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Viele Optionen, wenig Überblick: Corona-Testmöglichkeiten | BR24

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Symbolbild: Wegweiserschild zu einem Corona-Testcenter

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    Viele Optionen, wenig Überblick: Corona-Testmöglichkeiten

    Testen, testen und noch einmal testen! Das soll das Ausbreiten der aktuellen Pandemiewelle bremsen. Inzwischen gibt es die unterschiedlichsten Testverfahren und Möglichkeiten sich testen zu lassen. Das sorgt teilweise für Verwirrung.

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    Von
    • Arno Trümper
    • BR24 Redaktion

    Je mehr getestet wird und je eher sich Betroffene in Quarantäne begeben, desto geringer ist die Gefahr von Ansteckungen. Darum wurden im vergangenen Jahr neue Testverfahren im Kampf gegen die Corona-Pandemie entwickelt.

    Vier unterschiedliche Testverfahren

    Zunächst einmal der klassische PCR-Test, der im Testzentrum durchgeführt und im Labor ausgewertet wird. Das ist das genaueste Testverfahren. Das Ergebnis gibt es aber oft erst nach ein bis drei Tagen.

    Beim PCR-Schnelltest geht es schneller. Dabei geschieht die Auswertung automatisch Vorort. Das ist nicht so genau, dauert aber nur maximal drei Stunden.

    Der Antigen-Schnelltests liefert schon nach 20 Minuten ein Ergebnis, ist aber noch etwas ungenauer, als die beiden PCR-Testvarianten.

    Selbsttest: Praktisch aber eher unzuverlässig

    Schließlich sind noch die neuen Corona-Selbsttest, die man im Supermarkt und in Drogerien bekommt, und die selbständig und jederzeit durchgeführt werden können. Das ist aber auch die unzuverlässigste Testmethode. Ein Testkit kostet etwa 5 Euro. Im Gegensatz zu den anderen Testmethoden übernimmt der Staat hier die Kosten nicht.

    Bei den anderen Testmethoden steht jedem zumindest ein kostenloser Test pro Woche zu. Außerdem sind jetzt, neben den klassischen PCR-Tests, auch PCR- und Antigen-Schnelltests kostenfrei.

    Wo kann ich mich testen lassen?

    Auch wer symptomfrei ist, kann sich einmal pro Woche testen lassen. Die Testmöglichkeiten sind in Bayern inzwischen aber so vielfältig wie unübersichtlich. Zunächst gibt es 96 kommunale Testzentren, die neben den PCR-Tests zunehmend auch Schnellstests anbieten.

    Neu sind die Apotheken

    Auch immer mehr Apotheken bieten Schnelltests an. Voraussetzung ist, dass eine Fachkraft vor Ort ist und ein separater Raum zur Verfügung steht. Das ist oft nur an größeren Standorten der Fall. Eine aktuelle Liste teilnehmender Apotheken, aber auch anderer Testeinrichtungen findet man auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

    Private Alternativen und Hausärzte

    Zusätzlich gibt es auch noch die privaten Testeinrichtungen. Die Kosten für einen Schnelltest sind hier sehr unterschiedlich und werden vom Freistaat nicht immer erstattet. Entsprechend sollte vorher nachgefragt werden. Auf jeden Fall kostenfrei sind die Schnell- und PCR-Tests, die 5.000 bayerische Arztpraxen anbieten. Auch hier gilt: Nachfragen, ob der Hausarzt mitmacht.

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