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Ein großes Schild an der Rastanlage Donautal-Ost: "Covid-19 Coronavirus Test"

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    Corona-Teststation an der A3: Ablöse für die Ehrenamtlichen

    Nach sehr anstrengenden Tagen an der A3-Rastanlage Donautal-Ost in Passau sind die ehrenamtlichen Helfer nun abgelöst worden. Die Corona-Tests für Urlaubsrückkehrer führen ab sofort bezahlte Mitarbeiter eines privaten Dienstleisters durch.

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    Von
    • Andreas Wenleder
    • BR24 Redaktion

    Die Covid-19-Teststation an der A3 bei Passau wurde am Nachmittag an einen privaten Dienstleister übergeben. Das hatte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) heute mitgeteilt. Zuvor hatten Ehrenamtliche die Teststation betreut.

    Ehrenamtliche haben "Unwahrscheinliches" geleistet

    Die Ehrenamtlichen hätten an den Teststationen in den vergangenen Tagen "Unwahrscheinliches geleistet", sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in München. Auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bedankte sich ausdrücklich bei allen Helfern: Es sei gar nicht hoch genug einzuschätzen, wenn die Rettungskräfte in voller Schutzmontur bei 32 Grad Celsius die Tests an den Grenzstationen durchführten.

    Nach und nach werden alle Teststationen an den Autobahnen an einen privaten Dienstleister übergeben. An der A3-Rastanlage Donautal-Ost übernimmt das Unternehmen Eurofins die Abwicklung der Tests.

    Hilfsorganisationen kamen an ihre Grenzen

    Zuvor waren vor Ort Organisationen wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK), das Technische Hilfswerk (THW), sowie Malteser und Johanniter mit ehrenamtlichen Helfern vertreten. Diese kamen in den letzten Tagen auch personell an ihre Grenzen. Unter anderem hatte BRK-Präsident Theo Zellner deshalb eine Ablösung durch einen Dienstleister gefordert.

    Mehr Tests und schnellere Ergebnisse

    Unterdessen gibt es noch keine genauen Daten zu positiven Covid-19-Fällen an der Passauer Teststation. Bei der Übermittlung der Ergebnisse an die Getesteten will das Ministerium in den nächsten Tagen auch schneller werden. Laut Ministerin Huml sollen die Resultate der kostenlosen Tests an der Grenze zukünftig digital, etwa mit Hilfe einer App, mitgeteilt werden.

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