noch auf dem Heimweg aus dem Urlaub alle Zweifel beseitigen: Auf der A3 bei Passau geht heute eine von drei Corona-Teststationen für Reiserückkehrer in Betrieb. Noch kann das Bayerische Rote Kreuz als Betreiber nicht abschätzen wie der Andrang wird.

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Corona-Teststation an der A3 bei Passau nimmt Betrieb auf

Noch auf dem Heimweg aus dem Urlaub alle Zweifel beseitigen: Auf der A3 bei Passau geht eine von drei Corona-Teststationen für Reiserückkehrer in Betrieb. Noch kann das Bayerische Rote Kreuz als Betreiber nicht abschätzen wie der Andrang wird.

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Heute wird die Corona-Teststation für Reiserückkehrer an der A3 bei Passau in Betrieb genommen. Sie ist eine von drei bayerischen Stationen an der Grenze zu Österreich, neben Kiefersfelden und Walserberg. Rund um die Uhr können sich am Rastplatz Donautal Ost alle Urlaubsrückkehrer, die aus der Richtung Österreich kommen, freiwillig auf Covid-19 testen lassen. Die Tests sind kostenlos.

Wie viele werden sich testen lassen wollen?

"Es ist schwer abzuschätzen, wie viele Leute sich abstreichen lassen wollen", sagt Dieter Hauenstein, stellvertretender BRK-Bezirksgeschäftsführer für Niederbayern und die Oberpfalz. Das Bayerische Rote Kreuz kalkuliert mit 2.000 Tests pro Tag. Rund 60 Mitarbeiter des BRK werden täglich an der A3 im Einsatz sein. "Am Flughafen ist es einfacher. Da weiß ich, wo die Personen herkommen, wie viele in einer Maschine sitzen. Wir haben hier an der Autobahn keine Erfahrungswerte", sagt Haunstein.

Staus sollen verhindert werden

Genauso wenig lässt sich kalkulieren, was die Tests für den Verkehr auf der A3 bedeuten. Die Test-Station befindet sich rund 25 Kilometer von der bayerisch-österreichischen Grenze bei Pocking/Suben entfernt. Der Grund: Hier kontrolliert nach wie vor die Bundespolizei. Die Kontroll- bzw. Teststelle liegen also weit genug auseinander, so dass sich der Verkehr entzerren sollte.

Kein "Drive-In"

Fünf Kilometer vor der Raststätte Donautal Ost wird auf die Kontrolle hingewiesen und die Geschwindigkeit beschränkt. Ansonsten wurde auf der Autobahn nichts verändert. BRK und Polizei haben sich gegen einen Drive-In entschieden, um einen Rückstau auf die Autobahn zu verhindern. Leute, die sich testen lassen wollen, sollen einfach zum Rastplatz fahren, im vorderen Teil der Anlage parken und zu Fuß zum hinteren Teil gehen. Hier stehen drei Zelte, in denen abgestrichen wird.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte die Testzentren an der Grenze am Montag auf einer Pressekonferenz angekündigt. Durch sie soll verhindert werden, dass das Virus aus anderen Ländern nach Bayern eingeschleppt wird.

© BR

Das Bayerische Rote Kreuz und das THW haben auf der A3 bei Passau eine mobile Corona-Teststation für Urlaubsrückkehrer aufgebaut. Die Tests sind freiwillig und sollen ab Donnerstag durchgeführt werden.

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