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Corona stoppt Tourismus: Harte Zeiten für Garmisch-Partenkirchen | BR24

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Das Coronavirus trifft den Tourismus in Bayern hart. Vom Bayerischen Wald bis zu den Alpen sind Existenzen bedroht. Beispiel Garmisch-Partenkirchen: Der Ort lebt vom Tourismus – doch das Coronavirus stellt alles auf den Kopf.

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Corona stoppt Tourismus: Harte Zeiten für Garmisch-Partenkirchen

Das Coronavirus trifft den Tourismus in Bayern hart. Vom Bayerischen Wald bis zu den Alpen sind Existenzen bedroht. Beispiel Garmisch-Partenkirchen: Der Ort lebt vom Tourismus – doch das Coronavirus stellt alles auf den Kopf.

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Die Stornierungswelle mit gleichzeitiger Buchungsflaute trifft Garmisch-Partenkirchen schwer. Rund 1.000 Betriebe – von kleinen Pensionen bis zu Sternehotels – bieten über 10.000 Betten an. Um die 1,8 Millionen Übernachtungen pro Jahr verzeichnet der Ort, und die spülen Hotels, Gaststätten, Geschäften und Freizeiteinrichtungen viel Menge Geld in die Kasse. Doch mit dem Coronavirus hat sich jetzt alles verändert. Existenzangst geht um.

Keine Einnahmen, aber laufende Kosten

Zu den Gastronomen, die sich Sorgen machen, zählt auch Monika Leiner-Pieri. Sie besitzt ein Familienhotel in Garmisch-Partenkirchen. Erst vor ein paar Jahren wurde ihr rund 100 Jahre altes Hotel für rund fünf Millionen Euro renoviert. Hohe Darlehensraten, dazu laufende Kosten für 35 Mitarbeiter bedrohen die Existenz.

Auch Tourismusdirektor Michael Gerber befürchtet, dass Betriebe in ihrer ganzen Breite wegfallen könnten – von Hotels über Gaststätten bis zu Geschäften. Das Coronavirus hat auf jeden Fall das Potential, Garmisch-Partenkirchen für immer zu verändern.