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Schüler in Bayern müssen normalweise sich drei Mal pro Woche auf Corona testen. Aber was ist in den Herbstferien?

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    Corona-Tests: Das gilt für Schüler in den Herbstferien

    Wer ins Schwimmbad oder ins Kino will, muss den 3G-Status nachweisen. Das gilt normalerweise nicht für Schülerinnen und Schüler, weil sie in der Schule regelmäßig getestet werden. Doch was gilt in den Herbstferien?

    Von
    Eva HuberEva Huber
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    Für Jugendliche reicht es im Moment, einen Schülerausweis vorzuzeigen, jüngere Schüler müssen oft nur ihr Alter sagen. Damit ist klar, dass sie in die Schule gehen und dort regelmäßig getestet werden. Und damit die 3-G-Regel (getestet, geimpft, genesen) erfüllen. Dieses Vorgehen soll auch in den Herbstferien in der kommenden Woche gelten, schreibt das bayerische Gesundheitsministerium auf Anfrage von BR24.

    Negativer Test nicht nötig

    Obwohl die Schülerinnen und Schüler nächste Woche nicht getestet werden, bekommen sie mit einem Schülerausweis weiter Zugang zu Freizeiteinrichtungen, Restaurants und Veranstaltungen. Ein negativer Test ist also auch in der Ferienzeit nicht nötig.

    SPD-Politikerin Waldmann: Schülern entgegenkommen

    Die Landtagsabgeordnete Ruth Waldmann von der SPD hat dafür Verständnis. Es handle sich nur um eine Woche bei einer Personengruppe, die sehr regelmäßig getestet werde: "Es ist eine Abwägungssache. Aber ich denke, da kann man ihnen schon entgegenkommen. Sie sind ja schon sehr viel stärker überwacht als alle anderen", sagt Ruth Waldmann.

    Schülerausweis reicht nicht überall

    In manchen Situationen gilt die Ausnahmeregelung für Schülerinnen und Schüler allerdings nicht: zum Beispiel, wenn ein Kind die Großeltern in einer Pflegeeinrichtung besuchen will. Außerdem gilt sie nicht für den Besuch in "Clubs, Diskotheken, Bordellbetrieben und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen", schreibt das bayerische Gesundheitsministerium.

    Söder: Regelmäßige Tests in den Ferien "überfordern"

    Als die 3G-Regel im August dieses Jahres – mitten in der Ferienzeit - eingeführt wurde, war die Verwirrung bei vielen Eltern groß. Die Sorge: dass sie nun ihre Kinder, von denen sich viele noch gar nicht impfen lassen können, für alle Freizeitaktivitäten testen lassen müssen. Das Gesundheitsministerium stellte damals klar, dass die Ausnahme von der 3G-Regel für Schülerinnen und Schüler explizit auch in den Ferien gilt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte damals, für den Rest der Sommerferien würden Tests Kinder und Jugendliche "überfordern".

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